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Ein Jahr später: Das tragische Erbe des Charlie Kirk

Vor einem Jahr wurde mit Charlie Kirk einer der prominentesten US-Konservativen und Verfechter der offenen Debatte ermordet. Ein Moment, der den entgleisten Diskurs im Westen hätte wachrütteln können, stattdessen folgte mehr Dämonisierung und Häme.

Eine spontane Charlie-Kirk-Gedenkstätte in Beverly Hills, Kalifornien (IMAGO/ZUMA Press Wire)

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Es war ein heißer September-Mittwoch, an dem Charlie Kirk im vergangenen Jahr in der College-Stadt Orem im US-Bundesstaat Utah an einem Stand saß und lebhaft mit Studenten diskutierte. Er machte, was er seit gut einem Jahrzehnt tat: von Uni zu Uni ziehen und debattieren – mit linken Studenten.

Unter ihnen finden sich nicht selten die radikalsten Vertreter der US-Linken, die Kirk mitunter massiv anfeindeten, versuchten, ihn niederzubrüllen oder gar seinen Auftritt auf dem Campus zu verhindern. Wenn das geschah, hatte er die Debatte für sich schon gewonnen. Aber es gab immer auch unzählige Kontrahenten, die Schlange standen, um mit ihm zu diskutieren.

Nicht so Tyler Robinson, der an jenem Tag die tödlichen Schüsse auf Charlie Kirk abfeuerte und damit einem der prominentesten und jüngsten Vertreter der US-Konservativen das Leben nahm. Nur 31 Jahre war Kirk alt, als er ermordet wurde. Und dennoch war er mit seiner Jugendorganisation TPUSA bereits einer der einflussreichsten Republikaner: Vizepräsident J. D. Vance sagte gar, dass seine politische Karriere ohne Kirks Unterstützung unmöglich gewesen sei.

Der Mord versetzte die USA für einen Moment in eine Schockstarre. Alle lebenden US-Präsidenten kondolierten – von Bill Clinton über George W. Bush, Barack Obama und Joe Biden bis natürlich Donald Trump. Kirk war eine so prominente Figur des politischen Amerikas – nur der Tod des Präsidenten hätte das Land wohl mehr getroffen. „Was folgt daraus?“, fragten sich damals viele. Ändert man etwas an der politischen Dämonisierung? Etwa an der Dämonisierung Charlie Kirks als „Faschist“, an die auch sein Mörder glaubte?

Ein Jahr später ist die Bilanz leider traurig. Nach seinem Tod wurde Kirk teils erst recht dämonisiert – in Deutschland noch ausgeprägter als in den USA. Er wurde als „Brandstifter“, „Rassist“ und „Menschenfeind“ betitelt, obwohl er innerhalb der US-Rechten einer der Kräfte war, die sich echten Antisemiten und Rassisten konsequent entgegenstellten.

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Jan Böhmermann machte sich über ihn lustig und stellte ihn als „rechtsextrem“ dar. Die ehemalige Familienministerin Lisa Paus (Grüne) teilte Beiträge, die sich über „Fascho“ Kirk lustig machten. Und in der Jugendorganisation der Linkspartei feierten mehrere Verbände den Mord an Kirk, von dem es etwa hieß, er solle „in der Hölle verrotten“. Der Spiegel meinte, in Deutschland wäre jemand wie Kirk ein Fall für den Verfassungsschutz, und ZDF-Moderatorin Dunja Hayali verurteilte ihn als „radikal-religiösen Verschwörungsanhänger“, mit dem man „kein Mitleid“ haben müsse.

Es folgte eine regelrechte Täter-Opfer-Umkehr, bei der Leute, die sich über seinen Tod lustig machten oder ihn feierten, als Opfer einer aufziehenden Meinungsdiktatur präsentiert wurden, weil etwa in den USA die Sendung des Comedians Jimmy Kimmel für eine Woche ausgesetzt wurde, als dieser über Kirks Mord gelogen hatte. Der überall gewitterte neue „McCarthyismus“ oder eine „rechte Cancel Culture“ zogen allerdings nie auf.

