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Gegendemonstration

„In keinster Weise Sexualisierung“: Dragqueen liest Kinderbücher in der Stadtbücherei Augsburg vor

In Augsburg fand in der Stadtbücherei eine Dragqueen-Lesung für Kinder statt. Während es eine Gegendemonstration gab, verteidigte die Leiterin der Stadtbücherei die Veranstaltung: Es gehe „in keinster Weise um Sexualisierung“, sondern um Toleranz und Vielfalt.

Eindrücke der Lesung: Die Dragqueen „Vicky Voyage“ in der Stadtbücherei Augsburg. (IMAGO/Wolfgang Maria Weber)

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Ein Mann, der sich als Frau verkleidet, und vor Grundschülern Bücher vorliest, unter anderem über schwule Hasen: Die jüngste Veranstaltung des „Sommerferien-Leseclubs Augsburg“ hat für einige Aufregung gesorgt. Es gab eine Gegendemonstration zu der Dragqueen-Lesung, aber auch zahlreiche Unterstützer. Die Leiterin der Stadtbücherei ist der Meinung, dass es bei den Büchern „in keinster Weise um Sexualisierung“ gehe, sondern um „Toleranz, um Vielfalt, um Freundschaft“.

Am Mittwoch trat die Dragqueen „Vicky Voyage“ in der Stadtbücherei in Augsburg auf und las Kindern der 1. bis 7. Klasse Bücher vor. Mit bürgerlichem Namen heißt „Vicky Voyage“ eigentlich Markus und ist Maschinenbauingenieur, wie der Bayerische Rundfunk berichtet. Die Dragqueen las auch aus dem satirischen Kinderbuch „Marlon Bundo“ vor, das die Geschichte eines schwulen Hasen erzählt. Das Buch soll das Kaninchen Marlon Bundo veralbern, das der Familie des früheren US-Vizepräsidenten Mike Pence gehörte.

Auch das Buch „Mein Schatten ist pink“ wurde vorgelesen, in dem es darum geht, dass ein kleiner Junge gerne Kleider anzieht und mit Mädchenspielsachen spielt. Dragqueen Vicky Voyage sagt dazu: „Ich lese kindgerecht für die ganze Familie.“ Die Kinder konnten die Veranstaltung nur nach Anmeldung durch ihre Eltern besuchen. Insgesamt waren 90 Kinder sowie 15 Erwachsene, etwa Pädagogen, anwesend.

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Vor der Stadtbücherei gab es zwei Veranstaltungen: eine Gegendemo, die von dem AfD-nahen „Alternativen Jugendzentrum“ (ALJUZA) veranstaltet wurde und zu der laut Polizei 65 Personen kamen. Außerdem gab es eine Demonstration, die sich gegen die Gegner der Lesung richtete. Dort waren rund 100 Personen anwesend. Es waren Mitglieder der „Omas gegen rechts“ vertreten sowie die Arbeiterwohlfahrt und die Gleichstellungsstelle der Stadt. Laut der Polizei, die mit sechs Mannschaftswagen im Einsatz war, verlief alles friedlich.

Die Grünen-Stadträtin Melanie Melitta Hippke hatte sich dafür eingesetzt, dass die Veranstaltung nicht bloß eine Demonstration wird, sondern dass auch Spiele für Kinder angeboten werden. „Sorgen einfach dafür, dass die ganze Lesung der Kinder damit geschützt ist und in Ruhe ablaufen kann“, sagte sie gegenüber dem Augsburg Journal.

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Tanja Fottner, Leiterin der Stadtbücherei, ist zufrieden mit der Lesung von „Vicky Voyage“. „Wir sind glücklich, dass dieser Nachmittag so friedlich und positiv verlaufen ist. Insbesondere, dass die Kinder von dem vielen Trubel im Vorfeld und auch während der Veranstaltung kaum etwas mitbekommen haben, sondern vielmehr eine fröhliche Veranstaltung erlebt haben.“

Eine Kinderbuchlesung durch eine Dragqueen im bayerischen Puchheim sorgte im Februar 2025 ebenfalls für Aufregung. Das damalige CSU-Mitglied Markus Hammer nahm an einer von der AfD organisierten Gegendemonstration teil. Auf der Veranstaltung kritisierte er die Brandmauer zur AfD und erhob den Vorwurf, dass die Dragqueen-Lesung zur „Frühsexualisierung“ beitrage. Daraufhin wurde ein Parteiausschlussverfahren gegen ihn eingeleitet, weil seine Kritik gegen die Grundwerte der CSU verstoße (Apollo News berichtete). Hammer trat dann selbst aus der Partei aus und kandidierte für die AfD (mehr dazu hier).

