„Existenzielle Folgen“: Lkw-Hersteller rebellieren gegen E-Truck-Zwang
Bis 2030 soll der E-Truck-Anteil in der EU auf 35 Prozent steigen. Weil das Ziel kaum erreichbar ist, drohen den Herstellern Milliardenstrafen. Die Lkw-Bosse wehren sich gegen die EU-Vorgaben und warnen vor existenziellen Folgen für die Branche.
Die Klimapolitik der Europäischen Union ist zu einem der größten Standortprobleme für die europäische Industrie geworden. Vor allem die erzwungene Dekarbonisierung der Produktion treibt die Kosten der Unternehmen stark nach oben. Mit am deutlichsten belastet dies die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie.
Karin Rådström, seit Oktober 2024 Vorstandsvorsitzende von Daimler Truck und seit Januar 2026 Vorsitzende des Nutzfahrzeug-Ausschusses des Verbands europäischer Automobilhersteller ACEA, will das nicht länger hinnehmen. Im Interview mit dem Handelsblatt warnte sie nun vor „existenziellen Folgen“ der EU-Klimapolitik.
Um die Klimaziele zu erreichen, muss die Branche den Anteil von E-Trucks in der EU von derzeit unter fünf Prozent bis 2030 auf 35 Prozent steigern. Rådström machte klar: Diese Klimaziele seien „für die Branche unter den aktuellen Gegebenheiten nicht erreichbar“. Für jeden verfehlten Prozentpunkt müsse das Unternehmen etwa 120 Millionen Euro Strafe zahlen. „Wenn wir die Ziele um zehn Prozentpunkte verfehlen, wären das 1,2 Milliarden Euro“, führte Rådström aus. Das wäre in etwa der gesamte globale Gewinn der Sparte Mercedes-Benz Trucks in einem Geschäftsjahr.
Die Daimler-Truck-Chefin ist zwar nicht der Meinung, dass die Dekarbonisierungsziele abgeschwächt werden müssten. Dafür müsse die Regulierung jedoch „besser mit dem Ausbau der Infrastruktur und der Wirtschaftlichkeit von CO₂-freien Trucks verbunden werden“.
Die europäische Lkw-Branche hat in den vergangenen Jahren Milliarden in E-Trucks investiert und die Produktion angepasst. Allein 2020 und 2021 investierten Daimler Trucks und die Tochtergesellschaft Daimler Buses gemeinsam durchschnittlich rund 1,7 Milliarden Euro pro Jahr in ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten rund um eine CO₂-neutrale Zukunft. Doch die EU beziehungsweise die Bundesrepublik kommt der Branche nicht entgegen. Es fehlt an einem ausreichenden Ausbau der Infrastruktur, vor allem an Ladesäulen.
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„Nun drohen trotzdem Strafzahlungen, obwohl es an fehlenden Ladesäulen hapert, die wir gar nicht in der Hand haben“, so Rådström. Die Daimler-Truck-Chefin würde das Geld lieber nutzen, um in die Zukunft zu investieren.
Nicht nur von Daimler Truck kommt Gegenwind gegen die EU-Klimaziele. Auch andere Hersteller von Kraftfahrzeugen melden sich lautstark zu Wort. Am 14. September traten auf der Messe IAA Transportation in Hannover die Vorstandschefs der sieben führenden europäischen Truckhersteller – DAF, Daimler Truck, Ford Otosan, Iveco, MAN, Scania & Traton und Volvo – gemeinsam vor die Presse.
Sie forderten, die Frist für die 2030-Ziele um drei Jahre zu verschieben. Auch dieser Zusammenschluss führte vor allem unzureichende Ladenetze und hohe Energiekosten als Probleme an, weil sich hierdurch die emissionsfreien Fahrzeuge für die Käufer nicht rechneten.
Bislang gibt es aus Brüssel jedoch keinerlei entlastende Signale. Die EU-Kommission hat Anfang 2026 lediglich die Berechnung der Emissionsgutschriften für die Jahre 2025 bis 2029 gelockert. In diesem Zeitraum können Hersteller nun Emissionsgutschriften ansammeln. Reduktionsziele und Strafhöhe blieben jedoch unangetastet.
