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Ein Stück USA auf Grönland? Das steckt im Davos-Deal

Bekommen die USA bald ein Stück Grönland? Das steht offenbar im neuen Deal, den Trump in Davos aushandelte. Die dänische Reaktion lässt jedoch wieder Zweifel aufkommen. Klar ist: Vieles ist noch offen.

IMAGO/ABACAPRESS

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Jetzt steht ein Grönland-Deal – das war die Botschaft, die aus Davos kam. Nach Wochen des Streits zwischen der Trump-Regierung, Dänemark und europäischen NATO-Verbündeten scheint der Konflikt zumindest vorerst beigelegt. Trump verkündete, dass er seine Zolldrohungen zurücknimmt; zugleich soll ein neuer „Rahmenvertrag“ die US-Präsenz in Grönland regeln.

Und dieser Deal hat es in sich. Wie der britische Telegraph berichtete, bekämen die USA dann nicht nur erweiterte Stationierungsrechte, sondern tatsächlich Territorien, also Teile Grönlands. Die Rede ist dabei von einer sogenannten Zypern-Lösung.

Auf Zypern gibt es nämlich „Sovereign Base Areas“ Großbritanniens, also kleine souveräne britische Gebiete auf der sonst zypriotischen Insel, die der Stationierung von Soldaten und Militär dienen. Das ist ein beträchtlicher Unterschied zur üblichen Stationierung fremder Truppen in einem anderen Land. In Deutschland etwa, wo es auch US-Basen gibt, haben die USA zwar vertraglich garantierte Stationierungsmöglichkeiten, am Ende ist der Grund und Boden aber weiterhin deutsches Territorium, und im Zweifel kann man entsprechende Verträge aufkündigen und den Abzug der Truppen verlangen.

Ähnlich ist es aktuell auch in Grönland. Mit einer Zypern-Lösung aber stünden die US-Basen in Grönland dann tatsächlich auf amerikanischem Boden – umgeben von dänischem Territorium. Was dort auf diesen Flecken US-Gebiets passiert und stationiert wird, darüber würden dann nur die USA frei verfügen. Das garantiert eine viel stärker verankerte Präsenz als nur ein Stationierungsabkommen: Es wäre eine direkte Gebietsübertragung von Teilen Grönlands an die USA.

Unter anderem ist dabei auch die Rede davon, dass das Gebiet genutzt werden könnte, um Rohstoffe wie seltene Erden zu erschließen und zu fördern. Allein das deutet darauf hin, dass es sich um ein Gebiet beträchtlicher Fläche handeln würde – wenn auch, auf Grönland bezogen, das immerhin so groß ist wie Mexiko, immer noch relativ klein.

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Mit dieser Lösung bekäme Trump Territorien ohne viele der politischen Probleme. Da es ganz und gar nicht um Bevölkerungszentren, sondern um unbewohntes Gebiet, wahrscheinlich weitab aller bisherigen Siedlungen geht, stellt sich gar nicht die Frage, ob jemand am Ende gegen seinen Willen auf amerikanischem Boden wohnen würde.

Wie es jetzt genau weitergeht, ist aber unklar. Denn trotz der verkündeten Einigung, mit der Trump offensichtlich zufrieden ist, hieß es von dänischer Seite, man werde über „unsere Souveränität nicht verhandeln“; man könne jedoch „über alles Politische verhandeln – Sicherheit, Investitionen, Wirtschaft“. Die Errichtung amerikanischer „Sovereign Base Areas“, wie aber vom Telegraph berichtet, würde technisch gesehen durchaus eine formelle Aufgabe eben eines Stücks dänischen Territoriums in Grönland erfordern – auch wenn es, auf die gesamte Insel betrachtet, nur klein und für die Grönländer kaum spürbar wäre. Insofern ist unklar, ob nun zumindest Teile des Deals nicht doch wieder in der Schwebe hängen.

Klar ist aber auch: Selbst über den am Ende souverän dänischen Teil Grönlands werden die USA offenbar künftig ein Mitspracherecht bekommen. Nämlich wenn es um ausländische Infrastruktur- und Investitionsprojekte geht. Damit soll es vor allem ein US-Veto gegen die Errichtung etwa russischer oder chinesischer Standorte, auch formell ziviler Natur, auf der Insel geben. Es wäre ein weiterer Hebel, um jede ausländische Einflussnahme auf der Insel, die Trump als so zentral für die „Nationale Sicherheit“ der USA sieht, zu blockieren.

