Lamya Kaddor betreibt Realsatire: Wenn der Islam Probleme macht, wollen Grüne ihn einfach nur besser erklären
Bei Phoenix präsentiert Lamya Kaddor ihre Lösung gegen die sinkende Akzeptanz des Islams: mehr Förderung, mehr Religionspolitik, mehr Erklärpädagogik. Narrative verbessern statt Probleme lösen – eine Strategie, die seit Jahren scheitert.
Lamya Kaddor, die Religionsbeauftragte der Grünen, sprach bei Unter den Linden am Montag auf Phoenix über Religionen und insbesondere über den Islam. „Man kann im Jahr 2025 nicht nur sagen, wir sind ein christlich geprägtes Land“, erklärte sie in der Sendung. Deutschland sei zwar christlich geprägt, „aber mit vielfältigen Einflüssen“. Als Beispiel nannte sie die Ramadan-Beleuchtung in Frankfurt, die ein Ausdruck eines „gelebten Glaubens“ sei.
Was sie nicht erwähnte: Diese Ramadan-Beleuchtung in der „Frankfurter Fressgass“ kostete laut Welt zwischen 50.000 und 100.000 Euro Steuergeld aus der Stadtkasse, während die vorweihnachtliche Dekoration ganz klassisch von der lokalen Geschäftswelt bezahlt wird. Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne) sah in der staatlich finanzierten Ramadan-Deko ein Zeichen „gegen antimuslimischen Rassismus und Antisemitismus“.
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An dieser Stelle kann man eigentlich nur feststellen: Die Kabarettisten in Deutschland sollten langsam die Bühne räumen, denn die Grünen machen ihren Job inzwischen nebenberuflich und mit deutlich höherer Produktionsrate. Seit dem 7. Oktober ist Antisemitismus aus Teilen der muslimischen Gemeinschaft nun wirklich nicht mehr bestreitbar. Doch Steuergeld in Richtung ebenjener Gruppen umzuleiten – und das mit der Begründung, Antisemitismus zu bekämpfen – wirkt etwa so logisch, wie alle Grenzen zu öffnen und dann empört festzustellen, dass die Turnhallen plötzlich voll sind. Man meint, ein Problem zu bekämpfen, indem man genau jenen Gruppen ein Geschenk überreicht, in denen das Problem am deutlichsten auftritt. Da kann man Lamya Kaddor wirklich nur zustimmen: Das ist wirklich ein ganz toller Ausdruck des „gelebten“ Islams.
Der nächste Lacher des Abends kam von ihr, als sie das Vielfaltsbarometer der Bosch-Stiftung ins Feld führte. Und ja, „Vielfalt“ taucht jetzt schon zum zweiten Mal in diesem Text auf: dieses magische Talisman-Wort, das sich manche wie ein moralisches Parfüm aufsprühen, um automatisch als besonders gute Menschen zu gelten. Laut der Stiftung sinkt die Zustimmung zu religiöser Vielfalt. Allerdings betrifft diese Skepsis nicht alle Religionen gleichermaßen: Christen und Juden werden deutlich weniger abgelehnt als Muslime.
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Nun könnte man spekulieren, woran die schwindende Akzeptanz des Islams und der islamischen Gemeinschaft liegen könnte. Vielleicht daran, dass immer mehr Schulen mit politisch-islamischen Strukturen zu kämpfen haben, weil Mädchen unter Druck gesetzt werden, sich zu verschleiern? Oder daran, dass Weihnachtsmärkte mittlerweile Sicherheitskonzepte brauchen, die an Staatsbesuche erinnern, inklusive Betonpollern, die an „Advent im Hochsicherheitsbereich“ erinnern? Oder vielleicht hat es etwas mit dem Umgangsstil mancher Männer aus entsprechenden Herkunftsländern gegenüber Frauen zu tun? Natürlich nicht. Wie konnte man das nur denken.