Eine vorgezogene Überprüfung der ab 2030 geltenden Verordnung, die Daimler-Truck-Chefin Karin Rådström Ende vergangenen Jahres für spätestens Mitte 2026 gefordert hatte, ist bislang nicht eingeleitet worden.
Doch nicht nur die Hersteller von Lkw und Nutzfahrzeugen geraten durch die europäischen Klimavorgaben zunehmend unter Druck. Auch bei den Autobauern sorgen die strengeren Regeln aus Brüssel für wachsende finanzielle Belastungen.
Die europäischen Hersteller leiden in erster Linie unter den sogenannten CO₂-Flottengrenzwerten. Diese begrenzen zwar nicht den Ausstoß jedes einzelnen Autos, dafür jedoch den durchschnittlichen CO₂-Ausstoß der neu zugelassenen Fahrzeuge eines Herstellers. Problematisch ist daran, dass diese Grenzwerte sukzessive verschärft werden.
Die Hersteller werden somit dazu gezwungen, schrittweise mehr E-Autos abzusetzen, während der Anteil der Verbrenner am Produktportfolio immer weiter reduziert werden muss, bis dann ab 2035 das Verbrenner-Aus ins Haus steht und nach geltendem EU-Recht für neue Pkw ein Flottenziel von null Gramm CO₂ pro Kilometer gilt.
Das ist problematisch, weil europäische Autobauer im Bereich der Elektromobilität keineswegs wettbewerbsfähig sind. Chinesische Hersteller wie BYD, SAIC und MG haben die Nase vorn. Sie können Fahrzeuge zu einem weitaus besseren Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten und gewinnen vor diesem Hintergrund mehr und mehr Marktanteile. Kurz gefasst: Volkswagen, Mercedes & Co. sind durch die Klimaziele und die Flottengrenzwerte dazu gezwungen, Fahrzeuge abzusetzen, die nicht entsprechend nachgefragt werden.
Auch hier müssen die Hersteller mit hohen Strafzahlungen rechnen, wenn sie den Vorgaben nicht entsprechen. Zur Einordnung: Für 2025 warnte der Automobilverband ACEA vor möglichen EU-weiten Strafzahlungen von bis zu 15 Milliarden Euro. Die Überschreitungen im Jahr 2025 lösten jedoch keine Zahlung aus, weil die EU die Zielerreichung auf den Durchschnitt der Jahre 2025 bis 2027 gestreckt hat.
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Wenn ich mir die Vorgaben so durchlese bekomme ich schwer das Gefühl, dass es den Mächtigen nur darum geht, alles auf diesen Kontinent zu zerstören.
Kann mich aber natürlich irren.
Ich denke, Sie irren sich nicht.
Das scheint ein Zyklus zu sein, der sich alle soundsoviele Jahrtausende wiederholt.
Es sind ja wohl schon diverse Hochkulturen vom Erdball geräumt worden.
Waren sie zu mächtig geworden?
Oder zu selbstständig?
Zu unabhängig?
Nicht opferbereit genug?
Keine Ahnung.
Aber es scheint in der Vergangenheit regelmäßig reseted worden zu sein.
Diverse archäologische Funde weltweit lassen es zumindest vermuten.
Ich meine, Hochkulturen oder Zivilisationen sind verschwunden, weil sie z. T. trotz ihres hohen technologischen Standes eben von diesem auch korrumpiert wurden und sich in weiten Teilen der Führungskreise auch Dekadenz breitgemacht hat. Das Römische Imperium, das Ancien Régime in Frankreich oder bestimmte Stadtstaaten im antiken Griechenland sind nur ein paar Beispiele. Individuen als auch Gesellschaften können sich letztlich nur auf menschlich- spiritueller Basis weiterentwickeln.
Das römische Imperium ging zugrunde, weil zwei Herrscher das Land teilten und sich dann gegenseitig den anderen Teil neideten. Das führte zu einem Krieg, den West-Rom verlor. Wegen der katholischen Kirche, die eigene weltliche Machtabitionen entwickelte. Ost-Rom hatte seine orthodoxe Kirche, die weit weniger an der weltlichen Macht interessiert war. Dafür hatten die später einen Knall, als sie die Türken holten. Wie heute bei uns. Und die haben natürlich die „Ungläubigen“ an die eigenen Leute verraten und Byzanz war Geschichte.
