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Digitalpolitik

Gesellschaft stürze ohne Social-Media-Verbot für Jugendliche „in den Abgrund“, meint Daniel Günther

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther fordert erneut ein Verbot sozialer Medien für Minderjährige und warnt vor einem gesellschaftlichen Absturz „in den Abgrund“, wenn die Politik nicht bald handele. Es sei eine „schwere Sünde“, dass bisher kaum Maßnahmen ergriffen wurden, sagte er.

Von

IMAGO/HMB-Media

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Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat seine Forderung nach strengeren Regeln für die Nutzung sozialer Medien durch Minderjährige erneut bekräftigt. In einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland warnte er vor weitreichenden gesellschaftlichen Folgen, falls die Politik nicht bald handele.

„Wenn wir so weitermachen wie bisher, ohne einzugreifen, führt das unsere Gesellschaft in den Abgrund“, sagte Günther. Dass bislang keine konsequenten Maßnahmen ergriffen worden seien, bezeichnete er als „schwere Sünde“. Nach seiner Einschätzung habe die jüngere Generation bereits „erhebliche Schäden“ erlitten.

Der CDU-Politiker verweist insbesondere auf Mechanismen sozialer Netzwerke, die eine starke Bindung oder sogar Suchtverhalten auslösen könnten. Diese Wirkung betreffe nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene, eine Erfahrung, die er nach eigenen Angaben selbst gemacht habe. Zudem sieht er auf vielen Plattformen problematische Inhalte wie Gewalt, Stigmatisierungen oder unrealistische Schönheitsideale.

Vor diesem Hintergrund fordert Günther rasches politisches Handeln. Man müsse dringend gegen den „digitalen Wahnsinn“ vorgehen, betonte er. „Jeder Monat, den wir warten, schadet Kindern und Jugendlichen.“ Denkbar sei aus seiner Sicht sogar ein generelles Nutzungsverbot für alle unter 18 Jahren. „Aber die Hauptsache ist, dass wir überhaupt etwas machen, und zwar schnell.“ Dabei nimmt er vor allem den Bund in die Verantwortung: „Es gibt keinen Grund mehr zu warten.“ Im Bundestag und im Bundesrat zeichne sich seiner Einschätzung nach eine Mehrheit für entsprechende Regelungen ab.

In der Koalition gibt es jedoch unterschiedliche Positionen. Vertreter der CDU sowie Teile der SPD hatten zuletzt vorgeschlagen, soziale Netzwerke für Kinder unter 14 Jahren vollständig zu verbieten und für ältere Jugendliche strengere Einschränkungen einzuführen. Die CSU lehnt ein solches Vorgehen bislang ab. Aus ihrer Sicht gehe die Diskussion an der Lebensrealität vieler junger Menschen vorbei. Ein verantwortungsvoller Umgang mit sozialen Medien lasse sich eher durch Aufklärung und eine stärkere Förderung von Medienkompetenz erreichen als durch Verbote.

ha

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176 Kommentare

  • Sie sagen Jugendschutz, sie meinen Regierungsschutz.

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    • Nein, Scheibenpils, sie meinen Überwachung aller.

      • Was sich allerdings nicht gegenseitig ausschließt

      • In der CSU scheint der Widerstand gegen ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche nachzulassen.
        Bayerns Landtagspräsidentin Aigner erklärte bei einem Empfang der schleswig-holsteinischen CDU, dass sie deren Vorschlag unterstütze.
        https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/aigner-unterstuetzt-social-media-verbot-fuer-kinder,VDX9JOs
        Die CSU hatte sich bislang eher skeptisch gezeigt und betont, dass Verbote an der Lebensrealität vorbeigingen und Medienkompetenz wichtiger sei. Aigners Unterstützung für strengere Regeln setzt in dieser Debatte nun ein deutliches Signal aus Bayern.

        • Die Kommunalwahlen sind vorbei, Ilse ist noch viel elastischer als Maggus…..

          2
      • So ist das. Leider scheint das nicht wenigen noch immer nicht bewusst zu sein.

      • „…sie meinen Überwachung aller“

        Hat schon mal jemand erklärt, wie man Kinder von Social Media ausschließen kann, ohne Erwachsene zu überwachen?

