Gold im Sinkflug: Versagt der „sichere Hafen“ ausgerechnet in der Krise?
Nach einem starken Jahresauftakt ist der Goldpreis nun eingestürzt. Ausschlaggebend sind vor allem die Erwartungen an eine straffere Geldpolitik der Federal Reserve (Fed) sowie ein erstarkender US-Dollar – nicht zuletzt infolge der Nahostkrise.
Der Goldpreis hat in jüngster Vergangenheit immer wieder neue Rekordmarken erreicht. Ende Januar kletterte der Preis pro Feinunze Gold (31,1 Gramm) auf ein neues Allzeithoch von rund 5.550 US-Dollar – ein parabolischer Anstieg von knapp 30 Prozent binnen eines Monats.
Seitdem zeichnet sich jedoch eine deutliche Kurskorrektur ab. Aktuell liegt der Goldpreis pro Feinunze nur noch bei etwa 4.560 US-Dollar (Stand: 12 Uhr, 25. März 2026). Der Rückgang war vergangene Woche besonders ausgeprägt: Zwischen Mittwoch und Freitag fiel der Preis um mehr als acht Prozent, stabilisierte sich am Montag jedoch wieder.
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Doch was steckt eigentlich hinter diesem Kurssturz? Einer der Hauptfaktoren sind eindeutig die enttäuschten Zinserwartungen. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) ließ die Zinsen bei ihrer letzten Sitzung am 18. März zum zweiten Mal in Folge unverändert im Zielkorridor von 350 bis 375 Basispunkten, also bei 3,5 Prozent bis 3,75 Prozent.
Zudem kündigte die Fed an, im Gesamtjahr restriktiver vorzugehen als zuvor erwartet. Der Markt war bislang von zwei Zinssenkungen ausgegangen. Für 2026 stellte die Fed nun jedoch lediglich eine Senkung in Aussicht – voraussichtlich um 25 Basispunkte.
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Dass die US-Notenbank künftig eine straffere Geldpolitik verfolgt, hängt laut Fed-Chef Jerome Powell vor allem damit zusammen, dass sich in den USA bereits in naher Zukunft ein Inflationsschock abzeichnen könnte. Hintergrund sind die steigenden Energiepreise infolge des Nahostkonflikts.
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Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche warnte bei einer Energiekonferenz in den USA vor Lieferengpässen in der Treibstoffversorgung, sollte sich der Iran-Krieg noch länger ziehen. Zu Störungen bei der Versorgung könnte es bereits Ende April kommen.Dass der Goldpreis auf diese Nachrichten negativ reagiert, hängt damit zusammen, dass das Edelmetall im Vergleich zu Anlagen wie Staatsanleihen oder Sparprodukten, die Zinsen abwerfen, bei steigenden oder stabilen Zinsen an Attraktivität verliert. Wenn die Fed signalisiert, die Zinsen hochzuhalten – wie aktuell –, steigen die sogenannten Opportunitätskosten für Goldbesitzer. Darunter versteht man den entgangenen Ertrag aus alternativen Anlagen.
Hinzu kommt, dass hohe oder stabile Zinsen den US-Dollar stärken. Da Gold in Dollar notiert wird, verteuert ein stärkerer Dollar das Edelmetall für Käufer außerhalb der USA und dämpft so die Nachfrage. Der Dollar hat zuletzt auch im Zuge des Iran-Konflikts an Wert gewonnen. Anleger betrachten die US-Währung zunehmend als sicheren Hafen, da sie als liquide und global dominierende Leitwährung gilt.
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Die Kapitalflucht in den US-Dollar infolge des Iran-Krieges verstärkt den Rückgang des Goldkurses zusätzlich. Denn traditionell gilt Gold als die klassische Krisenwährung. Auch Analysten weisen darauf hin, dass das Edelmetall derzeit Schwierigkeiten hat, seine gewohnte Rolle als Krisenschutz zu erfüllen. Der Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank erklärte in einer aktuellen Studie, dass es dem Goldpreis aktuell schwerfalle, seiner Funktion als „sicherer Hafen“ gerecht zu werden. Zwar näherte sich der Kurs unmittelbar nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran Anfang März zeitweise seinem Rekordhoch aus dem Januar an, doch seither ging es deutlich abwärts.