Das Ancien Regime war der Meinung, dass es kein Problem ist, das Volk hungern zu lassen, per Steuern auszuplündern und zu tyrannisieren. Irgendwann haben die halt eine Grenze überschritten und das wars.
WEF WHO und Konsorten stecken dahinter – alle hinter die Fichte führen zu wollen.
Die EU und die Bundesregierung externer Interessen zerstören seit Jahren Europa. Und ganz oben auf der Liste steht bei denen ganz offensichtlich Deutschland. Nach der Plandemie und im Zuge der immer noch andauernden Islamisierung Europas wollen sie die Völker Europas in einen Krieg gegen Russland treiben. Eine Schande unerträglichen Ausmaßes!
Der Protest kommt zu spät und zu unambitioniert. Dieser Industrie und ihren Lobby-Verbänden ist leider nicht mehr zu helfen.
„Die Daimler-Truck-Chefin ist zwar nicht der Meinung, dass die Dekarbonisierungsziele abgeschwächt werden müssten.“
Nicht nur den Lobby-Verbänden, sondern auch den „Chefs“.
Wie kann man so ein Statement abgeben, wenn jedem Grundschulkind klar ist, dass diese utopischen Ziele unter gar keinen Umständen auch nur ansatzweise erreichbar sind?
Das ist so als wenn ich zwar in der Schule nur 1en schreibe, der Lehrer dann ankommt und sagt „Wenn du bis zum Ende des Schuljahres keine 4m hoch springen kannst, bekommst du nur 6en auf dem Zeugnis und musst mir dein ganzes Taschengeld abgeben.“ sagt und ich dann sage „Jo. Schaffe ich zwar nicht, weil kein Mensch das kann, aber an den 4m sollten wir nichts ändern“.
Da stimme ich Ihnen voll zu.Ein derart inkonsequentes Geschwätz habe ich selten gehört. Und das von der Frau die einen der größten Nutzfahrzeughersteller leitet. Da kann einem nur noch Angst und Bange werden !
Ja aber das Klima…? 🙂
Danke. Mein erster Gedanke.
Michael…die Hype progressiv mitgetragen. Subventionen kassiert.
Die Zukunft verdrängt.
Und nun in der Realität gelandet-
100.000de vernichtete Arbeitsplätze. Verlagerung der Produktion ins clevere Ausland.
Die hinter dieser Katastrophe stehenden Schicksale? Kaltlächelnd abserviert.
Rot-Grün und deren Steigbügelhalter, die Untertaker der Republik.
.
Das ist doch kein Protest! Das ist der Ruf nach Subventionen.
Irgendwo hatte ich mal eine Umfrage aus den USA gelesen, was den Truckern bei E-Antrieb wichtig wäre. Eine Anforderung war, dass der Akku innerhalb von 15 Minuten wieder aufgeladen sein sollte. Das würde dazu führen, dass an den entsprechenden Ladepunkten auch ein Atomkraftwerk stehen müsste, damit aufgrund der hohen Akkukapazität und des hohen Strombedarfs diese Anforderung realisierbar ist, denn es wird wohl nicht nur ein Truck zur Zeit geladen werden.
Frage an die deutschen Abgeordneten: Wie viele Solarpanele bzw. Windmühlen bräuchte man wohl an diesen Ladepunkten? 😉
Das wird Ihnen ganz ernsthaft keiner der Juristen und Soziologen beantworten können 🚛
EILMELDUNG: BYD greift Daimler und MAN an. Jetzt kommen die E-Lkws.
Und Diesel-LKWs.
Eben. BYD stellt für China ein paar Luxus-E-Autos her und macht 90% seines Umsatzes in China mit Verbrennern.
Wo haben Sie denn diesen Blödsinn her?
So ein Elektrotruck trägt primär seine eigenen Batterien; für Nutzlast ist da wenig übrig. Ein Irrweg!
HVO100 Diesel tanken. Ist quasi 90% klimaneutral, verbrennt besser da chemisch reiner und ist nachhaltig, da es aus Küchenresten und Küchenmüll hergestellt wird.
