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Instagram-Video

„Echter Rassismus verharmlost“ – NDR behauptet, Rassismus gegen Weiße gebe es nicht

Anlässlich eines Streits unter Reality-TV-Stars stellt der NDR klar: Rassismus gegen Weiße gebe es nicht – nur „normale“ Beleidigungen. Etwas anderes zu behaupten, würde laut dem öffentlich-rechtlichen Sender echten Rassismus verharmlosen.

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Screenshot vom Instagram-Video des NDR Info

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 „Ob es Rassismus gegen Weiße wegen der Hautfarbe überhaupt gibt, da ist sich die Wissenschaft einig: Nein”, sagt eine Journalistin in einem Video von NDR Info auf Instagram. Anlass des Videos ist ein Streit zwischen zwei Teilnehmerinnen einer Reality-TV-Sendung. Prominente, die an der Sendung „Temptation Island VIP” teilgenommen hatten, trafen sich zu einer „Reunion”. Die Influencerin Vanessa Nwattu bezeichnete Emmy Russ bei dem Treffen als „blonden Chihuahua”. Russ bezeichnete das als Rassismus – und daran nimmt der NDR Anstoß. 

Die Reality-TV-Darstellerin Russ sagt im Nachhinein zu der Beleidigung in einem TikTok-Video: „Das ist Rassismus. Da kann ich nicht darüber hinweggucken.” Dass sie als blonder Chihuahua, also als blonder Hund, beleidigt werde, sei für sie absolut inakzeptabel. Die NDR-Journalistin hält dagegen: „Safe, Vanessas Spruch ist respektlos und herablassend. Aber das mit Rassismus zu mixen, ist wild.” Tiervergleiche seien früher genutzt worden, um „Schwarze Menschen zu entmenschlichen”.

Die Journalistin erklärt zu den Worten „blonder Chihuahua”, dass es eine Beleidigung sei. „Aber sie ist kein Rassismus, weil sie sich nicht gegen eine diskriminierte Gruppe richtet.” Die Wissenschaft sei sich einig, dass es keinen Rassismus gegen Weiße gebe. Weiter sagt sie: „Weiße Menschen werden strukturell nicht benachteiligt, ausgegrenzt oder entmenschlicht, weil sie weiß sind.” Die Beleidigung „blonder Chihuahua” sei uncool, aber kein Rassismus. Wenn jede Beleidigung als Rassismus gewertet werde, dann würde echter Rassismus verharmlost werden.

Der NDR ist nicht der einzige öffentlich-rechtliche Sender mit dieser Ansicht: Auch das ZDF proklamierte in einem Beitrag: „Rassismus gegen Weiße gibt es nicht“. Als Begründung führt man im Begleittext zu der Episode des ZDF-Formates „Unter Anderen“ an: „Rassismus ist historisch, institutionell und strukturell verankert und schafft Hierarchien. Für Rassismus braucht es die Macht, Menschen systemisch zu diskriminieren – diese ist in Bezug auf weiße Menschen nicht gegeben“ (mehr dazu hier).

Etwa zwei Monate zuvor hatte das ZDF auf Instagram schon einen jungen, offenbar muslimischen Mann darüber belehrt, dass es keinen Rassismus gegen Weiße gebe. Er hatte unter einem ZDF-Beitrag über „Alltagsrassismus“ bemängelt, dass der Rassismus gegen Deutsche nie thematisiert werde. Konkret hatte er geschrieben, dass man doch mal den „Alltagsrassimus meiner muslimischen Glaubensbrüder gegenüber den Deutschen“ anprangern sollte, „anstatt hier nur unterschwellig gegen die AfD zu hetzen“. Weiter führte er aus, dass Rassismus „auf beiden Seiten“ schlecht sei, aber „immer einseitig“ berichtet werde (Apollo News berichtete).

mra

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92 Kommentare

  • „Die Wissenschaft ist sich darüber einig“- wenn man das liest, egal in welchem Zusammenhang, muß man stets auf der Hut sein! Was danach folgt, kann unmöglich stimmen, denn eine einige Wissenschaft ist ein Widerspruch in sich. Wissenschaft ohne Zweifel ist nicht möglich.