        Und was ist Social Media überhaupt? Würde jeder Kommentarbereich, wie dieser hier, dazu gehören? Dann Lebe Wohl, Internet.

        • Social Media ist DAS Medium, in dem Lügen und Verwerfungen der Regierenden in Sekundenschnelle verbreitet werden! Das gefällt den Herrschaften natürlich nicht. Ihnen sind ARD und ZDF viel lieber…da wird verschwiegen und gelogen…in ihrem Sinne.

          0
    • Jugendschutz ist der Popanz, hinter dem der Zwang zur digitalen Identität/Überwachung versteckt wird.
      Die Laberei und Lügerei der besorgten Politiker ist einfach ekelerregend.

      • Nicht so hart mit Herrn Günther umgehen, er sagt das ja als Privatmann, nicht vergessen!

        • Ist seine Zuckersteuer, mit der er der Wirtschaft schaden will (hohe Produktionskosten durch Steuern) und dem Bürger noch mehr Geld aus dem Portemonnaie nimmt, auch privat?

          0
      • Politiker sind im ganzen ekelerregend

    • Richtig, denn bei den Corona-Maßnahmen war ihnen das Leid der Kinder vollkommen schnurzpiepegal!

      • Genau das kam mir auch sofort in den Sinn.

  • Nur eine „Privatmeinung“ von Günther

    • Das ist nicht ganz korrekt, da steht schon die gesamte CDU dahinter.
      Und auch wenn der Begriff Chatkontrolle nicht mehr in den Beschlüssen auftaucht (heißt jetzt lapidar „Änderungen am Telekommunikationsgesetz“), so will die CDU auch die anlasslose und ständige Überwachung von Chat-Nachrichten.

      Eigentlich steht uns ein Leben wie im Gefängnis bevor …

      • sie haben natürlich recht Die CDU will es wie alle Links-Grünen. Ein MP Günther fordert bei Lanz Zensur, Parteiverbot und Verbot von Nius usw. und redet sich dann raus, indem er von Aussagen als Privatperson spricht Das war so niederträchtig, dass ich mir jetzt ein wenig Ironie nicht verkneifen konnte.

      • Die langjährige Grünen-Landesvorsitzende Anke Erdmann soll nach dem Willen von Schwarz-Grün neue Bürger- und Polizeibeauftragte in Schleswig-Holstein werden.
        Erdmann habe nicht nur durch ihre Erfahrungen in der Verwaltung und der Politik überzeugt.
        Seit 2014 ist Samiah El Samadoni Bürgerbeauftragte für soziale Angelegenheiten im Norden.
        Die Juristin war 2014 erstmals in dieses Amt gewählt worden. Seit 2016 ist sie auch Polizeibeauftragte des Landes. 2020 erfolgte ihre Wiederwahl für sechs weitere Jahre durch den Landtag. El Samadoni sagte dpa, sie habe den Fraktionen Anfang des Jahres erklärt, für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung zu stehen.
        https://www.welt.de/regionales/hamburg/article69b15bfee195474c505c9c9c/koalition-schlaegt-ex-gruenen-chefin-als-buergerbeauftragte-vor.html

    • Der war gar nicht bei dem Interview.

      • KI vom ZDF

  • Einen Internetzugang und einen Handyvertrag(auch Prepaid) bekommt man nur als Volljähriger mit Identitäts- und Altersnachweis. Die Nutzung durch Minderjährige liegt in der Verantwortung von deren Eltern.

    • Als ob es um Social-Media-Verbot für Jugendliche als solches gehen würde .
      Es geht um die Meinungs und Themenhoheit als solche . War der ÖRR vor Jahren noch das Maß aller „Wahrheiten “ verpuffen gerade bei der Mediennutzung junger Leute die 10 Milliarden GEZ Gebühren gerade Nutzlos im Äther !
      Von der Altersklasse schaut wohl mehr oder weniger niemand ÖRR Sender oder streamt deren Beiträge im Netz.
      Man sieht gerade bei den Wahlen dass die Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre der SPD und Grünen wohl Komplett nach hinten Losgegangen ist !
      Die undankbare Bande wählt doch einfach AFD oder Linkspartei !!