Dieser Treibstoff wird seit Jahren schon in Spanien, Frankreich und Italien produziert und seit neustem in Deutschland.
das bringt doch nichts. Zu wenig und zu umständlich und damit zu teuer.
Schmarrn! Sogar die Deutsche Umwelthilfe (CO2-Ultras) sagen, dass Diesel eine bessere CO2-Bilanz (Einsparung von Treibhausgasen) hat als dieser Kraftstoff (HVO).
Na also: Mit Billigung der DUH-NGO beim Diesel bleiben 😉
Das Zeug muss hergestellt werden. Und das kostet Energie. Beim Mineralöl hat das die Erde bzw. Sonne erledigt.
Die Biomasse für HVO entsteht auch mithilfe der Sonne ☀️
Hört doch mal auf diesen Schwachsinn nach zu beten: klimaneutral.
Das Klima (übrigens ist das nur ein statistischer Wert dessen Grundlage das Wetter ist) wird maßgeblich von großen, mehreren Zyklen bestimmt, welche sich auch noch überlagern. Der menschliche Anteil ist höchsten im nicht messbaren Bereich vorhanden und irrelevant.
Wir müssen uns an das Wetter anpassen, alles andere wird nichts außer Armut der Bevölkerung bringen. Und Reichtum für diejenigen, die uns diesen Schwachsinn einreden wollen.
Die EU Kommission will Geld kassieren, sonst nix. Ob da eine ganze Industrie zugrunde geht ist denen egal.
Dexit.
Bringt nichts, die Vorschriften kommen aus D. Ohne EU macht D das dann eben alleine.
Im grundegenommen übernimmt mit der EU Brüssel die Funktion eines Politbüros wie im Kommunismus. Dort werden die industriellen Vorgaben erstellt wie bei einem „sozialistischen Fünfjahresplan“. Die Folgen sieht man ja bereits. Tausende von unverkauften E-Autos stehen auf riesigen angemieteten Flächen und -auf deutsch- verrotten dort. Mußten aber teuer produziert werden, Stichwort Flottenverbrauch, lassen sich aber nicht verkaufen. Wirtschaftlicher Wahnsinn. Als ob du in einer gutgehenden Eisdiele auch Haferschleimbrei produzieren müßtest, den zwar keiner kauft, du aber ins Lager reinstellen mußt. Dafür sind unsere Autos aber jetzt dadurch sehr teuer geworden. Ds wiederum ist der Grund dafür, daß der deutsche Kunde (billig, billig, billig) lieber ausländische Produkte kauft und sich so die eigenen Arbeitsplätze zerschießt. Halleluja, der Kreis ist geschlossen. Kapiert jeder Zwölfjährige. Nur die Politik kapiert´s nicht.
„Nur die Politik kapiert´s nicht.“ und viele deutsche Wähler.
„… der deutsche Kunde (billig, billig, billig)…“
Muss er ja. Bei 50% direkten Steuern und Abgaben auf den Lohn und 80% insgesamt durch MWSt. und sonstige Phantasiesteuern und -abgaben kann es sich „Made in Germany“ gar nicht mehr leisten.
Und dann kaufe mal einen PC „Made in Germany“. Oder ein Handy, einen Fernseher. Es gibt weder Displays noch Prozssoren. AMD stellt die Wafer in D her, zu Chips geschnitten, in Gehäuse geklebt/gelötet und verpackt wird in Malaysia. Für Infineon gilt das gleiche. Ich habe hier zwei aus Teilen gebaute Rechner mit AMD-Proz und Infineon-Speicher. Ich weiß also, von was ich rede.
Ich habe hier auch Belinea-Monitore, „Made in Germany“. Stimmt. Die Gehäuse und die Platinen. Die aktiven Bauteile kommen aus Asien, die passiven noch von Philips NL Bei den ersten kamen noch die Displays aus D, bei den beiden letzten kamen auch die aus Asien.
Die Fa. Caso lässt sogar die Folienbeutel für ihre Vakuumierer in China herstellen!
Mal ganz ehrlich und Hand aufs Herz:
Welches deutsche Fabrikat der Personenbeförderung würden Sie denn präferieren?
