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AfD-Gespräche

„Drohender Mitglieder- und Einnahmeverlust scheint zu wirken“: CDU und SPD begrüßen Familienunternehmer-Kehrtwende

CDU und SPD loben die Abkehr des Verbands Die Familienunternehmer von Gesprächskontakten mit der AfD. Der Thüringer Innenminister Maier sprach von einem „ermutigenden Zeichen“ gegen die Normalisierung „einer völkisch-nationalistischen Partei“.

Von

Dennis Radtke, Vorsitzender des CDU-Arbeitnehmerflügels, begrüßt den Kurswechsel der Familienunternehmer. (IMAGO/Funke Foto Services)

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Der erneute Kurswechsel des Verbands Die Familienunternehmer im Umgang mit der AfD stößt in der Regierungskoalition auf Zustimmung. Vertreter von CDU und SPD loben die abrupte Abkehr von der erst vor wenigen Monaten eingeschlagenen Öffnung gegenüber der Oppositionspartei.

Von einer überfälligen Entscheidung sprach Dennis Radtke, der Bundesvorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügel. „Drohender Mitglieder- und Einnahmeverlust scheint bei Unternehmern zu wirken“, sagte er dem Handelsblatt. Die Glaubwürdigkeit der Wende müssten jedoch in erster Linie die Mitgliedsunternehmen bewerten. Er begrüße, „dass so viele Farbe bekannt und sich von dieser fatalen Entscheidung distanziert haben“.

Es sei ein „schwerer Fehler der Verbandsspitze, sich der AfD anzunähern und damit der Normalisierung einer völkisch-nationalistischen Partei Vorschub zu leisten“, sagte Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) der Zeitung. Der nun vollzogene Rückzug sei ein „ermutigendes Zeichen“, dass die Mitgliedsunternehmen den Kurs gestoppt hätten. Demokratie und Weltoffenheit seien wesentliche Erfolgsfaktoren der deutschen Wirtschaft, die es zu verteidigen gelte.

Die Verbandspräsidentin Marie-Christine Ostermann hatte am Sonntagabend erklärt, die Einladung von AfD-Politikern zu einem Parlamentarischen Abend habe sich „als Fehler erwiesen“. Die Familienunternehmer wollten „künftig wieder“ als „Stimme der Vernunft“ auftreten und stünden für „Demokratie, Marktwirtschaft, Wirtschaftswende und Reformen“.

Die AfD habe man hören lassen wollen, „dass ihr Programm wirtschaftsfeindlich ist und dem Standort Deutschland schadet“. Davon rückt der Verband nun ab. „Andere Wege der Auseinandersetzung“ seien notwendig, Einladungen und Gesprächsformate sollen keine Rolle mehr spielen (Apollo News berichtete).

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Nach Bekanntwerden der Einladung waren Unternehmen wie Rossmann und Vorwerk aus dem Verband ausgetreten. Die Deutsche Bank entzog ihm die eigenen Räumlichkeiten für Veranstaltungen. Auslöser war ein Parlamentarischer Abend im Oktober, zu dem neben Abgeordneten anderer Parteien auch der AfD-Politiker Leif-Erik Holm eingeladen wurde. Die Familienunternehmer hatten diese Öffnung zunächst mit dem Satz begründet: „Wir verabschieden uns von den Brandmauern.“ Eine Regierungsbeteiligung der AfD wurde dabei explizit ausgeschlossen, jedoch sollte die Partei „gehört“ werden.

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130 Kommentare

  • Willkommen auf dem Weg von der Demokratie und freien Marktwirtschaft in Richtung Sozialismus und Planwirtschaft. Was ist hier los?

    131
    • „…Richtung Sozialismus und Planwirtschaft…“ und damit direkt und auf kürzestem Weg Richtung Pleite !

    • Was los ist frage ich mich schon seit der Ampel. Naja, eigentlich schon seit Merkel.
      Aber eigentlich geht die Frage an die Bürger, die das mitmachen: wie könnt ihr so dumm sein?!?!

      • @Atlas .
        Am Ende war der Sozialismus dann auch Pleite . So wie alle anderen Sozialistischen Diktaturen der letzten Jahrzehnte auch !
        Denke mal auch das ihnen und ihrem Familienidylle so manch ein politisch inhaftierter widersprechen wird . Auch die Toten an der Mauer weisen da doch auf andere Zustände hin .
        Zumindest Enttäuschen sie mich nicht ! Sie sind und bleiben ein gefährlicher Demagoge .