Zudem ist im Deal auch die Rede von einer Ausweitung des „Golden Dome“-Raketenabwehrschirms auf Grönland. Gerade für die Früherkennung russischer und chinesischer Raketen lag Grönland schon immer an einem entscheidenden geografischen Punkt. Genau dies ist auch der Zweck der aktuell dort bereits bestehenden Pituffik Space Base, die von den US-Weltraumstreitkräften betrieben wird. Ob sich die geplanten „Golden Dome“-Anlagen dann nur auf souveränem US-Territorium befinden oder auch darüber hinaus auf dänischem Boden liegen – was zusätzlich durchaus möglich wäre –, ist derzeit nicht bekannt.

Insgesamt scheint der in weiten Teilen von NATO-Generalsekretär und Trump-Vertrautem Mark Rutte verhandelte Deal noch nicht ganz final zu sein, wie auch die dänische Reaktion zeigt. Möglich, dass sich also noch einiges ändert – und womöglich neuer Streit droht, wenn die aktuellen Punkte dann doch wieder zur Disposition stehen. Fest steht also noch nicht ganz, wie es im ewigen Eis weitergeht, aber klar ist: Aktuell ist die Stimmung zwischen Europäern und Trump nicht mehr ganz so frostig wie noch vor einigen Tagen.

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65 Kommentare

  • Ich liebe es wie wenig Leute verstehen warum Grönland so wichtig ist. Nicht nur das Intercontinental Raketen direkt darüber fliegen sonder man weiß aus der Geschichte dass die Wetterbeobachtung wichtig ist für den Schiffsverkehr über den Atlantik. Sowohl in Friedens- als auch Kriegszeiten. Da die NATO ohne die USA kaum kampffähig ist kann man nachvollziehen dass Trump hier versucht die Sicherheit für die USA zu stärken. Aber weil er es ist, ist alles was er macht doof.

    Wie weit ist diese Propaganda fortgeschritten…

    • Doof ist er nur für die Linken und die linken NGOs oder linke Politiker wie VdL, Merz, Merkel, Robert, Scholz, Macron, Starmer.

    • Lieber Herr Berliner,
      selbst die USA zweifeln nicht mehr daran, dass mit der Oreschnik-Technik der Russen ein Abfangen dieser Rakete fast unmöglich ist. Hinzu kommt, dass die Einfallsroute über Grönland damit nicht mehr zwingend ist. Also, was soll das Ganze!

      -14
      • Die SS-X-34 (Oreschnik-Technik) ist genaus so abzufange wie die SS-X-31(RS-26 Rubesch)
        Die Route auch der SS-X-34 muss über Grönland verlaufen da es eine balistische Rakete (Triebwerk schaltet in Umlaufbahn entgültig ab und man kann keine Kurven fliegen) mit max. 12000km Reichweite ist.
        Der europäische ESSI Arrow3 Schutzschirm oder der amerikanische „Golden Doom“ Schutzschirm wird beide Raketentypen ebenfalls abfangen.
        Das einzige Waffensystem das momentan sein Ziel immer findet und weder von den USA noch von den Israelis abgeschossen werden kann ist ein getarnter Marschflugkörper (z.B. Taurus). Da fast alle Länder bis jetzt Marschflugkörper der 70er Jahre (BGM-109 Tomahawk) noch nicht abschießen können, hat sich die USA bisher bzw. offiziel noch keinen getarnten Marschflugkörper geleistet.

    • Schmarrn. Niemand bezweifelt Sicherheitsinteressen. Aber man droht Verbündeten nicht mit Einmarsch oder mit Zöllen, die ziemlich undemokratisch per Exekutivverordnung am Parlament vorbei verhängt werden. Haushalt und Abgaben sind ein Kernrecht des Parlaments.

      „Aber weil er es ist, ist alles was er macht doof.“
      Das Gegenteil ist aber auch nicht richtig.

      Der Durchschnittskonmentator hier hält sich für einen Widerständler, wenn es um das Zwergenhausen in D geht, aber bei Putin und Trump lässt er die Maske fallen. Und was kommt raus? Der typisch autoritätshörige, buckelnde Radfahrer.

