E3-Statement
Iranische Angriffsmittel „an der Quelle zerstören“: Tritt Europa in den Krieg gegen die Mullahs ein?
Die Angriffsfähigkeiten des Irans „an der Quelle zerstören“ – das drohen Deutschland, Frankreich und Großbritannien an. Greifen die Europäer jetzt also im Iran ein? Es gibt Hinweise – und Dementis.
Ein Statement, das für Aufsehen sorgt: Mit klaren Worten haben sich die Briten, Franzosen und die Deutschen am Sonntag erneut zur Situation im Mittleren Osten geäußert – und dem Iran auch eine militärische Intervention angedroht. So zumindest werden die Worte verstanden, die Keir Starmer, Emmanuel Macron und Friedrich Merz wählten: „Wir werden die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um unsere Interessen und die unserer Verbündeten in der Region zu verteidigen“, erklärten die drei Staats- und Regierungschefs an die Adresse Teherans. „Dies kann potenziell auch, falls notwendig, das Ermöglichen von verhältnismäßigen militärischen Defensivmaßnahmen einschließen, um die Fähigkeit des Iran, Raketen und Drohnen abzufeuern, an der Quelle zu zerstören.“
Die Beschussfähigkeit der Iraner „an der Quelle zerstören“ – das wäre nichts anderes als ein Angriff auf die Raketen- und Drohenstellungen der Islamischen Republik. Um dieser Drohung Nachdruck zu verleihen, befindet sich der französische Flugzeugträger, die Charles De Gaulle, bereits auf dem Weg in das Mittelmeer. Eigentlich war das französische Flaggschiff zuletzt im schwedischen Malmö – als Teil der NATO-Abschreckung gegen Russland im Ostseeraum.
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Das NATO-Kommando in Europa in Person von US-Luftwaffengeneral Alexus Grynkewich erklärte, die Allianz passe ihre Streitkräfteaufstellung an, um sich gegen potenzielle Bedrohungen durch Raketen aus der Region zu verteidigen. Ob das auch diese Form der offensiven Verteidigung, einen Gegenangriff, umfassen würde – das bleibt offen.
Die Bundeswehr hätte jedenfalls kein Mandat für einen solchen Einsatz. In Jordanien ist die Luftwaffe im Rahmen der NATO-Mission „Counter Daesh“ sowie auf den NATO-Einsatz im Irak namens „Capacity Building Iraq“ beschränkt. Über dieses Mandat hinaus darf die deutsche Armee ohne zusätzliche Bestätigung des Bundestags nicht tätig werden. In Jordanien ist die Bundeswehr im Rahmen dieses Mandats unter anderem mit Tankflugzeugen vor Ort – auch eine Unterstützung von Briten und Franzosen auf diese Art wäre rechtlich mindestens heikel.
Tatsächlich sorgte allein der Verdacht, die Bundeswehr hätte sich in einer solchen Art und Weise an den Luftschlägen gegen das iranische Atomprogramm im Juni vergangenen Jahres beteiligt, für Unruhe und kritische Fragen – das Verteidigungsministerium verneinte eine solche Beteiligung mit Nachdruck.
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Der Krieg im Nahen Osten geht weiter. US-Präsident Donald Trump will einen möglichen Einsatz amerikanischer Truppen im Iran nicht ausschließen. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bekräftigte seine Unterstützung für die militärische Operation.Aktuell hat Bundesaußenminister Johann Wadephul klargemacht, dass Deutschland keine Kampfhandlungen gegen den Iran vornehmen werde. Deutsche Soldaten würden sich „defensiv verteidigen“, wenn sie angegriffen würden, so der Außenminister. Darüber hinaus werde es eine Beteiligung „aus bundesdeutscher Sicht nicht geben“, so der CDU-Politiker.
Bild zitiert dazu eine Stimme „aus Kreisen der Bundesregierung“, wie die Zeitung schreibt. Diese sagt: Das gemeinsame Statement der Franzosen, Briten und Deutschen werde von jeder Nation selbst nach eigenem Ermessen ausgelegt. „Wir sehen darin eine Ermächtigung für unsere Soldaten, sich defensiv verteidigen zu dürfen, wenn sie angegriffen werden“, heißt es. „Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Die Briten haben dieses Statement gebraucht, um ihre Stationierungs-Hilfen für die USA auszuweiten“.
