Berlin
„Faschistische Forderungen aus der Hölle“: Widersetzen will Marsch für das Leben „sabotieren“
Das Antifa-Bündnis Widersetzen hat angekündigt, den Marsch für das Leben in Berlin zu „sabotieren“. Als Teil des Bündnisses „What the Fuck“ wolle man gegen „faschistische Forderungen aus der Hölle“ auf die Straße gehen.
Das Antifa-Bündnis Widersetzen hat zu Protesten gegen den am Samstag stattfindenden „Marsch für das Leben“ in Berlin aufgerufen. Unter der Losung „Marsch für das Leben sabotieren“ mobilisiert Widersetzen Berlin für eine Gegenaktion am Washingtonplatz. Den Teilnehmern der Lebensrechtsdemonstration wirft das Bündnis unter anderem Queerfeindlichkeit sowie den Versuch vor, Schwangerschaftsabbrüche zu verbieten und ein regressives Familienbild durchsetzen zu wollen.
Widersetzen ist nach eigenen Angaben Teil des Bündnisses „What the Fuck“. In seinem Aufruf kündigt der Berliner Ableger an, am Samstag um 11 Uhr am Washingtonplatz auf die Straße zu gehen. Bei dem „Marsch für das Leben“ handele es sich tatsächlich um einen „Marsch für Queerfeindlichkeit, Entmündigung freier Entscheidungen zum Schwangerschaftsabbruch und Vorantreiben eines bestimmten Familienbildes – klassisch Mutter, Vater, Kind eben“, erklärt Widersetzen in einem Statement auf Instagram.
Das Bündnis begründet seine Teilnahme an den Gegenprotesten dort mit seinem eigenen politischen Selbstverständnis. Widersetzen stehe „für queerfeministische Kämpfe“ ein und halte die „Instrumentalisierung von weiblichen Körpern und Schwangerschaften für faschistische Narrative“ für „beschämend“. Deshalb werde man sich an den Protesten beteiligen.
Unter der Überschrift „Marsch für das Leben sabotieren“ heißt es in der Stellungnahme weiter: „Am Samstag wollen christliche FundamentalistInnen, Konservative und extreme Rechte bei dem sogenannten ‚Marsch für das Leben‘ wieder durch Berlin-Mitte laufen.“ Widersetzen stellt dabei auch die Selbstbezeichnung der Veranstalter als Lebensrechtler grundsätzlich infrage. „Für diese Menschen bedeutet ‚Für das Leben sein‘ und ‚Lebensschutz‘: Hass gegen queeres Leben schüren, Schwangerschaftsabbrüche verbieten und vorgeben, was Familie ist“, behauptet das Antifa-Bündnis in dem Aufruf.
„Sie geben sich als unschuldige KirchengängerInnen aus, aber bringen faschistische Forderungen aus der Hölle mit.“ Unterstützt würden sie dabei von „prominenten AfD-Politikerinnen wie z.B. Beatrix von Storch oder Franz Schmid“. Der Aufruf endet mit den Parolen: „Fundis nerven! Queerfeminismus leben!“
Lesen Sie auch:
Sexualisierte Gewalt
Kabinett plant Fotoverbot für „weibliche Brust“: Queerverband warnt vor Diskriminierung
Die Bundesregierung hat sich auf ein Gesetz zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt geeinigt. Der Entwurf sieht vor, Aufnahmen der „bekleideten weiblichen Brust“ unter Strafe zu stellen. Verbände kritisieren die Formulierung. Es sei „unklar“, was mit „weiblicher Brust“ gemeint sei.Meinungsfreiheit
„Bedienungen gegen rechts“ wollen auf dem Oktoberfest Haltung zeigen
Auf dem Oktoberfest gibt es erstmals „Bedienungen gegen rechts“. Sie wollen Haltung gegen Sexismus und Rassismus zeigen – und eine Verschiebung der „Grenzen des Sagbaren“ nicht mehr hinnehmen.Der Bundesverband Lebensrecht (BVL), der den „Marsch für das Leben“ veranstaltet, beschreibt die Demonstration dagegen als eine „friedliche, lebenszugewandte Großveranstaltung für die universale Menschenwürde und das Lebensrecht jedes Menschen von seiner Zeugung bis zum natürlichen Tod“.
Der 2001 gegründete und in Berlin ansässige Verband erklärt, auf Grundlage des „christlichen Menschenbildes“, des Grundgesetzes sowie „auf ethischer und wissenschaftlicher Basis“ zu arbeiten. Er beschäftige sich fachlich mit verschiedenen Bereichen der Bioethik und sei im Lobbyregister des Bundestages eingetragen. Zugleich bezeichnet sich der BVL ausdrücklich als „überparteilich, unabhängig und konfessionell nicht gebunden“. Teilnehmen könne jeder, der die Grundlagen und Ziele des Verbandes teile.