Dass Gold in der aktuellen Krise nicht wie gewohnt liefert, macht das Edelmetall jedoch keineswegs zu einem schlechten langfristigen Investment. Im Gegenteil: Die nun einsetzende Korrektur war absehbar und in gewisser Weise sogar notwendig. Nach den massiven Preisanstiegen, die sich zuletzt abgezeichnet haben – Anfang 2025 lag der Goldpreis noch bei knapp der Hälfte des Niveaus des Rekordhochs im Januar –, war eine Abkühlung überfällig, um so eine Überhitzung des Marktes abzubauen.
Die gute Nachricht: Auf Korrekturen – gerade bei Anlagegütern mit Substanz, zu denen auch Gold zählt – folgen häufig neue Kursrallyes. Dass Gold in den kommenden Jahren weiter zulegen und neue Rekordstände erreichen wird, darin sind sich Experten und Institutionen einig. Die langfristigen Prognosen fallen durchweg positiv aus.
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Die Investmentbank JP Morgan rechnet damit, dass der Goldpreis pro Feinunze bis zum Ende des Jahres auf bis zu 6.300 US-Dollar steigen könnte. Einige renommierte Experten zeigen sich sogar noch optimistischer. So erwartet etwa Julia Du von der ICBC Standard Bank für 2026 einen mittleren Goldpreis von rund 6.050 US-Dollar. Ihrer Einschätzung zufolge könnte aber ein Jahreshoch von etwa 7.150 US-Dollar erreicht werden. Auch Dr. Moritz Kraemer, Chefvolkswirt und Leiter Research bei der LBBW, geht von weiter steigenden Goldpreisen aus. Er rechnet damit, dass bis zum zweiten Quartal 2027 ein Preis von rund 6.000 US-Dollar pro Feinunze möglich ist. Für das zweite Quartal 2026 rechnet er mit etwa 5.400 US-Dollar.
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Die Analyse des Autors ist fundiert, die Prognosen, die er zitiert, Kaffeesatzleserei. Ich besitze seit zwei Jahrzehnten Gold und habe alles erlebt. Rauf, runter, ewig seitwärts … Vor allem aber habe ich erlebt, daß der Goldpreis sich nicht an Prognosen hält. Er macht was er will, und das hängt damit zusammen, daß es zuviele Einflußfaktoren gibt und kein Mensch voraussagen kann, was die amerikanische, die chinesische oder die russische Zentralbank (und einige mehr) in der nächsten Woche vorhaben. Neben den fundamentalen Daten wie Zinsen, Wechselkurse, Erzeugerkosten, politische Unsicherheit und vieles mehr. Wer Gold hat sollte die Hufe hoch legen und cool bleiben. Ich selbst habe für mich beschlossen: Wenn es noch einmal unter 4.000 Dollar gehen sollte, kaufe ich nach.
Die Zocker, die ihre Margin Calls erfüllen müssen und die Staaten, denen der permanente Geldstrom aus den Öl- und Rohstoffgeschäften fehlt, müssen ihre Goldklötzchen abgeben. Auch die, deren Ersparnisse aufgebraucht sind oder deren Depots so bodenlos abgerauscht sind, dass sie nur mit großen Verlusten verkaufen könnten. Mal schauen, wie der Krieg so weitergeht.
Das ist Mainstream. Ich empfehle sich fachlicher zu informieren. Auf Goldseiten.de erscheinen täglich lesenswerte Artikel von Insidern.
Das Gold in solchen akuten Krisen fällt liegt daran, dass es verkauft wird, um Margin Calls zu bedienen. Allein die Amerikaner haben derzeit für 1,2 Billionen Aktien auf Pump gekauft. Wenn die fallen, muss Geld nachgeschossen werden oder die Aktien verkauft werden. Man verkauft dann Gold, um die Aktien behalten zu können. Ein fester Mechanismus seit 50 Jahren. Ich frage mich, warum darüber nie berichtet wird?
Sobald der erste Schock vorbei ist, werden die Goldpositionen wieder aufgebaut und der Preis steigt. Gold spiegelt die Geldmenge wider. Da die Geldmengen sich über die Zeit ausweiten, steigt Gold. Seit Ende der Golddeckung 1971 ist Gold p.a.um 9% gestiegen.
