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Eltern verweigerten Teilnahme an LGBT-Workshop: Schüler droht Bußgeld

Die Eltern eines Schülers wollen nicht, dass ihr Sohn zu einem LGBT-Workshop am Gymnasium geht. Denn sie befürchten, dass die Veranstalter nicht neutral auftreten. Nun droht dem Schüler ein Bußgeld.

Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause bei der örtlichen CSD-Parade. (IMAGO/Wolfgang Maria Weber)

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In einem Gymnasium etwa 30 Kilometer nördlich von München, im Landkreis Dachau, fand am 10. Juli ein Workshop zu den Themen „Geschlechterrollen und Geschlechtsidentität“ statt. Ein Elternpaar wollte nicht, dass ihr Sohn, der in die achte Klasse geht, an der Veranstaltung teilnimmt. Da die Schule jedoch darauf hinwies, dass es sich um eine Pflichtveranstaltung handelt, und auf Anwesenheit pochte, droht dem Schüler nun ein Bußgeld.

Nach der Veranstaltung erhielt der Schüler vom zuständigen Landratsamt ein Schreiben, in dem er über die Einleitung eines Bußgeldverfahrens informiert wurde. Im Rahmen des Verfahrens hatte er bis Ende Juli Gelegenheit, zu dem Vorfall Stellung zu nehmen; diese Frist ist inzwischen verstrichen. Da der Schüler bereits 14 Jahre alt ist, wurde das Schreiben nicht an seine Eltern, sondern direkt an ihn adressiert.

Gegenüber Apollo News erklärten die Eltern, sie wollten das Fernbleiben ihres Sohnes gegenüber dem Landratsamt damit begründen, dass die Schulleitung wesentliche Rückfragen unbeantwortet gelassen habe. Aus diesem Grund hätten sie zudem eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht. Sollte tatsächlich eine Geldstrafe verhängt werden, wollen die Eltern diese juristisch anfechten. Das Gymnasium wollte sich auf Anfrage der Redaktion nicht äußern.

Der Workshop am 10. Juli wurde vom Verein „diversity München“, der von der Landeshauptstadt München gefördert wird, veranstaltet. Nach eigenen Angaben handelt es sich um Bayerns „einzige Queere Jugendorganisation mit Jugendzentrum und Jugendcafé“. Das Konzept des Workshops „Diversity@school“ besteht darin, dass „queere Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre“ die Schüler über Themen wie „Akzeptanz gegenüber queeren Identitäten“ informieren, über Klischees und Stereotype berichten und Berührungsängste abbauen sollen.

Die Eltern des Jungen berichteten Apollo News unter Berufung auf andere Eltern, deren Kinder an der Veranstaltung teilgenommen hatten, dass der Workshop von zwei „queeren“ jungen Menschen geleitet worden sei. Bei einer Person soll es sich um eine Frau gehandelt haben. Die andere soll einen Bart getragen und dabei ein weibliches Erscheinungsbild gehabt haben. Beide hätten aus ihrem Leben erzählt und über Diskriminierungserfahrungen berichtet. Während des Workshops sei zudem ein Lehrer anwesend gewesen.

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Briefe der Eltern an die Schule

Zuerst teilten die Eltern des Schülers der Schule in einer E-Mail Ende Juni mit, dass ihr Sohn nicht an dem Workshop teilnehmen werde. „Insbesondere die Formulierung, Schülerinnen und Schüler sollten auf ihre körperliche und geistig-seelische Entwicklung, ihre Geschlechtlichkeit, ihre Gefühle, ihre geschlechtliche Identität und ihre sexuelle Orientierung vorbereitet werden, überschreitet nach unserer Überzeugung die Grenzen dessen, was Aufgabe der Schule oder des Staates sein sollte“, heißt es in dem Schreiben, das Apollo News vorliegt.

Der Schulleiter antwortete daraufhin schriftlich am 1. Juli, dass es sich um eine Pflichtveranstaltung handele, und berief sich auf Vorgaben aus dem Lehrplan für bayerische Schulen. Der Lehrplan für die achte Klasse sieht nämlich vor, dass Themen wie Geschlechtsidentität, Geschlechterrollen und sexuelle Orientierung behandelt werden sollen. Die Veranstaltung verfolge jedoch keine politische oder weltanschauliche Indoktrination.

Daraufhin forderten die Eltern in einem erneuten Schreiben vom 4. Juli den Schulleiter auf, zu bestätigen, dass die gesetzlichen Vorgaben für den Einsatz externer Partner im Unterricht sichergestellt würden. Sie stellten dem Schulleiter neun Fragen und baten um Antwort bis zum 8. Juli. Sollten nicht alle Fragen beantwortet werden, ließen sie sich die Möglichkeit einer Dienstaufsichtsbeschwerde offen, teilten sie mit.