Die Veranstaltung findet in Berlin bereits seit 2002 statt. Zunächst wurde sie alle zwei Jahre organisiert, seit 2008 jährlich. Nach Angaben des BVL handelt es sich in diesem Jahr um den 22. „Marsch für das Leben“ in der Hauptstadt. Seit 2023 gibt es parallel eine jährliche Veranstaltung in Köln. Der Berliner Marsch beginnt auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof – also an demselben Ort, zu dem auch Widersetzen für den Gegenprotest mobilisiert.
Geplant ist zunächst eine 40 bis 60 Minuten dauernde Podiumsveranstaltung mit Fachinformationen, persönlichen Erfahrungen, Projektvorstellungen sowie künstlerischen und musikalischen Beiträgen. Anschließend ziehen die Teilnehmer hinter einem Banner des Bundesverbandes Lebensrecht durch die Stadt. Die Strecke soll rund drei Kilometer lang sein und etwa 90 Minuten dauern. In Berlin endet die Veranstaltung mit einer Andacht und einem Reisesegen.
Obwohl sich der Verband auf das christliche Menschenbild beruft und in Berlin zum Abschluss eine Andacht veranstaltet, bittet er die Teilnehmer während des Marsches darum, auf religiöse Bekenntnisse, Fahnen und Ikonen zu verzichten beziehungsweise diese nur diskret zu tragen. Auch lautes Beten und Singen soll unterbleiben.
Darüber hinaus fordert der Verband die Teilnehmer auf, keine „gegen Menschen gerichteten Botschaften“ und keine aus seiner Sicht unangemessenen Formulierungen zu verwenden. Als ausdrücklich unerwünschte Beispiele nennt er die Parolen „Abtreibung ist Mord“, „Babycaust“ und „Sünde“. Stattdessen sollten die Botschaften des BVL und seiner Mitgliedsvereine vertreten werden. Ziel sei es, ein „großes, lebensbejahendes Zeichen für das Lebensrecht aller Menschen“ in die Öffentlichkeit zu tragen.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Die Verlegung der Hauptstadt nach Berlin ist eine der größten Fehler der deutschen Geschichte.
Gleich nach dem Länderfinanzausgleich. Ich denke der Spuk wäre schnell vorbei, wenn die Geldquelle versiegt.
Hat die Regierung die Wasserwerfer von Corona schon verschrottet?💙💙💙
Die Frage sollte lauten: Ist das einkesseln nach Stuttgart21 aus der Mode gekommen?
Es ist vermutlich nicht nur der Länderfinanzausgleich, kürzlich war zu hören das Berlin auch ca. 5 Milliarden aus Bundesmitteln erhält.
(natürlich sollte wenn Steuergeld übrig ist dieses für SINNVOLLE Dinge ausgegeben werden, aber vermutlich profitiert Berlin überproportional – so wie auch von den Leistungen der Sozialversicherungen)
oh nein!
Ich bin froh, dass die hier weg sind!
Bonner: Na, wenn ich an den Niedergang der ehemaligen Bundeshauptstadt denke…. besonders in den Stadtteilen Bad Godesberg und Mehlem. Da ist wohl keiner froh, dass die weg sind. Bonn war mal eine richtig tolle, lebenswerte Stadt. Zehn Jahre danach war das Godesberger Stadtbild sonntags geprägt von in schwarz vollverschleierten Frauen mit ihren Kindern. Und Polizei konnte man seitdem im gesamten Stadtgebiet mit der Lupe suchen.
Warum sollte es Bonn und der Umgebung ohne den Sonderstatus als Bundeshauptstadt auch anders ergehen als dem Rest von NRW?
meine rede. wir berliner wollten die hier nicht.
Ein Folgefehler des vorherigen der Westalliierten, Berlin zur Anything-goes-Dauerpartymeile umzubauen, in der Hoffnung, die Zonis neidisch machen zu können. Wobei die Drogentoten in der Gosse so manchen DDR-Bürger eher abgeschreckt haben werden.
100 👍
@Mileini, nein das ist völlig egal. Es gibt ein Grundproblem
https://pi-news.net/2026/09/staatsdiener-sind-treueste-und-fanatischste-verfechter-der-brandmauer/
https://pi-news.net/2026/09/deutschlands-politische-kampftruppen-gegen-die-opposition/
Schau an, die Nutznießerinnen des Frauenrechtlichen Systems wollen es genauso erhalten, wie die Arierrechtler ihres vor 90 Jahren… Geschichte reimt sich. Mal wieder.
