„Existenzielle Folgen“: Lkw-Hersteller rebellieren gegen E-Truck-Zwang
Bis 2030 soll der E-Truck-Anteil in der EU auf 35 Prozent steigen. Weil das Ziel kaum erreichbar ist, drohen den Herstellern Milliardenstrafen. Die Lkw-Bosse wehren sich gegen die EU-Vorgaben und warnen vor existenziellen Folgen für die Branche.
Die Klimapolitik der Europäischen Union ist zu einem der größten Standortprobleme für die europäische Industrie geworden. Vor allem die erzwungene Dekarbonisierung der Produktion treibt die Kosten der Unternehmen stark nach oben. Mit am deutlichsten belastet dies die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie.
Karin Rådström, seit Oktober 2024 Vorstandsvorsitzende von Daimler Truck und seit Januar 2026 Vorsitzende des Verbandes europäischer Automobilhersteller ACEA, will das nicht länger hinnehmen. Im Interview mit dem Handelsblatt warnte sie nun vor „existenziellen Folgen“ der EU-Klimapolitik.
Um die Klimaziele zu erreichen, muss die Branche den Anteil von E-Trucks in der EU von derzeit unter fünf Prozent bis 2030 auf 35 Prozent steigern. Rådström machte klar: Diese Klimaziele seien „für die Branche unter den aktuellen Gegebenheiten nicht erreichbar“. Für jeden verfehlten Prozentpunkt müsse das Unternehmen etwa 120 Millionen Euro Strafe zahlen. „Wenn wir die Ziele um zehn Prozentpunkte verfehlen, wären das 1,2 Milliarden Euro“, führte Rådström aus. Das wäre in etwa der gesamte globale Gewinn der Sparte Mercedes-Benz Trucks in einem Geschäftsjahr.
Die Daimler-Truck-Chefin ist zwar nicht der Meinung, dass die Dekarbonisierungsziele abgeschwächt werden müssten. Dafür müsse die Regulierung jedoch „besser mit dem Ausbau der Infrastruktur und der Wirtschaftlichkeit von CO₂-freien Trucks verbunden werden“.
Die europäische Lkw-Branche hat in den vergangenen Jahren Milliarden in E-Trucks investiert und die Produktion angepasst. Allein 2020 und 2021 investierten Daimler Trucks und die Tochtergesellschaft Daimler Buses gemeinsam durchschnittlich rund 1,7 Milliarden Euro pro Jahr in ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten rund um eine CO₂-neutrale Zukunft. Doch die EU beziehungsweise die Bundesrepublik kommt der Branche nicht entgegen. Es fehlt an einem ausreichenden Ausbau der Infrastruktur, vor allem an Ladesäulen.
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„Nun drohen trotzdem Strafzahlungen, obwohl es an fehlenden Ladesäulen hapert, die wir gar nicht in der Hand haben“, so Rådström. Die Daimler-Truck-Chefin würde das Geld lieber nutzen, um in die Zukunft zu investieren.
Nicht nur von Daimler Truck kommt Gegenwind gegen die EU-Klimaziele. Auch andere Hersteller von Kraftfahrzeugen melden sich lautstark zu Wort. Am 14. September traten auf der Messe IAA Transportation in Hannover die Vorstandschefs der sieben führenden europäischen Truckhersteller – DAF, Daimler Truck, Ford Otosan, Iveco, MAN, Scania & Traton und Volvo – gemeinsam vor die Presse.
Sie forderten, die Frist für die 2030-Ziele um drei Jahre zu verschieben. Auch dieser Zusammenschluss führte vor allem unzureichende Ladenetze und hohe Energiekosten als Probleme an, weil sich hierdurch die emissionsfreien Fahrzeuge für die Käufer nicht rechneten.
Bislang gibt es aus Brüssel jedoch keinerlei entlastende Signale. Die EU-Kommission hat Anfang 2026 lediglich die Berechnung der Emissionsgutschriften für die Jahre 2025 bis 2029 gelockert. In diesem Zeitraum können Hersteller nun Emissionsgutschriften ansammeln. Reduktionsziele und Strafhöhe blieben jedoch unangetastet.
Eine vorgezogene Überprüfung der ab 2030 geltenden Verordnung, die Daimler-Truck-Chefin Karin Rådström Ende vergangenen Jahres für spätestens Mitte 2026 gefordert hatte, ist bislang nicht eingeleitet worden.
Doch nicht nur die Hersteller von Lkw und Nutzfahrzeugen geraten durch die europäischen Klimavorgaben zunehmend unter Druck. Auch bei den Autobauern sorgen die strengeren Regeln aus Brüssel für wachsende finanzielle Belastungen.