Der Stern gehört bereits dem Orient. Anweisung der Mehrheitsinhaber: „Für jeden einheimischen Arbeitnehmer der das Unternehmen verläßt, mußt Du einen Moslem oder zumindest Orientalen einstellen.“
Man sieht es an der Qualität und häßlich sind sie auch geworden.
VW, da sitzt ne tiefgrüne im Vorstand und macht Vorgaben, die den eigenen Arbeitgeber ruinieren. Abgasskandal, die Qualität taugt nichts mehr, die Motoren halten nicht mehr, etc. -> teurer Mobil-Schrott.
Audi? Hmmm, war ich mal voll angetan von, hat aber das Problem zu VAG zu gehören. Taugt leider auch nicht mehr viel.
BMW, Porsche bleiben noch. Wer will son Ding als Stromer? Nee, echt jetzt?!
Opel gehört den Froschschenkelfans, Ford ist auch nicht heimisch.
Also, ich würde nix Deutsches aus dem Bereich mehr kaufen.
Vielleicht sollten wir Trabant und Wartburg wieder aktivieren.
Pappe wiegt auch nicht soviel wie Blech.
Das könnte Kosten-Nutzen-mäßig was werden.
Statt Verbrenner-Motor einfach mit nem Propeller antreiben, Windkraft! 🙂
Opel hat bis in die 1990er Jahre den Gewinn für GM erwirtschaftet, sonst wären die Pleite gegangen. Nach dem Omega kam nichts mehr. Während bei allen die Autos größer und besser wurden, wurden die ehemals großen Opel immer kleiner und schlechter.
Und die schlechte Haltbarkeit ist geplant. Motoren dürfen keinefalls länger als 150000 km halten. Oder wie kommt man auf die Idee, einen 5 Liter 8-Zylinder gegen einen 6-Zylinder Reihenmotor mit Doppelturbo zu tauschen?
Ja den Trabant mit Fred Feuerstein Antrieb für das Volk.
Den A8 für die Elite.
Die Linke Heidi Reichinnek fährt Audi A8 Diesel, ihr stünde höchstens ein Lastenfahrrad zu, aber die GIER ist größer.
Ach was.
Holzvergaser!!
Wenn eine Vorstandsvorsitzende von Daimler Truck von „existenziellen Folgen“ spricht, sollte sie zuerst erklären, warum ihr Konzern die letzten zehn Jahre verschlafen hat. Die EU‑Ziele sind ehrgeizig, ja – aber nicht plötzlich vom Himmel gefallen. Wer Milliarden in Diesel‑Optimierung steckt, statt frühzeitig Ladeinfrastruktur mitzugestalten, darf sich über Strafzahlungen nicht wundern.
Die Branche jammert über fehlende Ladesäulen, als wäre das eine Naturkatastrophe. Dabei hätte sie selbst genug Kapital und Einfluss, um den Ausbau voranzutreiben. Stattdessen wird Brüssel zum Sündenbock gemacht, während chinesische Hersteller längst zeigen, dass Elektromobilität im Schwerlastbereich funktioniert – effizient und profitabel.
Kurz gesagt: Nicht die EU‑Politik bedroht die Existenz der Lkw‑Hersteller, sondern ihre eigene Trägheit. Wer sich erst bewegt, wenn die Strafen drohen, hat das Prinzip Transformation nicht verstanden
@Brandl, die Ladeinfrastruktur ist die Aufgabe der Politik. Sie muss die Rahmenbedingungen stellen, dass die Wirtschaft funktioniert. Die Autobauer sind nur für die Autos zuständig oder haben Sie schon einmal davon gehört, dass sich ein Autokonzern am Aufbau des Tankstellennetzes beteiligt hat.
Die EU stellt aber nur unsinnige Forderungen und lässt die Wirtschaft dann unter Androhungen von Strafen mit der Umsetzung allein.
Die EU-Politik bedroht die Existenz der allgemeinen Bevölkerung, gerade durch diese schwachsinnigen EU-Ziele. Man kann auch ehrgeizig in falsche Richtung dem Abgrund entgegen laufen…
E-Trucks funktionieren in China, weil der Batteriehersteller CATL statt Laden auf Wechseln setzt, wie früher Thurn&Taxis bei den Poststationen auf frische Pferde umgespannt haben. ENDLICH, möchte man sagen. Aber hier? Festverbaut. Lahm.
