Wirtschaftsmisere
„Enttäuschung ist tief“: Arbeitgeber-Präsident kritisiert ausbleibende Reformen der Regierung
Der Arbeitgeber-Präsident Rainer Dulger kritisiert die Bundesregierung für die ausbleibenden Reformen. Zahlreiche Unternehmen seien enttäuscht und sähen sich genötigt, ins Ausland abzuwandern.
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Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Rainer Dulger, kritisiert die Bundesregierung scharf. „Unter Arbeitgebern habe ich schon lange nicht mehr so viel Enttäuschung über die Arbeit einer Bundesregierung erlebt. Diese Enttäuschung ist tief und sie wächst weiter“, sagt er im Interview mit der Augsburger Allgemeinen.
Dulger zieht eine enttäuschende Bilanz des ersten Jahres des schwarz-roten Kabinetts: „Die Bundesregierung hat uns einen Herbst der Reformen versprochen. Dann dachten wir, es kommt ein Frühling der Reformen. Und jetzt habe ich Zweifel daran, ob es einen Sommer der Reformen gibt.“
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Er treffe viele Unternehmer, die in Deutschland investieren wollten, doch an den Rahmenbedingungen scheiterten, so der Präsident des Verbandes gegenüber der Augsburger Allgemeinen. „In Tschechien, Rumänien, Polen und Ungarn sind die Standortbedingungen oft viel besser für sie.“ Unternehmen würden erkennen, „dass sie in Deutschland nicht mehr rentabel arbeiten können“. Deswegen würden immer mehr Firmen ins Ausland abwandern.
Deshalb fordert Dulger die Regierung zu schnellem Handeln auf: „Wir können uns kein weiteres Jahr des Abwartens leisten. Es wäre wirtschaftspolitisch ein Albtraum, wenn wir uns so lange gedulden müssten.“ Der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände gehören 14 Landesverbände und 46 Fachverbände an.
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Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, fällt gegenüber der Augsburger Allgemeinen ebenfalls ein hartes Urteil über die Arbeit der Regierung. Denn die deutsche Wettbewerbsschwäche sei zu großen Teilen hausgemacht. „Zu hohe Standortkosten, steuerliche Belastungen und der Faktor Arbeit schlagen schwer zu Buche“, findet er.
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Man kann nur enttäuscht sein, wenn man was erwartet hat.
Jedoch seit „Mutti“ spätestens haben viele NICHTS erwartet.
UND seit wann sind Verursacher denn Erlöser bzw. Heilsbringer.
SEIT 1949 sind SPD und UNION an der Macht im Bund und Land, mit wechselseitiger Befugnisse und Juniorpartnern.
Sehe ich auch so. Ent-täuscht ist, wer sich einer Täuschung hingeben hat. Spricht nicht für die Urteilsfähigkeit dieses Präsidenten.
Wenn höchstrichterlich längst festgestellt ist, dass der Spielraum unternehmerischer Initiative unantastbar ist (BVerfG, Urteil v. 1.3.1979, Rn. 184), findet sich der Grund darin, dass schon physikalisch alle Versuche scheitern, „diese Kluft zu überbrücken“ (Planck, in: Roos/Hermann (Hrsg.), 2001: 69). Nicht von ungefähr kritisierte zuletzt noch Christian Lindner am 4. Mai 2023 als damaliger Bundesfinanzminister eine Politik, die nicht einmal im Ansatz mit der physikalischen Realität in Übereinstimmung zu bringen ist. Bekanntlich kam daraufhin am 6. November 2024 die sogenannte Ampel-Koalition jäh an ihr Ende. Die seit dem 6. Mai 2025 amtierende Bundesregierung ist daher an die damit gefallene Richtungsentscheidung gebunden. Friedrich Merz als derzeitiger Bundeskanzler täte insofern gut daran, zuvörderst Lars Klingbeil als den heutigen Kassenwart schleunigst zu entlassen, falls unverändert zuhauf öffentliche Gelder lediglich weiterhin für blanken Unfug ausgereicht werden.
„…falls unverändert zuhauf öffentliche Gelder lediglich weiterhin für blanken Unfug ausgereicht werden.“
Und Herr Miersch fordert schon wieder frisches Geld …
Dulger 2024: „Wenn die AfD einen Ministerpräsidenten stellen würde, wäre das ganz schlecht für die Wirtschaft“
https://www.cash-online.de/a/wirtschaftsverbaende-besorgt-wenn-die-afd-einen-ministerpraesidenten-stellen-wuerde-waere-das-ganz-schlecht-fuer-die-wirtschaft-681441/
Scheinen ja eine ganz helle Kerze zu sein.
Der Herr Arbeitgeberpräsident entäuscht mit seiner „Naivität“ auf ganzer Linie . . . alles was die letzten 40 Jahre passiert ist, war genau so vorher zu sehen . . .er ist also mitverantwortlich.
