Autozulieferer
Schaeffler streicht Tausende Arbeitsplätze – vier deutsche Standorte vor dem Aus
Der Automobilzulieferer Schaeffler plant den Abbau von 3.460 Arbeitsplätzen in Europa, davon 2.660 in Deutschland. Vier deutsche Standorte sollen geschlossen werden. Als Grund nennt der Konzern die anhaltende Krise der Automobilindustrie.
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Der Automobilzulieferer Schaeffler will in Europa weitere 3.460 Arbeitsplätze streichen, wie das Unternehmen in einer Stellungnahme am Dienstag mitgeteilt hat. Allein in Deutschland sollen rund 2.660 Stellen wegfallen. Zudem plant der Konzern die Schließung von vier deutschen Standorten. Die Einschnitte sollen überwiegend 2027 und 2028 umgesetzt werden.
Von den Schließungsplänen betroffen sind die Werke in Dortmund mit derzeit 430 Beschäftigten und in Morbach mit 160 Mitarbeitern. An beiden Standorten werden Teile für Verbrennungsmotoren hergestellt. Auch der Berliner Standort mit rund 270 Beschäftigten soll aufgegeben werden. Hinzu kommt Schwalbach, wo derzeit etwa 385 Menschen arbeiten. Ein Großteil von ihnen soll allerdings an den Standort Frankfurt wechseln. Im Zuge dieser Verlagerung sollen rund 190 Stellen wegfallen.
Insgesamt erstrecken sich die Sparmaßnahmen auf 16 europäische Standorte. Etwa die Hälfte der gestrichenen Stellen entfällt auf die Produktion, weitere 30 Prozent auf Forschung und Entwicklung. Schaeffler begründet den Schritt mit der Krise der Automobilbranche: Die Nachfrage nach Verbrennerfahrzeugen sinke, während der Hochlauf der Elektromobilität langsamer verlaufe als erwartet. Hinzu kämen hohe Personalkosten in Deutschland und zu viele Führungsebenen.
Mit dem neuen Sparprogramm will Schaeffler ab 2030 jährlich rund 300 Millionen Euro einsparen. Für den Umbau rechnet der Konzern zunächst mit Kosten von etwa 480 Millionen Euro. Vorgesehen ist außerdem ein freiwilliger, befristeter Gehaltsverzicht, der auch den Vorstand betreffen soll.
Erst im Oktober hatte Schaeffler mitgeteilt, ein bereits 2024 angekündigtes Abbauprogramm mit insgesamt 4.700 Stellen früher als geplant umzusetzen. Gleichzeitig will sich das Unternehmen verstärkt neue Geschäftsfelder erschließen, darunter die humanoide Robotik und die Verteidigungsindustrie.
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Der klassische Industriestandort wird abgewickelt, weil Energie, Regulierung und Kosten ihn unrentabel gemacht haben. Als Ausweg sucht man jetzt staatlich alimentierte Zukunftsmärkte – Verteidigung und Robotik. Nicht weil der Standort plötzlich wettbewerbsfähig geworden wäre, sondern weil dort noch Aufträge und Subventionen winken.
Die Deindustrialisierung läuft. Man ersetzt nur die Abhängigkeit.
Aber sowohl Verteidigung als auch erst recht die Robotik brauchen Energie, viel Energie, gigantische Mengen an Energie!
Wer jetzt die industrielle Basis abbaut und gleichzeitig energiehungrige Zukunftsbranchen aufbauen will, betreibt einen Widerspruch. Man kann nicht den Energiestandort zerstören und dann erwarten, dass genau die Sektoren florieren, die am meisten davon brauchen. Das ist keine Strategie. Das ist die Fortsetzung der Selbsttäuschung mit anderen Mitteln.
Die glauben, dass zusätzliche Windmühlen und Solaranlagen das Problem lösen.
Dummland hat fertig! ! ! ! 2027 bin ich weg! ! ! ! 🤢🤢🤢🤢🤢🤢🤢🤢🤢🤢
Das GRÜNE Wirtschaftswunder wirkt immer noch.
Tja, wie gewählt so geliefert.
Man hätte ja mal eine Partei wählen/unterstützen können, die unsere Wirtschaft nicht an die Wand fährt.
Wir brauchen einfach noch mehr Raketenforschende. Nur so können wir die Deindustrialisierung stoppen.
Das Grüne Wirtschaftswunder!
Ein weiterer Baustein zum Erreichen der „Klimaneutralität“.
Läuft also alles wie geplant.