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An dieser Stelle musste ich schon wieder mit den Augen rollen, erst Vielfalt, jetzt die klassische Politikerphrase, dass die Bürger einfach die Politik nicht verstehen, diese armen Dummerchen. Es fehlt quasi die politische Nachhilfe. Kurz gesagt: Man müsste den Deutschen den Islam einfach besser näherbringen, so wie Robert Habeck uns regelmäßig erklärte, warum alles, was schiefläuft, eigentlich ein Erfolg ist. Ein bisschen Erklärbär-Habeck für die Religionspolitik und schon wären alle Probleme gelöst: keine Konflikte mehr an Schulen, keine Sicherheitszonen an Weihnachtsmärkten, kein gesellschaftlicher Stress, nur noch Harmonie, sobald man das alles pädagogisch hochwertig einordnet.
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Religionspolitik dient übrigens nicht nur dazu, den Islam zu erklären: Sie soll laut Lamya Kaddor jetzt auch als Lösung gegen die Vereinsamung immer mehr junger Menschen herhalten. Ein bemerkenswerter Gedanke. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es die Politik selbst war, die während der Corona-Zeit Gotteshäuser geschlossen und junge Menschen monatelang weggesperrt hat, obwohl viele damals verzweifelt gegen diese Maßnahmen protestierten. Erst zerstört man soziale Netzwerke junger Menschen, und nun wundert man sich, dass sie jetzt keine mehr haben. Doch anstatt sich das einzugestehen, folgt die altbekannte politische Bevormundungsspirale: Die Politik soll nun das Problem lösen, das sie selbst geschaffen hat. Dass soziale Kontakte zu knüpfen eigentlich zur Eigenverantwortung eines Menschen gehört und in seiner Natur sogar liegt, spielt dabei keine Rolle. Warum auch?
Und dann wird es endgültig absurd: Kaddor schwärmt davon, wie großartig es sei, wenn religiöse Gemeinschaften selbst Politik betreiben. Sie lobt es als „positiv und eine Wohltat“, dass jüdische, muslimische und christliche Gemeinden die Corona-Maßnahmen aktiv verteidigt hätten. Die Moderatorin wirft sogar das Thema Kirchenasyl ein, und Kaddor stimmt begeistert zu, ja, sie findet es regelrecht schade, dass dieses Privileg inzwischen immer stärker hinterfragt wird. Stehen Sie morgens nicht gerne auf, um zu arbeiten und mittlerweile die Hälfte Ihres Einkommens an solche bereichernden Aktionen der Religionsgemeinschaften abzugeben?
Und dann kommt der Teil, bei dem ich wieder Fremdscham spüren musste. Lamya Kaddor erzählt, wie inzwischen in jeder Talkshow, dass fünf ihrer ehemaligen Schüler, denen sie Islamunterricht gab, zum IS gegangen seien. Man merkt richtig, wie routiniert sie diese Anekdote vorträgt. Fast so, als gehöre das zu ihrem persönlichen Alleinstellungsmerkmal. Der Hintergrund: Kaddor setzte sich früh für einen staatlichen Islamunterricht ein, der junge Menschen vor Extremismus schützen sollte. Man müsse ihnen den „wahren Islam“ zeigen, damit sie nicht dem Islam der Terroristen verfallen. Das war ihre Mission.
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Und dann radikalisieren sich ausgerechnet ihre eigenen Schüler. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich finde das einfach nur peinlich. Und zwar peinlich in einem Ausmaß, bei dem man sich ernsthaft fragt: Wie kann jemand mit dieser Bilanz eigentlich die Karriereleiter nach oben klettern? Aber dann fällt einem ein, bei welcher Partei sie Karriere gemacht hat. Und plötzlich ergibt alles Sinn.
In der Sendung erklärt sie jedenfalls ganz sachlich: In Deutschland seien rund 1.000 junge Menschen zum IS gegangen, in Frankreich noch mehr, und dort gebe es keinen staatlichen Religionsunterricht, keine religiösen Träger von Kitas, keinen Islamunterricht. Daraus leitet sie ab, dass „Religion ganz rauszulassen nicht unbedingt der Erfolgsfaktor für gesellschaftlichen Zusammenhalt“ sei. Was sie dabei gerne auslässt: Frankreich hat einen deutlich höheren muslimischen Bevölkerungsanteil als Deutschland, und viele französische Muslime stammen aus Herkunftsländern mit stark religiös geprägten Milieus.