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger spielt jetzt den zornigen Mann, doch seine Wutrede ist eine reine Farce. Wo war dieser Zorn, als die Bundesregierung den industriellen Kern Deutschlands mit einer desaströsen Energiepolitik und Bürokratie-Exzessen zertrümmerte? Jahrelang haben Dulger und seine Funktionärskollegen den „braven Bettvorleger“ für das politische Establishment gegeben. Man hat sich mit warmen Worten abspeisen lassen, während die Firmen klammheimlich die Koffer packten.
Daß er nun ausgerechnet vor der AfD warnt, setzt der Heuchelei die Krone auf. Es ist diese feige Ignoranz der Verbände gegenüber der Realität in den Betrieben, die den politischen Frust erst befeuert hat. Wer Brandmauern gegen die einzige echte Opposition baut, während das eigene Haus lichterloh brennt, hat jeden Kompass verloren. Dulger beklagt den „Kipppunkt“, doch er selbst hat mitgeholfen, das Land darüber hinauszuschieben. Diese Abrechnung ist kein Weckruf, sondern das letzte Röcheln!
Das alles fällt dem werten Herrn Dulger aber früh auf!
Moin,diese Herren kann keiner mehr ernst nehmen….
Jetzt betrifft es wohl die eigene Brieftasche.
Ach Gottchen…..Herr Dulger…….auch schon wach????
Ja dann erwarte ich auch dass ihr mal richtig Druck macht, und nicht bloß reden
Wie naiv kann man sein?
Rainer Dulger und andere Unternehmer: “Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa“!
Dulger, immer schwer auf Linie der unfähigsten Politdarsteller. Er sollte sich zurück ziehen, denn seine Aussagen sind nur heiße Luft. Nur noch die AFD kann Dummland aus der Krise holen !!
Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Rainer Dulger, kritisiert die Bundesregierung scharf
WER IST DEHNEN DENN IN DEN ARSCH GEKROCHEN ?????
„DEHNEN “
Heißt Das, dass da Was gedehnt wurde?
Oh, eine Runde Mitleid. Ich hatte gedacht, dass die AfD an allem Schuld ist.
Ach, seien Sie einfach ruhig! Jeden Mist habt ihr mitgemacht. Je mehr befreit von Sinn, Physik und Logik, desto besser. Keiner hat auf den Tisch gehauen und „unsereDemokratie“Politiker auf den „Pott“ gesetzt. Nein, in den Allerwertesten seid ihr denen bis zur Taille gekrochen. Dafür habt ihr vor der AfD gewarnt und sie verteufelt, ausgerechnet jene, die nicht nur noch nie in Regierungs(mit)verantwortung war, sondern seit Jahren von jeder gesellschaftlichen und politischen Mitgestaltung ausgeschlossen wird. Aber die sind die Bösen.
„Enttäuschung ist tief“
Wieso Enttäuschung? Dieses Provinz-Kasperletheater liefert doch genau das ab, was von ihm personell zu erwarten war. Man Esel nicht in Rennpferde verwandeln, auch nicht durch Wahlen.
Wer dieses sozialistische „weiter so“ der letzten 25 Jahre gewählt hat, soll auch jetzt nicht darüber jammern, das es ihm in den kapitalistischen Hintern tritt!
Wenn, egal was die Regierung unternimmt, es eh nur schlechter wird, sollte er doch froh sein, dass keine Reformen (meist missbrauchte Wort in der Politik, Reform bedeutet eigentlich …weniger Geld für mehr Effektivität, in D beudetet es …mehr Geld, für weniger Effektivität) beschlossen wurde…
Herr Dulger, nehmen Sie ihre Mitglieder und fahren sie mit ihnen nach Berlin vor die Parteizentralen der CDU und vor allen Dingen der SPD und machen sie lautstark ihre Forderungen öffentlich. Zeigen Sie auf, wo die Regierung konkret versagt. Diese Regierung braucht Druck. Im Moment machen das nämlich nur die Linken und da wird jeglicher Firlefanz realisiert.
Merkt er es auch endlich?
Wir werden von hochpotenten Lügnern regiert.
Unsere Regierung kriegt nur eins hin den Sozialabbau.
Aber nur für „Einheimische“
Ich bin sehr froh, daß Reformen ausbleiben. Bedeuten Sie doch stets, daß noch stärker von den Wertschöpfenden zu den Leistungsempfängern umverteilt wird.
Es wird keine Reformen geben.
Da haben sich diese Lichtgestalt und sein staatssubventionierter Haufen – seit Merkel römisch 1 – aber auffallend viel Zeit gelassen, um jetzt ein bisschen Kritik zu säuseln …
Der erwartet wirklich was von den unfähigen Politikern. Merz interessiert es nicht und der Rest der Cdu verbiegt sich gerade wieder ihr Rückgrat.
Wer von dieser „Regierung“ etwas erwartet hat, dem ist eh nicht zu helfen. Jeder Klardenkenden wusste, das ein Koalition aus SPD und CDU ein Totgeburt ist.
Was man binnen 20 Jahren verbockt hat, zieht man nicht in einem halben Jahr wieder auf Linie. Zuallererst müssen die Klimalügner in die Klapse.
https://www.berliner-zeitung.de/article/permanente-stagnation-bis-in-2030er-hans-werner-sinn-warnt-das-vertreibt-die-industrie-10032378