Stattdessen ging die Häme gegen den verstorbenen Kirk weiter. Auch von echten Rechtsextremen, die jetzt perfiderweise den Eindruck vermitteln wollen, er wäre gegen Ende seines Lebens Antisemit geworden und daraufhin vermeintlich vom israelischen Mossad ermordet worden – statt von einem Linksradikalen. Mit diesen Verschwörungstheorien tat sich besonders die ehemalige Weggefährtin Kirks, die bereits Jahre vor seinem Tod in die Verschwörungsecke abgedriftete Candace Owens, hervor.

Das Netz ist jedenfalls seit seinem Tod nicht nur voll von Verschwörungstheorien, die die Schuld vom linksradikalen Täter ablenken sollen, sondern auch von einer Fülle hämischer Memes von ganz links und ganz rechts, in denen entstellte KI-Varianten Kirks in verschiedensten Situationen zu sehen sind. Es ist ein digitales Spucken auf das Grab des so jung ermordeten Konservativen.

Die Radikalisierung hat seitdem nicht abgenommen: Auf Trump gab es inzwischen ein weiteres Attentat, bei dem der Präsident in chaotischen Szenen aus dem Ballsaal des „White House Correspondents‘ Dinner“ evakuiert wurde, während der Schütze es fast bis zur Saaltür schaffte. Bei US-Linken stehen die radikalsten Vertreter der Partei – mit den offen sozialistischen „Democratic Socialists of America“ als Partei in der Partei – so sehr im Aufwind wie nie zuvor.

Auch in Deutschland hat die gleiche „Widerstands“-, „Faschisten“- und „Weimar“-Rhetorik, die politische Gewalt rechtfertigt, seitdem nicht abgenommen, sondern nur zugenommen. Gegen diejenigen, die die falsche Meinung vertreten, wird Gewalt als legitim präsentiert. Wer als „Faschist“ abgestempelt ist, der hat keine Rechte, kein Recht auf Meinungsfreiheit, Pressefreiheit oder demokratische Teilhabe – sondern gilt als vogelfrei. Diese Stimmung stellen linke Großbündnisse wie etwa „Widersetzen“ ganz offen zur Schau. Als Reaktion auf vermeintliche „digitale Gewalt“ oder „verbale Gewalt“, also Worte, wähnt man sich wie Tyler Robinson im Recht, mit echter, blutiger Gewalt zu reagieren.

Daher muss man ein Jahr später resümieren: Charlie Kirks Tod war nicht der Moment, der im Westen den entgleisten Diskurs wachgerüttelt hat. Er hat ihn ohne Zweifel erschüttert, aber geblieben ist bei vielen statt eines Umdenkens nur mehr Dämonisierung und Häme – ein tragisches Erbe.

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42 Kommentare

  • Er ist ein Held der freien Meinung und wird es für mich immer bleiben. Punkt.

    • @Kilo Watt- Genau so ist es! RIP Charly Kirk! 🌹
      Einer seiner berühmten Sätze des sachlich argumentativen Diskurses war „Prove me wrong!“.
      Fakten und Sachargumente- soetwas mögen die dümmlichen linkswoken Agitatoren und gewaltaffinen Linken gar nicht. Es entlarvt nämlich deren dämliche Propaganda-Show.

      DANKE an Apollo, dass ihr Charly Kirk nicht vergessen habt und ihm einen Artikel widmet!

    • Die Rechtsevangelikalen gewannen ab 1979 an Einfluss. Dieses Jahr markiert den Beginn eines Neuen Zeitalters.
      https://cna343.wordpress.com

      -12
  • Ich kenne Leute aus dem „Sozialbereich“, die die selbe Tat noch hintendrein für seine Frau forderten. Die Witwe und nun allein erziehende Mutter von zwei kleinen Kindern. Das ist nicht erfunden.

  • Nous sommes Charlie 👊

  • wie 33 – der Mensch lernt nicht dazu

  • Es war der Moment in dem man als Konservativer verstand, dass sie uns TOT sehen wollen. Die Reaktionen auf Kirks Tod ließen da wenig an Klarheit zu wünschen übrig. Wenn morgen ein Irrer z.B. Reichelt ermorden würde oder Siegmund oder auch nur einen kleinen Ortsvorsteher der AfD in Thüringen, machen sich die Linken eine Flasche Schampus auf und feiern.

