DIW-Präsident
Fratzscher meint, Bildungsmisere habe nichts mit Migration zu tun – und fordert Proteste wie in Frankreich
Obwohl die Bildungsunterschiede in Deutschland seit 2015 massiv gestiegen sind, hält Marcel Fratzscher die Rolle der Migration für überschätzt. Um einen grundlegenden Umbau des Schulsystems zu finanzieren, fordert er den Verkauf deutscher Goldreserven im Wert von 200 Milliarden Euro.
Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), hat sich ein weiteres Mal zur politischen Lage in Deutschland geäußert. In seiner Kolumne äußerte er sich am Freitag zu bildungspolitischen Fragestellungen und wartete dabei einmal mehr mit bemerkenswerten Forderungen und Thesen auf.
Es sei ein Armutszeugnis, dass die Bildung in Deutschland immer schlechter werde, so steigt Fratzscher in den Text ein. Noch dramatischer sei aber, dass auch die Chancengleichheit in Deutschland „inzwischen niedriger als in fast jedem anderen Industrieland“ sei. Ein zentrales Versprechen der Demokratie und der Marktwirtschaft werde hierdurch gebrochen.
Zur Begründung verweist Fratzscher unter anderem auf PISA-Studien sowie auf Erhebungen der OECD und des ifo-Instituts, aber auch auf jene seines eigenen Instituts, des DIW. Weiter erklärt Fratzscher: „Besonders ernüchternd ist, dass die Bildungsunterschiede nach sozialer Herkunft in Deutschland seit 2015 weiter zugenommen und heute einen Höchststand erreicht haben.“ Doch mit der Zuwanderung oder der veränderten demografischen Situation in Deutschland hätten die zunehmenden Bildungsunterschiede bei Kindern und Jugendlichen nichts zu tun.
„Der Migrationshintergrund spielt dagegen eine deutlich kleinere Rolle, als die öffentliche Debatte suggeriert“, behauptet Fratzscher. Konkrete Belege für diese These liefert der DIW-Präsident hier jedoch nicht. Unabhängig davon müsse klar sein, dass Deutschland sein Bildungsproblem schleunigst in den Griff bekommen müsse. Die Arbeitslosenquote drohe sonst durch die Decke zu gehen. „Schlechtere Bildung reduziert zudem Produktivität und Einkommen erheblich“, so Fratzscher weiter.
Die Politik müsse nun die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft in den Mittelpunkt stellen. Dies bedeute in erster Linie, die Bildung und die Qualifizierung der Bürger zu verbessern. „Vor allem kann Deutschland es sich schlichtweg nicht leisten, dass heute 8,4 Prozent eines Jahrgangs die Schule ohne Abschluss verlassen – so viele wie seit 20 Jahren nicht mehr.“
Lesen Sie auch:
Westafrika-Route
Neue Migrationswelle überrollt Kanaren – erste Migranten aufs spanische Festland überstellt
Seit Anfang November haben rund 5.300 illegale Migranten aus Westafrika die Kanarischen Inseln erreicht. Die Inseln sind massiv überlastet – die spanischen Behörden organisieren bereits Überstellungen der Migranten aufs spanische Festland.Migrantische Gruppen
„Augen nicht verschließen“: Pistorius nach Frankfurt-Äußerungen erneut in der Kritik
Boris Pistorius kritisierte Alexander Dobrindt, weil dieser von „migrantischen Chaoten“ gesprochen hatte. Jetzt hält die Gewerkschaft der Polizei dem SPD-Politiker die Ermittlungszahlen vor: Pistorius würde sich der Realität „vehement verschließen“.Fratzscher plädiert aus diesem Grund für deutlich höhere Bildungsausgaben. Dass mehr Geld für bessere Bildungsergebnisse sorgt, setzt Fratzscher dabei offenbar a priori voraus. Völlig unberücksichtigt lässt Fratzscher etwa, dass kein Bundesland und kein Stadtstaat mehr Geld pro Kopf für Bildung ausgibt als Berlin. Dennoch schneidet die Hauptstadt bei der Bildung im innerdeutschen Vergleich durchweg weit unterdurchschnittlich ab. Derartiges wird von Fratzscher aber gar nicht erst in Erwägung gezogen.
