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Nach Ampel-Aus

INSA-Umfrage: Nur 9 Prozent sehen Wirtschaftspolitik der Ampel positiv

Nur neun Prozent der Deutschen bewerten die Wirtschaftspolitik der Ampel positiv, dies geht aus einer aktuellen Insa-Umfrage. 60 Prozent der Deutschen sehen ihre Auswirkungen auf den Standort als negativ, besonders ältere Menschen sind enttäuscht.

Ein großer Teil der Bevölkerung stellt der deutschen Wirtschaftspolitik kein gutes Urteil aus.

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Die Wirtschaftspolitik der gescheiterten Ampel-Regierung stößt auf breite Kritik in der Bevölkerung. Lediglich neun Prozent der Bürger bewerten die Bilanz der Regierung für den Wirtschaftsstandort Deutschland als positiv. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA im Auftrag der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT), der Wirtschaftsvereinigung innerhalb der Union.

Während die jüngsten Teilnehmer zwischen 18 und 29 Jahren in ihren Meinungen der Ampel nicht ganz negativ gegenüberstehen – jeweils 37 Prozent bewerten den Einfluss der Ampel-Regierung auf die Wirtschaft negativ oder neutral, während 20 Prozent ihn positiv sehen – nimmt die Kritik mit steigendem Alter deutlich zu.

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So bewerten bereits 51 Prozent der befragten 30- bis 39-Jährigen den wirtschaftlichen Einfluss der Regierung negativ. Dieser Anteil steigt bei den 40- bis 49-Jährigen auf 72 Prozent an. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in den höheren Altersgruppen: 71 Prozent der Befragten zwischen 60 und 69 Jahren äußern sich kritisch, bei den über 70-Jährigen erreicht die negative Bewertung mit 78 Prozent ihren Höchststand.

In der Umfrage, für die 1.004 Personen zwischen dem 7. und 8. November befragt wurden, gaben demnach insgesamt 60 Prozent an, die Auswirkungen der Ampel-Politik auf den Wirtschaftsstandort in den letzten drei Jahren als negativ zu betrachten. Rund 26 Prozent bewerteten sie als neutral. Besonders kritisch äußerten sich die Anhänger der FDP mit 53 Prozent, der BSW mit 70 Prozent, der Union mit 71 Prozent und der AfD mit 83 Prozent, die der Regierung überwiegend ein negatives Zeugnis ausstellten.

Während 20 Prozent der 18- bis 29-Jährigen die Wirtschaftspolitik der Ampel noch als (eher) positiv einschätzten, sind es bei den über 70-Jährigen lediglich drei Prozent. Zudem ist die neutrale Haltung, die in jüngeren Altersgruppen relativ stark ausgeprägt ist, mit steigendem Alter weniger häufig vertreten.

Die MIT-Vorsitzende Gitta Connemann erklärte: „Das Land ist seit zwei Jahren auf Schrumpfkurs, immer mehr Firmen wandern ab oder machen dicht, die Jobunsicherheit wächst, die Wut wächst. Der Standort ist international abgehängt.“ Gleichzeitig griff sie Wirtschaftsminister Robert Habeck scharf an: „Und der verantwortliche Minister? Ruft sich in der WG-Küche zum Kanzlerkandidaten aus.“

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