Die Eltern wollten unter anderem wissen, ob während der gesamten Veranstaltung ein namentlich benannter Lehrer anwesend sein werde, der auf die Einhaltung des Überwältigungsverbots achte und sicherstelle, dass keine Position als moralisch überlegen dargestellt werde. Zudem forderten sie, ihnen „die konkret verwendeten Materialien und Methoden des Vereins vor der Veranstaltung vollständig vorab zur Verfügung“ zu stellen.

Darüber hinaus erkundigten sie sich, auf welcher rechtlichen Grundlage der Verein „diversity München“ als externer Partner ausgewählt worden sei. Das Schreiben liegt Apollo News vor.

Am 9. Juli – einen Tag vor dem Workshop – teilte die Schulleitung mit, dass während der Veranstaltung ein Lehrer anwesend sein werde und dass die Einhaltung des Überwältigungsverbots „selbstverständlich“ Vorgabe sei, um den Workshop durchführen zu können. Die weiteren Fragen wurden nicht oder nur unzureichend beantwortet.

Die Eltern hatten wissen wollen, ob das Schulforum an der Planung des Workshops beteiligt war. In dem Gremium sitzen laut bayerischem Gesetz der Schulleiter, drei Lehrkräfte sowie Mitglieder des Elternbeirats und Schülervertreter. Der Oberstudienrat des Gymnasiums antwortete, dass der Elternbeirat, in dem nur Eltern vertreten sind, in die Planung einbezogen worden sei.

Auch wurde den Eltern des Jungen vorab nicht das vom Verein verwendete Material zugesendet. Der Oberstudiendirektor bedauere, dass die Eltern die Haltung des Vereins nicht teilten, doch das stelle keinen Grund für das Fernbleiben ihres Sohnes dar, teilte er mit. Am gleichen Tag reichten die Eltern dann eine Dienstaufsichtsbeschwerde ein, weil die Schule ihre Fragen aus ihrer Sicht unzureichend beantwortet hatte.

Der Verein „diversity München“

Der Verein „diversity München“ wird sowohl durch die Stadt München als auch durch Spenden finanziert. Neben dem „diversity Café“ betreibt er auch mehrere Jugendgruppen, die sich an verschiedene Zielgruppen richten: So gibt es beispielsweise die Gruppe „frients“, die sich an „junge trans* und nichtbinäre Menschen zwischen 14 und 27 Jahren“ richtet sowie an „solche, die ihre Geschlechtsidentität hinterfragen“.

Der Verein formuliert für die Zusammenarbeit mit Jugendlichen mehrere politische Forderungen, die sich an die Bundesregierung und die Landesregierung Bayerns richten. So wird etwa gefordert, dass in der Geburtsurkunde nicht mehr von „Mutter“ und „Vater“ die Rede ist, sondern von „zwei Eltern(teilen)“. Außerdem sollen „strukturelle Benachteiligungen von queeren Personen (bspw. Gay Wage Gap)“ untersucht und Maßnahmen dagegen ergriffen werden.

Darüber hinaus wird die bayerische Staatsregierung dazu aufgefordert, „queere Themen“ strukturell im Lehrplan zu verankern, darunter in den Fächern Biologie, Deutsch und Politik. Die von Schülern selbst gewählten Namen sollen auf schulischen Dokumenten wie Zeugnissen verwendet werden.

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44 Kommentare

  • Was sagen eigentlich muslimische Eltern zu solchen Veranstaltungen? Dürfen deren Kinder aus religiösen Gründen fernbleiben?

    • Unglaublich: Es gab mal ein Zeit in Deutschland, da liefen Sendungen im TV ohne Schwule, Lesben, Transen oder Kreaturen die sich als Hunde fühlen:
      https://youtu.be/T1NfZjaYrIs
      Selbst das Senderlogo oben links war noch nicht bunt und divers, sondern unscheinbar unauffällig.

      • Das ist lange her und ich denke mit Wehmut an die schöne Zeit. Heute ist alles verseucht und krank.

  • Diese Eltern lieben ihr Kind, Bravo! Diesen staatlichen übergriffigen Eingriffen in die Privatsphäre muss Einhalt geboten werden.

  • Bei dem Bildungsstand unserer Schüler täte man sicher gut daran sich in erster Linie auf die Kernfächer Lesen, Schreiben und Rechnen zu konzentrieren.