Hab ich auch damals schon gesagt. Aber es ist leider so gekommen, wie befürchtet! Und es wird noch schlimmer!
Seit 1933 kommt nur Schlechtes aus Berlin.
Der Hauptstadtstatus gehört dringend abgeschafft.
Ich hatte den letzten Marsch live durch einen Streamer verfolgt, was man dort gesehen hat glaubt man nicht wenn man es nicht sieht, daher kann ich nur jeden immer empfehlen sich solche „Gegendemos“ mal live vom Sofa anzuschauen.
Ich erinnere mich immernoch gut an eine Gruppe „Gegendemonstranten“ die einge Gruppe der Demonstranten bestehend aus mehreren jungen Eltern mit ihren kleinen Kindern zurief „hätte man euch alle doch lieber abgetrieben!“. Mal abgesehen dass das moralisch vollkommen daneben ist, wie ist das in DE möglich. Art 1 GG schützt die Ehre einer Person. Nichts ist mehr entehrend oder menschenfeindlich als eine nachträgliche Vernichtung noch im Mutterleib zu fordern. Wie kann das straffrei in DE sein?
Daher kann ich auch immer wieder nur sagen: Recht wird in DE selektiv angewandt, je nachdem zu welcher sozialen Gruppe du gehörst.
„… moralisch vollkommen daneben …“: Ja, man fragt sich unwillkürlich, wo der abgrundtiefe Hass dieser Menschen herrührt. Was ist da schiefgelaufen? Wenn man hört, wie die sich auf Familien einschießen, ist es naheliegend anzunehmen, dass sie selbst aus verkorksten Verhältnissen kommen. Aber das erklärt nicht alles. Nicht jeder mit einer schwierigen Kindheit wird zum ethisch und moralisch Verwahrlosten. Es braucht noch einen Hang zur Gewalt, eine Offenheit für linksradikalen Hass und eine Affinität zum … ja, zum Bösen.
Wo das herkommt? Feindbilder, Projektionsflächen, Blitzableiter für den Frust über die eigenen Unzulänglichkeiten, die aus dem tieferen Innern aufsteigen und sich einen Weg brechten. Es gibt therapeutische Hilfen.
Meine Freundin meint zur verfassungsrechtlichen Einordnung folgendes:
Die Menschenwürde (Art. 1 Abs. 1 GG): Das Grundgesetz spricht jedem Menschen einen absoluten Eigenwert zu, unabhängig von den Umständen seiner Geburt oder der Meinung anderer. Jemandem zu sagen, es wäre besser, er würde nicht existieren oder wäre abgetrieben worden, spricht dem Betroffenen das existenzielle Lebensrecht und seinen Wert als Mensch ab. Das Bundesverfassungsgericht betont stets, dass die Würde des Menschen unantastbar ist und kein Mensch zum bloßen Objekt degradiert oder in seinem Kern als Person infrage gestellt werden darf.
Zum Recht auf Leben und Persönlichkeit (Art. 2 GG):
Das allgemeine Persönlichkeitsrecht schützt die Identität und das Selbstwertgefühl eines Menschen. Die Aussage greift massiv in die psychische Integrität und die Ehre der Person ein.
Zum Strafrecht:
Ja, § 185 StGB.
@Jonny Whitetrash
Vielen Dank für den Input! Warum wird das dann nicht verfolgt?
Es ist auf duzenden Videos zu sehen, die Demo wurde von massiv Polizei begleitet, Polizisten sind an den Rufern vorbeigelaufen (damit meine ich da war kein Meter Abstand).
Ich wiederhole mich:
In DE wird Recht selektiv angewendet. Gehört man zu einer nicht geschützten und damit weniger wertvollen Gruppe oder man engangiert sich in öffentlich nicht gewollten Themenbereichen oder Gruppierungen werden Rechte weniger geschützt, ferner hat man pauschal weniger Rechte oder Rechtsschutz durch Exekutive.
Beispiel Video, man beachte die Polizei daneben…
https://youtu.be/O8EBzT-7dR4?t=5358
Die Antwort findest du in den Interviews der Amerikanischen OSS Psychologen mit Hitlerjungen 1945/46.
Sie sind 12 Jahre lang mit Arierrechten aufgewachsen und haben sich als Opfer jüdischer und slawischer Unterdrückung gefühlt.
Alle Frauen in Deutschland sind mit signifikant mehr Frauenrechten aufgewachsen und fühlen sich noch mehr unterdrückt von Minderberechtigten als die Hitlerjungen damals.
