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Universität Gent

Er veröffentlichte Plagiatsvorwürfe gegen Jason Arday – nun wurde Nathan Cofnas suspendiert

Nathan Confas war maßgeblich an der Veröffentlichung der Plagiatsvorwürfe gegen Jason Arday beteiligt. Nun wurde der DEI-Kritiker von der Universität Gent in Belgien suspendiert. Hintergrund sollen Aussagen Confas’ sein, die er in der Causa Arday getätigt hat.

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Nathan Confas war als Postdoktorand an der Universität Gent tätig. (IMAGO/Newscom / SCMP)

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Der Philosoph Nathan Cofnas war maßgeblich an der Veröffentlichung der Plagiatsvorwürfe gegen den mittlerweile verstorbenen Anti-Rassismus-Forscher Jason Arday beteiligt. Nun wurde er nach eigenen Angaben von der Universität Gent, an der er als Postdoktorand tätig war, suspendiert. Dies teilte Cofnas am Donnerstag in einem Beitrag auf X mit.

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„Ich wurde gerade von der Universität Gent suspendiert. Es ist so gut wie sicher, dass sie mich entlassen werden. Die Entscheidung wurde von Rektorin Petra De Sutter getroffen, einer ehemaligen Vorsitzenden der Grünen“, sagte Cofnas. Bereits zuvor postete Cofnas eine Stellungnahme der Hochschule, aus der hervorging, dass gegen ihn ein Prüfverfahren eingeleitet wurde.

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Cofnas’ Name wird in der Ankündigung nicht genannt. Die Universität spricht lediglich von jüngsten öffentlichen Äußerungen eines Postdoktoranden „zu dieser Angelegenheit“, die sie sehr ernst nehme. Dabei deutet sie verbale Grenzüberschreitungen an, die Hass geschürt hätten. Die Beschreibung ließ aufgrund seiner Rolle in der Arday-Affäre auf Cofnas schließen. Welche seiner Äußerungen die Universitätsleitung konkret zum Anlass für die Maßnahmen nimmt, ist bislang nicht bekannt.

Cofnas gilt als entschiedener Kritiker von DEI-Richtlinien. Er wirft dem akademischen Betrieb vor, aus progressiv-ideologischen Gründen bestimmte Personen zu bevorzugen, wenn sie in institutionelle Diversitätsziele passen, und selbst bei schwerwiegendem wissenschaftlichem Fehlverhalten nicht konsequent zu reagieren. Die Causa Arday betrachtete Cofnas deshalb als Symptom eines dysfunktionalen und ideologisierten Wissenschaftsbetriebs (mehr dazu hier).

Nachdem die Plagiatsvorwürfe gegen Arday zunehmend öffentliche Aufmerksamkeit erhielten, verschärfte Cofnas seine Rhetorik. Unter anderem warf er der Universität Cambridge vor, durch ihren Umgang mit Arday und ihre DEI-Politik letztlich den Eindruck zu vermitteln, schwarze Wissenschaftler könnten nur dann Professuren erhalten, wenn akademische Standards abgesenkt würden. Ob diese oder andere Äußerungen den Ausschlag für die Maßnahmen der Universität Gent gaben, ist bislang unklar.

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Cofnas veröffentlichte im Juli auf seinem Substack-Blog einen ausführlichen Beitrag zu Jason Arday, in dem er zahlreiche Plagiate und weitere Unstimmigkeiten in dessen Arbeiten dokumentierte. Die Causa Arday beschäftigt seither die britische Öffentlichkeit. Kritiker der Berichterstattung, darunter linke Politiker und Aktivisten, werfen der Presse und unter anderem auch Cofnas vor, gegen Arday eine rassistisch motivierte Kampagne geführt zu haben. Arday wurde vergangene Woche tot in seiner Wohnung aufgefunden.

ahz

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20 Kommentare

  • War Wissenschaft nicht mal dazu da, möglichst verlässliches Wissen gerade jenseits der persönlichen Meinungen, Haltungen und Ansichten zu generieren?
    Heute ist sie offenbar dazu da, genau solche erst zu schaffen. Anstatt Streit zu klären, schürt die heutige Wissenschaft ihn nur noch.

    • Uni Freiburg – Haltung zuerst, dann das Auditorium.
      „Nutzen Sie alle Medien, die Sie herbeischaffen können“

    • Meine Meinung: das Fach, für das Herr Arday berufen war, hat ohnehin nichts mit Wissenschaft zu tun, sondern ist politischer Aktionismus, für den Gelder aus dem Bildungshaushalt in Form von Proffessorengehältern veruntreut werden. Gilt so im übrigen auch für jeden einzelnen Gender-Lehrstuhl in Deutschland.

    • Wurde zu einem Kult. Alles was nicht zeitnah beweisbar, abstreitbar ist oder mit viel Unschärfe arbeitet ist sowieso keine Wissenschaft. Nur ein trojanisches Pferd um Menschen im Namen der Wissenschaft ausnutzen zu können. Die meisten Klimasachen gehören zur ersten Kategorie. Gesundheit/Krankheiten zur Letzten.

      Nichts von dem was sie als gesund predigen ist gesund, im Gegenteil. Unscharfe Studien und direkte Verfälschungen versuchen das Gegenteil von Logik und Vernunft auszuspielen. Fleisch, insb. Wiederkäuerfleisch ist das Beste, das der Mensch zu sich nehmen kann. Alles pflanzenbasierte macht (langsam) krank, genauso wie rauchen und saufen. Das wird dann von der Masse als Altern missinterpretiert. Da die große Mehrheit sich gleich schlecht ernährt, fällts kaum auf. Und wenn einer aus der Reihe tanzt, dann muss es wohl an den Genen liegen.