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56 Kommentare

  • Was treibt eigentlich Eltern, ihre Kinder dort hinzuschicken?
    Und Kindern, die solche Eltern haben, würde vermutlich auch durch ein Verbot solcher Veranstaltungen nicht geholfen, weil sie ganz andere Probleme haben…

    • Möglicherweise die Angst bei Nichterscheinen ihrer Kinder mit einem Bußgeld belegt zu werden.

      • Bei Schulen ist das sicherlich so, aber bisher gibt es noch keine Indoktrinierungspflicht in Bibliotheken – noch nicht!

    • https://claudia-roth.de/themen/augsburg-bayern/
      Der Anschlag auf den CSD in Berlin hat tiefe Wunden hinterlassen. Es war ein Anschlag auf die gesamte queere Community, eine Tat des entgrenzten Hasses, gegen Menschen, die wie wir alle frei und selbstbestimmt leben und lieben wollen. … Dass Queerfeindlichkeit tötet, dürfen wir nie relativieren oder hinter allgemeinen Floskeln verstecken und vor allem nicht vergessen.
      https://www.br.de/nachrichten/bayern/doppeltoetungsdelikt-leichen-wurden-im-muellcontainer-gefunden,VRVUEpR

      • da ihr übertreibt mit der öffentlichkeit,fordert das alle schwul werden sollen,ihr angeblich die besseren menschen sein wollt,alle andersdenkenden als nazis oder sonstwas bezeichnet,ich als gnostiker,sage nur jeder erntet was er sät

      • Floskeln. Daran musste ich auch denken. Als ich Ihren Text gelesen hatte.
        Wenn Sie wollen, dürfen Sie sich (und Frau Roth) auch gern daran erinnern, wer den Anschlag verübt hat.

  • „Daraufhin wurde ein Parteiausschlussverfahren gegen ihn eingeleitet, weil seine Kritik gegen die Grundwerte der CSU verstoße…“
    ————–
    Das hätte FJS ganz sicher anders gesehen.

  • Ganz einfache Frage:

    WARUM IMMER VOR KINDERN?

    Warum nicht mal vor einsamen Senioren im Altersheim?

    Keine
    weiteren
    Fragen!

    Die Antwort dürfte jedem sonnenklar sein, der sein Gehirn noch nicht in den Mixer geworfen hat.

    • oder in der örtlichen Moschee?

  • Kann nicht mal einer an die Kinder denken? Furchtbar!

  • Ich wiederhole mich: gegen diese Art staatlich geförderter, abstruser Frühsexualisierung unserer Kinder hilft nur der Schulterschluß mit den muslimischen Eltern und Großeltern in unseren Gemeinden. Die christlichen Kirchen in Deutschland haben eine andere Position bezogen.

    • „…Schulterschluß mit den muslimischen Eltern…“
      ——
      Nein danke, nicht den Teufel mit dem Beelzebub austreiben.

    • Die christlichen Kirchen in Deutschland haben eine andere Position bezogen.
      ————————————————————————————–
      Die Position der :“Moslems !“ :-(((

  • Ganz normale Dekadenz. Wie immer kurz vor dem Ende eines Regimes.

  • Ich will aber keine tötliche Toleranz und Vielfalt!

  • Was geht in den Köpfen von den Eltern vor, die ihre 90 Kinder für diese Veranstaltung angemeldet haben?

  • „Die Dragqueen las auch aus dem satirischen Kinderbuch „Marlon Bundo“ vor, das die Geschichte eines schwulen Hasen erzählt. Das Buch soll das Kaninchen Marlon Bundo veralbern, das der Familie des früheren US-Vizepräsidenten Mike Pence gehörte.“

    „Wir sind glücklich, dass dieser Nachmittag so friedlich und positiv verlaufen ist„

    Und man möchte noch erwähnen:
    Eine politische Indoktrinierung der neunzig Kinder, fand zu keinem Zeitpunkt statt!
    Neunzig Kinder, die komplett durchideologisierte Eltern haben!
    Einfach unerträglich!

    • Wenn man jetzt noch weiß, dass „bunda“ auf portugiesisch der Hintern ist und man „bundo“ als „männliches Hinterteil“ verstehen kann, geht jedem linkswoken Elternteil das Herz auf, das sein Kind*ix so früh Kontakt mit der einzig wahren Lebensform hat.