Gefühlte/imaginäre Diskriminierung kann man nicht beseitigen, man kann ihnen nur durch gelebte Gleichberechtigung über Jahrzehnte zeigen, dass sie falsch lagen.
Viele Hitlerjungen sind in den 1950/60er Jahren Demokraten geworden, als sie gemerkt haben, auch ohne Arierrechte kann man produktiv leben.
Die gewollte, geplante und organisierte Zerschlagung der gewachsenen Familienstrukturen und Erziehung der Kinder in Arbeiterkollektiven zu sowjetischen jungen Staatsbürgern, die dem Staat, nicht der Familie ergaben waren, war eine der ersten geplanten Aktionen der sowjetischen Nachkriegsregierungen Ende der 20er Jahre. Sie konnte sich, anders als z.B. die Zwangskollektivierungen, letztlich nicht wirklich durchsetzen.
Heute, 100 Jahre später, versuchen es tatsächlich deutsche Fanatiker wieder, verklären es mit „Queerfeminismus leben“ und dem Bekämpfen eines „bestimmten (klassischen) Familienbildes“. Diese Spinner wissen gar nicht, was sie da von sich geben. Es ist schlicht und einfach etwas, was nicht in ihr linkes Weltbild und linkes Schema passt.
@Alluskewitz
Da bekommt ein anderer beliebter Spruch bei der Veranstaltung: „Eure Kinder werden mal so wie wir!“ Noch mal ein ganz anderes Geschmäckle…
Vater unbekannt, Mutter verdrogtes Nymphchen, Lehrer strickpullovertragende Säuseler.
Art 1 GG greift hier nicht, da es sich um die Auseinandersetzung zwischen Grundrechtsträgern handelt. Dennoch kann man natürlich sehr schön sehen, wes Geistes Kind die AntiFa ist. Da es nicht der Geist Gottes ist, bleibt nicht mehr viel Auswahl übrig.
PS: der Gulag ist eine linke Erfindung.
@Nie wieder Sozialismus
Danke für den Beitrag. Ich bin kein Jurist und Art. 1 GG ist das was mir bei sowas als erstes in den Sinn kommt. Dennoch: wie kann Pinocchio oder die letzte Eskapade „… ist der Stammbaum rund“ eine ehrverletzende Äußerung sein aber die nachträgliche Vernichtung einer Person zu fordern ist vollkommen legal und freie Meinung? Kann mir vielleicht jemand mit mehr Fachexpertiese erklären…
Der Geist Gottes, was ein Bullshit!
Gott könnte auch zu deiner spirituellen Gesundung beitragen,
wenn Du Dich auf ihn einlässt.
Nihilismus ist Unsinn.
Es ist alles schon da. Wir selbst haben nichts davon erschaffen.
Die Erde nicht. Das Licht nicht. Und das Leben auch nicht.
Gott ist ein geistiges Werkzeug wie Raum und Zeit.
Du kannst es Dir zu nutze machen, oder eben nicht.
Wo aber wärest Du ohne Uhr und Metermaß? Im Nichts.
Wer den „Geist der Wahrheit“ ablehnt, kann auch keine Wahrheit erkennen, geschweige denn äußern…
@So ist es und nicht anders
Ich sehe hier nur einen Bullshiter, raten Sie mal wen.
Wer den Glauben eines Menschen als Bullshit bezeichnet, kann nur ein verkommener linksgrüner Stalinist sein.
@ So ist es und nicht anders: Vielleicht ist es so, vielleicht auch nicht. Solange Sie keine Beweise haben, sollten Sie sich zurückhalten- ausser Sie streben einen neuen Rekord auf der nach unten offenen Bärbel-Skala an.
Das so ein geistiger Tiefflieger
hier seinen Schwachsinn absondert ist ganz normal.
Auffällig ist nur aus welcher Ecke die meisten Idioten kommen.
Nicht vom Sofa anschauen, sondern hingehen!
Christliche Meinungsfreiheit braucht Schutz aus der Mitte der Gesellschaft heraus.
Sonst verkommt unser Land !
Das sind einfach nur arme kranke Menschen
Was ist das für ein Staat, in dem solch terroristisches Vorfeld nicht verboten und die Hauptakteure nicht angeklagt werden?
Das ist ein Staat, in dem genau solche Leute das Sagen haben – in der Justiz, in den Medien, an den Universitäten, in den Schulen. Die denken genauso wie „Widersetzen“, können sich aber gewählter ausdrücken und sind nicht ganz so beschränkt.
…. Gewählter ausdrücken, um nicht zu sagen, sie lassen widersetzen für sich die Drecksarbeit machen …
Die Regierung ist Links Grün unterlaufen. Sitzen im VG VS und weiteren Gericht und Ämtern.