    • @ old white man

      Nur das nicht😜

      Da würden die Schüler ja merken wie gnadenlos sie von der Politik verarscht und abkassiert werden

    • Aber bitte ohne Genderdedönsmöchtegerngrammatik‼️

  • Da ich aus eigener, persönlicher Erfahrung spreche: Welche Rechte haben Eltern eigentlich noch heutzutage? Es wird ja immer abstruser, womit man heutzutage die perfide, quasireligiöse Indoktrination erzwingen kann! Dies ist in meinen Augen eine systematische, schleichende Entmachtung der elterlichen Fürsorge – will der Staat sich so ihr Wahlvieh erziehen?

  • Es kann und darf keine Pflichtveranstaltung in Fragen der sexuellen Selbstbestimmung in der Schule geben. Es ist gerade auch Inhalt(!) und Sinn (!) der sexuellen Selbstbestimmung, eben nicht (!) mit Inhalten belästigt(!) zu werden, die man nicht will(!). Hier wird bei Zwang zudem das Persönlichkeitsrecht des Schülers verletzt!
    Ganz abgesehen von der zunehmenden Tendenz, Schüler mit ideologischen Auffassungen ausschließen von links kommend, zu konfrontieren.

    • Genau Emma! Es ist eine sexuelle Belästigung, gegen die doch immer so laut geschrien wird, aber anscheinend gibt es da Unterschiede… Wer normal ist soll bekämpft werden.

  • Man erkläre mir den Sinn, solche unnötigen Veranstaltungen stattfinden zu lassen. Workshops im Bereich Handel, Handwerk und Dienstleistungen sind c-fach nötiger.

  • Die Eltern machen immer den gleichen Fehler. Keine Diskussion möglich. Deswegen ist mein Kind an diesem Tag leider krank

  • Das Verhalten der Schule könnte man durchaus als staatlich übergriffig bezeichnen.
    Auch kann ich keinen schulischen Mehrwert erkennen.

    Man würde Achtklässler auch nicht zwangsweise in ein Porno-Kino oder einen Fetisch Club mitnehmen.
    Das sind Dinge, die im privaten Erwachsenen Leben stattfinden können, aber sicher nicht auf Lehrpläne gehören.
    Und dann in einem Machtkampf zwischen Schule und Eltern münden.
    Von Geldstrafen im Zusammenhang von Schule und Schülern FÜR Schüler habe ich bisher auch noch nie gehört.

    Ich wünsche den Eltern und dem Schüler, dass sie die juristische Auseinandersetzung gewinnen und das die Schulleitung zur Verantwortung gezogen wird.

  • Nicht vergessen liebe CDU/CSU-Wähler, was Ihr unterstützt.

  • „Der Oberstudiendirektor bedauere, dass die Eltern die Haltung des Vereins nicht teilten…“!?
    Bedauerlich ist, dass so viele (andere) Eltern das so hinnehmen. Es ist bedrohlich.
    Die Haltung des Vereins ist ja wohl eindeutig die, die klassische Familie in Frage zu stellen, den Jugendlichen einzureden, dass Mutter und Vater nicht mehr zeitgemäß sind! Hier wird der Weg bereitet, Themen wie Leihmutterschaft etc. zu normalisieren!

  • Gibt es eigentlich noch eine andere Randgruppe, die dermaßen gigantisch überpräsent in der Öffentlichkeit auftritt? Meine Güte, was nervt mich diese andauernde „Queer“-Rundumbeschallung. Ich hoffe sehr, dass das unter einer AfD-Regierung auf ein normales Maß zurückgestutzt wird.

    • Jup . Wenn es Hochkommt sind es gerade mal 0,05% . Zumal die ein Hälfte reine Privatsache und die andere eher ein Fall für den Staatsanwalt und die Justiz sein sollte !
      Der Staat sollte liebe unsere Kinder schützen als sie z.b Pädophilen Vereinigungen und Unterstützern noch zuzuführen !!

      • Glauben Sie mir, ein nicht kleiner Teil der Nicht-Heteros sieht diesen ganzen Zirkus auch kritisch. Mit der Schwulenrechtsbewegung des 20. Jahrhunderts hat das alles nichts mehr zu tun.

    • Die bunten Vögel kotzen mich nur noch an! Kein Mensch mit gesundem Verstand würde so herumlaufen, auch Schwule nicht.

  • Der Oberstudiendirektor scheint „out of Space“ zu sein.
    Eine weiteres Beispiel, Bildung schont nicht vor Verblendung.
    Vollste Solidarität mit den Eltern, schützt eure Kinder.