Die paar hundert betroffenen Familien interessieren ja niemanden, solange man nicht selber dazu gehört.
„Ein weiterer Baustein zum Erreichen der „Klimaneutralität““,
wenn da die boomende Rüstung nicht wäre. Dass dabei ein ganz großer Widerspuch liegt, scheint noch niemandem aufgefallen zu sein. Zumindest ist es kein Thema. Zu heikel?
Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Wer Sozialismus wählt bekommt genau das.
Schade, nur so wenig?
Die Beschäftigten können sich damit trösten, das Weltklima gerettet zu haben. Immer schön weiter Kartellparteien wählen.
Ab wieviel Millionen Arbeitlose bricht eigentlich das System zusammen?
Es ist erschrechend, wie sehr sich die Pleitewelle von Firmen inzwischen beschleunigt hat. Es war vorauszusehen. Ich frage mich, wie will unser Staat zukünftig all sie Sozialalimentationen bezahlen, wenn immer mehr Arbeitsplätze verloren gehen und immer mehr Firmen und auch Geschäfte dicht machen? Schon jetzt besteht vermutlich eine ungesunde Diskrepanz zwischen Einnahmen und Ausgaben. Für Innovationen wird bald kein Geld mehr da sein, auch nicht für den Erhalt von Infrastruktur und Bildung. Ich sehe sehr schwarz für die nahe Zukunft.
Die Antwort findest du im Artikel „…und die Verteidigungsindustrie.“
Hartz V für alle!!!!! Rentenreform !!!!
„…und die Verteidigungsindustrie.“ Staatsquote erhöhen war noch nie eine gute Idee.
In den zukünftigen 15-Minuten-Städten benötigt man keine Autos mehr. Es genügen Lastenräder. Ist doch alles genauso gewollt.
Folgendes passiert gerade:
1. Den Staaten in Europa geht das Geld aus. Die Verschwendung durch Corona, Migration, Klima und Sozialsystem sind explodiert. Nie wurde wirtschaftlich gedacht, nur die Staatsquote zählte. Verzweifelt wird jetzt versucht die Löcher zu stopfen.
2. Gleichzeitig findet eine gigantische Bereicherung der Politikerkaste und ihrer Amigos statt, allein in der Klimapolitik wurde 1 Billionen Euro in Deutschland versenkt. Die Profitöre haben sich gewaltig bereichert ohne Mehrwert zu schaffen.
3. Die Wirtschaft hat keine Anreize mehr zu investieren. Die rückläufigen deuten auf eine Wirtschaftskrise hin und sogar China bekommt Probleme. Zusätzlich schafft Ki Arbeitsplätze ab. Das generiert immer weniger Steuereinnahmen, gleichzeitig mehr Sozialabgaben.
4. Die Lösung: Der Euro ist pleite. Man müsste jetzt anfangen Europaübergreifend die Geldpolitik zu stoppen. Ausgaben zu kürzen und den Staat abzubauen, damit der Bürger wieder Geld hat und investiert.
Im Prinzip eine richtige betriebswirtschaftliche Entscheidung. Sehe ich die Ankündigungen der neuen Schwerpunkte, setzt man wieder auf das falsche Pferd. Geschäftsfelder, wieder abhängig von staatlichen Subventionen oder Technologiebereiche, bei denen wir schon längst den Anschluß verloren haben. Ich kann den verbliebenen Beschäftigten nur raten, sich so schnell wie möglich nach Alternativen umzusehen.
Auch auf die Gefahr hin, dass Dritte hier in der Kommentarspalte wiederholt den Beitrag mit zahllosen Daumen-nach-unten quittieren, sollte es gestattet sein, wenn Leser von Apollo News daran erinnern, was erst gestern am 2. November 2026 der Verband der Arbeitgeber in der Metall- und Elektoindustrie für unabdingbar erachtete und verlauten ließ, dass ein jeder sich in der „realen Welt zurechtfinden“ muss anstatt in einer herbeigewünschten.
Wie das manager magazin schreibt, ist insbesondere die Nachfrage nach reinen Elektrofahrzeugen deutlich hinter den Erwartungen der Industrie zurückgeblieben. Da Schaeffler seine Produktionskapazitäten stark auf den Hochlauf der Elektromobilität ausgerichtet hatte, führt diese Flaute nun zu spürbaren Überkapazitäten in den Werken.