    • Nein! Wissenschaft heute vermeidet Streit und fröhnt dem pseudowissenschaflichen Consensus. Streit sollte in der Wissenschaft normal sein als Wettbewerb der Ideen. Genau das findet heutzutage nicht mehr statt.

  • Nun, so schrecklich dies auch sein mag, das wird ihn und seine interessanten wenn auch sicherlich streitbaren Ansichten (aber so funktioniert Wissenschaft!) noch bekannter machen. Ich hoffe, dass es genügend namhafte Akademiker gibt, die ihn verteidigen werden, oder er woanders einen Posten kriegt, vielleicht an dieser neuen Uni in Austin, Texas. Vor ein paar Monaten haben Leute wie Steven Pinker, Brian Leiter, Francesca Minerva und Peter Singer schon einmal seine akademische Freiheit verteidigt, ohne zwingend mit seinen Ansichten einverstanden zu sein.

    Ich bin gespannt.

  • Nur die AfD kann uns retten!

  • Wer stört, muss gehen.
    Im Namen von Toleranz und Vielfalt.

  • So sind sie, die Linken.
    War 33 auch so.

  • Der links-grün-woke, antiwestlich-rassistische ‚deep state‘ schlägt erbarmungslos zurück!

  • “ aus progressiv-ideologischen Gründen“

    Mal ehrlich, Ideologie, sicherlich waren und sind immer Fanatiker dabei, ich kenne grüne Fanatiker, bei welchen ich keinen finanziellen Vorteil erkennen kann, dennoch grün fanatisiert. Aber die Mehrheit derer, welche man als ideologisiert beschreiben muss, sind öffentlich teilweise fanatisch aber im vier Augen Gespräch doch noch realativ klar, die haben dann etwa erkennbare finanzielle Vorteile von der „Ideologie“ oder sind eben einfach nur „offiziell auf Kurs“ damit man nicht gekündigt bekommt, ein Konto haben darf und auch sonst nicht diffamiert wird.
    Will sagen, die „Ideologie“ ist nur ein Marker dafür ob jemand auf Kurs ist und somit bereit jeglichen Schwachsinn und Rechtsbruch zu begehen, wenn es die „Ideologie“ fordert. Die angeblich „Ideologie“ dient nur der Spaltung der Gesellschaft und der Markierung von anders Denkenden, welche dann mit Hassverbrechen überzogen werden.

  • Trump macht das in den USA richtig und entzieht solchen „Unis“ staatliche Leistungen. Der Bürger darf nicht gezwungen werden solch einen Dreck zu finanzieren.
    Es ist ganz einfach: der Arbeiter hat ein Anrecht darauf, dass sein Geld vom Staat in seinem Sinne verwendet wird. Eine Bildungseinrichtung ist dafür da, Menschen in den Stand zu versetzen, komplexere aufgaben zu bewältigen, die für alle notwendig sind und Menschen mit nützlichen Kompetenzen zu versehen.
    Die ganze Politisirerei ist das Gegenteil davon.

    • „Es ist ganz einfach: der Arbeiter hat ein Anrecht darauf, dass sein Geld vom Staat in seinem Sinne verwendet wird.“
      Nein, keine Gruppe in diesem Staat hat ein Anrecht, dass das Geld in „ihrem“ Sinne verwendet wird. Punkt. Mit Gemeinwohl haben solche Sprüche nichts zu tun, auch dann nicht, wenn an den Universitäten einiges im Argen liegt. Aber solche Feinheiten werden Sie vermutlich nicht verstehen wollen.

      • Gott, wie peinlich!

        • Wer das Format des echten @Atlas nicht hat, sollte seine Klappe halten.

          0
  • Nicht nur die Politik, auch die Universtitäten verlangen nach einer 180 Grad Wende. Es ist einfach unerträglich, das der Steuerzahler für diesen linken Gedankensalat bezahlen soll. z.B.Mathematische Fakultät sucht Professorin für Genderstudies !?!? – kein Scherz !
    An der hiesigen Uni sind mittlerweile die Orchideenfächer in der Überzahl, schaut man sich einzelne Masterarbeiten an, kommt schnell die Frage nach dem Erkenntnisgewinn auf. Ähnliches gilt für die Bücher der Professoren, wobei man auch fragen darf, ob bei diesem Output überhaupt noch Zeit für die Lehrtätigkeit vorhanden ist. Fazit : Steuergeld für MINT und private Sponsoren für den ….Rest.

  • Da die Matrix des Matriarchats mit Lügen betrieben wird, platzen ihre Seifenblasen nach Kontakt mit der Wahrheit.

  • “ … einer ehemaligen Vorsitzenden der Grünen.“

    Hier wäre die Sache eigentlich schon erzählt. Grüne Ideologie und fundamentbasierte Wissenschaft sind 2 paar Stiefel. Die grüne Krankheit breitet sich immer mehr aus.

  • Ich denke an der Uni Gent beginnt ihnen das Arschwasser zu kochen. Denn wieviele Čejsn Árdej gibt es wohl dort?
    Da ist es besser, man setzt gleich ein Zeichen, dass niemand auf die Idee kommt, zu schnüffeln.

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