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Sachsen-Anhalt

„Kunst braucht Freiheit“: Sven Schulze macht Wahlkampf zusammen mit Dieter Hallervorden

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident macht zusammen mit dem Schauspieler Dieter Hallervorden Wahlkampf. In der Veranstaltungsreihe „Kunst braucht Freiheit“ soll es um die Frage gehen, was eine lebendige Demokratie braucht.

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Der Schauspieler Dieter Hallervorden macht zusammen mit der CDU Wahlkampf. (IMAGO/Future Image)

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Sachsen-Anhalts Ministerpräsident geht mit dem Schauspieler Dieter Hallervorden auf Wahlkampftour. Unter dem Titel „Kunst braucht Freiheit“ werden Ende Juli und Anfang August vier Veranstaltungen stattfinden, in Halle (Saale), Magdeburg, Dessau und Naumburg. In den Gesprächen soll es um Fragen gehen wie: „Was braucht eine lebendige Demokratie? Welche Rolle spielen Kunst, Meinungsfreiheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt?“

Moderiert werden sollen die Veranstaltungen von Clara von Nathusius. Es sollen unterschiedliche Sichtweisen und persönliche Erfahrungen aufeinandertreffen, wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet. Kunst soll dabei als etwas präsentiert werden, das Brücken baut und Austausch ermöglicht. Der Ministerpräsident und der Schauspieler wollen der Frage nachgehen, wie man trotz verschiedener Ansichten im Gespräch bleiben kann.

In Magdeburg findet das Gespräch am 29. Juli im Oli-Kino statt. „Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftliche Debatten rauer werden, ist Kultur mehr als Unterhaltung: Sie ist Ausdruck von Haltung, Offenheit und demokratischer Lebendigkeit“, heißt es dazu seitens des Ortsverbandes. Es soll auch darum gehen, wie die Kultur in Sachsen-Anhalt gestärkt werden kann. Dieter Hallervorden wurde 1935 in Dessau geboren und ist auch Ehrenbürger der Stadt.

In den letzten Jahren fiel er immer wieder mit Unterstellungen gegenüber Israel auf. So bezichtigte er die israelische Regierung, im Gazastreifen einen Völkermord zu begehen. In dem Gedicht „Gaza, Gaza“ erhob er diesen Vorwurf; unterlegt war das Video mit Propagandaaufnahmen der Hamas.

Am 13. September 2025 nahm er an einer pro-palästinensischen Demonstration unter dem Motto: „Stoppt den Völkermord in Gaza“ vor dem Brandenburger Tor teil. Bei seiner Rede zitierte er Lenins Aussage, dass Frieden von unten gefördert werden müsse, und sagte, man müsse „denen da oben“ die rote Karte zeigen, wie die FAZ damals berichtete. In einem Demo-Aufruf sagte der Kabarettist, dass er Lenin zitieren werde, um „gewisse Journalisten ein bisschen zu reizen“.

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In einem Aufruf an den damaligen Bundeskanzler Olaf Scholz, den er am 1. März 2024 veröffentlichte, unterstellte er der israelischen Regierung, Schuld am zunehmenden Antisemitismus zu sein. „Daher bedauere ich zutiefst, dass der israelische Ministerpräsident Netanjahu auf den hinterhältigen Angriff der Hamas-Bande von Tag zu Tag unverhältnismäßiger reagiert“, so Hallervorden auf Instagram. „Wer also religiösem Fanatismus und Antisemitismus nicht weiter Menschen zutreiben möchte, muss Netanjahu unmissverständlich klar machen, dass Unversöhnlichkeit und Unverhältnismäßigkeit Israel nur nachwachsende Feindseligkeiten einbringen.“

mra

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144 Kommentare

  • Da habe ich mich wohl in der Person von Herrn Hallervorden getäuscht! In letzter Zeit hat man den Eindruck gewinnen können, ihm sei doch noch ein Licht aufgegangen.
    Statt dessen macht er nun Wahlkampf mit der Zerstörerpartei Nr. 1 in Deutschland, sehr enttäuschend!

    Wird auf den Wahlkampfplakaten der CDU nun „Nonstop Nonsens“ stehen?

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    • das mit dem Honig im Kopf war eine sehr persönliche Rolle.

      • Nein, es war kein Honig, sondern Kokain.

    • „Nonstop Nonsens“ wäre dann wenigstens mal die zutreffende Wahrheit.

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    • Hatte bisher auch den Eindruck, dass Didi ein Stabiler ist. Schade.

    • Das Fischbrötchen aus Mecklenburg-Vorpommern ist interessanter als die beiden.