Die europäischen Hersteller leiden in erster Linie unter den sogenannten CO₂-Flottengrenzwerten. Diese begrenzen zwar nicht den Ausstoß jedes einzelnen Autos, dafür jedoch den durchschnittlichen CO₂-Ausstoß der neu zugelassenen Fahrzeuge eines Herstellers. Problematisch ist daran, dass diese Grenzwerte sukzessive verschärft werden.
Die Hersteller werden somit dazu gezwungen, schrittweise mehr E-Autos abzusetzen, während der Anteil der Verbrenner am Produktportfolio immer weiter reduziert werden muss, bis dann ab 2035 das Verbrenner-Aus ins Haus steht und nach geltendem EU-Recht für neue Pkw ein Flottenziel von null Gramm CO₂ pro Kilometer gilt.
Das ist problematisch, weil europäische Autobauer im Bereich der Elektromobilität keineswegs wettbewerbsfähig sind. Chinesische Hersteller wie BYD, SAIC und MG haben die Nase vorn. Sie können Fahrzeuge zu einem weitaus besseren Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten und gewinnen vor diesem Hintergrund mehr und mehr Marktanteile. Kurz gefasst: Volkswagen, Mercedes & Co. sind durch die Klimaziele und die Flottengrenzwerte dazu gezwungen, Fahrzeuge abzusetzen, die nicht entsprechend nachgefragt werden.
Auch hier müssen die Hersteller mit hohen Strafzahlungen rechnen, wenn sie den Vorgaben nicht entsprechen. Zur Einordnung: Für 2025 warnte der Automobilverband ACEA vor möglichen EU-weiten Strafzahlungen von bis zu 15 Milliarden Euro. Die Überschreitungen im Jahr 2025 lösten jedoch keine Zahlung aus, weil die EU die Zielerreichung auf den Durchschnitt der Jahre 2025 bis 2027 gestreckt hat.
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Wenn ich mir die Vorgaben so durchlese bekomme ich schwer das Gefühl, dass es den Mächtigen nur darum geht, alles auf diesen Kontinent zu zerstören.
Kann mich aber natürlich irren.
Ich denke, Sie irren sich nicht.
Der Protest kommt zu spät und zu unambitioniert. Dieser Industrie und ihren Lobby-Verbänden ist leider nicht mehr zu helfen.
„Die Daimler-Truck-Chefin ist zwar nicht der Meinung, dass die Dekarbonisierungsziele abgeschwächt werden müssten.“
Nicht nur den Lobby-Verbänden, sondern auch den „Chefs“.
Wie kann man so ein Statement abgeben, wenn jedem Grundschulkind klar ist, dass diese utopischen Ziele unter gar keinen Umständen auch nur ansatzweise erreichbar sind?
Das ist so als wenn ich zwar in der Schule nur 1en schreibe, der Lehrer dann ankommt und sagt „Wenn du bis zum Ende des Schuljahres keine 4m hoch springen kannst, bekommst du nur 6en auf dem Zeugnis und musst mir dein ganzes Taschengeld abgeben.“ sagt und ich dann sage „Jo. Schaffe ich zwar nicht, weil kein Mensch das kann, aber an den 4m sollten wir nichts ändern“.
Danke. Mein erster Gedanke.
Im grundegenommen übernimmt mit der EU Brüssel die Funktion eines Politbüros wie im Kommunismus. Dort werden die industriellen Vorgaben erstellt wie bei einem „sozialistischen Fünfjahresplan“. Die Folgen sieht man ja bereits. Tausende von unverkauften E-Autos stehen auf riesigen angemieteten Flächen und -auf deutsch- verrotten dort. Mußten aber teuer produziert werden, Stichwort Flottenverbrauch, lassen sich aber nicht verkaufen. Wirtschaftlicher Wahnsinn. Als ob du in einer gutgehenden Eisdiele auch Haferschleimbrei produzieren müßtest, den zwar keiner kauft, du aber ins Lager reinstellen mußt. Dafür sind unsere Autos aber jetzt dadurch sehr teuer geworden. Ds wiederum ist der Grund dafür, daß der deutsche Kunde (billig, billig, billig) lieber ausländische Produkte kauft und sich so die eigenen Arbeitsplätze zerschießt. Halleluja, der Kreis ist geschlossen. Kapiert jeder Zwölfjährige. Nur die Politik kapiert´s nicht.
„Nur die Politik kapiert´s nicht.“ und viele deutsche Wähler.
EILMELDUNG: BYD greift Daimler und MAN an. Jetzt kommen die E-Lkws.
Und Diesel-LKWs.