Mehr Religion, mehr staatlicher Unterricht, mehr pädagogische Betreuung: Das ist die Lösung laut Kaddor. Und natürlich: mehr Geld für Bildung, damit man „Extremisten besser erkennen“ könne. Eine bemerkenswerte Logik: Ihr eigenes Modell sollte Radikalisierung verhindern; es hat bei ihren eigenen Schülern versagt, und deshalb, so die Schlussfolgerung, brauchen wir mehr davon. Satire kann das nicht besser erfinden. Das ist die eigentliche Pointe dieses Auftritts: eine Politik, die ihre eigenen Fehler als Empfehlungsschreiben begreift und überzeugt ist, dass jedes Problem durch noch mehr Staat, noch mehr Belehrung und noch mehr Geld lösbar sei. Da wundert einen nichts mehr.
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Weg, raus hier, aber schnell !!
Ja, richtig. Das alles nicht peinlich, sondern hoch gefährlich. Die höfliche Duldung dieser kranken Ideologie ist selbstzerstörerisch. Also konsequent handeln.
Hallo Herr Wortleser,
offenbar habe ich Ihren Beitrag missverstanden.
@Olive um 09:26 Uhr hat mich dankenswerterweise darauf aufmerksam gemacht.
Etnschuldigen Sie bitte.
Wobei das „Hierbleiben und sich Wehren“ als Aufforderung für unsere autochthone Bevölkerung bleiben darf. 🙂
Es verlassen zu viele gute Leute unser Land.
Nein.
Hierbleiben.
Sich wehren.
Ich denke, Wortleser meinte nicht das“ indigene „Volk, sondern die Eroberer mit der bösartigen Glaubensrichtung.
Ups!
Danke für den Hinweis.
Ich denke, Sie haben recht.
@Lindblom / 10:49
Keine Ursache, alles gut !
Dennoch danke für die Mühe !
Man kann es so oder anders lesen. Beides hätte seine Berechtigung.
Güner Balci kritisierte letztens, die SPD sei von Aktivisten und Islamisten unterwandert. Die Grünen offensichtlich auch.
Linke und CDU auch.
ja, aber nicht fuer uns.
sondern jetzt kann es losgehen:
**Die Europäische Asylagentur stuft große Teile Syriens erstmals wieder als sicher ein. Nun könnten weitere Staaten Österreichs Abschiebungen folgen.**
schlage vor , nicht oesterreich zu folgen, das sich mit ganzen 8 abschiebungen bruestet.
norwegen hat von 50.000 syrern *schon* 48 abgeschoben. ‚
jetzt kann D zeigen, wie ernst die abschiebeversprechen der politik gemeint sind.
https://www.heute.at/s/asyl-knall-eu-stuft-syrien-als-sicheres-land-ein-120148512
Raus , raus , raus,
Das ist keine „Realsatirikerin“ sondern eine Islam-Aktivistin der schlimmsten Sorte.
Wie wäre es,wenn Lamya Kaddor,zurück ins Heimatland Ihrer Eltern geht,
und da für den Islam Webung macht.
Und Ihren 2. Pass hier lässt.
mich interessiert es nicht, was eine Religion will, mich interessiert nur, was im Grundgesetz festgehalten ist und daran hat man sich gefälligst zu halten!
Eine Religion, die zugleich Staatsform ist, in zahlreichen Ländern sogar Staatsreligion, kann nicht mit demokratischen Werten kompatibel sein.
Googlen sie mal „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam “
Da steht alles schwarz auf weiß !
Tribalistische Exklusivklubs haben in demokratischen Gesellschaften nix zu suchen.
Das Grundgesetz, bzw. die Menschenrechte, gäbe es ohne das Christentum (und ohne das Judentum) gar nicht.
Auf Ihre Beweisführung wäre ich gespannt.
Das gehört zur Allgemeinbidung. Haben Sie Geschichtsunterricht geschwänzt?
Nr.10 der islamischen Charta des Zentralrates der Muslime
Das Islamische Recht verpflichtet Muslime in der Diaspora
Muslime dürfen sich in jedem beliebigen Land aufhalten, solange sie ihren religiösen Hauptpflichten nachkommen können. Das islamische Recht verpflichtet Muslime in der Diaspora, sich grundsätzlich an die lokale Rechtsordnung zu halten. In diesem Sinne gelten Visumserteilung, Aufenthaltsgenehmigung und Einbürgerung als Verträge, die von der muslimischen Minderheit einzuhalten sind.
