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Linken-Abgeordnete

Enteignungen als „bestes Mittel gegen rechts“: Kleedörfer legt gegen Springer nach

Nach ihrer Forderung, den Axel-Springer-Verlag zu enteignen, verteidigt Linken-Politikerin Martha Kleedörfer ihre Attacken gegen den „Bild“-Journalisten Harald Martenstein. Kleedörfer gibt zudem an, sich durch die parlamentarische Arbeit radikalisiert zu haben.

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Ein Wahlplakat von Martha Kleedörfer in Berlin. (IMAGO/Stefan Zeitz)

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Die neu gewählte Berliner Linken-Abgeordnete Martha Kleedörfer hat ihre Forderung nach einer Enteignung des Axel-Springer-Verlags verteidigt. Im Interview mit der Wochenzeitung der Freitag sprach sie sich zudem für Enteignungen großer Wohnungskonzerne aus und erklärte, durch ihre parlamentarische Arbeit radikaler geworden zu sein.

Auslöser war eine Kolumne von Harald Martenstein bei Bild, in der dieser über die Motive palästinasolidarischer Frauen spekulierte. Viele junge Frauen fänden „unbewusst oder halbbewusst Machos superattraktiv“, schrieb Martenstein. Palästinasolidarität biete ihnen die Möglichkeit, eine „verbotene Leidenschaft politisch korrekt auszuleben“.

Kleedörfer bezeichnete den Text daraufhin als „ekelhaft“, „rassistisch“, „sexistisch“ und „pervers“. In den sozialen Netzwerken reagierte sie mit einer Textzeile des linken Rappers Disarstar: „Springer enteignen. Rudi, wir vergessen dich nicht.“ (Apollo News berichtete) Ob die Forderung ernst gemeint oder lediglich eine Provokation gewesen war, ließ sie offen. Die Medienlandschaft müsse jedoch „demokratisiert“ werden; große Medienhäuser dürften nicht länger in der Hand weniger Milliardäre liegen.

Auch bei großen Wohnungskonzernen drängt Kleedörfer auf Enteignungen. Auf die Frage, ob die Vergesellschaftung in möglichen Koalitionsgesprächen mit SPD und Grünen verhandelbar sei, antwortete sie trocken: „Wir verhandeln, wie wir enteignen, nicht ob.“ Gemeinsam mit einem Mietendeckel seien Enteignungen „das beste Mittel gegen rechts“.

Kleedörfer bezeichnete sich zudem ausdrücklich als Aktivistin und erklärte, durch ihre bisherige parlamentarische Arbeit radikaler geworden zu sein. „Normalerweise ist der Prozess, dass sich Leute im Parlament deradikalisieren. Bei mir war es ehrlicherweise umgedreht.“ Die politischen Debatten in der Bezirksverordnetenversammlung Mitte seien teilweise weit von der Lebensrealität der Menschen entfernt gewesen.

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Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus holte Kleedörfer in Wedding und Gesundbrunnen 46,2 Prozent der Stimmen. Den Erfolg führte sie auch auf die migrantische Bevölkerung des Wahlkreises und die Haltung der Linken zum Gaza-Krieg zurück. Fragen des „Antirassismus“ und des von ihr behaupteten „Genozids in Gaza“ hätten im Wahlkampf eine große Rolle gespielt.

Auch den 7. Oktober machte sie im Interview zum Thema. Für sie sei er ein Tag des Gedenkens an mehr als 1.000 israelische Todesopfer und 250 Geiseln, zugleich aber auch an „mehr als hunderttausend palästinensische Todesopfer“.

Zuletzt hatte Kleedörfer jedoch die zwischen Linken, SPD und Grünen ausgehandelte Antisemitismus-Vereinbarung scharf angegriffen. In einer internen Chatgruppe warf sie den Verhandlungsführern ihrer Partei vor, sich den möglichen Koalitionspartnern unterworfen zu haben. Parallel bezeichneten 120 Linken-Politiker das Papier als Übernahme der „Narrative einer medialen Hetzkampagne“ (mehr dazu hier).

rs

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36 Kommentare

  • Linksextremisten sind schlimm.

    • Vor Allem Linksextremist:innen.

    • Nein, sie sind schlimmer.

    • Aber nicht so schlimm wie die AfD!

      -31
      • Noch schlimmer, es sind linksextreme und linksradikale Sozialistische Nazis!

        • Also doch AfD!