      -42
      • Sie sind ein Unterdurchschnitt-Kommentator. Schlau tun, Blödsinn reden, Überheblichkeit bis zur Unkenntlichkeit. Der typische Troll, der Unfrieden bringen soll.

        • Danke, gebe ich Ihnen gerne zurück. Trifft alles auf Sie nämlich ganz besonders zu, Sie „Bademantel“-Revoluzzer. Weinen würden Sie, klopfte die Staatsgewalt in der Früh um 6 an Ihre Türe. Und wer abweichende Meinung mit Unfrieden gleichsetzt, der hat erst recht ein ordentliches Problem.

          -8
      • Es fällt auf, wenn man grundsätzlich eine abweichende Meinung hat und dabei aggressiv und überheblich ist. Das sind sie hier und das ist ihre Aufgabe.

      • Nachfrage:
        Hätte Trump jahrelang rumverhandeln sollen? Diese „Verbündeten“ in Europa zögern nicht, alles mögliche (siehe Hamburger Hafen) an China zu verkaufen, weil sie längst von dort gelenkt werden (bewusst oder unbewusst). Das Sicherheitsinteresse besteht hier darin, auf der Stelle nicht nur Zugriff zu bekommen, sondern einen Zugriff durch China oder Russland auch ad hoc auszuschließen. Also machte Trump maximal unverschämte Forderungen, von denen eigentlich jeder mittlerweile wissen sollte wie sie gemeint sind. Das ist für uns ungewohnt, aber gewöhnt sind wir ja auch an linken Filz und jahrelanges Verhandeln welches in Hinterzimmer-Deals endet.

      • „Niemand bezweifelt Sicherheitsinteressen.“
        Da empfehle ich die Kommentare von gestern.

        -24
        • ewig gestern

          0
        • Empfehlung

          -8
        • Mit „niemand“ meine ich nicht die hiesige Klitsche.

          -9
      • Guter Beitrag, Herr Waldschrat. Sie argumentieren hier konsequent und sauber, ohne die Ebenen zu vermischen: legitime Sicherheitsinteressen einerseits und undemokratisches bzw. autoritäres Vorgehen gegenüber Verbündeten andererseits. Diese nüchterne, differenzierte und logisch stringente Herangehensweise ist bei Apollo leider selten zu lesen und hebt Ihren Kommentar deutlich vom Durchschnitt ab.

        -30
        • Jööö Atlas, das ist wirklich soooo nett.

          11
        • Atlas und Waldschrat sind zwei Personen in einem Körper, aber mit dem gleichen verbalen Quatsch. Sie loben sich gegenseitig und potenzieren ihr Getrolle…

          6
        • Atlas verteilt Bienchen.

          -5
  • Ich muss gestehen, dass mir völlig egal ist, wem Grönland gehört und wer da was vorhat.

    • Ich muss gestehen, dass ich diese Einstellung ziemlich dumm finde. Der US-Präsident macht es ja nicht umsonst zum heißesten Polit-Thema dieser Tage während es mit Ukraine/Gaza/Iran ja auch noch andere bedeutende Themen gäbe.

      Ein Grönland, das, wie der Hamburger Hafen, unter chinesischer Einflusssphäre stünde wäre für den ganzen Westen verheerend. Noch dazu weil man dann potentiell die USA vom Atlantik und vom Pazifik her angreifen könnte.
      Wie unangenehm Zwei-Fronten-Kriege auch für noch so starke Armeen sein können brauche ich in Deutschland ja wohl niemandem mehr zu erklären…

    • Mir auch. Sofern uns die USA (oder die NATO) nur die Russen und Chinesen vom Leib halten.

  • Angenehm unaufgeregte Berichterstattung. Fakt ist: Geopolitik ist stets immer und überall die erste und wichtigste Frage.
    In einer sich in verschiedene Machtzentren aufteilenden Welt ist völlig klar, dass der Westen gut daran tut, Grönland für sich zu sichern. Das kann aber nur durch die USA geschehen und die werden es nur tun, wenn sie dass auch mit einer Art Eigentumsrecht können.

  • „Enklaven“ sind keine neue Erfindung.