    • Vielleicht ist er ja auch nur Oberstudiendirektor geworden wegen seiner Haltung und ideologischen Zuverlässigkeit ?
      War im 3 Reich sowie in der Ehemaligen DDR Standardvoraussetzung für solche Positionen im Staatsdienst .
      Und gerade Bayer fällt immer wieder extrem auf was links Ideologisch „Haltungszeigende “ Beamte in Führungspositionen angeht .

  • Das ist Zwangsindoktrination. Wer entscheidet eigentlich, welche weltanschaulichen Richtungen den Kindern zwangsweise den Rachen runtergestopft werden? Im nächsten Monat dann Kreationisten? Wohl kaum! Aber warum?! Unwissenschaftlicher und abwegiger als Gendergaga ist das auch nicht!

    • Der Wähler hat das entschieden. Ganz einfach…

    • Gendergaga beruft sich auf Evolution, die genauso unwissenschaftlich ist, da ist NICHTS, also wirklich absolut GAR NICHTS, bewiesen, die größtenteils lächerlichen Behauptungen, die dort aufgestellt werden – Hypothesen sind das nicht – widersprechen sich auch noch andauernd selbst.
      Die Kreation hingegen kennt genau 2 Geschlechter: „Gott schuf sie als Mann und Frau.“ Da ist kein Platz für irgendeinen Genderfirlefanz.

  • Was soll das, ist ein 14 Jähriger überhaupt geschäftsfähig? Bei Zugereisten sind 30 Jährige nicht einmal strafmündig…Die Eltern und der Junge sollten sich einen Anwalt nehmen und diesen Vorfall an die große Glocke hängen. Schule ist nicht dazu da, Kinder fehlzuleiten.

  • Erzwungene, geistige Umerziehung trifft hier wohl zu!

  • Es ist ein Trauerspiel: In einer Zeit in der es ohnehin nicht mehr als problematisch sondern eher als schick gilt, nicht klassisch hetero zu sein, entdecken die Schulen solche Themen und boxen sie mit aller juristischen Härte in die Lehrpläne. In einer Zeit, in der unsere Industrie stirbt, die Kosten explodieren und die Grundlage unseres Wohlstandes rasant wegschmilzt, sind volks- und betriebswirtschaftliches Wissen und der positive Geist des Unternehmertums allenfalls Randthemen in eben jenem Lehrplan.

    Die 68er und ihre Erben sind dabei unsere Gesellschaft, unser Feiheit und unseren Wohlstand und damit auch die Freiheit und den Wohlstand von Minderheiten zu zerstören. Und sie fühlen sich sogar im Recht dabei.

  • Diese kranke Grundgesinnung mit diktatorischen Zügen in Politik, Verwaltungen und Schulen inkl. Universitäten muss endlich beendet werden. Das alles ist einer Demokratie nicht würdig.

  • die Kinder“freunde“ sind auch in Bayern sehr aktiv, scheints. Bin froh, daß der Spuk bei uns in Amerika vorbei ist

  • Die Eltern verweigern sich der politisch gewollten Erziehung ihres Kindes und werden dafür sanktioniert:

    Willkommen DDR Nordkorea usw=Demokratur

    Dieses Land schafft sich immer mehr selbst ab

  • Was für ein irrer Schwachsinn.
    Die Kinder haben keine Lesekompetenz mehr, werden aber indoktriniert mit so einer Scheiße.
    Nur die AfD!

  • Man kann gar nicht glauben was hier so Staatsseitig abgeht !
    Ich hätte meinem Kind auch nicht Teilnahme an dieser Veranstaltung gegeben!
    Kein Mensch brauch diese LGBT Community den Islamismus inkl. Palästinenser hier in Deutschland .
    Es wird dringend Zeit dass der Staat sich aus dem Privatleben der Bürger wieder zurückzieht und verabschiedet !

  • ÖRR Zwangsbeiträge für Regierungspropaganda, Wokeismus und Klimawahn. Jetzt auch noch Zwangsteilnahme in Schulen. Dann kommt noch die Zwangsteilnahme am Ramadan und Arabisch-Kurs. Höchste Zeit für eine Wende.

  • Das auftreten dieser gestörten indoktrinatoren erinnert mich an die OstZone. Immer alle schön in Reih und Glied…

  • Völlig irre. Wir hatten so einen Mist damals nicht und ich habe dennoch niemanden erlebt, der sein eigenes Geschlecht nicht identifizieren konnte.
    Das Kind einfach krank melden.

  • Kein krankes Hirn aus der linken Dummecke erklärt mir das es ein drittes Geschlecht gibt. Das verbietet mir schon mein rationelles Denken.

    Es ist nur noch krank wie dieser autoritäre Terror um sich greift.

    AfD wählen und ein Blick in die USA könnte helfen Trump zerstörte diesen linken Demokraten-Schwachsinn.

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