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Gießen

„Es war episch“ – So feiern linksextreme Gruppen in ihren Chatkanälen die Gewaltaktionen

Beim Gründungskongress der AfD-Jugend in Gießen kam es am Samstag zu schweren Ausschreitungen und Angriffen auf AfD-Politiker, Polizisten und Journalisten. Die verantwortlichen Protestbündnisse feiern sich dafür jetzt in internen Chatgruppen.

Immer wieder kam es gestern zu gewaltvollen Auseinandersetzungen zwischen Blockierern und der Polizei (IMAGO/Paul-Philipp Braun)

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Bei den Protesten gegen die Gründung der neuen AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ ist es in Gießen am Samstag zu erheblichen Ausschreitungen gekommen – darunter auch Angriffe gegen Einsatzkräfte, Journalisten und einen Bundestagsabgeordneten der AfD. Das linke Bündnis „widersetzen“, das gestern stundenlang die Zufahrtswege zur Hessenhalle blockiert und sich Straßenkämpfe mit der Polizei geliefert hat, feiert sich in den sozialen Medien und internen Chatgruppen nun für seinen antifaschistischen „Widerstand“.

Auf Instagram sprechen die Organisatoren von einem „erfolgreichen Tag“ und davon, „die Straßen Gießens zu dem gemacht“ zu haben, „was sie sein sollten: Orte für eine diverse Gesellschaft.“ In internen Chatgruppen heißt es unter anderem, man könne die „ganzen Erfahrungen kaum in Worte fassen“. Der Tag habe gezeigt, wie viel möglich ist, „wenn wir uns organisieren, zusammenschließen und zusammenhalten“. Und gerichtet an die Teilnehmer: „Es war episch. Fühlt euch umarmt.“

Den Polizeieinsatz gegen die eigenen illegalen Aktionen verurteilt „widersetzen“ dagegen mit drastischen Worten. Intern zeigt man sich „schockiert“ von der „massiven Polizeigewalt“ und bezeichnet die Sicherheitsbehörden als „Steigbügelhalter der Faschisten“ und „Staatsgewalttäter in Uniform“. Den Polizisten wirft man nicht weniger vor, als „Drecksarbeit für den Faschismus“ zu machen und „wichtige und richtige Anliegen mit kopflosem Gehorsam“ zu überziehen.

In Richtung der vermeintlich „gewaltbereiten AfD-Jugend“ sendet man nun kämpferische Parolen: „Es geht weiter, weil heute nicht der erste Tag war: Wir kämpfen im Alltag und bleiben unbequem. Uns gehört die Hoffnung, die neue AfD-Jugend kann mit unseren Protesten rechnen.“

Angriffe auf AfD-Politiker und Journalisten

Nach Angaben der Polizei beteiligten sich gestern rund 25.000 Menschen an den Demonstrationen in Gießen – erwartet wurden zuvor mehr als 50.000 Menschen. Ab den frühen Morgenstunden kam es zu Blockaden auf Landes- und Bundesstraßen sowie Autobahnen, bei denen Protestteilnehmer laut Polizei teilweise mit erheblicher Gewalt und unter Einsatz von Pyrotechnik gegen Beamte vorgegangen sind. Mehrfach unternahmen Gegendemonstranten Durchbruchsversuche auf das Messegelände, kontrollierten und schüchterten Autofahrer und Journalisten ein. Die Polizei setzte Wasserwerfer, Drohnen, Hubschrauber und unmittelbaren Zwang ein. Bei Auseinandersetzungen mit Demonstranten wurden insgesamt zehn Polizisten leicht verletzt (Apollo News berichtete, mehr dazu auch hier).

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Daneben attackierten vermummte Linksextremisten am Morgen in der Nähe des Versammlungsortes auch den AfD-Bundestagsabgeordneten Julian Schmidt. Gegenüber der dpa erklärte er, er sei von rund 20 Leuten angegriffen worden und habe blaue und rote Flecken auf Nase und Jochbein davongetragen. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.