  • Trump stellt zunächst eine unrealistische Maximalforderung, er will das ganze Grönland. Europa ist deshalb aufgeschreckt. Dann bekommt er etwas, womit er zufrieden ist. Das reicht dann fürs erste. Auf jeden Fall haben die USA einen Fuß in der Tür und zu gegebener Zeit wird sie ein Stück weiter aufgemacht.

  • Das war doch von Anfang an seine Taktik. Er wollte ein Stück Grönland für einen ordentlichen US-Außenposten, um effektiv in und um Grönland agieren zu können. Damit wären die Dänen und Grönländer aber auch nicht einverstanden gewesen, um das zu erreichen musste er erstmal mit der Annexion der ganzen Insel drohen. Trump weiß wie man verhandelt, als wären wir auf einem Basar in Marrakesch. Deshalb kommt er auch mit den Arabern viel besser klar als die Europäer.

    • Das kann durchaus sein, wird aber denoch nicht zum Ziel führen.
      Aussenposten kann er haben, einen Größeren auch aber ein Stück Grönland um seltene Erden abzubauen, wohl eher NEIN.
      Nach seinem „Seltene Erden“-Deal mit der Ukraine bekommen die USA möglichweise nie die Change in Grönland irgendetwas abzubauen.
      Siehe: https://www.nachdenkseiten.de/?p=145079

  • Ein Deal steht, wenn er von beiden Seiten kommt. Das was Trump hier macht ist ein Vorschlag auf den Europa sicher nicht eingehen wird und kein „Deal“.
    Er hat alle großen Verbündeten (EU, GB, Kanada) vergrault und irgendjemand hat ihm gesagt, was realistisch demnächst passiert. Nun rudert er zurück.
    Die USA muss froh sein, wenn sie nach diesem Ausrutscher ihre Militärbasen langfristig auf Grönland und in der EU behalten darf. Verteidigen kann die USA weder Grönland noch Alaska ohne europäische Militärtechnologie. Die einzigen die laut NATO Studie im Kalten Krieg führen können, sind Norweger. Der Golden Doom schützt weder Europa noch Grönland.
    Leider hat es Trump auch mit der, eigendlich guten Idee des Friedesrates vergeigt. Nach seiner Grönland-Show will niemand mehr in den Friedensrat, der damit auch eine Totgeburt ist.
    Trump ist als Tiger gestartet (Frieden in Nahost, A-Bombe und Iran, EU und NATO aufgerüttelt) aber er muss aufpassen, dass er nicht als Bettvorleger landet.

  • Das Thema ist jedenfalls noch nicht von Tisch. Man braucht jedenfalls nur nachzulesen wer alles bereits dick in Grönland investiert ist; sogar der Handelsminister von Trump soll investiert sein. Nebenbei bemerkt, was passiert jetzt mit dem Handelsabkommen zwischen der EU und der USA? Wenn nichts passiert fallen ab dem 01. Februar Zölle auf amerikanische Produkte in der EU an. Ob das Trump gefallen wird?

  • Eigentlich fände ich es sehr gut, wenn Onkel Donald auch das Gebiet der EU annektiert und es keine Leyens, Ruttes und Merzels mehr bedarf. Frieden hätten wir in null-komma-nichts auch in der Ukraine.

    • Zensiert

    • Und dann wollen wir ‚Onkel Donald‘ auch noch zum König ausrufen.

      -13
      • Links sein ist kein Qualitätsmerkmal. Wake up Kawuppke.

        • Atlas wer bezahlt dich eigentlich für deine täglichen Beleidigungen?

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        • Und wenn sich Idioten permanent über andere erheben und belehren wollen, nennt sich das Troll!

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        • Geil. Wenn sich die Idioten hier, die sich gern als „rechts“ bezeichnen, aber weder „rechts“ noch „links“ sauber definieren können und in vielen Themen selbst klar „links“ sind, plötzlich damit anfangen, sich gegenseitig als „Linke“ zu beleidigen, als wäre das eine Krankheit und kein legitimes politisches Spektrum, dann erreicht diese schiere Ignoranz hier eine Stufe, von der ich ehrlich dachte, sie sei eigentlich kaum erreichbar. Zerfleischt euch ruhig selbst. Ich mache mir in der Zeit ein leckeres Getränk, lehne mich zurück und genieße das Ganze.