Es ist ein frauenrechtlicher Staat. Äquivalente Vorfeldorganisationen gab es auch schon Mal im arierrechtlichen Deutschland.
Mit dieser Antifa verbünden sich unsere Kirchen im Kampf gegen die AfD
Und die Kartellparteien zählen diesen gewalttätigen Haufen zu den Parteien der Mitte?
Gruselig.
Überall in der Biologie beginnt Leben mit der Zellteilung, nur beim Menschen soll das anders sein?
Nun, werter Nemo, dazu vielleicht eine grundsätzliche Überlegung:
Es gibt mE. zwei kontradiktorische Ansätze, die Welt und den Menschen zu verstehen.
Der eine geht davon aus, daß Wahrheit, Natur und Ordnung dem Menschen vorgegeben sind, weshalb seine Aufgabe darin besteht, diese zu erkennen, anzuerkennen und sein Leben innerhalb dieses vorgegebenen Rahmens zu gestalten.
Der andere postuliert, daß dem Menschen Wahrheit, Natur und Ordnung zur Gestaltung nach seinem Gutdünken übergeben sind. So kann er behaupten, daß Geschlecht ein soziales Konstrukt und veränderbar sei, daß Wahrheit nicht objektiv (und somit erkennbar), sondern nur subjektiv (und somit veränderbar und willkürlich) ist, daß Ordnung in der Welt und der Natur nicht wirklich existiert, sondern ein Erkenntnisproblem sei, weshalb veränderte (subjektive) Erkenntnis zu einer Veränderung dieser Ordnung führen müsse.
Es gab schon immer solche, die für etwas auf die Straße gehen und solche, die nur gegen etwas sind.
ich übertrage heute live vom Marsch fürs Leben und der FLINTA Gegendemo in Köln ab 13.00, damit sich jeder selbst ein Bild machen kann.
https://youtube.com/live/n8Xh4NHpk6w?feature=share
Eine GegenDEMONSTRATION ist eine Sache. Dazu hat jeder das zunächst einmal das Recht.
Blockieren, körperlich attackieren, mit Lärm Ansprachen zu verhindern etc. ist eine ganz andere Sache, und zwar eine, die in einer Demokratie nicht geduldet werden darf.
Die Behörden sollten weise entscheiden, welche „Gegendemos“ sie zulassen und welche nicht. Schließlich haben die BVL-Mitglieder das Recht, zu reden und gehört zu werden – egal wie man über deren Anliegen denkt. Wer das unterbinden oder stören will, ist kein Demokrat.
Der Mensch als Mann und Frau als Teil der Schöpfung trägt Verantwortung für das Wunder des gezeugten werdenden Lebens. Der medizinische Fortschritt mit Verhütungsmitteln aller Art, mit Vasektomie und Sterilisation hat genügend Methoden zur Auswahl geschaffen, um eben dieses Wunder neues Leben im Mutterlaib werden zu lassen und damit eine Schwangerschaft erst gar nicht stattfinden zu lassen. Abtreibung in den ersten 3 Monaten straffrei zu stellen ist schon ein mehr als fairer Kompromiss, um Menschen, die wirklich in Ausnahmesituation ungewollt Eltern werden, zu helfen. Eine Abtreibung ist kein Verhütungsmittel.
Der moralische Kompass von Menschen, die mehr als diese Fristenlösung wollen und gegen Lebensschützer, die für das Recht auf Leben für jedes gezeugte Kind einstehen demonstrieren, ist völlig verrutscht.
Der Marsch für das Leben und der Marsch dagegen. Da hat sich jeder positioniert und man weiß, mit wem man es zu tun hat. Ich würde mich ja für das Leben entscheiden, alles andere ist mir irgendwie zu primitiv.
Eine Frau kann nur die Pille bekommen, wenn sie regelmäßig zum Arzt geht.
Dieser Zwang sollte wegfallen, so könnten womöglich viele nicht gewollte Schwangerschaften verhindert werden. Pille frei käuflich.
Während Corona hat sich jeder aufgeregt, weil einige in bestimmten Berufen Tätige gezwungen wurden, sich impfen zu lassen.
Nichts anderes ist es bei der Pille. Nur wer zum Arzt geht, bekommt ein Rezept.
Man könnte zwar anders verhüten–aber viele wollen nur die Pille–aber sie wollen diesen Rezept-Arzt-Zwang nicht..
Außerdem gibt es Schwangerschaftstests frei käuflich, so könnte eine ungewollte Schwangerschaft in den ersten 12 Wochen „rückgängig“ gemacht werden.