Jein…, tatsächlich ist der Wert des Geldes gesunken, und nicht der des Goldes gestiegen. Eine Unze Gold ist und bleibt eine Unze Gold.
Bis zur Serie 1928 stand noch die „Gold Clause“ auf den Dollar-Noten: „Redeemable in gold on demand at the United States Treasury, or in gold or lawful money at any Federal Reserve Bank.“ (Auf Verlangen in Gold beim US-Schatzamt oder in Gold oder gesetzlichem Zahlungsmittel bei jeder Federal Reserve Bank einlösbar).
Heute steht darauf „In God we trust“… – Naja, lass sie mal glauben…
FRAGE:
Wird Gold nicht auch mittlerweile in allen möglichen Produkten verarbeitet? Sodass sich auch im Falle einer solchen Krise die Nachfrage reduziert?
Das spielt eher eine untergeordnete Rolle. Da ist die Hochzeitsaison in Indien bedeutender. Aber der Haupttreiber sind aktuell nach wie vor die Zentralbanken die ihre Dollars diversifizieren wollen. Vor allem Polen, China und Indien.
Aber auch Tether hat zuletzt massiv gekauft und hat inzwischen immerhin ca 70Tonnen beisammen um seinen Kryptocoin abzusichern
Der Artikel bringt die Situation sehr gut auf den Punkt.
Aus charttechnischer Sicht entstand am 23,3,26 eine Hammer-Kerze so wie auch am 2,2,26 als der Kurs danach (von 4404I) wieder deutlich angestiegen ist.
Das Tief am 23,3,26 lag bei 4099$. Entscheidend ist jetzt, daß Gold da nicht mehr druntergeht. Dort ist auch der 200Tagedurchschnitt der viel beachtet wird. Ich lege mir gerade ein Setup zurecht um meinen ausgestoppten ETP zurückzukaufen und
meine relativ großen Goldpositionen weiter auszubauen.
Ich warte auf ein höheres Tief. Im Stundenchart gab es das bereits bei 4306 aber ich hätte für mein Setup gern im Tageschart auch noch eins.
Der Goldpreis hat sich in 10 Jahren vervierfacht, nur wer zuletzt eingestiegen ist, hat noch nicht gewonnen. Gold ist keine Anlage für Schnellabzocker. Und wenn Währungen verrecken, das Gold bleibt, frag die Ü90.
Nein ! Da versagt gar nix. Edelmetalle bzw. Investoren reagieren auf einen starken Dollar und steigende Zinsen in den USA.
Alles zu seiner Zeit ! Geduld ist eine Tugend !
Jedes gesunde Asset bewegt sich im Rahmen seiner Durchschnittskurse. Gold war „meilenweit“ von seinem langlaufenden Durchschnitt entfernt. Das lockt Hyänen die mit dem Erwerb von Verkaufsoptionen und der „markttechnischen“ Durchführung Millionen verdienen. Ein weitere Effekt ist, dass Gold ein liquides Asset ist, und wer in schwankenden Märkten Liquidität braucht löst eben solche Assets temporär auf.
Die Staaten betreiben Inflation aka „Sondervermögen“ …… der Trend bleibt stabil!
Es ist wie bei Aktien und Fonds, erst hochgelobt und Hochgetrieben und anschließend ist man seine Ersparnisse los! Für etwas anderes sind die Börse und Co nicht gedacht.
Es ist schade, daß sie diese Erfahrung machen mussten. Aber jeder der mit der Börse anfängt muss das irgendwann. Jeder zahlt irgendwann dieses Lehrgeld und ihre Ersparnisse hat jetzt jemand dem es einst auch so ging wie ihnen oder dem es in Zukunft auch noch so ergehen wird wie ihnen.
Wer mit Stopploss arbeitet und sich etwas Wissen vorher aneignet verliert nicht seine ganzen Ersparnisse sondern legt vorab fest wieviel er zu riskieren bereit ist.
Aus dem Bundesministerium der Finanzen ist mir heute vorab die – leider noch nicht offiziell bestätigte – Info zugespielt worden, dass sämtliche Papiergoldwerte zum 30. Juni 2026 glattgestellt werden. Ab dem 1. Juil 2026 darf Gold ausschließlich in physische Ware als Münzen oder Barrengold mit einem Reinheitsgrad von größer 99,9 % (24 Karat) gehandelt werden.