Die EU Kommission will Geld kassieren, sonst nix. Ob da eine ganze Industrie zugrunde geht ist denen egal.
Seit Jahrtausenden übertragen Gesellschaften ihre Eigenverantwortung an vermeintlich wohlwollende Eliten, z.B. Gurus, Kirchen, Staat, … und beklagen anschließend wie Kleinkinder, wenn der Weihnachtsmann (wohlwollende Elite) eigennützig handelt, z.B. Unsinn einfordert.
Die Sehnsucht nach einer wohlwollenden Elite ist die Ursache und nicht die Folge, wenn beklagt wird, warum die Elite die Sehnsucht nicht erfüllt, z.B. Unsinn einfordert.
Die aktuelle Epoche Aufklärung kann die Sehnsucht nach einem Weihnachtsmann nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias
Es gehen dann nicht nur einige Spediteure und LKW-Hersteller pleite. Es werden ganze Versorgungsketten zusammenbrechen. Dann bleiben nicht nur die Regale im Supermarkt leer. Medikamente und andere wichtige Dinge des täglichen Bedarfs werden knapp und richtig teuer. An den Mangel an Klopapier zu Beginn von Corona, können wir uns noch alle erinnern oder an das knappe Speiseöl zu Beginn des Ukraine-Krieges . Das war ein Kindergeburtstag, verglichen mit dem, was dann kommt. Wir werden dann zu einem Dritte Welt Land, mit allem, was dazu gehört, auch Hungersnot.
Bin mal gespannt welches EU Kand als erstes die Union verlässt um einen Produktions und Standortsvorteil zu bieten. Was die anderen nicht wollen und dürfen macht halt ein anderer. Dieser hat dann einen klaren Wettbewerbsvorteil.
Unternehmen, die solche CEOs haben, sind zum Untergang verurteilt. Ein Autoboss, der für die Klimaziele eintritt, gehört in Behandlung. Die Arbeitnehmer müssten diese Frau endlich vom Hof jagen, wenn sie nicht Lohn und Brot verlieren wollen.
Wen die Arbeitnehmer nicht Lohn und Brot verlieren wollten, hätten sie anders wählen müssen. Ich würde mein ggf. eingezahltes Kapital abziehen und den Laden vor die Wand laufen lassen.
Wer es immer noch nicht versteht , dem ist nicht zu helfen !
Offensichtlicher geht es gar nicht !
Selbst der Psychologe wird es schwer haben !
Nachdem die EU die Automobilindustrie durch unsinnige Gesetzesvorgaben zerlegt haben, ist es logisch und folgerichtig jetzt die LKW-Hersteller ins Visier zu nehmen.
Uschis Green-Deal will es so.
Zusammen mit der Chemieindustrie sind damit zwei Eckpfeiler der deutschen Wertschöpfungsketten, und damit des Wohlstands, zerstört. Durch einen exorbitant hohen Migranten-Anteil an den Schulen sinkt außerdem das Bildungsniveau an den Schulen ins bodenlose, so dass auch kaum mehr neue Impulse von fähigen, gut ausgebildeten Ingenieuren zu erwarten sind. Die unsinnigen Umweltabgaben und immer höhere Steuern sorgen dafür, dass die noch arbeitende Bevölkerung verarmt. Der Rest ist ein Kinderspiel. Dieses Land wird in sich zusammenfallen wie ein alter Hefeteig. Mission accomplished.
Kann man nicht die el. Energie, welche das EU-Monster in Brüssel verbraucht, zu Ladestationen umleiten?
Die Bürokraten in Brüssel könnten dann versuchen, Netzspeicherstrom zu nutzen oder das Schildaer Prinzip wieder zu beleben.
Aber diesmal das Licht in total lichtdichten Säcken in die Büros zu tragen.
Den Geldhahn nach Brüssel abdrehen wäre natürlich weitaus besser, aber wer traut sich das?
AN: Es gibt weder „Klimaziele“ noch „Klimapolitik“. Politik gibt es nur für Themen, die man auch beeinflussen kann, das ist ja nicht der Fall.
Die Aussage „ Die Daimler-Truck-Chefin ist zwar nicht der Meinung, dass die Dekarbonisierungsziele abgeschwächt werden müssten. Dafür müsse die Regulierung jedoch „besser mit dem Ausbau der Infrastruktur und der Wirtschaftlichkeit von CO₂-freien Trucks verbunden werden“.“ zeigt, dass die es nicht kapieren.
…muss sie sagen, damit Ihr in der Politik überhaupt noch jemand zuhört; würde sie sagen, dass man mit dem Bullshit (Ausspruch Bärbel Bas) abfahren sollte, würde sie die Meinung der AfD vertreten! Und darauf steht in Deutschland die gesellschaftliche Todesstrafe!