Aber wenn auch unter Frau Brosius Gersdorf eine Abtreibung politisch bis zur Geburt möglich sein könnte–dann schürt man damit völlig unnötig Hass und befeuert tiefe Gräben.
Im Geiste bei den Lebensschützern.
Das Verhältnis war heute 1 zu 10.
300 Gegendemonstranten zu 3000 Marsch für das Leben.
30 bis 40 der Gegendemonstranten drangen in die Charité ein.
Quelle Berliner Morgenpost
Also ich war zufällig vor Ort (langer Zug-Umstieg am Berliner Hauptbahnhof). Antifa gesehen…aber mehr unvermummt, zumindest so rund um die Demo. Für die ist das Stören ein witziger Freizeitsport, keine echte Überzeugung. Ist zumindest das was ich wahrnehmen konnte. Die rotten sich erst kurz vorher zusammen und werden dann laut. Ist am Ende wie überall wo die Antifa unterwegs ist.
Viele Demoteilnehmer mit Kreuzen, Ikonen etc. gesehen, schon in der S-Bahn. Auch scheinen sie meistens christlich zu sein. Von Katholiken bis hin zu Freikirchen-Gängern.
Meine Meinung…wie bei jeder Demo : Befriedigung für den eigenen Seelenfrieden und zum Austausch mit Gleichgesinnten. Soll nicht negativ klingen aber im Grunde ist es das wohl.
Normal ist in der Natur das Leben der Jäger und Sammler und das Frauen zwei Kinder kriegen. Die Großeltern sind in der Kindererziehung tätig. Kinder spielen mit anderen Kindern und nicht mit Smartphones. Die Alleinstehenden befinden sich in Sichtweite der Gruppe und nicht außerhalb. Die Gruppe ist selbst bestimmt und wird nicht aus der Ferne regiert, indem man die Demokratie auf die ganze Welt ausdehnt. Wer irgendetwas anderes behauptet lügt.
treffend und in kurzen worten skizziert. mein hut..
„Als Teil des Bündnisses „What the Fuck“ wolle man gegen „faschistische Forderungen aus der Hölle“ auf die Straße gehen.“
Ich war schon beim Marsch fürs Leben dabei.
Was man da bei den Gegendemonstranten wahrnimmt, erzeugt wirklich einen bleibenden Eindruck davon, was Hölle sein kann.
Soweit die „Meinungsfreiheit“ in Deutschland. Andere haben keine Rechte, weil nicht Links. Basta; Ende der Debatte!
Keine Frau muss heutzutage ungewollt schwanger werden. Es gibt genügend Mittel um das zu verhindern.
Wenn man natürlich wild durch die Gegend, mit jedem der gerade will, ungeschützt schläft, ist eine Schwangerschaft unvermeidlich.
Für mich ist es Mord eine Schwangerschaft zu beenden, nur weil es gerade unpassend ist.
Gründe die einen Abbruch rechtfertigen wäre, wenn die Gesundheit der Mutter in Gefahr ist, oder nach einer Vergewaltigung.
Jede Frau kann eine ungewollte Schwangerschaft verhindern, und dann ein ausschweifendes Leben führen, ganz wie sie will.
@Hera
Sie argumetieren wie zu alten Zeiten des §218.
Da hatte man auch so ein Frauenbild:
„Wild durch die Gegend“… und vllt. auch noch im Minirock…
Selbst schuld.
Was haben Sie für ein Frauenbild…
@Sancho.
Gegenfrage, was haben Sie für ein Frauenbild?
– Darf eine müdige & selbstbestimmte Frau in 2026 keine falschen Entscheidungen im Leben treffen?
– Darf eine müdige & selbstbestimmte Frau in 2026 nicht die Konsequenzen ihrer freien Willensbildung tragen, wenn diese sich als unvorteilhaft herausstellen?
– Darf eine müdige & selbstbestimmte Frau in 2026 keine Pflichten, sozial, gesellschaftlich als auch rechtlich tragen?
– Darf eine müdige & selbstbestimmte Frau in 2026 kein Missfallen Dritter, durch eigenmächtig getroffene Entscheidungen, erregen?
Wollen Sie die Freiheit von Frauen wieder beschneiden? Wollen Sie wieder Vormünder für Frauen damit diese keine falschen Entscheidungen treffen?
Volle Selbstbestimmung geht nicht ohne Konsequenzbewusstsein und Pflichten aus den vorher getroffenen Entscheidungen.