    • „Wissenschaft“ sollte heute in sehr vielen Fällen in „bezahlte Meinungsträger“ umbenannt werden (ich hätte noch ein paar bösere Ausdrücke aber die kämen nicht durch).

      • Wissenschaft ist in 99% aller Fälle von Sponsoren abhängig, und das letzte freie Prozent wird unterdrückt. Die Marschrichtung der Wissenschaft geben die Geldgeber vor. So war es übrigens schon immer.
        … da fällt mir g’rad das Frauke ein : Mimimi „Ich bin Wissenschaftlerin“ – back dir ein Ei drauf.

        • die Muppeds sind goil 🙂 mimimi

          2
    • Genau, vor hundert Jahren war sich die Wissenschaft auch einig, dass Frauen minderbegabte Wesen sind.

      • Ist ja heute noch so in der islamischen Welt.

      • Mir unbegreiflich wie man darauf kommen konnte: es gab doch noch gar kein Fernsehen!

      • Und deshalb nicht studieren konnten.

    • Geht mir genau so. Wenn ich heutzutage „DIE Wissenschaft“ höre oder lese, nehme ich instinktiv schon die entgegengesetzte Position ein.

    • FREUNDE! Geht mal in Berlin auf der Sonnenallee als Deutscher in den Al-Aqsa-Kiosk und versucht dort etwas zu kaufen – dann werdet ihr merken dass es auch Rassismus gehen euch gibt.
      Und das sogar nach Gesichtspunkten der „Wissenschaft“. Denn dort gehört man zu einer Minderheit die systematisch ausgegrenzt wird.

      Bietet eigentlich die Behauptung, Rassismus gegen Weiße könne kategorisch nicht existieren einen Ansatz für eine Strafanzeige im Sinne von Hassrede oder Volksverhetzung?

      • Nein, weil „die Wissenschaft“ das sagt😏.

    • Wenn ein ÖRR-Sender das Wort „Wissenschaft“ in den Mund nimmt, weiß ich gleich, dass dann nur Unsinn rauskommt. Egal, ob über Atemwegserkrankungen, Klima oder tatsächlichen bzw. vermuteten Rassismus palavert wird. In den meisten Fällen wissen die nicht mal ansatzweise, worüber sie sprechen. Bildungsnotstand und Ideologie reichen sich die Hand

    • Welche Wissenschaft denn? Etwa die aus den USA importierte „Kritische Rassenkunde“? Die ist doch eine gespiegelte Version der aus Deutschland.

  • Jeder Begriff kann missbraucht werden.
    Auch der Begriff ‚Wissenschaft‘.

    • Siehe „wissenschaftlicher Sozialismus“.

  • Ich bin so vielen Menschen dankbar, dass sie mir jeden Tag zeigen, wie ich niemals werden möchte.

  • „Gegen Dummheit kämpfen selbst die Götter vergebens.“ (Schiller)

  • Wie wäre es, mal einen Blick nach Südafrika zu werfen?

    • Mist. Wollte ich auch drauf hinweisen. Dann halt so: Kannte junges Pärchen. Deutsche und Vietnamese (hier geboren) in HH. Die vietnamischen Eltern so: Dleckige weiße Deutsche. Beziehung volbei!!! (wahres Ereignis). 🤯

    • Alles eine Frage der Etikettierung. Klar können Sie in trauter Harmonie migrantisch-linker Wissenschaftler(*innen) definieren: Feinseligkeiten, Aggressionen nennen wir nur dann Rassismus, wenn die Opfer nicht weiß sind. Punkt. Wenn Aggressionen Weiße treffen, nennen wir es Vorurteile oder Feindseligkeit. Aber niemals Rassismus. Grundsätzlich ist aber schon das Modell hinter dieser Zuschreibung enorm simpel. In der Welt gibt es bitte nicht nur „Weiße“ und „Schwarze/PoCs“ (sind Chinesen dann weiß?), und es existieren auch schwarze Menschen, die sozialökonomisch gesettelt sind und Macht besitzen, sowie hellhäutige Bevölkerungskreise, die diskriminiert werden. Politische und sozialökonomische Machtstrukturen an der Hautfarbe festzumachen, ist m. E. naiv und unwissenschaftlich. Ideologisch eben.