Einem körperlichen Angriff sah sich auch ein Kamerateam von Tichys Einblick ausgesetzt. Wie das Magazin berichtet und Videoclips belegen, haben Demonstranten die Journalisten umzingelt und auf sie eingeschlagen; ein Mitarbeiter habe Gesichtsverletzungen und zwei gebrochene Zähne erlitten. Am Nachmittag wurden zudem mehrere AfD-Politiker an den Lahnwiesen von einer größeren Gruppe umringt und mussten von der Polizei geschützt werden.

Bundeskanzler Friedrich Merz sprach am Abend mit Blick auf die Ereignisse in Gießen von „einer Auseinandersetzung zwischen ganz links und ganz rechts“. Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) betonte: „Wer Gewalt anwendet, disqualifiziert sich als Verfechter unserer Demokratie“ und stelle sich „auf die gleiche Stufe wie andere Extremisten“.

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32 Kommentare

  • Ich konnte das Radio nicht schnell genug abschalten und hörte deshalb, wie ein Polizeisprecher von weitestgehend friedlicher Demonstration sprach.

    • Die Logik hinter dem Spruch geht so: Wenn von 25.000 Demonstranten nur 1.000 schwere Straftaten begehen, dann war die Mehrzahl friedlich und somit quasi alle.

      • Genau-so ist es

      • Das andere Stadtbild.

  • Von Empörung und Bestürzung der „Unsere Demokratie“-Brandmauer Parteien über die Gewalt, Hass und Hetze dieser aufgewiegelten Horden, war nichts zu hören.
    Als es Habeck hingegen wegen 50 protestierenden Bauern, auf einer Fähre mit der Angst bekam, gab es Sondersendungen bei ARD/ZDF und „unsere Demokratie“ war in Gefahr. In Gießen kamen von der Regierung geförderte NGOs zu Gewaltaktionen und der Bundespräsident hat dazu in seiner Rede auch noch aufgerufen. (Tun wir, was getan werden muss)

    • Ja, tun wir das. Aber anders als der es denkt. Nämlich an der Wahlurne.

      • Volle Zustimmung. Jetzt erst recht AFD. Und eine Dr Alice Weidel für Deutschland.
        Und dann zu erst den NGOs die Fördermittel entziehen und den ÖRR endlich ersatzlos abschaffen. Der ÖRR kann dann ja dann einen „Brandmauerfunk“ mit Himmler und Gnifke privat gründen

  • Auch so etwas dient dann zur Umsetzung von Chatkontrolle/n.

  • Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole.

    Wir, die große Mehrheit des Volkes, die echten Demokraten können doch jetzt wohl erwarten, dass der Bundespräsident, die im Bundestag vertretenen Parteien, die Kirchen, die Gewerkschaften, die „N“GO`s, Künstler, Prominente usw.

    sich jetzt ganz bestimmt und konsequent von dieser maßlosen, terroristischen Gewalt distanzieren und sie eindeutig verurteilen.

    • Genausogut könnten Sie den persönlichen Besuch des Weihnachtsmannes mit seinem Rentierschlitten erwarten

  • Ich finde interessant, dass man vom SRP+ bus nichts liest. Man könnte meinen die hätten den dieses mal nicht als Schallwaffe eingesetzt.

    Auch schien kein linker öffentlichkeitswirksam die Gewalt gegenüber der Rechten zu feiern.

    Das wollte ich nur mal anmerken – das ist doch positiv.

  • Humor ist, wenn man trotzdem darüber schreibt. Herr Marx hat Humor…

  • „Roman Poseck (CDU) nannte dcen Einsatz „hervorragend vorbereitet“ und betonte, man habe die friedlichen Demonstranten schützen können.“
    Wen?
    Wovor?
    Sonst alles in Ordnung im Oberstübchen?

    • Arthur…Er weis es nicht besser ! Schließlich hängt sein sehr gut dotierter Posten davon ab, auch und gerade wenn er zwischenzeitlich ‚vergisst‘, wer sein eigentlicher Auftraggeber ist. Der Opportunismus verlangt es….