Stattdessen erklärt er: „Mein Vorschlag ist, jedes Jahr zusätzlich 20 Milliarden Euro in Bildung zu investieren, das sind rund zehn Prozent mehr als heute.“ Für die Finanzierung hat Fratzscher bereits eine Lösung parat: Nicht mittels Schulden oder höherer Abgaben sollen die Mehrkosten finanziert werden, sondern durch den Verkauf deutscher Goldreserven. Diese will er drastisch abschmelzen und hierdurch Einnahmen in Höhe von rund 200 Milliarden Euro generieren.
Mit diesen Geldern sollen nach Fratzschers Wunsch dann grundlegende Strukturreformen finanziert werden. Es brauche integrierte Schulen „anstelle einer Sortierung nach vier oder sechs Jahren Grundschule sowie echte Ganztagsschulen.“ Auch für die frühkindliche Bildung müsse man mehr Geld in die Hand nehmen, so wie es etwa Hamburg vormache.
Abschließend plädiert Fratzscher für Bildungsproteste nach französischem Vorbild. Dort blockierten „Schülerinnen und Schüler in diesen Wochen ihre Schulen, um gegen marode Gebäude und fehlende Lehrkräfte zu protestieren.“ Zwar dürfe Gewalt nie ein Mittel sein, „aber ich würde mir auch in Deutschland lauten und unbequemen Protest wünschen“, führt der DIW-Präsident weiter aus.
Zu lange habe man die Interessen von Kindern und Jugendlichen vernachlässigt, meint Fratzscher. Nun sei es an der Zeit, rigoros durchzugreifen. „Wir brauchen eine standhafte und starke Politik, die sich auch gegen die Widerstände der Eltern privilegierter Kinder durchsetzt“, erklärt Fratzscher. Nicht länger dürfe es darum gehen, „vermeintliche Besitzstände und Vorteile“ für einige Kinder zu wahren, meint der DIW-Präsident, ohne aufzuklären, worauf er hier konkret anspielt.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Ob der sich einmal gründlich untersuchen lassen sollte?
manche würden sagen, Intelligenz steckte in der Haarpracht (Augenzwinker)
es ist eben so einfach als Sprachrohr der linken ReGIERungen zu rechtswidrigem Anstacheln und Agieren aufzurufen, hingegen Rentnergang dafür für Monate und Jahre in U-Haft zu gelangen, würden manche hinweisen
Fratzscher ruft zur Gewalt wie in Frankreich auf. Wieso wird er nicht sofort verhaftet?
Er ruft öffentlich zu „Protesten“ gegen staatliche Einrichtungen und gegen Beamte auf – das werden dann wohl Proteste der Art, die zuletzt nicht selten in Kriminalität umgeschlagen sind. Ist der Mann noch bei Trost? Wird er wegen Volksverhetzung angeklagt?
Einfach 100% Abgaben und Bürgergeld für alle, dann brauchen wir auch keine Bildung mehr 👍
Gut, dass sich der Mann äußert. In der kalten Jahreszeit ist warme Luft gerne gesehen.
Ich finde den Mann Spitze. Mit ihm werden wir ganz neue Grenzen reißen. Die PISA-Studie wird ergänzt werden müssen durch neue Definitionen, weil kein anderes Land diese Limits erreicht. Und wenn dann das Gold und kurz darauf dann das Geld der Bürger weg ist haben wir wieder die Bildung die uns herausreißt.
Jetzt bin ich wieder wach geworden.
Was würde sein Vorgönger Hans Werner Sinn dazu sagen ????
Er ist ein Freund des System, dafür wird er auch fürstlich bezahlt.
Nicht alle Blindgänger in Berlin sind aus dem 2. Weltkrieg.
…..mit was dann hat denn dann die Migration zu tun ? …verdunkelte Solaranlagen ?
