Sonntagsfrage
Insa: Union gewinnt hinzu – AfD bleibt klar stärkste Kraft
In einer neuen Insa-Umfrage kommt die Union auf 19 Prozent und gewinnt einen Punkt hinzu. Die AfD bleibt indes mit 30 Prozent klar stärkste Kraft. Gegenüber der vorherigen Ausgabe würde die FDP wieder den Einzug ins Parlament verpassen.
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In einer neuen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für Bild zur Bundestagswahl bleibt die AfD mit 30 Prozent klar stärkste Kraft. Die Union folgt dahinter mit 19 Prozent und gewinnt gegenüber der letzten Erhebung vom 20. Oktober einen Punkt hinzu. SPD und Grüne liegen dahinter mit jeweils 14 Prozent gleichauf. Die Linkspartei verliert einen Punkt und erreicht nur noch zehn Prozent.
Im Gegensatz zur letzten Insa-Auswertung erreicht die FDP in der aktuellen Umfrage nur noch vier Prozent und würde damit erneut den Einzug in den Bundestag verpassen. In der vorherigen Ausgabe hatte sie die Fünf-Prozent-Marke geknackt und hätte mit einem Einzug in den Bundestag dafür gesorgt, dass selbst ein Dreierbündnis aus Union, SPD und Grünen keine Mehrheit erreicht hätte (mehr zur vorherigen Insa-Umfrage hier).
Unter der hypothetischen Annahme, dass es sich bei den Umfragewerten um ungerundete Ergebnisse der Zweitstimmen handelt, käme die AfD in diesem Szenario auf 217 Bundestagssitze. Die Union würde 138 Mandate erhalten, SPD und Grüne jeweils 101 und die Linkspartei 73. Für eine absolute Mehrheit wären 316 der 630 Bundestagssitze notwendig.
Die Große Koalition aus Union und SPD käme mit diesen Werten auf gerade einmal 239 Sitze und würde die notwendige Bundestagsmehrheit klar verfehlen. Union, SPD und Grüne kämen auf 340 Mandate und wären nach derzeitigem Stand die einzige realistische Option auf eine Regierungsbildung. Zwar käme die Union auch mit der AfD auf die notwendigen Stimmen. Ein Bündnis mit der Rechtspartei wird im Rahmen der Brandmauer-Politik der Union jedoch kategorisch abgelehnt. Eine Linkskoalition aus SPD, Grünen und Linkspartei würde die notwendige Mehrheit verpassen.
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INSA-Umfrage selbst fragwürdig:
Seit längerem bekommt die AfD immer stärkere Umfragewerte und verbleibt dennoch bei den „ewigen“ 30%
Genau das erregt zumindest bei mir „einiges Mißtrauen..was in dieser BananenRepublikDeutsch-Schand wohl angebracht ist
Bleibt zu hoffen daß bei den nächsten Wahlen die jeweils absolute Mehrheit für ungeliebte Parteien herauskommt..sofern nicht wieder „zufällige Unstimmigkeiten“ bei den Stimmauszählungen auftreten
Ich finde ja die Umfragen von Allensbach Forsch’gr. Wahlen interessant .
Da wurden wohl von den Instituten ausschließlich die Delegierten des CSU Parteitages befragt !