Hier werden Muslime angehalten sich nur grundsätzlich, wenn die Scharia es erlaubt, an die lokale Rechtsnormen zu halten. Damit will der Islam über die fdGO stehen.
Keine Religion ist so fordernd wie der Islam Keine Religion grenzt so aus wie der Islam (Andersgläubige sind Unglâubige). Um keine andere Religion wird soviel G’schiss gemacht wie um den Islam.
Religion ist Privatsache. Weg mit steuerfinanzierten „Religionsbeauftragten“ und. Religionsunterricht. Das sollen die Kirchen und der Islam. selbst organisieren und bezahlen.
Das Schöne ist zudem, den „wahren Islam“ kann man im Koran und in den Hadithen jederzeit nachlesen:
„Tötet die Ungläubigen, wo immer ihr sie findet, ergreift sie, belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf!“ – Sure 9:5
„Wenn ein Muslim seine Religion verlässt, dann töte ihn.“ – Bukhari V4 B52 N260
Sogar für Lamya Kaddor gibt es da Interessantes zu lesen:
„Ist die Zeugenaussage einer Frau nicht halb so viel wert, wie die eines Mannes? Das liegt an der geistigen Unzulänglichkeit einer Frau.“ – Sahih al-Bukhari 2658
Vor zehn Jahren erschien ein Buch, das Orientierung gibt.
Menschenrechte zwischen Universalität & islamischer Legitimität
https://www.pankower-allgemeine-zeitung.de/menschenrechte-zwischen-universalitat-islamischer-legitimitat/
Bassiouni: „Es handelt sich bei muslimischen Denkem, Ideologen, Wissenschaftlern und Gelehrten um Personen, mit stark divergierenden Bildungsvoraussetzungen und Wirkungsbereichen, die eine Pluralität methodischer Ansätze und dementsprechend unterschiedliche Perspektiven bieten. Idealtypisch wird in der Literatur zwischen Islamisten bzw. Fundamentalisten, Traditionalisten bzw. Konservativen, Modernisten bzw. Reformisten und Säkularisten bzw. Liberalen unterschieden.
… inzwischen dekonstruieren die Europäer die Universalität der Menschenrechte selbst!
Ja, immer mehr desselben wird über uns ausgegossen.
Paul Watzlawik lässt grüßen.
Die besten wissenschaftlichen Vorträge zur Grundlage des Islams, dem Koran, kommen meiner Meinung nach von Professor emi. Tilman Nagel. Titel: Nüchterne Blicke auf den Islam oder Das Christentum im Urteil des Islam. Mehr Wissen als in diesen Vorträgen vermittelt wird kann man sich nicht in relativ geringer Zeit aneignen.
Wenn man den Menschen ihren Fußpilz besser erklärt, sind sie auch nicht mehr so ängstlich. Kein Fußpilz ist illegal!
Religion ist rein privat, Punkt! Aber in der Politik ist nix privat und deshalb dürfen auch „Unprivate“, die Politik und Religion nicht trennen, genau so wie ideologisierte Fanatiker NICHTS in der Politik zu suchen haben.
Ja genau, da wundert einen gar nichts mehr.
„Eine Nation kann ihre Narren überleben, sogar ihre ehrgeizigsten Bürger. Aber nicht den Verrat von innen. Ein Feind vor den Toren ist weniger gefährlich, denn er ist bekannt & trägt seine Fahnen für jedermann sichtbar.
Aber der Verräter bewegt sich frei innerhalb der Stadtmauern, sein hinterhältiges Flüstern raschelt durch alle Gassen & wird selbst in den Hallen der Regierung vernommen. Denn der Verräter tritt nicht als solcher in Erscheinung: Er spricht in vertrauter Sprache, hat ein vertrautes Gesicht, benutzt vertraute Argumente & appelliert an die Gemeinheit, die tief verborgen in den Herzen aller Menschen ruht.