    • Die Gießener waren doch froh, dass es nicht wurde wie am „Tag von Altona“.

  • Gut das sich Merz nicht an die Besetzung der CDU Zentralen erinnert und denkt er könnte sich raus halten

    • Der Tag von Charlottenburg wurde totgeschwiegen. Das war der Anfang vom Ende. Linnemann verschwand danach.

  • 2026 werden die Linken an Einfluss verlieren. Die AfD wird in Sachsen-Anhalt die absolute Mehrheit erringen. Bitte mit Yahoo suchen: Jesuanische Lebensreform

  • Episch im Hinblick auf was?
    Man hat gezeigt, dass man den Diskurs nicht kann, aber mit den Fäusten gut argumentieren kann.

  • Linke Sturmabteilungen und steuergeldfinanzierte (N)GO’s, sowie die ehemaligen Arbeitnehmervertretungen VERDI und DGB haben Gießen besetzt und feiern das als demokratischen Widerstand ? Da sieht man mal, was fehlende Investitionen in unser Bildungssystem sowie dazu passend linksideologische, (verbeamtete !) Lehrer für einen gesellschaftlichen Schaden anrichten ! Ich hoffe inständig, das dieser Fiebertraum nach der BTW 2026 vom Kopf auf die Füsse gestellt wird !!!

    • Man kann eigentlich nur hoffen, dass die BTW baldigst kommt und garstig an der Wahlurne angekreutzt wird. Ansonsten isses hier bald wirklich vorbei…

  • Nachtrag: Natürlich darf auch die Propaganda-Abteilung der ÖRR nicht fehlen. Wer sich die Nachrichten in der aktuellen Kamera angeschaut hat, weis sofort was ich meine : Großflächige Bilder mit Hassparolen und davor ein „Moderator“, der fast nur von den Protesten vor dem Kongress berichtet. In der gleichen Sendung vom Parteitag der Grünen mit großem Werbebanner der Grünen steht der gleiche „Moderator“ und berichtet vom Parteitag….. Mehr Argumente für die Schließung dieser zwangsfinanzierten AgitProp Anstalten bedarf es eigentlich nicht mehr.

  • Dieser – international verlachte und verspottete sowie geringgeschätzte – Topfpflanzenbewacher Merz ist eine Schande für das ganze Land, der hoffentlich bald an sein Amtsende gelangt, egal wie.

  • Demokratie retten und Linksfaschisten die Mittel streichen!
    Aber wer will das schon, machen diese nützlichen Idioten doch die Drecksarbeit für die oppositionsscheue Staatsführung.

  • Vielleicht bildet sich mal eine Gegenbewegung auf der Straße. So friedlich wie die Antifa-Trupps.

    • Gab es mal. Hieß HoGeSa…

  • Und dann wundert sich das Schlafschaf, wenn der Ruf nach einem „starken Mann“ ertönt, der mit harter Hand für Ordnung sorgen soll.
    Von mir aus kann der/diejenige direkt noch heute anfangen!
    Wie das funktioniert, kann man bei Präsident Trump sehen.

  • Hauptsache, Merz darf weiter mit der LINKEN kooperieren und sie mit ihm. Schliesslich haben sie ihm noch mehr Steuergeld aus „Demokratie leben“ zu verdanken. Heute haben sie geliefert. „Volksdemokratie lieben“ heisst wohl dieses Förderprogramm…..

  • Was bin ich froh daß die Gefahr immer nur von Rechts kommt, nur leider finde ich nie Artikel darüber, ich denke mal daß man uns nicht verunsichern will.

  • Terror wird verherrlicht !

    Kranke Medien , die wir auch noch gezwungen werden zu bezahlen !
    In diesen Redaktionsstuben sitzt “ das Böse “ , das der Meinung ist
    “ Ihre Demokratie “ zu verteidigen !

    Dringend behandlungsbedürftig , aber so viele Psychologen gibt es gar nicht !

  • Ginge es nach mir gingen alle mitwirkenxen Linksradikalen geschlossen nach Gaza oder an die ukrainische Front!!

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