    • Der war noch nie anders. Immer schön beim System anbiedern.

    • Der Typ macht sich mit den Hamas gemein und hetzt gegen Israel. Der Alte sollte sich was schämen!

    • Je oller, desto doller.

    • Ich bin für HaPe als Bundespräsident und Dieter als First Lady. Oder doch lieber andersrum.

    • Warten wirs ab. Vielleicht hat man mit dem Didi ja dem Schulze eine Art U-Boot untergewuchtet?
      Und Didi veräppelt den Schulze dann ab und zu?
      Zutrauen würd ich es dem…
      Ich bin jedenfalls gespannt darauf, wie diese Art Wahlkampf dann real ablaufen wird 😉

      -15
      • Ok, Meine U-Boot-Theorie/VT wird hier im Forum abgelehnt.
        So wirklich ernst war das aber auch nicht gemeint. 😉
        Spannend wirds allerdings trotzdem, also was da auf den angekündigten Veranstaltungen mit Didi und Schulze dann so abgeht.
        Ich seh, egal was Didi so beitragen wird, ein weiteres Desaster auf den Schulze zukommen.
        Ausreichend Popcorn mussik allerdings noch holen 😉

        • Ein Grüezi an DICH du großartiger! Bitte frage nicht wieder warum die Welt hier so ungerecht ist. So wie DU in den Wald hereinrufst – so kommt auch das Echo zurück.

          5
        • Wer wegen ein paar Dislikes zurückrudert, sollte sich besser ganz raushalten.

          0
      • Ein herzliches Grüezi an einen anderen dummen Ossi.

      • Didi inzwischen senil?
        Jahrgang 1935, geb. in Dessau

        • Gerdolf glaubt er ist senil

          6
    • Haller, du oller halbtoter Clown, von , ach, wer weiß schon wovon….

    • rhhodde dßßäkke, sonst nichts

  • Ein großartiger Schauspieler aber politisch verpeilt. Kunst ist Haltung? Soso

    104
    • Wenn Kunst Haltung ist, ist sie nicht mehr frei.

    • Schauspieler? Der ist doch gar nicht ernst zu nehmen.

    • Ein großartiger Schauspieler? Ein Witz; sie kleiner Schäker. Blimm-Blimm.

      • Palim-Palim. So viel Zeit muß sein.

        • Eher „Plem-Plem“.

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        • Eine Flasche Pommes bitte!

          21
        • Honig im Kopf…

          3
  • Er hat doch wohl nicht auf den Job des Bundespräsidenten geschielt…

    • Was geschieht wenn so ein Schauspielerkomiker Präsident wird, sehen wir ja an der Ukraine.
      Axel Schulz dann als Bürgermeister in Berlin. Was die in Kiew können, können wir schon lange.

    • Das wäre ja der älteste amtierende Buprä dann. Ob er es bis 95 schafft?
      Aber wenn wir schon bei Hape angefangen über Didi hinweg sind, wie wäre es denn mit einer Nominierung zum Buprä von Günther Jauch? Der ist zwar nicht ganz so komisch, er würde aber wahrscheinlich auf breite Zustimmung stoßen und er wäre nicht so ein Hassprediger wie der Steini. Zwar auch links, aber sicherlich diplomatischer.

      -13
      • Olivia Jones wäre ideal. Niemand repräsentiert das neue Deutschland besser.

      • Es sollte eine Frau werden. Ich bin für die Bine Maja. Also die echte, die K. Gott besungen hat.

        • Bine… . Alles klar.

          0
  • Kunst braucht keine Freiheit, wir Bürger brauchen Freiheit 👍

  • Das könnte glatt dahingehend missverstanden werden, dass Hallervorden im sachsen-anhaltinischen Wahlkampf Partei für die CDU ergreift. Wenn dem allerdings tatsächlich so wäre, dann hätte ich mich in ihm getäuscht.

    • Natürlich macht er das.

    • Jemand sollte Hallervorden sagen, dass Schulze von der CDU ist….

  • Ich für mich kann nur sagen: „Ich bin sehr enttäuscht von Didi!“

    • Der existiert für mich nicht mehr. Habe schon alle Filme mit dem entsorgen müssen, leider.

  • Ich mag es nicht wenn sich Künstler politisch äußern, geschweige denn sich aktivistisch betätigen. Dafür sind sie nicht bekannt geworden/gemacht worden.

    • Auf Hallervorden trifft das aber nicht zu, der war nie Künstler.

      • Och, den Trottel zu spielen hatte er ganz gut drauf. Die didi-Filme finde ich super!