Er arbeitet darauf hin, daß die Seele einer Nation verfault. Er treibt sein Unwesen des Nächtens – heimlich & anonym – bis die Säulen der Nation untergraben sind. Er infiziert den politischen Körper der Nation, bis dieser seine Abwehrkräfte verloren hat. Fürchtet nicht so sehr den Mörder. Fürchtet den Verräter. Er ist die wahre Pest!“
― Taylor Caldwell („Pillar of Iron“)
Zu allem Überfluss werden zusätzliche Trojaner von deutschen Politikern auch noch importiert
Genau so wie ja auch links-grüne Politik NIEEEE schlecht war oder ist, und man sie auch bloß stets nicht gut genug erklärt hat.
Es gab eine Zeit, da tauchte Frau Kaddor neu in der Öffentlichkeit auf. Sie war öfter mal Gast in Frank Plasbergs „hart aber fair“. Es war die Zeit, als die Erzählung von der „plötzlichen Radikalisierung“ jugendlicher Moslems herauf- und heruntererzählt wurde. Sie warb mit ihrem Konzept des islamischen Religionsunterrichts, das gläubige junge Moslems aus ihrer Blase heraus an die Gesellschaft heranführen sollte. Ich war diesem Konzept nicht abgeneigt, als begleitende Maßnahme gegen eine restriktive Einwanderungspolitik. Warum sollte man so etwas nicht probieren? Spätestens aber, als herauskam, daß fast alle ihre Schüler beim IS gelandet waren, war klar: Ihr Konzept ist gescheitert. Aber Überzeugungstäterinnen wie Frau Kaddor hält so etwas nicht ab. Es ist wie mit dem Sozialismus: Das nächste Mal klappt es…
„Sie warb mit ihrem Konzept des islamischen Religionsunterrichts, das gläubige junge Moslems aus ihrer Blase heraus an die Gesellschaft heranführen sollte.“ Grundsätzlich muss einem meines Erachtens klar sein, dass man mit intellektuellen/rationalen Ansätzen schwer gegen Emotionen, Traditionen, Verinnerlichungen aus der alten Heimat und hiesigen Milieus ankommt. Es dürfte zum Beispiel schwer sein, Personen aus patriarchalischen Gesellschaften Gleichberechtigung der Frau zu „erklären“, Israel-Hasser mit Infos freundlich gesinnt zu machen. Das ist auch ein Manko des Modells der ganz bunten Einwanderungsgesellschaft. Es unterschätzt völlig die reale Bedeutung kultureller Werte, die Entfremdung bedeuten können. Dies in jede Richtung. Auch Ur-Deutschen dürften Geschlechtertrennung und bodenlange islamische Gewänder in der City nicht vertraut vorkommen. Da helfen auch keine Erklärungen.
Volle Zustimmung.
Von Stolz würde ich vielleicht nicht reden. Aber von Achselzucken, Ignorieren der Ursachen und Abwälzen der Schuld auf andere, so nach der Methode: „Ich tue alles, daß diese Jugendlichen sich nicht radikalisieren, aber wenn die AfD und die anderen antimuslimischen Rassisten ihre Hetze betreiben, wird meine mühevolle Arbeit zerstört.“ Ich glaube, daß es eher in diese Richtung läuft.
Es gibt Dinge, die kann mir keiner schön reden, dazu gehören Ehrenmorde, Kinderehen, Vollverschleierung und Kopftücher für Kinder.
Der Islam ist keine säkularisierbare Religion, denn sie ist vom Inhalt her gleichzeitig eine Staatsform. Seine Regeln enthalten Gesetze des Straf-, Zivil- und Familienrechts. Man kann den Islam daher kaum oder gar nicht nach seinen Regeln ausüben, ohne mit der FDGO in Konflikt zu kommen.
Es ist doch so, dass Islamisten, welche zu Terroristen werden, Befehlen folgen, die sich offenbar in den Schriften ihrer Religion wieder finden und auf die sie sich berufen.
Das ist das Problem und nicht, ob man den Islam versteht oder nicht.
Ich denke, die Kritiker haben den Islam sehr gut verstanden und äußern deshalb immer lauter ihre Besorgnis um unsere Gesellschaft.