Fratscher ist der deutsche Trofim Denissowitsch Lyssenko der Ökonomie. Seine fortgesetzten Fehleistungen sein sein Alleinstellungsmerkmal. Nur noch Lauterbach kann annähernd mit ihm konkurruieren.
Naja, zumindest was die Chancengleichheit und damit auch die Bildungsunterschiede nach sozialer Herkunft hat er ja vollkommen recht. Es gibt Studien die genau das belegen. Was er daraus ableitet ist aber, meiner Meinung nach, vollkommen falsch.
Interessant ist, das Geld nichts mit den Schulen zu tun hat. In anderen Westlichen Ländern kann man sehen, das Geld nicht bessere Noten bringt.
Das Problem ist die kommunistische Pädagogik. Kritisches Denken wird nicht honoriert, sondern das Geschlechtsteil oder die Hautfarbe ist ausschlaggebend für die Benotung.
Meinungsfreiheit bedeutet eben auch JEDE noch so dumme realitätsferne Meinung äußern zu dürfen.
Dabei sollte man nur eines beachten, nicht alles zu glauben und zu akzeptieren.
Stoppt die Veruntreuung von Steuergelder Richtung ngos und Pseudo Instituten und es wird billiger und ruhiger, würden manche sagen.
Berlin, 9. April 2024. Die Entscheidungen der letzten Bundesregierungen haben die allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen vor extremen Herausforderungen gestellt. Die Politik der offenen Grenzen und die damit verbundene Masseneinwanderung haben spätestens seit 2015 zu einem drastischen Anstieg der Schülerzahlen geführt und den Platzmangel an Schulen verstärkt. Städte und Metropolen sind von dieser Entwicklung besonders betroffen. Schon vor 2015 war es keine Seltenheit, dass Schüler über Jahre hinweg in Containern unterrichtet wurden, weil die kommunalen Träger nicht rechtzeitig in die Schulinfrastruktur investierten.
Er wird vom Bund mit Mitteln in Höhe von insgesamt 30 Milliarden Euro ausgestattet. Der Fonds wird
ab dem Jahr 2025 über die Jahre hinweg schrittweise aufgestockt. Zunächst im Jahr 2025 mit 500 Millionen Euro, 2026 mit 4,5 Milliarden
Quelle AFD. Gesetzesentwurf.
Fratscher auf AFD Linie . Er lernt dazu.
die bildungsmisere unter sog. ökonomen nimmt dramatische dimensionen an.
Unverantwortlich! Voll ideologisiert!
Herr Fratzscher ist die fleischgewordene akademische Variante unserer Bildungsmisere.
Es gibt wirklich kaum eine oeffentliche Aussage wo Fratscher nicht total danebenliegt.
Ich schlage ein Fratscher als Masseinheit zwischen zwei Fettnaepfchen vor…
Marcel Fratzscher meint….. und schon ist mein Interesse erloschen.
Ein Institut, was sich als unabhängig bezeichnet, aber zu 100% aus Steuergeldern alimentiert wird, kann doch wirklich niemand mit normalem Verstand noch ernst nehmen. Marcel Fratzscher schon mal gar nicht.
Fratzscher…, alles klar, dass der seinen (Mindermeinungs.)-Senf dazu geben muss..
Kommt von dem eigentlich auch mal was konstruktives ?
Alles Käse mit Löchern, was der erzählt. Nicht ernst nehmen, einfach auslachen.
„Fratzscher meint, Bildungsmisere habe nichts mit Migration zu tun“
Ahahah, wenn Fratzscher es meint, dann muss es falsch sein. Er ist zwar noch kein Wahrheitsminister aber ein dummlaber Minister, dass passt schon besser. Oder bei welcher Angelegenheit hatt er gleich noch recht?
Was bin ich froh das D soviel Rakentenwissenschaftler, Gehirnchirurgen und Juristen aufgenommen hat, die mal meine Rente bezahlen…was soll man zu diesem Typ noch sagen?
Wer steuert diesen Glatzkopf?
Die SPD
Mr.Proper …