  • Persönliche Empfindlichkeiten interessieren die Öffentlichkeit meist wenig. Narzissten verstehen das nicht, weil sie sich für wichtig halten.

  • Irgendwie schon ganz schön absurd, dass man einer Hautfarbe alles unterstellt und der anderen nichts und denkt dann von sich selbst, man wäre nicht rassistisch.

    • Absolut. Allein der Satz „Rassismus gegen Weiße gibt es nicht“ widerspricht sich selbst, denn er ist rassistisch.

  • Überzeugungen sind an die Bezugsgruppe gebunden – auch beim ÖRR.

    Wenn eine Bezugsgruppe beispielsweise Gartenzwerge für Erlöser oder Schlümpfe für eine Bedrohung hält (Gruppendenken), wird der ÖRR wissenschaftlich zusammentragen, dass es Rassismus nur gegen Gartenzwerge geben kann.

    Gruppendenken ist das gemeinschaftliche Ausleben von Überzeugungen, die für die Realität gehalten werden – können auch Illusionen sein.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann weder Gruppendenken noch Illusionen (z.B. diese) abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

  • Man kann ja neuerdings in evangelischen Kirchen Rassismus-Vorfällen melden, wie diese wohl reagieren würden?

  • Man wundert sich, wie blau-äugige, hellhaarige einheimische Menschen nach Arabien kamen. Das ist das Resultat der sogenannten Barbaresken-Korsaren-Sklaverei, die im 16. – 18. Jahrhundert stattfand. Dem NDR sollte bewusst sein, dass die Unterdrücker und Sklavenhändler, damals aus Nordafrika (Algier, Tunis, Tripolis, Marokko) stammten. Die Opfer waren europäische Weisse! Wird gerne verschwiegen, ist klar, weil es nicht ins woke Bild passt.Und das des NDR schon garnicht. Dennoch waren wahrscheinlich bis zu 1,5 Millionen Europäer durch Verschleppung und Versklavung direkt betroffen‼️ Das Ausmaß der Versklavung wird deutlich wenn man bedenkt, dass in dem besagten Zeitraum gerade mal um die 500 – 600 Millionen Menschen die Erde besiedelten.

    • Wer Marokko besucht, sollte es nicht versäumen, die Königsstadt Meknes zu besuchen. Dort gibt es kilometerlange unterirdische Gefängnisse speziell für europäische Sklaven. Gefangen durch Raubzüge an den europäischen Küsten (bis zu den britischen Inseln) von Nordafrikanern. Es müssen Hunderttausende gewesen sein.

    • Dies kam mir bei dem Beitrag von Frau Schilling aka „Augenbrauen des Horrors“ auch in den Sinn.
      Wird sie aber ums Verrecken nicht glauben, da nicht in die Agenda passend…

  • Also der nach meiner Einschätzung in Deutschland am häufigsten vorkommende Rassismus gibt es gar nicht, achso….

  • Ferda Ataman bezeichnete Deutsche als Kartoffeln. Ist dies kein Rassismus gegen Weiße? Für ihre Aussage wurde sie auch noch mit einem hochdotierten Posten in der Bundesregierung versorgt (Ataman wurde 2022 Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung und leitet die Antidiskriminierungsstelle des Bundes)

    • Die Atamanen hatten früher auch schönere Pferde.

    • Die Böckinn zur Gärtnerinn gemacht.