Wenn es so weitergeht hat Europa bis dahin eine ganz andere E- Klasse !
Dann ist die Esel – Klasse zurück !
Deutschland muss sich von dieser bürokratischen Verbots- und Zwangs EU befreien.
Zurück zur EWG
Wählt endlich alle die AfD, dann erledigen sich solche Ängste von alleine.
Die AfD würde wegen der CO₂-Abgabe keine Rücksicht auf die EU-Vorgaben nehmen.
Alle Geldzahlungen einstellen würde wahrscheinlich schon reichen.
Frau von der Deindustralisierung muss dringend abgelöst werden.
Die EU ist die BRD.
Jeglicher Schwachsinn, der die Zerstörung der BRD beschleunigt, kommt aus der BRD bzw. den Marionetten-Spielern dieser Puppen.
Die EU ist nur der Umweg, um den Deutschen den Untergang als alternativlos unterzujubeln und zu verschleiern, daß es alles Hirnfürze aus unserem Regime sind.
Es geht vornehmlich gegen uns Europäer aber speziell um die Auslöschung alles Deutschen.
Die Daimler-Truck-Chefin ist zwar nicht der Meinung, dass die Dekarbonisierungsziele abgeschwächt werden müssten. Dafür müsse die Regulierung jedoch „besser mit dem Ausbau der Infrastruktur und der Wirtschaftlichkeit von CO₂-freien Trucks verbunden werden“.
Das ist keine Unternehmerin, sonder auch nur das gequatsche einer modernen Managerin / Bücklinge auf Zeit aber gut bezahlt
Wer hat denn laut jubelnd geklatscht, wenn der grüne Emporkömmling auf Verbandstagungen der Automobil-Industrie (und anderer) erschien?
>> Die Daimler-Truck-Chefin ist zwar nicht der Meinung, dass die Dekarbonisierungsziele abgeschwächt werden müssten. <<
Finde den Fehler….
Von der Leyen zerstört Deutschland seit 2019 von Brüssel aus.
Weil sie dabei so erfolgreich ist, wurde sie 2024 wiedergewählt.
Die deutsche Kernindustrie wird sie bis 2029 vollständig zerstören.
Danach kommt Deutschland unter Insolvenzverwaltung.
Die EU ist ein teueres Lügenmärchen.
Die Kaiserin ist nackt.
Die EU kostet Deutschland und Europa alle Substanz
die seit 1945 geschaffen worden ist.
Afuera.
„Weil sie dabei so erfolgreich ist, wurde sie 2024 wiedergewählt.“
V.d.L wurde niemals gewählt, jedenfalls nicht vom Volk.
Sie wurde auch 2024 nicht frei gewählt, sondern sie hat die abweichenden Staaten erpresst und genötigt, damit sie ihr die Stimme geben – weil sie diese Länder sonst vor ihrem Abtritt massivst geschädigt und wirtschaftlich bestraft hätte.
Wozu sich denn noch aufregen? Man macht die ganze deutsche und europäische Wirtschaft platt. Ist halt so und wird noch bejubelt von den Klimajüngern, wie Neubauer und Co.
Dann brauchen wir auch nicht mehr jeden Morgen gestresst zur Maloche! Machen wir’s wie unsere Neubürger. Später dann im Kalifat zum Islam wechseln, den Tag in der Teestube, Gebetskettchen schwingend über Belanglosigkeiten labern, wärend die Frau daheim ist und das Essen macht.
OK, mit Feminismus ist dann natürlich Ende, aber das ist ja kein Männerproblem.
Die Dummheit der Apparatschiks in Brüssel ist nicht zu überbieten.
Das ist Vorsatz, keine Dummheit. Sie tun das für das sie in die Positionen gesetzt wurden. Dumm ist es zu erwarten sie würden etwas FÜR die Bürger tun. Es geht darum das Geld der einfachen Bürger nach oben zu verschieben.
Wählt endlich alle die AfD, dann erledigen sich solche Ängste von alleine.
Die AfD würde wegen der CO₂-Abgabe keine Rücksicht auf die EU-Vorgaben nehmen.
Wir brauchen in Deutschland keine Kohle-, Atom- und Gaskraftwerke. Bei uns kommt der Strom einfach aus der Ladesäule. Also baut mehr von diesen Ladesäulen …
Nach dem E-Auto kommt das Tretauto!
Diese EU incl. vdL muss weg!
Zurück zum Binnenmarkt und mehr nicht!
Jede einzelne EU-Verordnung ist Grund genug, die Finger von den EU-Unterwerfungsverträgen zu lassen!