Zu Ihrer Schelte gegen die CEO: Volle Zustimmung. Mit WAS beschäftigen die sich eigentlich den Tag über? Mikromanagement? Klopapier nachordern?
PS: +1
PS an die Redaktion: Wann schafft Ihr es, 2 Zähler +1 und -1 einzubauen?
Tja, nun ist es zu spät.
„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“
Der Zwang zur Elektro-Mobilisierung ist nur ein Neues Kapitel im Untergangswahn der EU. Keine Ladestationen in Gebieten mit vielen Wohnungen, aber in Bereichen mit einzelnen Häusern. Also steht schon mal fest, wer zukünftig Auto fährt und wer nicht! Für den Normalo-Bürger ist es jedenfalls nicht geplant, bei den Strompreisen.
Seit Jahrtausenden übertragen Gesellschaften ihre Eigenverantwortung an vermeintlich wohlwollende Eliten, z.B. Gurus, Kirchen, Staat, … und beklagen anschließend wie Kleinkinder, wenn der Weihnachtsmann (wohlwollende Elite) eigennützig handelt, z.B. Unsinn einfordert.
Die Sehnsucht nach einer wohlwollenden Elite ist die Ursache und nicht die Folge, wenn beklagt wird, warum die Elite die Sehnsucht nicht erfüllt, z.B. Unsinn einfordert.
Die aktuelle Epoche Aufklärung kann die Sehnsucht nach einem Weihnachtsmann nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias
Keiner hat jemals Macht übertragen. Anfangs haben die Starken die Macht übernommen, die Schlauen haben die Religion erfunden. Noch früher waren es vielleicht die Schlauen, die den besten Weg oder die besten Jagsgründe entdeckt haben. Aber irgendwann waren es nur die Brutalen. Gut mussten die dann nicht mehr sein.
Bis 2030 sind es gerade noch 3 Jahre und 4 Monate. Die Vorstellung, dass bis dahin 35 % der LKW’s elektrisch sein sollen ist lächerlich. Dass überhaupt soviele E-LKW gebaut werden könnten ist schon wenig realistisch.
Die Hauptfrage wäre aber, ob alle Diesel-LKW, die dann durch E-LKW ersetzt werden müssten, zwangsverschrottet werden sollen?
Wenn ja, dann ist das komplett wahnsinnig. Wenn nein, ist es umso unrealistischer die Quote von 35 % E-LKW in gut 3 Jahren erreichen zu wollen.
Und wenn wir bis 2030 wirklich 35 % E-LKW’s haben sollten, dann würden ziemlich sicher nicht genügend Ladestationen für die E-LKW verfügbar sein, weil niemand daran gedacht hat, welche enorme Menge an Ladestromleistung dafür benötigt wird.
AfD in die Regierung wählen und der Spuk hat ein Ende.
DEXIT müßte schon auch kommen – was aber im AfD-Paket hoffentlich enthalten ist.
„Die Daimler-Truck-Chefin ist zwar nicht der Meinung, dass die Dekarbonisierungsziele abgeschwächt werden müssten.“
Dann jammert nicht, die Ziele müssen ja erreicht werden, nicht wahr?
@Daniel Düsentrieb, die Diesel-LKWs werden nicht zwangsverschrottet. Die werden nach außerhalb der EU verkauft und fahren dort noch hunderttausende Kilometer weiter. Die schaden dem Klima nämlich nur, wenn sie innerhalb der EU unterwegs sind.
Ja, klar. Nur die Klimareligiösen würden natürlich nicht zulassen, dass die zu ersetztenden Diesel-LKW’s an Schwellenländer verkauft und dort weiter gefahren werden und somit zusätzlich (mindestens) ebensoviel CO2 emittieren wie schon bisher in DE. In Wahrheit müsste man die deutschen Diesel-LKW zum größten Teil verschenken, weil die Schwellenländer diese allein nicht bezahlen können.