    • Und eben dieses natürliche Recht der Eltern, ihre Kinder zu pflegen und zu erziehen (Art. 6 Abs. 2 GG), soll ihnen von der Politik genommen werden.

      Sie versuchen es eben immer und immer wieder – schon seit langem:

      „Wir wollen die Lufthoheit über unseren Kinderbetten erobern!“ – Olaf Scholz (SPD) am 03.11.2002

    • Und da soll sie auch bleiben!

    • Die Alternative ist das Jugendliche kein Smartphone mit Internet bekommen dürfen, warum sollten alle anderen darunter leiden, mit einem alten Nokia sind die Kinder doch geschützt. Sie können telefonieren und SMS schreiben, das reicht.

      -21
      • Toller Nutzername. 😀

  • Günthers Worten kann ich in Teilen zustimmen. Social Media hat sich für viele Menschen tatsächlich zu einer Art geistigem Fast Food entwickelt: populistische Inhalte, Dauerempörung, Verkürzungen. Viele werden dadurch manipulierbarer, ungesünder im Umgang mit Informationen und politisch immer reaktiver statt reflektierter. Insofern stimmt die Diagnose, dass diese Entwicklung gesellschaftlich gefährlich sein kann.

    Trotzdem habe ich Bauchschmerzen, wenn Politiker seines Formats sofort beim Instrument des Verbots landen. Denn die entscheidende Frage ist nicht nur, ob Social Media schädlich ist, sondern auch, wer entscheidet, was verboten wird und wofür solche Instrumente später genutzt werden. Heute mag es um Jugendschutz gehen, morgen vielleicht um unliebsame Meinungen.

    Am Ende bleibt eine unangenehme Grundfrage: Was ist eigentlich gefährlicher? Autoritäre politische Eingriffe oder ein Werkzeug, mit dem Menschen sich freiwillig selbst verdummen und entmündigen?

    • Ein guter Kommentar! Zu Ihrer letzten Frage: ich denke, beides bedingt einander.

    • Vermutlich ist die Anzahl derer, die sich nicht angeblich “ verdummen“ lassen bei über 90%. Wie kommen Leute immer darauf zu behaupten, dass jedes Hagelkorn Menschen erschlägt? Verirrte, Verwirrte, dürfen und sollen auch ihren Quatsch mitteilen. Wo ist das Problem?? Wer es nicht einordnen kann, sollte sich andere Quellen suchen. Kein Mensch muss irgendwo mitwirken. Dann auch noch Verbote zu fordern, ist als wäre ein Politiker gegen Wahlen.

      • Es ist demokratisch, dass Jeder seinen Beitrag posten kann. Ganz nach seiner Fasson. Man muss es nicht mögen, kann es als Unfug oder Dummheit abtun oder es toll finden. Ich entscheide selber was ich sehen möchte. Aber hier in Deutschland ist alles verpönt was irgendwie nach Demokratie riecht.
        Sollen bestimmte Videos (die wirklich nichts für Kinder sind) mit einer Altersbegrenzung versehen werden. Damit wäre der Drops gelutscht

      • Ich würde dem widersprechen. Auch im analogen Leben gibt es immer wieder Leute, die dubiosen Inhalten aufsitzen, das ist nicht das eigentliche Problem. Es geht vielmehr um die Nutzung digitaler Medien. Meine These: Wer Social Media nutzt, läuft automatisch Gefahr, sich zu verdummen, weil die Plattformen auf Aufmerksamkeit und emotionale Manipulierbarkeit setzen. Nur wenige beherrschen einen wirklich reflektierten Umgang damit. Die von Ihnen genannten 90 % müssten eher umgedreht werden. Mindestens. Vergleichbar mit dem Fernsehen: Wie viele nutzen es, um sich zu bilden, und wie viele lassen sich berieseln? Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Menschen, die schlauer werden, es nicht durch das Fernsehen werden. Und Menschen, die fernsehen, werden dümmer. Ausnahmen gibt’s natürlich immer. Social Media und das Internet verstärken diese Effekte exponentiell. Sie sind in ihrer Reichweite, Geschwindigkeit und psychologischen Wirkung eine ganz andere Hausnummer als klassische Medien.