Auf eine Unze physisches Gold sollen zw. 100 bis 150 Unzen Papiergoldwerte – genaues weiß man nicht – existieren. Wer also bis zum Stichtag seine Papiergoldwerte nicht in physisches Gold eingetauscht hat, wird die Ar…hkarte gezogen haben.
Carpe diem.
Gold ist gefallen weil die Golfstaaten verkaufen massenhaft Gold und Silber, da sie dringend Liquidität benötigen, um den Krieg zu finanzieren und ihre Währungen zu stützen. Wenn Staatsfonds aus Überlebensgründen Gold und Silber abstoßen, hat das sofort massive Auswirkungen auf den Marktpreis.
Genau das, so wird mir berichtet, geschieht gerade.
https://halturnerradioshow.com/index.php/component/content/article/i-found-the-reason-gold-and-silver-are-plummeting?catid=17&Itemid=101
Im Gegensatz zu Gold wirft Betongold wenigstens Mieteinnahmen ab und Unternehmensanteile werfen Dividenden ab.
Gold ist komplett steuerfrei und vollkommen resistent gegen Wasserrohrbrüche, „Lastenausgleich“, undichte Dächer, Schimmel und Mietnomaden. Im Gegensatz zu Ihren Mieteinnahmen und Dividenden unterliegt es auch nicht der Inflation, im Gegenteil. Sofern man es nicht gerade zu Hause oder (Gott bewahre) im Bankschließfach verwahrt, kann es einem auch nicht ohne weiteres weggenommen werden.
Aber machen Sie mal, für den Stammtisch sind Ihre Kenntnisse offensichtlich ausreichend.
Aus diesem Grund (laufende Einnahmen) verwende ich zu meinen physischen Beständen (hauptsächlich Münzen bei ca 800$ gekauft) und Euwax Gold II (250% Buchgewinn) den ETP A4AH1M: Die Prämien werden monatlich ausgeschüttet und sind relativ hoch. Den Stopp ziehe ich allerdings bei dieser Position sukzessive nach um auch Kursgewinne zu realisieren. Da würde ich gern wieder rein. Hat sich das letzte Mal sehr gelohnt.
„Nach einem starken Jahresauftakt ist der Goldpreis nun eingestürzt. “
Nach einem Absturz sieht das nicht aus. Aber im Text wird die Überschrift ja auch relativiert. Mal wieder journalistischer Stil à la Bild-Zeitung.
Eine kleine Korrektur, ein Dip, eine Nachkaufgelegenheit. Für Manche. Für mich immer noch zu teuer.
Gegenwärtig lässt sich ein bemerkenswertes Phänomen beobachten: In wachsender Zahl sehen sich Menschen dazu veranlasst, ihr Vertrauen in das Edelmetall Gold zu setzen, nicht selten getrieben von apokalyptischen Narrativen, die von populistischen Stimmen genährt werden. Aus einer diffusen Furcht vor dem vermeintlich bevorstehenden Zusammenbruch gewohnter Ordnungen erwächst ein reflexhafter Impuls, Besitz in vermeintlich krisenfeste Werte zu überführen.
Dabei bleibt jedoch vielfach unreflektiert, dass diese kollektive Flucht in das Gold weniger eine tatsächliche Sicherheit begründet, als vielmehr eine sich selbst verstärkende Dynamik entfaltet: Die steigende Nachfrage treibt den Preis in die Höhe, entkoppelt ihn zunehmend von realwirtschaftlichen Fundamenten und erzeugt so eine fragile Blase. Am Ende steht nicht selten die ernüchternde Erkenntnis, dass auch dieses vermeintlich unerschütterliche Wertversprechen keineswegs immun gegenüber Wertverlusten ist.