          -18
      • Nein nicht zum König. Könige haben wir schon genug in Europa.
        Wie rufen ‚Onkel Donald‘ zum KAISER aus.

      • Besser Trump zum König, als Putin zum Gott.

        -13
        • BEIDES geht auch !

          11
  • Im Artikel: „… US-Basen in der BRD & deutsches Territorium“ – Souveränität ?

    Die Realität:
    Beim hastigen Afghanistan-Abzug evakuierten die Amis ihre „Ortskräfte“ nach Ramstein und – ich wette das 1,2 Tonnen schwere Replikat meiner antiken Kanone – diese Personen verschwanden – fortan alimentiert von Otto N. – in das deutsche Sozialsystem.

    Souveränität in Spanien: der U..S.-Botschafter unterzeichnete im spanischen Außenministerium ein „Memorandum of Agreement“ mit der Stipulation, die Afghanen innerhalb eines Zeitraums wieder auszufliegen. Erst danach durften die Amis ihre Basen in Rota & Moron d. l. F. für die Evakuierung benutzen.

    Später gelang es einem spanischen Investigativ-Reporter, in Virginia / USA in einer reaktivierten Militäreinrichtung die besagten Afghanen zu lokalisieren.

  • Im Kern geht es hier um den Konflikt zwischen den hauptsächlich von den Grönländern vertretenen Umwel- und Gesundheitsinteressen und der Exploration der in Grönland liegenden Rohstofflagerstätten, die gerade bei den Seltenen Erden zu den wichtigsten weltweit gehören und strategisch günstig für die USA gelegen sind. Da jedoch der Abbau, abgesehen von den schwierigen klimatischen Bedingungen, durch das Vorhandensein radioaktiver Begleitstoffe für die Umwelt problematisch sein könnte, lehnen die Grönländer den Abbau ab. Dem fühlt sich die dänische Regierung (bislang), verpflichtet.

    -24
    • Die grönländische Regierung ist offen für den Abbau, wenn Umweltauflagen und die Wünsche der Bevölkerung erfüllt werden, was bei bisherigen Projekten nicht der Fall war.
      Somit ist es zu teuer und zudem fehlen die willigen echten Fachkräfte.

      By the way, die USA ist nicht zwingend auf Seltene Erden aus Grönland angewiesen, -Europa schon.

      • Von diesen „drei Grönen“ die dort vorwiegend an der Küste hausen, ist noch kein einziger weiter als 50 km in’s Inland gekommen. Die kennen „ihre Heimat“ nur aus google map. Diese zufällige und nur durch externe Hilfe überlebensfähige Ansammlung von „Indigenen“ ein Volk zu nennen, halte ich perse für sehr ambitioniert.

        -11
        • Gut dass Du dich so gut auskennst

          5
    • Ich würde aus Grönland eine Asylinsel für Flüchtlinge machen.
      Bunt kann ja nicht verkehrt sein.
      Frau Dings, na, wie heißt sie doch gleich … na die Dings da, würde sagen : „Grönland ist zu weiß“.

      -17
  • Inzwischen scheint völlig in Vergessenheit geraten zu sein, dass es in der Frage des Schicksals des Einzelnen stets ums Ganze geht, wie Sigmund Freud als dadurch genialischer Forscher bereits vor weit über 100 Jahren in „Die Traumdeutung“ aufzeigt. Insofern am Beispiel Grönlands es deshalb heutzutage einer Antwort bedarf, wenn dort auch nur einem einzigen Inuit die Menschlichkeit einer menschlichen Existenz bedroht ist, lässt sich bereits daran erkennen, welche Reichweite es hat, was der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika damit erörtern will. Vor allem die Regierung des Königreichs Dänemark scheint sich dabei aber noch immer nicht darüber im Klaren zu sein, worüber derzeit eine Verständigung längst mehr als Not tut, falls die Chancen einer für alle lebenswerten Zukunft nicht verspielt sein sollen. Anders ist zumindest nicht zu erklären, weshalb die dänische Seite den Ernst der Lage weiterhin verkennt und sich in der Ausflucht verliert, dass die Souveränität von Bestand bleiben muss, die ohnehin keiner in Abrede stellt.