        -10
        • Klassische Medien haben andere Grundeigenschaften. Bildung und Erziehung der Allgemeinheit dringen da nicht durch. Da fehlen die Möglichkeiten. Aktive Strukturen im Netz sind uneingeschränkt für jede Bildungsstufe nutzbar. Die Auswahl derer, die Anlass für solche Kontrollforderungen geben, sind jedoch ein Abbild der geformten Gesellschaft. Die Aufgabe obliegt der Politik. Diese hat als Ergebnis ihrer Bildungsstrategie offensichtlich versagt.

          0
  • Die DDR in ihrer vollen Blüte!

    Jetzt muss unbedingt eine neue FDJ Jugend her damit man sie lenken und kontrollieren kann.

    • Die gibts doch schon, nur sind die Hemden nicht (mehr) blau!

    • Es kommt der Wehrkundeunterricht wieder an den Schulen und der Marxismus Leninismus an den Unis. Dazu bitte noch den bewährten Parteileitungen in jedem Betrieb.

      • Am den Unis ist doch längst der Marxismus/Leninismus das Hauptfach, und die Studenten“Führer“ sind die Parteisekretäre.

  • Hat diese Person als „Privatperson“ gesprochen, oder als Amtsträger? Ich bitte um künftige, unmissverständliche Kennzeichnungspflicht.

    • Es müsste auch gekennzeichnet werden, ob er jetzt gerade als Privatperson im Dienstwagen samt Chauffeur und Sicherheitsdienst sitzt und dies alles auch „privat“ abgerechnet wird. Da Günther oft „privat“ unterwegs ist, sollte ein Großteil der Privilegien als MP gestrichen werden. Und wenn bei Lanz nur noch private Leute sitzen, sollte dann die Sendung nur noch im Privatsender gesendet werden?

    • Man weiß es nicht. Schauen Sie in der Ärztezeitung nach. Dort ist das Phänomen hinreichend beschrieben.

    • Wenn es vom Märchenberg gesendet wurde könnte es auch KI gewesen sein.

  • Es geht doch gar nicht um die Jugendlichen. Es soll eine Klarnamenpflicht zur identifizierung jedes Einzelnen werden.

    • genau so ist es

  • Markus Lanz hat sich bereits zu den Aussagen von Günther geäußert:

    „Nein, nein, nein. Hat er nicht gesagt, nein, stimmt alles nicht!“

  • Und ich fordere ein Verbot von Politikern mit autoritären Forderungen.

  • Ich meine, die Gesellschaft stürzt bereits in den Abgrund. Wegen Politikern, die die Freiheit bekämpfen um irgendein „Klima“ zu retten.

  • Nun, ich gehe auch davon aus, daß Social Media und Smartphones kleinen Kindern eher schaden als daß sie ihnen nutzen.

    Aber bei einem Verbot fragt sich erstens, wie das durchgesetzt werden soll – am Ende wohl nur durch Verbot von oder Registrierung für VPN. Zweitens ist Erziehung Sache der Eltern. Der Staat könne nicht immer seine Hand schützend über seine Bürger halten, hieß es in Bezug auf die Benzinpreise und sonst immer, wenn es einem gerade zupaß kommt. Das gilt aber noch viel mehr für die Erziehung von Kindern und deren Nutzung digitaler Medien. Im übrigen ist dann auch die Durchsetzungskraft von Eltern gefragt; ich bekam nicht alles, was andere hatten und ich vielleicht auch gerne gehabt hätte. Wird Schwangeren verboten, Alkohol zu trinken? Nein, sind die Gefahren für die „Kinder“ da nicht mindestens genauso groß – wenn auch sicherlich gesamtgesellschaftlich nicht so drängend? Wenn es irgendwo Eigenverantwortung braucht, dann bei der Erziehung von Kindern.

  • Meint der den Abgrund, wo uns seine Partei schon gebracht hat? Wie tief soll es denn noch gehen?

  • Hat er gesprochen als Privatperson oder Ministerpräsident?