Die gängigen Islam-Vereine „erklären“ ja im Übrigen überhaupt nichts, sondern widmen sich gleich und meist als einziges Thema der sogenannten „Islamfeindlichkeit“ der Bevölkerung, gern steuerfinanziert. Siehe beispielhaft die von Demokratie leben! seit Längerem unterstützte große Allianz CLAIM. „Wir sensibilisieren, vernetzen und unterstützen bundesweit Zivilgesellschaft und Verwaltung und dokumentieren bundesweit Vorfälle von Islam- und Muslimfeindlichkeit und antimuslimischem Rassismus.“ Im Dezember gabs die Fachtagung „Antimuslimischer Rassismus in Behörden“, gefördert von den Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie der Beauftragten für Antirassismus. Die Staatsministerin Nathalie Pawlik sprach ein Videogrußwort und verwies auf 3.080 „Vorfälle“, die CLAIM höchstselbst im Jahr 2024 dokumentierte. Probleme, die Migranten auslösen, waren wohl eher nicht das Thema des einseitigen Events.
Nun Frau Kaddor erklären sie mir bitte folgende Suren aus dem Koran.
Sure 9 Vers 5.
Sure 9 Vers 29-30
Sure 47 Vers 4
Sure 8 Vers 12
Sure 8 Vers 55
Sure 5 Vers 33
Sure 8 Vers 123 wenn Sie mir das alles erklären können, können wir weiter diskutieren.
Sauber herausgefordert. Danke.
Ich sehe ein 25:0 bei Ihnen gegen die Islamisierungsmissionarin.
Ab auf den Teppich mit nach Brenner mit Kurs Süd-südost
Da unterscheidet sich ja nun unsere Realpolitik nicht vom Islam. Die katastrophale Politik der letzten 20 Jahre, die weiterhin anhält, soll uns doch auch immer nur besser erklärt werden.
Ich hab viele türkische Kollegen, es gibt überhaupt keine Probleme. Sie würden niemals von uns verlangen, daß wir aus Rücksicht während ihrer Fastenzeit aufs Essen und Trinken verzichten sollen, sie verlangen weder von uns , daß wir uns mit dem Koran beschäftigen sollen, noch Freitags auf den Teppich müssen! SOWAS kommt von Muslimen, die den Grünen angehören und den radikalen Islamisten unter ihnen. UND nicht wenige von ihnen würden und werden die AfD wählen und verachten die Grünen genauso wie wir! Sowas muß man auch mal zur Kenntnis nehmen, Frau Kaddor!
Abwarten !
Türken tragen Tarnkappen.
Umso größer deren Community wird, desto leichter fällt es ihnen, so zu tun als ob.
PS : Die haben auch nichts von uns zu verlangen. Deren vorläufige Zurückhaltung uns „anzuleiten“ ihnen als Pluspunkt anzukreiden, finde ich absurd.
Meine türkischen Nachbarn und vor allem die Gemüsehändler und Friseure werden oftmals viel deutlicher über den Zustand Deutschlands als sich das manche Deutsche zu sagen trauen.
In der türkischen Community gibt es für die AfD viel Sympathie und ein großes Wählerpotenzial.
Bei den meisten Türken, die schon ewig lange hier leben, sehe ich überhaupt keinen wachsenden Islamismus.
Das Hauptproblem liegt in der Flüchtlingswelle ab 2015.
Von den türkischen Frauen (Nachbarn, in den Läden) tragen die meisten in unserer Umgebung kein Kopftuch.
Zwei Drittel zu einem Drittel dürfte in etwa hinhauen.
Die mit den dunklen, völlig verhüllenden Gewändern sind eher Frauen aus anderen Kulturkreisen als der Türkei.
@Voxx um 10:18 Uhr
Sind das türkische Frauen?
— Studien zeigen, dass die meisten Musliminnen in Deutschland kein Kopftuch tragen:
30 Prozent der muslimischen Frauen in Deutschland tragen ein Kopftuch, eine Mehrheit von 70 Prozent trägt kein Kopftuch. Zu diesem Ergebnis kam die Untersuchung „Muslimisches Leben in Deutschland“, die 2021 veröffentlicht wurde.Quelle
In einer vertiefenden Umfrage gaben 62 Prozent der Musliminnen über 16 Jahren an, nie ein Kopftuch zu tragen. 34 Prozent gaben an, immer ein Kopftuch zu tragen. Vier Prozent antworteten, sie trügen es „manchmal“ oder „meistens“.Quelle
Bei türkeistämmigen muslimischen Frauen tragen laut einer repräsentative Befragung der Universität Münster 2016 rund 31 Prozent ein Kopftuch. —
Natürlich ist es nur mein persönlicher Eindruck. Ich denke jedoch, dass an den Zahlen etwas dran ist. Wir wohnen in einem Stadtteil, in dem der Anteil der Migranten bei 65 % liegt.