  • „Fünf Freunde“ gab es zu meiner Zeit im Fernsehen, oder „Tom Sawyer und Huckleberry Finn“. Worum ging es da, wenn nicht v. a. auch um Freundschaft, Allerdings eingebettet in eine Geschichte, nicht als Selbstzweck und im Vordergrund – tränendrüsig, kitschig und „pädagogisch wertvoll“?

    Soweit ich mich erinnere, hat Sexualität da überhaupt nicht interessiert, es hat nicht interessiert, was die fünf sonst noch so treiben, zu zweit, zu fünft oder alleine.

    Schon wo das „Schwulsein“ Thema ist, ist Sexualität im Spiel. Und, in der Tat, ich bin auch der Meinung, daß es in der Grundschule keinen Grund dafür gibt.

    Und womit haben Lippenstift, große falsche Wimpern und Make-up sonst zu tun als mit Sexualisierung? Es komme mir doch keiner damit, das sei eine Verkleidung wie die mit einem Polizeihut oder (früher) Indianerfedern. Aber ja, so weit sind wir mit dem Relativismus, „anything goes“ und jeder muß alles glauben, was irgendwer über sich und sein Tun behauptet,

  • Thomas Notzke der SPD Richter bei dem die 1,7 Millionen Dateien gefunden wurden, wäre auch ein idealer Kandidat für eine Lesung in der Stadtbibliothek.

    • Nein, für eine Multimedia-Show.

  • Wieviele muslimische Familien waren eigentlich bei besagter „Lesung“ anwesend?

  • Was stimmt eigentlich mit diesen sogenannten Eltern nicht?

    • Die wählen die falschen Parteien und schauen die Staatssender…

  • „Ein Mann, der sich als Frau verkleidet, und vor Grundschülern Bücher vorliest, unter anderem über schwule Hasen“
    ——————
    Früher wäre noch die Sittenpolizei dagegen vorgegangen. Heute wird so was mit Steuergeldern gefördert.

    • Früher hätte die Sittenpolizei noch noch versuchen können, den als Frau verkleideten Mann vor dem Mob wütender Eltern zu retten.

  • 90 Kinder nahmen teil? Wahnsinn. Augsburg ist sowas von verloren.

  • Könnte genauso den Spechten im Wald was vorlesen, weil wer bitteschön geht denn noch freiwillig in die Stadtbücherei?

    • „wer bitteschön geht denn noch freiwillig in die Stadtbücherei?“
      Ich.

    • „….wer bitteschön geht denn noch freiwillig in die Stadtbücherei?“
      ————–
      90 Kinder steht im Artikel.
      Gerne.

  • Welche Eltern schicken ihr Kind auf solch eine krude Veranstaltung? Augsburg hat inzwischen einen Ausländeranteil von 26,7 Prozent. Der Migrationshintergrund beträgt über 50 Prozent. Ob sich die Gruppe auch so zusammensetzte? Eher nicht!

  • Neben dem DragKing, der sein Ding durchzieht, gibt es eine ganz andere Gruppe Erwachsener: Welche ELTERN kommen auf die Idee, ihre Kleinen (3-10) diesem Typen auszusetzen? Kindesentzug wegen Kindswohlgefährdung wäre angesagt!

  • Sobald der Schutz auch für diesen Herren wegfällt heißt es rennen

  • Das ist einfach nur abartig! Die letzte Dragqueen, die gesagt hat, dass es da nicht um Sexuelles geht wurde zweimal wegen Kinderpornographie angeklagt und verurteilt!

  • Gibt es auch Lesungen, bei denen die Mama-Papa-Kinder-Familie positiv dargestellt wird?

  • Schwule Hasen und kleine Jungen, die sich gern Kleider anziehen haben natürlich nichts mit Sexualsierung zu tun. Ganz sicher nicht!

    • Links-Grün verstrahlte Elter 1 & 2 sehen das tatsächlich so.

  • Wenn ich verraten würde:“Was ich mit der Vogelscheuche machen würde“,
    müsste Ich Meinen“Bademantel“bereitlegen !!! 🙁

  • Die „Dragqueen“ sieht eher aus, wie einem Gruselkabinett entsprungen.

    Zum Fürchten…

  • WIDERLICH – ABSTOSSEND – EKELHAFT

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