Nach der Übernahme der Antriebssparte Vitesco führen jetzt die vielen Doppelstrukturen in den zentralen Abteilungen und der Verwaltung zu Personalabbau. Das Sparprogramm dient dazu, diese Überschneidungen abzubauen und die versprochenen Synergieeffekte der Fusion zu realisieren.
Die anhaltende Neuordnung nach der Übernahme ist also die tragende Rolle bei Werksschließung und Entlassung.
Der Bio-Bäcker, bei dem diese Leute Kunde waren, geht jetzt auch pleite.
Das Bekleidungsgeschäft, bei dem diese Leute Kunde waren, geht jetzt auch pleite.
Der Italiener, bei dem diese Leute Gäste waren, geht jetzt auch pleite.
Der Haushaltswarenladen mit seinem hübschen Geschirr und 160-teiligen Besteck-Sets, bei dem diese Leute Kunde waren, geht jetzt auch pleite.
…
Das ist mir so egal. Vermutlich kombination aus Grünem Strom, Gewokter und Gegenderter Firma sowie Manager die an den E-Schlitten vom Weihnachtsmann glauben… Aber Ihr wollt das so ihr habt gewählt.
Wenn sich Industriegiganten ins Ausland verabschieden, dann leidet der Mittelstand, der hauptsächlich aus Zulieferfirmen besteht. Das hatte die Politik wohl nicht bedacht. so ein Pech. Naja, egal, wir kurbeln die Rüstungsindustrie höher und höher, dann stimmen auch – allerdings nur vorübergehend – die Zahlen fast wieder.Das kommt davon wenn sich der Bock zum Gärtner berufen fühlt. Und dann will es keiner gewesen sein. Also Steuern rauf, neue Steuern rein, Sozialsleistungen runter, Rentner seht zu wo ihr in Zukunft bleibt, spart mit Fonds, Aktien oder/und anderen Privatinvestitionen, die niemals so sicher sein werden wie es die staatl. Rente bisher war, oder schuftet über 70 hinaus und fallt dann erschöpft wohin wohl? Ja, und die KI, die wird es schaukeln. Ja, klar, durch Entlassungen vieler Menschen, die man in so ziemlich allen Bereichen nicht mehr braucht. Hinzu kommen die vielen arbeitslosen Migranten, die nicht arbeiten, sondern nur kassieren. Schöne Aussichten. 🙁
Humanoide Robotik und Waffen, das passt für ein dekadentes, verrottetes Regime.
vorallem in der Kombination Roboter mit Waffen, einfach nur gruselig.
Und wieder ein großer Tag für die Vertreter der IG Metall und die Sozialistisch Grüne Transformation Deutschland in ein Land wie Kenia !
Und meinen größten Respekt an all die IG Metall Mitglieder und Kartellparteien Wähler die Ihre Arbeitsplätze ihre eigene Zukunft und die ihrer Kinder so Selbstlos für die maximale ca . 1,5 % Weltweite CO2 Emission Reduzierung vergessen und Ignorieren !
Nicht das Ergebnis ist wichtig ! Haltung ist alles !
Seid Stolz auf euch wenn ihr in der Schlange steht um Arbeitslosengeld und Sozialhilfe zu beantragen . Eure Haltung und Ideologische Ausrichtung ist uns allen anderen stets eine Mahnung ! 🙂
Unsere Politiker der letzten 20 Jahre waren massgeblich an den heutigen Zuständen beteiligt. Dszz kommt natürlich noch der EU-Apparat, der Freiheit so stark hasst, wie es Sozialisten tun und die linken/globalistischen NGOs. Alles zusammen genommen ein tödliches Gemisch für eine freie Wirtschaft mir günstiger Energie.
Schande über diese Leute.
Nur, was passiert, wenn wir jetzt die Schalter umlegen? Raus aus der EU (bzw. Zahlungsstop aus der BRD), Einkommens – Steuerflatrate, zurück zur Kernkraft und sofortiger Asylstop + Remigration?
was verkündete der ehemalige Wirtschaftsminister? Sie gehen nicht insolvent, sie hören eben auf zu arbeiten…oder so ähnlich. Die Transformation, die die Kaste der diskussionswissenschaftler so eifrig betreibt, hat ihre Folgen…Der Strom kommt von Windmühlen, das Geld vom Staat, die Kinder werden uns aus Afrika geschenkt und wenns Krawalle gibt ist der Klimawandel schuld….
Wie gewählt – so geliefert.
Wer linke Ideologie statt gesunder Wirtschaft wählt, ist offensichtlich arbeitsscheu und wohlstandsverwöhnt.
Dann macht mal weiter so.