    • Nein, das war wenn überhaupt, vielleicht, man weiß es nicht…Volksverhetzung.

    • Ataman ist selbst weiß und weiß es nicht ^^

    • Folgende Dinge sind keine Rasse: Nationalität, Religion

      Ersteres ist eine kulturelle Identität, letzteres eine Weltanschauung. Keins von beiden basiert auf genetischen Merkmalen (es sei denn, wir reden über das Judentum, welches es geschafft hat, eine Erblinie zur Nationalität und Religion zu erklären).

    • Nein, das war nur Volksverhetzung.

  • Damit hat doch der NDR bereits bewiesen, das eben der NDR rassistisch ist, da die Äußerung bereits Rassismus enthält.

  • Dann braucht die weiße, blonde Frau abends keine Angst zu haben?!?

  • Wer schaut sich schon was beim NDR an?

    • Leider sehr viele. Und die glauben auch was dort erzählt wird.

  • Eine Bereicherung würde solchen guttun.

  • „da ist sich die Wissenschaft einig“

    Das ist aber nur „die Wissenschaft“ die festgestellt hat, dass die Schlumpfung wirksam und sicher ist.

  • Man muss noch viel mehr Schritte zurückgehen und mal nachforschen, woher dieser ausgemachte Schwachsinn eigentlich kommt. Mehr schreibe ich nicht.

  • Mal darüber nachdenken, woher die britische Bezeichnung für Sklave, Slave, herkommt. Es gab Zeiten, da wurden weiße Europäer (Slaven) zu hunderttausenden nach Nahost und Nordafrika verschleppt und versklavt.
    Hat natürlich rein gar nichts mit Rassismus zu tun.

  • Wenn eine Journalistin angegangen wird von anderen Nationalitäten, wie nennt man dann diese Vorhgehensweise? Es sind seltsamerweise Personen ohne Sinn und Verstand, die uns vorschreiben wollen was Richtig und was falsch ist! Egal welche Farbe ein Körper hat, Rassismus richtet sich nicht danach!

  • „Weiße Menschen werden strukturell nicht benachteiligt, ausgegrenzt oder entmenschlicht, weil sie weiß sind.“

    Schon mal in Afrika gewesen?

    • Kann ich nur bestätigen.

    • Das soll sie mal den indigenen Deutschen erzählen, die keine Wohnung finden, weil sie bevorzugt an „Flüchtlinge“ vergeben werden oder den Rentnern, die aus ihren Seniorenheimen geschmissen werden, damit dort „geschenkte Menschen“ wohnen können.

      • Genau das ist die Realität in diesen unserem Lande…….

    • „Kill the Boer!“ – Julius Malema (Economic Freedom Fighters) am 11.10.2024

      Ist nur eine uncoole Beleidigung, kein Rassismus.

      Auch der Holocaust war ein Irrtum. Die Nazis wussten nicht, dass es keinen Rassismus gegen Weiße gibt.

  • Das ist woker Quatsch. Natürlich gibt es das auch. Aber das rüttelt ja die automatische Täter-Opfer-Erzählung auf und durcheinander. Das darf natürlich nicht sein in einer woken Welt

  • Aus dem Zitat einer Politikerin
    vor ein paar Jahren:

    „eklige weiße Mehrheitsgesellschaft“

    Kann man bestimmt googeln.

    Das war NUR 1 Beispiel,
    versteht sich.

    • eben nochmal gegoogelt:

      Wer das, und noch einiges mehr in dem Kontext, gesagt hat :
      S-L Hein…..

  • Linke Logik: Rassen gibt es nicht, Rassismus schon.
    Rechte Logik: was ist der Unterschied zwischen Vorurteilen und gesichertem Urteil? 5 Jahre (dürften genügen).

  • Ganz offen? wenn ich sehe, wie diese Dame im Video das Mikro hält, dann kneife ich automatisch meine Beine zusammen😜

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