        • Sicher, dass er den Trottel nur GESPIELT hat?

          7
  • Meine Empfehlung: Der Kerkeling sollte da auch mitmachen.

    • Pfui Teufel noch einmal, kotz.

  • Ob sich das für CDU Schulze auszahlt bezweifle ich. Hallervorden ist gegen jeden Krieg, egal ob Ukraine oder die im Nahen Osten. Seine Positionen hinsichtlich der Friedensbewegung erinnern eher an das Bsw oder zum Teil auch der Afd.

    • Ich denke das wird Nonstop Nonsens und beste Wahlwerbung für den Ulli.

      • Schön wäre es.

    • Seine Positionen scheinen sich gewaltig verändert zu haben.
      Ein Wendehals???

      • Vielleicht hat Schulze ihm gesagt, er sei bei der AfD.

  • ach, ne „Flasche Pommes“ ist jetzt „Kunst“???

    • Palim, palim!

  • Hallervorden ist FDP Mitglied, warum macht er da mit???

    • Weil die FDP genauso links-grün ist wie die Union.

    • Ewig Gestriger?

  • Hat er damals was zu Sri Lanka gesagt?Was sagt er zu Sudan,Nigeria,Libyen?

  • Au weia. Da ist dem Hallervorden wohl der Honig zu Kopf gestiegen.

  • Man riecht förmlich die Angst …

    • Eher Verzweiflung. So nach dem Motto: Irgendjemanden müssen die Leute doch noch mögen.

  • Ich bin auch der Meinung, dass Kunst Freiheit braucht. Da die Union die Kunstfreiheit knebelt (Frauenquoten, Schwulenquoten, Schwarzenquoten, Dickenquoten, Behindertenquoten, Lesbenquoten, was darf man sagen, was nicht, über wen und was darf man sich lustig machen, über wen und was nicht), wähle ich die AFD, die mit Abstand liberalste politische Kraft in Deutschland.

  • Wie verzweifelt muss man sein, wenn man aus dem Wohlkampf eine Comedy macht.

  • Stay home, Didi…!

  • Soll der nicht Bundespräsident werden? Oder war das Mario Barth?

    • War das nicht Hape Kerkeling?

  • Ist das eine neue Comedy des ÖRR? Hallervorden? Echt jetzt?

  • Scheinbar haben einige Herrschaften nur die Headline und nicht den ganzen Artikel gelesen.
    Anders kann ich mir die teilweise hochintelligenten Kommentare nicht erklären.

    • Oha! Amthor, schreibst jetzt unter deinem Pseuddonym.

  • Dieser Text klingt (ich meine nicht den Inhalt) wie Texte bei T-Online. Neben die eigentliche Nachricht wird noch was nachgeschoben im Sinne von „… mit … ist er aufgefallen.“ Habt ihr nicht nötig, finde ich.

  • Hat Dieter Hallervorden sich jetzt auch kaufen lassen?

  • Dieter Hallervorden?
    Nach seinen letzten Aussagen hätte ich ihn NIEMALS als CDU Wahlkämpfer verortet. Eher im Gegenteil.
    So kann man sich in Menschen täuschen.
    PFUI, Dieter.

  • Das wird doch wieder ein Eigentor für Sven Schulze !!!

    „Kunst braucht Freiheit – Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftliche Debatten rauer werden, ist Kultur mehr als Unterhaltung: Sie ist Ausdruck von Haltung, Offenheit und demokratischer Lebendigkeit“

    Lassen wir einmal die AfD aus dem Spiel, – aber es war die CDU !!! unter Merkel und ihr Clown Lauterbach von der SPD zu Corona-Zeiten, die das oben zitierte Motto von Sven Schulze allein widerlegen, – denn wer hat denn Corona-Maßnahmen-Kritiker (ein großer Teil der Gesellschaft) aufs übelste Beschimpft, den Künstlern wurde die Freiheit genommen und von Offenheit und demokratischer Lebendigkeit in den Medien KEINE Spur.

    Protestteilnehmer, – ob Frau oder Alt – wurden zusammengeschlagen von der „Staatsmacht“ im Auftrag von CDU und SPD und ein Herr Spahn hat Millionen Euro verdient und Karriere gemacht.

    Das sind nun mal Fakten wie ich es sehe

  • Da muss die Verzweiflung riesengroß
    groß sein, wenn sie einen 90 jährigen
    auf die Wahlkampfbühne bitten,
    der sichtlich Freude daran hat, ob er die Zusammenhänge versteht glaub ich weniger.
    Aber Didi hat Spaß und das ist doch das wichtigste.

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