          -7
  • Links ist gefährlich, links muss weg.

    • Die AfD?

      -23
      • AfD hat fertig und muss nicht mehr erwähnt werden!

        -11
        • Keine Frage!

          -5
  • Millionen Leute mit Verschenken von Steuergeldern aus der ganzen Welt holen, eine zwingende Wohnungsgeberbescheinigung im Mieterland Deutschland einführen, wodurch zb junge einheimische Menschen nicht einfach wieder zu ihren Eltern in die Mietwohnung zurück ziehen können, wenn sich der Vermieter quer stellt, um sich zb nach dem teuren Studium zu orientieren oder ein Startup zu gründen. Und dann als angebliche Lösung weiteren massiven staatlichen Eingriff wie Enteignungen präsentieren. Da kann man nicht nur mit Steuergeldern nicht umgehen, sondern das ist für mich das Installieren sozialistischer Machtinstrumente schon seit Jahren.

    • Der Hohn ist eigentlich, dass solche lebensunerfahrenen Personen in Amt und Würden kommen können.
      Ich will ja nicht unbedingt einen Ältestenrat beschwören, an der Grenze zu Senilität. Aber einen gewissen Teil von Vernunft erwarte ich dennoch schon.

  • Die Brandmauer gegen die AfD steht. Gratulation an die Geistesgrößen der CDU.

    • Danke für die Gratulation! Ich fühle mich geschmeichelt.

  • Bei den Nazis gab es auch Enteignungen.

  • Herr Martenstein hat absolut recht. Und selbst wenn er nicht recht hätte wäre das kein Grund für Enteignung. Allein schon die Entschädigungskosten wären vor allem eine Enteignung der Steuerzahler. Davon abgesehen gehört sie schon für diese Idee aus der Politik entfernt.
    500 Medienbeteiligungen hält die SPD. Das ist deutlich kritischer zu sehen. Da wäre es eher sinnvoll einen Riegel vorzuschieben.
    Und mit der Enteignung von Wohneigentum werden sie gewaltig auf die Nase fallen wenn es dazu kommt.

    • Alle Rentner enteignen wäre vorrangig!

      • Und dann?

      • DAS MEINTE ICH!

  • Das sind die tatsächlichen Grundgesetz Feinde.

  • Wat?
    Noch so eine mit Pech beim …?

  • Gibt Frau Kleedorfer hier etwa zu Protokol, dass sie die rechtstaatliche Ordnung in Frage stellt und den in der Verfassung garantierten Schutz des Eigentums rein aus parteipolitischen Motiven?

  • gewählt von migranten aufgrund der israelfeindlichkeit.. na herzlichen glückwunsch, jetzt gehts sicher richtig bergauf mit wedding

  • Kennt jemand EINE links regiertes Land das den Menschen Wohlstand und Sicherheit gebracht hat? Ich nicht. Darum wählt sie, dann ist Berlin in 2 Jahren eine Müllhalde…

  • Nun, Sozialisten treten täglich den Beweis an, daß Leben auch ohne Gehirn möglich ist.

    • Wie du!

      -19
    • .. aber sinnlos

      -20
      • Das Leben ohne SPD ist sinnlos!

        -17
        • Werden wir ja bald tatsächlich bewerten können.
          Wenn es denn gut läuft.

          2
  • Wird die Otze nicht aus öffentlichen Mitteln bezahlt?….
    kann weg, Otze geh arbeiten….dann machs Maul auf

    • Regionale Bedeutung: Im Raum Fulda kann der Begriff plattdeutsch auch einfach einen Essensrest bezeichnen.

  • In welchem KZ haben ihre Vorfahren für die NSDAP gearbeitet?

  • Wieso gibt es eigentlich hauptsächlich unter Weibsen – neben ein paar dressierte Memmen – solche Idiotiot:innen?

  • Schon ihrer eigenen Mutter ist der Mann davongelaufen, immer das Gleiche mit solchen, dass sie ihre eigenen, ganz persönlichen Probleme auf die Gesellschaft ausbreiten müssen. Ihr Vater hatte sicher gute Gründe 😉

  • Diese Demokratiefeindin gehört nicht in ein Parlament, sie gehört in eine Strafanstalt!
    Für viele Jahre!
    Anschließend nach Weißrußland abschieben.
    Oder noch besser Nord-Korea.
    Das ist weiter weg

  • Der Sheitan soll Sie Alle holen !

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