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Migrantische Gruppen

„Augen nicht verschließen“: Pistorius nach Frankfurt-Äußerungen erneut in der Kritik

Boris Pistorius kritisierte Alexander Dobrindt, weil dieser nach von „migrantischen Chaoten“ gesprochen hatte. Jetzt hält die Gewerkschaft der Polizei dem SPD-Politiker die Ermittlungszahlen vor: Pistorius würde sich der Realität „vehement verschließen“.

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Pistorius wollte migrantische Tätergruppen nicht so wirklich benennen – jetzt attackiert ihn die Gewerkschaft der Polizei. (IMAGO/Bernd Elmenthaler)

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Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hatte nach den Ausschreitungen in Frankfurt seinen Kabinettskollegen Dobrindt attackiert, weil dieser über „migrantische Chaoten“ gesprochen hatte. Jetzt kritisiert die Gewerkschaft der Polizei die Äußerungen des SPD-Politikers mit Blick auf Zahlen zu den Tätern der Krawallnacht.

Gegenüber Bild greift der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei Pistorius scharf an. Er beruft sich auf die bisherigen Fakten der Polizeiarbeit: Bis zu 75 Prozent der Verdächtigen haben keinen deutschen Pass. „Die Zahlen und Ermittlungen aus Frankfurt, aber auch anderen Städten zeigen in Bezug auf die Ausschreitungen vom letzten Wochenende ein klares Täterbild“, sagt der jüngst gewählte Andreas Roßkopf.

„Klar benannt“ seien „Linksextreme und Menschen mit migrantischem Hintergrund“, erklärt er. „Herrn Pistorius sowie allen anderen politischen Vertretern, welche sich den Ermittlungsergebnissen vehement verschließen, muss man nun die Gelbe Karte zeigen.“

Pistorius, in Niedersachsen einst selbst Innenminister, hatte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt wegen dessen Benennung der Tätermilieus nach den Ausschreitungen vom vergangenen Wochenende angegriffen. „Wenn es so wäre, wäre es sicher richtig, es so zu benennen“, hatte Pistorius in der ZDF-Sendung „Berlin Direkt“ gesagt. Um dann hinterherzuschieben, dass er diese Benennung eigentlich für „wenig zielführend“ halte.

„Was sind denn migrantische Gruppen?“, fragte Pistorius und erklärte: „Ich glaube, das führt in die falsche Richtung.“ Auch andere Politiker hatten Dobrindt ähnliche Vorwürfe gemacht. CDU-Politiker Norbert Röttgen hatte die Kategorisierung ebenfalls abgelehnt und erklärt: „Es sind Einzeltäter, immer Einzeltäter.“

mro

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5 Kommentare

  • Einen „Verteidigungsminister“ der vor Gewalt und Terror durch illegal eingereiste Migranten die Augen verschließt. ist untragbar als Minister, weil er die Sicherheit Deutschlands in den Städten aufs Spiel setzt.

  • Nachdem Apollo dem vorherigen Vize der Polizeigewerkschaft, Sven Hüber, in den frühzeitigen Ruhestand verholfen hat, scheint sich die GdP nun stärker auf ihre Kernaufgaben zu besinnen, statt Wahlempfehlungen an ihre Mitglieder zu richten.

  • Ist doch egal, was er erzählt. Mit Ausnahme von Tagesschau-Opfern glaubt niemand mehr der Regierung. Die Videos der Krawalle auf X zeigen die Beteiligten.

  • Natürlich sind es „Einzeltäter“, was wäre denn die Alternative? Viele Typen, die sich ein Gehirn teilen? Das wäre allerdings möglich…

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