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Deutschland hat für einen nennenswerten Angriff auf den Iran auch keine Kapazitäten – was sowohl der Bundeskanzler als auch der Bundesaußenminister in ihren Statements am Sonntag und Montag betont hatten. Im Gegensatz zu Briten und Franzosen: Während die Briten mit ihren Basen auf der Insel Zypern, die unter Feuer steht, nahe am Geschehen sind, dürfte es noch mindestens rund eine Woche dauern, bis die Franzosen mit ihrem Flugzeugträger vor Ort im östlichen Mittelmeer sind. Fähig und im Zweifel willens, einen solchen Schritt zu gehen, wären jedoch beide Staaten.
Ob der Iran den Europäern einen Anlass geben wird? Das bleibt abzuwarten. Das erratische Feuern in alle Richtungen durch ein unkontrolliertes Militär (der iranische Außenminister räumte selbst ein, dass die Kommando-Struktur der Streitkräfte und Revolutionsgarden kaum noch intakt ist) könnte einen solchen bald liefern. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass Briten und Franzosen sich an der Abwehr von Flugkörpern beteiligen – das Abschießen von Raketen praktizierten die Luftwaffen beider Länder schon während der kriegerischen Auseinandersetzungen 2025.
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Den Regierungen von England, Frankreich und Deutschland käme so ein Kriegseinsatz sicher sehr gelegen. Damit könnte man perfekt vom innerstaatlichen Desaster dieser Länder ablenken, das Kriegsrecht ausrufen, Bürgerrechte einschränken und alle Wahlen einfach absagen.
Wie praktisch für die Altparteien dieser Länder!
Schrecklich – keiner interessiert sich derzeit für die Ukraine ?
Die Milliarden fließen weiter. Und bald dürfen wir auch noch den Iran wieder aufbauen. Dass dort die Geschäfte nicht auch hauptsächlich US-Firmen machen dementiert nur wer dem Heutejournal den Pulitzer verleiht.
Die USA werden sich auch die Seltenen Erden sichern, die man im Iran entdeckt hat.
Zum Glück
Schätze mal die Sackmodenträger schicken mittlerweile keine Drohnen und Munition nach Russland.
Merz wird wie so oft schon morgen leugnen, was er heute gesagt hat.
Hat man eigentlich vergessen wie der Iran (schon vor 1979) dahin getrieben wurde?
Von mir aus können die sich da unten bekriegen wie sie lustig sind.
Ich will hier meine Ruhe. Gerne auch durch und mit Remigration.
Da werden den Mullahs bestimmt vor Angst die Knie schlottern. Dieses Trio hat zu Hause längst abgewirtschaftet, und nutzt jetzt die Gelegenheit, von den heimischen Problemen abzulenken. Gut möglich, daß zwei von ihnen (Zustimmung Macron 11 %, Starmer 15 %) noch vor den Mullahs aus ihren Ämtern scheiden werden.
Die dringendste Aufgabe, die die EU jetzt hat ist: die Außengrenze sichern, besonders die Landgrenze im Süden hoch bis Polen aber auch das Mittelmeer.
Noch so eine Flüchtingswelle wie 2015 und Europa kippt.
Falls keine Einigung erzielt werden kann, sollten die Grenzstaaten alleine mit Unterstützung der Willigen handeln.
Die Grenzen zu sichern daran hat das Wahrheitsministerium doch kein Interesse,ganz im Gegenteil.
Wenn niemand diese „Wächter“ haben will, dann doch bitte die EU. Wir suchen händeringend nach Fachkräften. Hat bei ISIS doch auch geklappt!
Scheint also doch noch Geld da zu sein, das man verbrennen kann. Nur halt nicht für die eigene Bevölkerung.
Ob und wie Europa in diesen Krieg mitmischt, steht längst fest. Nur haben die uns das noch nicht gesagt. Vielleicht hat man es Merz auch noch nicht gesagt. Aber er hat ja morgen sein Briefing im Weißen Haus…
Westeuropa:
„Dies kann potenziell auch, falls notwendig, das Ermöglichen von verhältnismäßigen militärischen Defensivmaßnahmen einschließen“
USA:
„Macht ihr eine falsche Bewegung, wird die Hölle auf euch herabregnen!“
Frage:
Warum nimmt weltweit niemand mehr die Westeuropäer für voll?