    -26
    • Nur zur Erinnerung: Dass jedes Menschenleben zählt, brachte Donald J. Trump bereits vor etlichen Jahren mit dem Satz „all lives matter“ zum Ausdruck. Die Tatsache für eine Meinung zu halten, flüchtet bloß vor der Realität, wie die Philosophin Hannah Arendt spätestens im Oktober 1950 kritisiert. Angesichts dessen täte allen voran Dänemark gegenwärtig gut daran, endlich darin innezuhalten.

      • Übrigens: Aufgabe wäre es aktuell gewesen, der Frage des amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika nicht zuletzt in Sachen Grönland einen rationalen Kern abzugewinnen. Dazu nicht bereit zu sein, lässt darauf schließen, dass es insbesondere mit der Humanität als Europas historisch einzigartiger Errungenschaft dann doch nicht so weit her ist. Angesichts dessen sollte es erlaubt sein, darauf zu verweisen, dass damit die mehr als reichlichen Lebenserfahrungen sogar des deutschen Sozialphilosophen Oskar Negt sich noch posthum einfach in den Wind geschlagen sehen.

  • Trump zieht eine Show wie ein Gorilla ab,
    bekommt am Ende, was er will,
    lässt die Europäer weiterhin für das bezahlen, was er nicht braucht,
    und die Tölpel glauben auch noch, sie hätten ihn geschlagen.
    Wie ein Lehrer von uns zu sagen pflegte: „Wennas nägschtmal beim Metzger vorbeikummt, kaaft eisch fer ’n Fuffzischer Hern.“

  • Gebietsabtretungen sind aus historischen Gründen nicht vorgesehen und gehören wenn überhaupt in den Zuständigkeit aller Mitgliedsstaaten.
    Das sollte Capo Trump wissen

    -13
  • So sieht der Deal -was bekommt Dänemark eigentlich- wirklich aus: Man hat Dänemark über die Klinge springen lassen, damit die USA sich weiterhin mit Waffenlieferungen u.a. Schnickschnack am Ukraine-Gemetzel beteiligen. Nur das ist Sinn und Zweck des „Deals“!

  • Mark Rutte, man of the Match 💡

    Natürlich gehasst von den linken und grünen Trotteln, die mit ihrem moralinsaueren Werte-Brei den Diskurs des ÖRR Milieues zumüllen.

    • Rutte hat als Ministerpräsident sein Land ebenso über den Abgrund geschoben, wie Merkel und Merz. Was fasziniert Sie so an diesem Mann?

  • O ja, jetzt kommt mal wieder die Kaffeesatzleserei vom US-Experten Thormann.

    Außerhalb der AN-Blase berichtet man darüber völlig anders
    https://www.youtube.com/watch?v=6_yDnBelLqY

    ist alles ein bißchen viel Wunschdenken hier bei AN

    -15
  • am Ende ist der Grund und Boden aber weiterhin deutsches Territorium, und im Zweifel kann man entsprechende Verträge aufkündigen und den Abzug der Truppen verlangen.
    Dann versucht das doch mal APOLLO NEWS dann könnt ihr mal sehen wie Souverän die BRD wirklich ist.

    -24
  • „Trump-Vertrauter Mark Rutte“
    eigentlich erbärmlicher als Tony B. (‚der Pudel‘ ) von G.W. Bush

    -13
  • Apollo wiedermal dabei die Zone zu fluten.

    -30
  • Der Orange Man wird sich Grönland Stück für Stück einverleiben, wenn man dem keinen Riegel vorschiebt.

    -37
    • Und wo liegt das Problem? Möchtest du lieber das die Chinesen oder Russen sich den Teil holen?

      • @Sog i
        Na klar! Das ist deren einziges Begehren.

      • Grober Unfug.

        -20
      • Weder Chinesen noch Russen haben Interesse an dieser unwirtlichen Insel.
        Selbst der Abbau der dortigen Bodenschätze kann wirtschaftlich und technisch erst in Jahrzehnten erfolgen.
        Und wenn der extrem dicke Eispanzer auf Grönland weiter schmilzt wie bisher (eher eigendynamisch zunehmend), hat die Welt (insgesamt!) ganz andere Sorgen.

        Ach ja: die Apollo-User kennen ja keinen Klimawandel.

        -26
      • Träumt mal weiter

        -27
      • Träum weiter

        -27
    • Leute wie du Guinan sind das Problem auf dieser Welt. Idiologisch, links, verblödet.

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