Und vom Straßenbild her würde ich es ähnlich einschätzen.
Bei uns im Kaff hat sich die Kopftuchdichte in letzter Zeit aber deutlich verstärkt.
BRAVO
Ich weiß was Sie meinen, vielleicht bin ich da auch etwas naiv!? Man kann sie aber, genauso wenig wie uns, alle über einen Kamm scheren!
Ich kenne viele Türken, manchen Kurden und auch ein paar Iraner.
Wenn ihr sie wirklich kennenlernen wollt, müsst Ihr ihnen möglichst unverfänglich die richtigen Fragen stellen. Anderes kann ich euch nicht raten.
@Lindblom
Ich sehe das genauso wie Sie und es sind nämlich UNSERE Leute, die für die völlig außer Kontrolle geratene Migration samt der ganzen Probleme verantwortlich sind! Die, die kamen, kommen und kommen werden, folgen nur dem Lokruf!
Sehe ich auch so.
Unsere türkischen Nachbarn sind integriert. Sehr nette Familien.
Die schütteln aber den Kopf darüber und können es gar nicht fassen, dass „Deutschland jeden rein lässt“. Die halten das für vollkommen verrückt.
Und sie haben auch Sorge um ihre Kinder und sich wegen der erodierenden inneren Sicherheit.
@wortleser zu ihrem PS: genau meine Gedanken, dass die von uns nichts verlangen ist doch wohl selbstverständlich! Nicht erwähnenswert. Noch ist das hier Deutschland.
@Voxx
Bei uns im „Kaff“ auch, aber das sind keine Türken!
Naja, Sie tun so als seien die Türken eine einheitliche Masse.
Genau das sind Sie nicht.
Und der „Vater aller Türken“ Kemal Atatürk sagte dereinst folgendes über den Islam:
— „“Diese Hirtenreligion eines pädophilen Kriegstreibers ist der größte Klotz am Bein unserer Nation!” —
Er sprach auch von einem „verwesenden Kadaver“ und ähnlichem.
Die Türkei ist gesellschaftlich alles andere als homogen. Und auch die Türken, die ich bei uns kenne denken doch sehr, sehr unterschiedlich.
Nennt sich Taqiyya – islamische Zwecklüge zur Verschleierung der wahren Absichten des Islam.
Alternativ zu den Erklärungen der grünen Politkader erklärt sich der Islam umfassender und neutral vor allem in einer ernüchternden Narrativik mit einem privaten Blick in dazu veröffentlichte Literatur.
Um wenigsten das Vorgehen und die Taktik dieser Religion im Ansatz zu verstehen, empfiehlt sich beispielsweise ein Blick in „Mohammeds Geschichte entschleiert den Islam“ von Harry Richardson; als spannend interessantes Taschenbuch bei Amazon 4,82€ erhältlich – im Internet als PDF auch umsonst.
Über die Folgen der ‚offenen Grenzen‘ hat sich Frau Merkel damals keine Gedanken gemacht, oder doch ???. Es ist logisch, dass, je mehr Anhänger einer anderen Kultur und eines anderen Glaubens in dieses Land kommen, desto größer wird der Druck auf die Gesellschaft nach (sehr stark von diesem Glauben geprägter) Mitbestimmung (Stichwort: Kalifatforderung in HH). Was wir heute hier sehen, ist nur der Anfang……. und……ist gewollt (dies ist meine persönliche Überzeugung).
Und wenn man hört, daß der Vorname Mohamed, zumindest in Berlin, den ersten Platz auf den Geburtsstationen belegt, dann kann`s ja nicht mehr lang dauern!
Natürlich ist das gewollt.
Hier passiert nichts, was nicht gewollt wäre.
Und gleich gar nicht eine islamische Masseninvasion.
Ist Sawsan Chebli bei den diesjährigen Doha Debates ? 🇶🇦
Wer will einem Weihnachten 2025 noch den Islam schmackhaft machen ?
Was soll das ?