Volle Selbstbestimmung ist ein Mythos. Kein Mensch, der in einer sozialen Gruppe lebt, ist vollkommen selbstbestimmt. Wo ist denn der Mann in einer Demokratie vollkommen selbstbestimmt, wenn er als Wehrpflichtiger im Kriegsfall an die Front muss? Er ist nichtmal mehr Herr über sein eigenes Leben. Und hier faselt man von Selbstbestimmung der Frau. Im worstcase hat sie 9 ungemütliche Monate und wenn sie will, ist sie das Blag danach los. Und nebenbei: Eine Bewegung, die sich „What the Fuck“ nennt, zeigt ihr unterdimendioniertes intellektuellen Niveau!
@ Sancho
Hier geht es um Verantwortung und nicht um ein Frauenbild.
Wenn ich, ich bin eine Frau, ein freies und selbstbestimmtes Leben führen will, muss ich dafür Sorge tragen dass es ohne Folgen bleibt.
Kein Kind hat darum gebeten gezeugt zu werden, ein Schwangerschaftsabbruch tötet nicht nur, er ist auch ein Risiko für die Frau.
Im schlimmsten Fall droht der Tod oder der Verlust jemals ein Kind, wenn es dann gewollt ist, zu bekommen.
Es geht um Verantwortung und um Konzequenzen.
Erzählen Sie doch bitte das dem 14 Jahre alten Mädchen, was gerade vergewaltigt wurde….
@So ist es und nicht anders (ausgerechnet so ein Name!)
„Erzählen Sie doch bitte das dem 14 Jahre alten Mädchen, was gerade vergewaltigt wurde….“
Ah ja, das erwartbare „ultimative Todschlagargument“.
Bei solchen Themen wäre schon viel gewonnen, wenn man erkennen kann, dass es Situationen im Leben gibt, die nicht angemessen auflösbar sind, für die es keine absolut „richtige“ oder „falsche“ Lösung gibt.
Dem Bundesverband Lebensrecht ist das offenbar bewusst:
https://bvlnewsletter.de/ist-abtreibung-nach-vergewaltigung-akzeptabel/
Ihnen auch? Ihr Name „So ist es und nicht anders“ scheint das Gegenteil zu implizieren.
Meine persönliche Ansicht dazu: Ja, das 14-jährige Mädchen darf abtreiben.
@So ist es und nicht anders: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!
Lesen Sie was ich geschrieben habe, nach einer Vergewaltigung ist ein Abbruch moralich vertretbar.
@Hera
Diesen Menschen geht es nicht um Inhalte oder Diskussionsbereiche. Sie sind gegen Schwangerschaftsabbrüche also müssen sie für Vergewaltigungen sein, eine radikale Rechte, Fundamentalistin, [hier weitere Buzzwords einfügen], …
Das es sich bei einer Schwangerschaft um eine Reihe von Konsequenzen aus nicht oder, in diesem Sinne, falsch getroffenen Entscheidungen handelt (wie Sie es angesprochen haben, nicht verhütet) ist egal, da der Sinn der ganzen Sache ja einfach nur Konsequenzvermeidung ist.
Interessant finde ich ja auch immer der Feminismus dabei. Im Standardfall hat Frau selbstbestimmt mehrere Entscheidungen bis zu diesen Punkt getroffen, diese sind aber nun egal? Interessant…
Lesen allein genügt nicht, sondern erst das Verstehen des Gelesenen zeigt den Unterschied zwischen Bildung und „ein Beispiel von PISA“. Gehören Sie der 2. Gruppe an? Offensichtlich…
Der Anteil von Schwangerschaftsabbrüchen wegen kriminologischer Indikation liegt bei 0,1 % (rund 85 von 100.000 im Jahre 2025).
Stimmt. Und trotzdem sind die 85 Fälle nicht weg.
@So ist es und nicht anders
Für solche und andere Fälle haben wir bereits alle denkbar möglichen Ausnahmeregelungen. Wenn Dumme mitdiskutieren, wird es echt eine Qual.
Der Löwenanteil von Abtreibungen wird aus „sozialen“ Gründen gemacht: das Baby passt gerade nicht in das geplante Leben. Und es sind nicht die Teenager, sondern hauptsächlich etwas ältere Frauen.
Niemand verweigert einer vergewaltigten 14jährigen eine Abtreibung.
Auch das könnte man vermindern indem man keine Kulturfremden SingleMänner nach D lockt…
Naja, mal ausnahmsweise ein Punkt, wo die Antifa richtig liegt!
Erst überlegen dann schreiben!
Warum? Sind christliche Fundamentalisten nicht etwa genauso uberflüssig wie Islamisten?
Vergleichen Sie bitte mal die Anzahl von Anschlägen auf „Ungläubige“ durch christliche Fundamentalisten einerseits und Islamisten andererseits.