Es gehen dann nicht nur einige Spediteure und LKW-Hersteller pleite. Es werden ganze Versorgungsketten zusammenbrechen. Dann bleiben nicht nur die Regale im Supermarkt leer. Medikamente und andere wichtige Dinge des täglichen Bedarfs werden knapp und richtig teuer. An den Mangel an Klopapier zu Beginn von Corona, können wir uns noch alle erinnern oder an das knappe Speiseöl zu Beginn des Ukraine-Krieges . Das war ein Kindergeburtstag, verglichen mit dem, was dann kommt. Wir werden dann zu einem Dritte Welt Land, mit allem, was dazu gehört, auch Hungersnot.
Na sehen Sie wohl, Sie haben das Ergebnis der Pläne erkannt.
Genau darum geht es.
Wir sollen demnächst Dreck oder Genfood oder Insekten fressen, während die „Elite“ sich den Wanst mit Steaks und Kaviar vollstopfen.
Und dann werden sie die Moslemhorden auf uns losjagen.
Das wird ein Spaß! (NICHT!)
Wie wär’s mit einer Carrera Bahn für Brüsseler Spieler? *Carrera elektrische Spielautos
Bin mal gespannt welches EU Kand als erstes die Union verlässt um einen Produktions und Standortsvorteil zu bieten. Was die anderen nicht wollen und dürfen macht halt ein anderer. Dieser hat dann einen klaren Wettbewerbsvorteil.
UK (ehemals GB, die haben sich umbenannt!) hat es jedenfalls mal nichts gebracht. Denen geht es dreckiger als vorher, weswegen jetzt nach Schottland sogar Wales raus will. Nordirlad hat ohnehin eine einfache Option: Die müssen nur eine Volksabstimmung abhalten, die England nicht verbieten kann. Steht im Karfreitagsabkommen.
Welches Land kann denn noch ohne die Finanzindustrie eigene Entscheidungen fällen?
Gehören die nicht alle schon Schwarzfelsen und ähnlichen Verbrechern?
Ohne diese unsägliche Clique „EU“ ginge es Deutschland um Längen besser.
Blödes Märchen, ohne gingen wir unter.
WIR SIND die EU! Wir zahlen als Einzige Netto ein, seit GB raus ist.
Alle anderen profitieren davon. Deswegen läßt man uns auch nicht gehen.
Tatsächlich zahlt u.a. auch Italien ein, A, NL, SF sowieso – und Luxemburg NICHT (pro Kopf höchste Nutznießer). Wir berappen allerdings genau die Hälfte (15 Mrd. Verlust im Saldo), F ein Fünftel, I ein Zwölftel des Gesamt-HH.
Wir sind nicht die einzigen Nettozahler: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/38139/umfrage/nettozahler-und-nettoempfaengerlaender-in-der-eu/
Aber die Hälfte der Zahlungen sind genug Grund, uns nicht rauszulassen.
„I want my money back“, sagte Magret Thatcher. Und das bekam sie auch. somit kassiert GB alles wieder ein.
Das nennt man Marktwirtschaft, aber die will man ja auf Dauer aushebeln.
Welches System will noch gleich die Marktwirtschaft durch Planwirtschaft ersetzen?
DEXIT. Fertig. Der „Rest“ wird zeitnah zerfallen. Dann EWG, mit „W“, ggf. ohne F!
Die EU schadet seit ihrer Gründung 1993 allen, auf allen Gebieten. Sie ist nicht reformierbar. Kleinteilig weniger e-Truckanteil o.ä. zu fordern bringt doch nichts.
Man hat den Eindruck, daß nur Deutschland und ein Paar weitere westl. EU Länder sich an den Forderungen von Brüssel halten, wenn auch nur zum Schein. Wir brauchen uns nicht wundern, wenn man nur auf die Nummernschilder der LKW achtet, ausgenommen Baufahrzeuge. Polen dürfte ganz weit vorn liegen. Sieht man genauer hin, LKW mit D, sind nicht gerade neu und im besten Zustand, es wird aus Kosten Gründen auf Verschleiß gefahren. Die Zeiten wo man polnische LKW schon weiten erkannte, die sind längst vorbei. Die werden auch den Batteriewahn nicht mitmachen, dessen sind wir uns sicher. Ob man in den anderen EU Ländern wie in NL oder für jeden Liter Gülle ein Nachweis bringen muß oder über Satellit kontrolliert wird, sei da hingestellt. Da die meisten solcher Forderungen aus Deutschland stammen und man hier nicht durchbekommt, versuchen gewisse Parteien und Klimawandel Ideologen den Weg über Uschi.