@Atlas: Es gibt keine Gold-„Blase“. Gold hatte sich etwa ein Jahrzehnt lang schlechter als Aktien entwickelt und in den vergangenen drei Jahren dann aufgeholt. Die aktuelle Korrektur ist keine Katastrophe sondern im Gegenteil gesund. Eine Blase wäre es gewesen, wenn die n i c h t erfolgt wäre und Gold im Sommer bei sieben oder acht tausend Dollar je Unze gestanden hätte. Was deine „apokalyptischen Narrative“🤣betrifft, Atlas: Eine Apokalypse droht uns aller Voraussicht nach nicht, aber eine nächste handfeste Finanzkrise und der Zusammenbruch des Euro, möglicherweise die Implosion des ganzen von der Leyen-Vereins. Und das sagen nicht „Populisten“ und auch nicht gelernte Märchenerzähler und Antifanten sondern Leute, die sich in der Wirtschaft bewegen, täglich Dispositionen über Einkäufe von Öl, Strom, Gas, Devisen und mehr treffen müssen. Du, Atlas, kannst gern in „Klima“ investieren. Ich investiere nur noch außerhalb der EU. Und setze weiter auf Gold.
Netter Strohmann. Sie verwechseln Wert und Kurs — oder tun so, um wie gewohnt zu stören. Und zeigen Sie doch mal, wer genau wo genau irgend etwas versprochen hat.
OK, jetzt hab ich’s gefüttert.
Und so offenbart sich in diesem Verhalten weniger rationale Vorsorge als vielmehr ein von Angst getriebener Mechanismus, der die eigene Unsicherheit potenziert, anstatt sie zu überwinden.
Nette Projektion. Sie beschreiben Ihr eigenes Verhalten in seltener Klarheit. Man muß nur „Vorsorge“ durch „Aufrichtigkeit“ ersetzen, schon hat man 1:1 Ihr Betragen hier.
@Persona non gratinata: Gut, dass es dieses Thema heute hierher geschafft hat. Das gibt allen die Gelegenheit, die exorbitante Dummheit dieses Vogels auch jenseits seiner „politischen“ (Auftrags-?)Irrfahrten kennenzulernen.
Telefonkartenpreise innerhalb einer sich selbst bestätigenden Blase… Die letzten werden die Doofen sein…
Es gibt nur ein wahres Gold… das digitale Gold 😉
Nein. Es gibt nur ein wahres Gold: Physisches Gold.
Ich finde es erstaunlich, daß immer davon geredet wird, daß Edelmetall, hier jetzt eben Gold, im Wert steigen würde.
Das ist aus meiner Sicht eigentlich falsch.
Es ist nämlich nicht das Gold, welches an Wert gewinnt sondern es ist das Geld, welches immer weniger Wert ist.
Am Anstieg der Edelmetallpreise kann man den Wertverfall des Papiergeldes erkennen und ablesen.
Wer in 2021 Gold/ Edelmetall gekauft hat, kann sich jedoch immer noch gemütlich zurücklehnen.
Es ist jetzt, nach Artikellogik, immer noch fast doppelt so viel wert, wie 2021.
(Ich würde ja sagen, das Geld ist nur noch die Hälfte wert, was durch einen Kaufkraftvergleich zu 2021 sicher bestätigt würde.)
Im 2. Weltkrieg war der Besitz und Handel mit Gold übrigens verboten.
Sollte man auch mal drüber nachdenken.
Und essen/ trinken kann man es auch nicht.
Krisenvorsorge geht anders. (Ach geht ja auch nicht. Preppern ist ja total nahtzie!)
„Im 2. Weltkrieg war der Besitz und Handel mit Gold übrigens verboten.“
Und das Verbot wird wieder kommen (wenn es soweit ist), weshalb ich Silber bevorzuge.
Weißmetalle sind leider nur dann steuerfrei, wenn sie im Zollfreilager verwahrt werden. Aber da gehören Sachwerte angesichts der völlig psychotischen Totalausfälle „unserer“ „Eliten“ sowieso hin.
Gold erhält und beschütz dein Vermögen. So einfach ist das. Damit kauft man in der Krise auch kein Brot. So dumm ist kein Goldbesitzer. Der nimmt dann seine Silbertaler dafür, z. B. eine Heiermann bis 1974.
Höre viele Begründungen, warum Gold nichts taugt, aber das man es nicht essen kann, ist mit Abstand das Dämlichste.
Eine Thyssen Aktie, schön lecker paniert und mit einem 100 Dollar Schein zusammen in die Pfanne gehauen, kann man natürlich essen.