Was Europa macht weiß ich nicht. Im Grundgesetz gibt es eine Friedenspflicht. 1991 wurde zum ersten Mal behauptet Iran stehe kurz vor der Atombombe. Ob diese diffuse Behauptung ausreicht die Friedenspflicht auszuhebeln?
Uschi und die anderen EU Bürokraten sollten sofort in den Iran reisen
und dort für unsere Demokratie kämpfen…
Ich dachte Anna-UN-Lena stoppt eigenhändig die US-Jets…
So hoch kann sie nun auch nicht springen,das sie die Flugzeuge vom Himmel pflücken kann.
Das Trampel hüpft schon im Trampolin und zielt mit dem Kopf auf die Betondecke.
Dadurch, dass der Souverän einer hochentwickelten Industriegesellschaft verlangt, vor allem den Dienst an der Waffe mit dem Gewissen vereinbaren zu können, wäre zunächst die Frage zu beantworten, woraus sich das unabdingbare Können speist. Wie der Nobelpreisträger Max Planck angesichts dessen schon am 3. Juli 1919 zu bedenken gibt, verbietet sich dabei sprachlich jedwede Verflachung. Ansonsten stünde zu befürchten, sich die Quellen selbst abzugraben. Die gegenwärtige Tendenz hin zu Worten und Sätzen, die sich auf Anhieb zusammenstellen zu lassen, ist also in Wirklichkeit das größte Hemmnis, kriegstüchtig zu sein. Gelingt es nicht, einer im Ausdruck insofern zunehmend verhängnisvolleren Verarmung den damit stets gebotenen Einhalt zu gebieten, bleibt die Gemeinsame Erklärung der Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Deutschland und des Vereinigten Königreichs vom 1. März 2026 von Beginn an ohne alle Substanz.
Nur zur Erinnerung: Ist es nicht möglich, den Kriegsdienst mit dem Gewissen zu vereinbaren, muss gemäß Art. 12a Abs. 2 Halbsatz 1 GG eine Begründung erfolgen. Ohne aber zuvor Kenntnis darüber erlangt zu haben, wodurch dem Genüge getan ist, einen Waffengang verweigern zu können, wäre die Vorschrift ansonsten voraussetzungslos. Insofern erstaunt es noch immer, dort von Staats wegen eine Leerstelle gelassen zu haben, wo zutiefst existenzielle Angelegenheiten zu erörtern sind, mit denen ein Kampf auf Leben und Tod stets einhergeht. Besonders fällt auf, dass zwar am 1. Januar 2026 der neue Wehrdienst (NWD) in Kraft trat. Aber dazu, woher es rührt, eine militärisch geführte Auseinandersetzung erfolgreich entscheiden zu können, herrscht anhaltend ein geradezu bleiernes Schweigen vor. Angesichts dessen sollte die Kritik erlaubt sein, dass es die Strenge der Zumutbarkeit bei weitem übersteigt, als Bürger in Uniform die Sache ohne jede Handreichung mit sich allein ausmachen zu müssen.
Übrigens: Laut der Leibniz’schen Theodizee ist alle Kausalität an den Anfang verlegt. Es würde sich daher bloß um eine Pseudo-Aktivität handeln, aktuell anzunehmen, sie müsste erst noch hergestellt werden. Wenigstens ein Soldat der Bundeswehr sollte sich somit auf die richtigen Momente im gesellschaftlich Falschen besinnen.
Super, dann ist Frankreich und UK einen entscheidenden Schritt weiter zum Bürgerkrieg zuhause.
Deutschland bekommt nur die Flüchtlinge.
Was wollen die denn da ? Die sollen sich lieber mal auf eine mögliche Ölkrise vorbereiten und dafür Sorge tragen. das dies dann nicht das Ende der Europäischen Wirtschaft sein wird , bei dem Chaos was hier aktuell herrscht!