Wenn die EU „Klimaziele“ vorgibt, die technisch nicht erreichbar sind, ist das eigentliche Ziel welches?
Dieselfahrer kennen es: Fehlermeldung im Auto, PDF (Partikelfilter) voll, muss für viel Geld getauscht werden. Hält dann bis zum nächsten „gefüllt“. Das der PDF freigebrannt werden muss, unter Bedingungen die software seitig festgelegt sind, vom Fahrer aber nicht beeinflusst werden können, geschweige denn das diese überhaupt bekannt sind, hat was mit Klimazielen zu tun? Wenn der PDF freigebrannt wird, der Inhalt (Ruß) dann auf einen Schlag „in die Atmosphäre entlassen“ wird, ist das ein Klimaziel? Hat schon mal jemand beobachtet, wie z.B. ein Bus an einer einsamen Stelle steht, Motor auf 3000 Umdrehungen um den Partikelfilter an Ort und Stelle zu entleeren? Laut den Grünen dürfen nur noch Blumen aus dem Auspuff fallen, wer sammelt die denn alle ein, bevor drauf ausgerutscht wird? Wohin damit? Aber Krieg mit Zerstörung und Toten, das ist kein Problem?! Oh man….
„Die Daimler-Truck-Chefin ist zwar nicht der Meinung, dass die Dekarbonisierungsziele abgeschwächt werden müssten.“
DA haben wir das Problem benannt. Solange diese Menschen der Klima-Religon hinterher laufen wird das nix mit wirtschaftlicher Erholung, sondern nur mit großer Armut der Bevölkerung.
Die wirtschaftsfeindliche EU kann Strafzahlungen, in egal was für einer Höhe, für ihre sozialistischen Träumereien verhängen. Wie will sie die Firmen zwingen, diese zu bezahlen.
Jede Firma baut das, was der Kunde auch kauft. Dort, wo es wirtschaftlich Sinn macht, werden die Speditionen auch E-Trucks kaufen, wo nicht, brummen weiter die Diesel.
Um das zu verstehen, muss man aber erst einmal Ahnung von Marktwirtschaft haben. Bei den Fünfjahresplanfans in der EU habe ich meine Zweifel.
Kann man nicht die el. Energie, welche das EU-Monster in Brüssel verbraucht, zu Ladestationen umleiten?
Die Bürokraten in Brüssel könnten dann versuchen, Netzspeicherstrom zu nutzen oder das Schildaer Prinzip wieder zu beleben.
Aber diesmal das Licht in total lichtdichten Säcken in die Büros zu tragen.
Den Geldhahn nach Brüssel abdrehen wäre natürlich weitaus besser, aber wer traut sich das?
AN: Es gibt weder „Klimaziele“ noch „Klimapolitik“. Politik gibt es nur für Themen, die man auch beeinflussen kann, das ist ja nicht der Fall.
Die Aussage „ Die Daimler-Truck-Chefin ist zwar nicht der Meinung, dass die Dekarbonisierungsziele abgeschwächt werden müssten. Dafür müsse die Regulierung jedoch „besser mit dem Ausbau der Infrastruktur und der Wirtschaftlichkeit von CO₂-freien Trucks verbunden werden“.“ zeigt, dass die es nicht kapieren.
…muss sie sagen, damit Ihr in der Politik überhaupt noch jemand zuhört; würde sie sagen, dass man mit dem Bullshit (Ausspruch Bärbel Bas) abfahren sollte, würde sie die Meinung der AfD vertreten! Und darauf steht in Deutschland die gesellschaftliche Todesstrafe!
Nicht, wenn die Unternehmer alle zusammen halten. Aber Unternehmer gibt es kaum noch, fast alle sind Manager. Das Unternehmen interessiert die nicht, nur ihr Geldbeutel.