@So ist es und nicht anders
Interessant: Für das Leben ist christlicher Fundamentalismus und damit so überflüssig wie Christen-mordende Islamisten.
Da würde ich an deiner Stelle noch mal scharf drüber nachdenken.
… also falls dein Intellekt da mitmacht.
Menschen nur einer Rasse oder nur eines Geschlechts das Recht zu geben, über Leben und Tod von Kindern zu entscheiden, ist zutiefst faschistisch. Diese Ideologie kann mit der FDGO nach 1945 nicht mehr vereinbar sein.
Wunderbar, die Antifa sorgt mal wieder für mein persönliches Samstagshighlight. Da wollen diese selbsternannten Toleranzwächter von „Widersetzen“ den „Marsch für das Leben“ sabotieren, weil friedliche Kirchengänger und Familien angeblich „faschistische Forderungen aus der Hölle“ im Gepäck haben.Klar, für das Lebensrecht von ungeborenen Kindern einzutreten, ist ja auch purer Terror.
In Sachen Schwangerschaftsabbruch sind sie selbst ihre besten Argumente.
Richtig und diese Gestalten sollten mal darüber nachdenken, wie sie in ihrem Selbsthass die „Konsequenzen“ ziehen könnten. Niemand benötigt diese Satanisten, nichts anderes sind die.
Es geht aber denen nicht wirklich um die Sache als solche !
Es geht um die grundsätzliche Zerstörung von Ethik und Moral in der Gesellschaft ! Man will unser Land über Verwahrlosung Einschüchterung Anarchie und Angst zerstören .
Ähnlich des Gesellschaftlichen Zustandes Mai 1945 .
„Auferstanden aus Ruinen“ ist keine Floskel Sondern der Plan für den Umsturz und der DDR 2.0
„Queerfeminismus“ – kann weg!
Faschistisch ist, wer abweichende Meinungen niederknüppeln will.
Diese Gegendemonstranten wollen ihr in meinen Augen destruktives Weltbild als „universal“ anerkannt sehen und wer da nicht mitgeht, der soll fertig gemacht werden. Sie bezeichnen die klassische Familie und den Schutz des ungeborenen Lebens als „faschistisch“. Allein die Befürwortung der klassischen Familie benutzen sie, um Menschen in die Rechte Ecke zu stellen und als Queerfeindlich zu brandmarken. Und wer gebrandmarkt ist, dem darf man alles unterstellen und alles an den Kopf werfen. Diese Leute erinnern mich zunehmend an die chinesischen Rotgardisten der Kulturrevolution 1966 – 1976. Aufgehetzt von Mao Tse Tung sollten sie die vier „Relikte der alten Gesellschaft“ zerstören: alte Gedanken, alte Kultur, alte Gebräuche und alte Gewohnheiten. Diese Bewegung lief irgendwann aus dem Ruder. Menschen, die „zu bürgerlich“ oder „nicht genug kommunistisch“ waren, wurden millionenfach verfolgt, unzählige öffentlich gedemütigt und sogar gefoltert oder getötet. Wehret den Anfängen!
Ich habe einmal an diesem Marsch teilgenommen. Friedlich, ruhig, gewaltfrei. Niemals vorher oder nachher in meinem Leben habe ich so viele Menschen erlebt, die mir und uns allen dort mit so viel HASS begegneten. Ungezügelt, extrem, komplett wahnsinnig. Und eklig, abstoßend. Wer den Grenzbereich menschlicher Erscheinungsformen studieren möchte, ist hier richtig. Ich bin und war entsetzt. Sehr.
Ja, man kommt sich dabei fast vor wie in einem Horrorfilm.
Ich habe solche infernalisch kreischenden und hassverzerrten Fratzen 2013 in Mainz gesehen. Als die AfD dort vor dem Staatstheater eine öffentliche Veranstaltung hatte, versuchten hunderte überwiegend kleiner dicker Altsiebziger linker Weiber hasserfüllt kreischend den Platz abzusperren, was aber nicht ganz gelang. Damals wollte ich mir nur einmal anhören, was die AfD zu sagen hat, aber mit „Demokratie“ hatten es Linksgrüne noch nie. Geißler hatte Recht, als er bereits 1986 die Grünen als faschistoide Gruppierung erkannte.
Übrigens habe ich eine so hassverzerrte Fratze dann Jahre später nochmals im TV gesehen: Es war der jetzige Bundeskanzler wenn der während der sog. TV-Duelle in Richtung Frau Dr. Weidel geiferte, weil die ihm auf den Kopf zusagte, daß er seine sämtlichen Wahlversprechen brechen wird – da sah er genau so aus!