Die politische und bürgerliche Gleichheit gewohnten Bürger im Westen haben ferner Mühe zu verstehen, dass der Islam dieses Konzept ablehnt. Die Menschen sind nicht gleich. Sondern es ist die Religion, die ihnen ihren politischen und bürgerlichen «Wert» zuschreibt. Verantwortlich dafür ist nicht ein «islamistisches», sondern ein generell islamisches Verständnis der menschlichen Natur, «fitra» genannt.
>Nach dieser Vorstellung kommt man als Muslim zur Welt. Erst durch die Eltern oder andere Umstände wird man Christ, Jude oder Ungläubiger. Wer in dieser Weise seiner Natur entfremdet ist, gilt im Falle der Juden oder Christen als «Schriftbesitzer» und damit als Bürger zweiter Klasse. Wer sich mit der damit einhergehenden Minderung seiner bürgerlichen Rechte abfindet, verwirkt immerhin im Allgemeinen nicht sein Leben. Die Ungläubigen sind jedoch weitgehend rechtlos.
Diese Unterscheidung…….
Diese Unterscheidung in Erst-, Zweit- und Drittklassmenschen ist mit der Gleichheit aller Menschen sowie der voraussetzungslosen Geltung der Menschenrechte unvereinbar.
Martin Grichting inder NZZ vom 01.11.2023
Eine Kreuzritterin in Sachen Islam – passt zu den Machtdemonstrationen die die im öffentlichen Raum provozierend abhalten.
Die Kaddor gehört zum Islam. OK.
Aber dann gehört sie nicht zu Europa, schon 2x nicht zu Deutschland.
So, wie ihn die Islamisten gerade den Alawiten und Christen in Syrien erklären?
DAS schwebt dieser Frau für Deutschland vor?
Mir muss niemand den Islam erklären.
Auch wenn ich ein sehr interessierter Menschen und mir zumindest ein Grundwissen über alle bedeutenden Religionen der Welt zugelegt habe, so sehe ich es nicht ein, dass Menschen mit irgendeiner Religion behelligt werden müssen.
Zur Religionsfreiheit gehört nämlich auch das frei sein von Religion.
Und meines Eindrucks nach, sind es vor allem Muslime, die diese Grundregel nicht begreifen und geradezu aufdringlich in der Öffentlichkeit mit den Symbolen ihrer Kultur auftreten.
Das Christentum ist da deutlich zurückhaltender und es hat auch selbstverständlich eine Sonderstellung im Abendland.
Auch andere Religionszugehörige in unserem Land machen nicht permanent einen riesen TamTam um ihren Glauben.
Von daher: Lasst mich mit eurem Islam in Ruhe. Jeder darf glauben was er will – und gerade diese Freiheit ist in islamischen Gesellschaften so gut wie nie gegeben.
— Apostasie im Islam, im Arabischen Ridda (arabisch ردة) oder Irtidād (ارتداد) genannt, bezeichnet den „Abfall vom Islam“. Der Abtrünnige selbst wird Murtadd (مرتد) genannt. Auf Grundlage von Hadithen und Idschmāʿ ist die Apostasie islamrechtlich mit der Todesstrafe zu ahnden, obwohl der Koran selbst keine Strafe im Diesseits vorsieht.[1]
In Ländern, deren staatliche Rechtsordnung sich an der Scharia orientiert, die aber keine islamischen Gerichtshöfe mehr haben, kann der bekundete „Abfall vom islamischen Glauben“ zivilrechtliche (Erbrecht, Eherecht) und strafrechtliche Konsequenzen haben. —
Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus wikipedia.
Meines Wissens nach hat der Islam mit der Apostasie ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen bedeutenden Religionen.
Und allein dieser Punkt ist doch letztendlich mit einem demokratischen Rechtsstaat überhaupt nicht kompatibel.
Und vergessen wir einen enorm wichtigen Punkt nicht:
Den Islam kann man nicht einfach verlassen. Da kann man nicht, wie bei uns, aus der Kirche austreten.
In den meisten muslimischen Ländern wird das verlassen des Islams mit schweren Strafen, bis hin zur Todesstrafe geahndet.
Eine solche Religion kann also nur als liberale und kleine Minderheit mit der Demokratie kompatibel sein.
Das sollte in erster Linie uns allen klar sein.
Den Muslimen aber auch.