  • Zitat: „Die Gesellschaft stürze ohne Social-Media-Verbot für Jugendliche in den Abgrund“ sagt Daniel Günther.
    Es ist völlig verdreht worden, denn die Gesellschaft stürzt mit solchen Äußerungen von Daniel Günther in den Abgrund.

  • So so. Die jüngere Generation habe bereits schwere Schäden erlitten. Na also so jung ist Herr Günther nun auch nicht mehr….

  • Was wirft der ein? Cannabis kann es ja nicht sein. Das verursacht nicht solche massiven Nebenwirkungen

    • Cannabis ist und bleibt für Jugendliche verboten, genau so wie Tabak und harter Alkohol.

      • Nur konsumieren sie ihn (Tabak und Alkohol) ja trotzdem oder erst recht, WEIL er verboten ist!

        • Hauptsache sie sind nicht online. Dann ist ja alles gut.

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  • „Denkbar sei aus seiner [D. Gunther] Sicht sogar ein generelles Nutzungsverbot für alle unter 18 Jahren.“

    Warum so großzügig, Herr Günther? Warum nicht gleich ganz verbieten. Herr Günther? Man könnte doch ganz bestimmt Social Media mit illegalem Drogenkonsum gleichsetzen, oder?
    BTW – waren Sie in dem Moment dort privat oder MP? Oder gar jemand ganz anderes?

    • Günthers Vorschläge sind verfassungswidrig.

  • Zuerst muss ein Smartphone-Verbot für Politiker und gewählte Abgeordnete diskutiert werden! Denn Demokratie baut auf Augenhöhe, Sitz, Präsenz, Diskurs, Geschäftsordnung, Gesetze und Verfassung und ABSTIMMUNGEN in der ANALOGEN WELT!

    • Vor allem im Bundestag sollten die Dinger nicht erlaubt sein. Erwiesenermaßen kann man !nicht! gleichzeitig herumscrollen/lesen und den Reden zuhören.

  • „Alle diese Untersuchungen, die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen Hände geraten. Man wird diese Strukturen genauestens untersuchen – um sie dann zu übernehmen.
    Man wird sie ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird die Störer auch nicht unbedingt verhaften. Es gibt feinere Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen.
    Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen, glaubt mir.
    Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert.“

  • Unabhängig vom Thema. Hat den jemand gebeten, seinen Senf dazu zu tun?

  • Die jungen Frontsoldaten sollen eben bis zu ihrer Musterung nur die Propaganda des Regimes hören dürfen. Ergibt völlig Sinn.

    • Willkommen in der DDR2.0 mit FDJ und Stasi.

      Und Günther in der Rolle des Egon Krenz. Das falsche Grinsen ist schon identisch.

  • Das Jugendamt sollte vielleicht mal seine erzieherischen Kompetenzen prüfen. Es gibt ja diverse Eltern die staatliche Verbote brauchen um sich gegenüber ihren Kindern durchsetzen.
    Aber Spaß beiseite, da niemand ein solches Verbot kontrollieren kann ist offensichtlich, dass es nur dazu dient Kontrolle gegenüber jedermann auszuüben.

  • Die angebliche Alterskontrolle Jugendlicher ist nur das Einfallstor zur totalen Überwachung mit Klarnamenpflicht. Damit soll JEDER identifiziert werden können, der auch nur eine Kritik äußert.

    „Leserbriefe“ in der Ostzone waren auch nur mit Klarnamen und Anschrift möglich. Mein Leserbrief im Mai 1989 mit Beweisen zu Fälschungen bei der Kommunalwahl zog einen wiederholten „Besuch“ der Stasi nach sich.

    Das und nichts anderes bezwecken die Systemparteien.

  • Erst mal müsste ein Gericht klären, in welcher Eigenschaft Günther das geäußert hat. Bin mir seit neulich bei ihm nicht mehr so sicher. Das Gute an Günthers Forderung ist allerdings, dass Generation Alpha ff. über Jahrhunderte nicht mehr die CDU wählen wird. Klassische Win Win Situation.

  • Hat das Daniel Günther gesagt? Ich möchte eigentlich außerhalb des Forums keine Meinungen von „Privatpersonen“ lesen.

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