Die 🇩🇪 Luftwaffe kann durchaus von Israel gegen den Iran fliegen.
Genau, ohne Deutschland darf nie wieder ein Krieg ausgehen.
Merz, Starmer und Macron? Ich lach mich schlapp😂🤣
Das einzige was diese Nichtnutze „an der Quelle“ zerstören können sind ihre eigenen Länder☝️
als ich das heute morgen verlinkt hatte., gabs nur minuszeichen.
wo bleiben diese kopf-in-den-sand stecker jetzt?
franks-
du sagst es: ihre eigenen laender !
und genau das koennte der plan sein.
nachdem es mit der ukraine nicht so recht geklappt hat, die desolate EU ins kriegsgeschehen zu verwickeln, will man es vielleicht auf diesem neuen weg versuchen?
bissl kriegspielen, wahlen abschaffen, menschen reduzieren., ruestungsgewinne einstreichen, epstein und schulden vergessen…
problem ist halt, dass diese laender nicht nur von den drei protagonisten und ihrer sippe bewohnt werden, sondern leider auch von vielen millionen unschuldiger menschen, die einfach nur ihr leben leben wollen.
Da werden ein paar Soldaten von denen, für was auch immer, hingeschikt und in einen Zwischenfall verwickelt und schon beginnt die Show
Volltreffer😄
Israel verfügt über ein Abschreckungspotenzial, von dem der Iran nicht einmal träumen kann. Israel besitzt eigene Atomwaffen und genießt die volle Unterstützung der Vereinigten Staaten. Jegliche Überlegungen, Israel könnte von einem unprovozierten Angriff des Irans bedroht werden, entbehren jeder Realität.
Und Trumps Behauptung über die iranische Atombombe ist genauso absurd wie Bushs Behauptung über die irakischen Massenvernichtungswaffen.
@Peter: Das ist so nicht ganz richtig. Zwischenzeitlich litt die US-Unterstützung erheblich, weshalb bspw. die IAF zu wenige und stark veraltete Tankflugzeuge hat. Und der Uran-Anreicherungsgrad der Iraner beträgt ein Vielfaches wie für zivile Nutzungen nötig, und an Interkontinentalraketen wird ebenfalls gebaut. Das Obama-Abkommen sah keine wirksamen Kontrollen Sanktionen etc. vor, weshalb unabhängige Fachleute max. 2 Jahre gaben.
Das mit der Unterstützung stimmt wohl, weshalb auch ein gewisser Kirk nicht mehr unter uns weilt.
Der Feind steht längst im Land und nennt sich Islam!
Womit, konkret, könnte die EU eingreifen? Die Kräfte sind an der Ostfront gebunden! Die UA soll doch versorgt werden.
Der Donald redet schon von Bodentruppen
dann viel Spaß
sie widernden euch bestimmt tanzend empfangen.
Mit anderen Worten die Friedensengel GB, Frankreich und Dtl. überlegen ob sie dem Iran den Krieg erklären sollen oder nicht. Verstehe nicht so ganz warum. Der Iran wurde völkerrechtswidrig und unprovoziert von den USA und Israel angegriffen und nimmt sein Recht in Anspruch sich zu verteidigen. Es handelt sich um einen Angriffskrieg der USA und Israel auf den Iran.
Aber das ist ein „Guter Krieg“ und deshalb dürfen alle Regeln gebrochen werden 😉
„Die Deutschen“ drohen an……🤣🤣🤣? Was denn? Riesige Geldüberweisungen an die Freunde im Iran? Wo der „Bundessteini“ dem großen Führer noch zum Jahrestag der Revolution gratuliert hat? Wo sich der „Chefhenker“ dieses Systems ungehindert in Deutschland medizinisch behandeln lassen kann?
Und womit drohen wir noch? Mit der unverbrüchlichen Unterstützung von Frankreich und GB,wenn die die Drecksarbeit machen. Aber zuerst machen wir dann mal wieder große Palverrunden und schicken dann eine Handvoll miserabel ausgerüsteter Soldaten zur Friedenssicherung?
Deutschland sollte „einfach mal die Fresse halten“, wenn die Elefanten tanzen und zusehen, dass wir unseren eigenen Laden am Laufen halten.