    Marco Rubio hat letztens eine wichtige Rede gehalten, in der er sagte, der größte Fehler wäre zu glauben, dass der Kommunismus weg wäre. Ist er nicht!

  • Mit dem Mord Kirks entlarven sich alle tatsächlichen Antidemokraten, die etwas gegen Meinungsfreiheit, politischen Wettbewerb und die besten Argumente haben.

    Namentlich Hayali, Theveßen, Lanz, Linkspartei, Grüne, und etliche ZDF Hofschranzen.

    • ARD nicht vergessen.

  • Candice Owens hat dazu alles gesagt!

    -10
    • Und nichts davon war geistreich.

      • sollte aber zumindest grund geben, alles zu hinterfragen, anstatt eine *offizielle* version einfach so zu glauben.

        soviel sollte doch jeder aus den politischen entwicklungen der letzten jahre gelernt haben.

  • Die Linken haben seinen Tod gefeiert .
    Und sich über den Mord lustig gemacht.
    Solch respektlose und pietätslosen Gestalten gehören nicht in den Bundestag.
    Und es ist eine Schande, dass diese Leute in Berlin die stärkste Partei wird.
    Armes Deutschland.

  • Wir gedenken eines grossen Mannes in Dankbarkeit, ehrfurcht und wir wissen alle, wessen geistes Kinder hinter allen Verbrechen der letzten 15 Jahre stecken! Ob bei uns oder dort über dem „Teich“ – es sind Jene, die die Macht auf Erden wollen! Destabilisierungen überall, zerstörte Gesellschaften, entmachtete Staaten, manipulierte Wahlen und tausende, die hier wie dort aus niederen Ideologien zermetzelt, vergewaltigt und fürs Leben zerstört wurden! Das ganze Bild – und der Zorn wächst über sich hinaus!

  • Ein Verteidiger des Christentums und deren Werte, argumentierte dementsprechend klar.

    Vermute, die Wahrheit in der Causa Charlie Kirk will man nicht wissen. Hat das FBI schon haltbare Informationen herausgegeben ? Von der CIA unter Verschluss ? Ein Bauernopfer präsentiert ?
    Meist liegt der Feind näher, als man denkt.

    • Und was gibt dir Anlass zu dieser Vermutung?

      • Meine tiefe Verbindung zur Wahrheit, sie wird verteidigt bis zum Tod.
        M+M (Die Zeichen der heiligen Maria)

  • Sozialismus geht halt nicht ohne Gewalt. „Mit eiserner Hand zwingen wir die Menschheit zum Glück!“ Lew Trotzki

  • Ruhe in Frieden, Charlie Kirk.

  • Kirk wurde zur Gefahr für die US Unterstüzung Israels.
    Dass man sofort den Tatort „gereinigt“ hatte und alle ernsthaften Nachforschungen unterbunden hat, lässt nur einen Rückschluss zu.

  • „Militärbeobachter Aufklärer“, mit deiner Omnipräsenz hier machst du dich erstens lächerlich und für alle User unerträglich. Du bist weder das Maß aller Dinge noch so wichtig, jeglichen Chat in der Masse zu trollen.

    • Das ist ne aktive Psychose. Ich hab auch so nen Bekannten … wenn es bei dem losgeht, arbeitet der auch für BND und Mossad und ist der Enkel von Kaiser Friedrich und Marlene Dietrich

      • @JaneAxo
        Ich hatte mal einen Freund, der hielt sich zeitweise für Gott.
        Psychotiker aller Länder vereinigt euch.

  • Herrlich, wie einfach es ist die tiefsten Abgründe aus den linken Trotteln herauszukitzeln.

  • Sozis und Islambefürworter werden immer radikaler und auch nicht von selbst innehalten 😑

    • Logisch. Beide Gruppen kennen keine Argumente, Beweise oder Fakten. Entlarvt man ihre Propaganda-Show damit, werden sie gewalttätig bis hin zum Mord. Eben typisch religiöse bzw. sozialistische Gehirnwäsche. Mehr haben die nicht.

  • Was will der Verfasser sagen? Leider etwas wirr.
    Kirk war ein liberaler Denker, ermordet von einer engstirnigen Person.

  • Hä? Ihr gedenkt dem Opfer von Israelischem Staatsterrorismus?

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