        • Da wären wir uns im Bezug auf die menschlichen Schwächen ja einig !
          Nur haben sie das so nicht geschrieben .
          Sozialismus in Romantisch verklärter Ostalgie verpackt !! Das nenne ich wiederum Demagogisch gegen ………?? Na sie wissen schon !
          Aber auch ihnen einen sonnigen und angenehmen Tag .

          5
        • Atlas
          01.12.2025 um 12:00 Uhr
          Oh mein Gott . Echt jetzt ?
          Olaf, so gefährlich ist dieser Atlas nicht. Er hat sich im Leben bis jetzt nicht finden können und ist einfach als kleines Trotzkind unterwegs.
          Der Mann hat wohl recht !

          5
        • Olaf, so gefährlich ist dieser Atlas nicht. Er hat sich im Leben bis jetzt nicht finden können und ist einfach als kleines Trotzkind unterwegs.

          3
        • Olaf, in erster Linie bin ich ein Zyniker. Ich konstatiere schlicht, dass sowohl Kapitalismus als auch Sozialismus scheiße sind, denn das Problem liegt weniger im System als im Menschen selbst. Menschen sind unvollkommen, unberechenbar und oft eigennützig. Das macht jedes System anfällig.

          „Gefährliche Demagogen“ sind für mich jene, die blind einem System huldigen und glauben, genau zu wissen, was das Volk braucht.

          Ich wünsche Ihnen einen angenehmen und schönen Tag!

          -6
        • „Nur haben sie das so nicht geschrieben“

          „Keiner hat wirklich Lust darauf,“ weil Sozialismus scheiße ist, „aber am Ende ist man wenigstens zusammen am Jammern“, weil ohnehin jedes System scheiße ist und man zumindest zusammenhalten sollte.

          Wenn Sie meine Texte nicht verstehen, halten Sie sich bitte wenigstens mit den persönlichen Anschuldigungen zurück!

          -6
      • Bärli, Sie haben Recht, es begann mit Merkel. Ich staunte nicht schlecht, als ich sah wie die führenden Leute den Buckel krumm machten. Die Älteren im Osten wollten diese Zeit nicht nocheinmal erleben, werden dafür vom Westen beschimpft. Man braucht nur zu schauen, aus welchem Elternhaus diese Demonstranten kommen und wo diese Angestellt sind.
        Denen geht es nicht so schlecht bei ihren Einkommen aus staatlichen Töpfen. Das, was wir hier miterleben, dass gab es vor 100 Jahren schon einmal!

    • Die Antwort kam schon von einem mit Kommentator vor ein paar Tagen: VEB Rossmann das ist hier los…. Und mehr ist dazu auch nicht mehr zu sagen.😆

    • Bald wird es hier sein wie in China.
      Jeder, der von der erlaubten politischen Linie abweicht, hat sich in den Staub zu werfen und muss öffentlich bereuen.
      Noch droht nicht das Umerziehungslager, sondern nur die gesellschaftliche Ächtung.

    • Ach, wenigstens wusste in der DDR jeder, woran er war. Und man hat zusammengehalten wie die Schrauben in einem alten Trabbi. Auch wenn’s ständig wackelt, fällt nichts auseinander!

      Im Kapitalismus hält nichts lange – man wird benutzt, verschleißt und landet auf dem Schrottplatz des Lebens. Da kann der Sozialismus fast wie ein Familienausflug wirken: Keiner hat wirklich Lust darauf, aber am Ende ist man wenigstens zusammen am Jammern.

      -13
      • @Bärli
        Sieh Dir mal auf Kontrfunk Winters Woche von gestern an, da waren wieder ein paar Musterexemplare von Bürgern zu sehen.
        Wenn Du das gesehen hast fragst Du garantiert nie wieder!

    • Zitat:
      „Der Thüringer Innenminister Maier sprach von einem „ermutigenden Zeichen“ gegen die Normalisierung „einer völkisch-nationalistischen Partei“.“

      Sagt ein Kader-Mitglied des de facto staatszerstörerischen, globalistischen Heimatslosen-Parteienblock des kommenden Wirtschaftswunders.

  • Dann wird der Verband halt seine Mitglieder und Einkünfte an den Bankrott verlieren, der bei der Fortsetzung der Politik von SPD und Union nicht wenige Mitglieder ereilen dürfte.
    Mut kostet etwas, aber feige sein ist langfristig teurer.

    • @Atlas – Im Kapitalismus hat man eine Chance ! Im Sozialismus NULLKOMMANULL !
      Da bleibt NUR das Jammern !

      • smalänning, Ihre Aussagen gegenüber „Atlas“ kann man schon nachvollziehen, ist vielleicht ein bissl wirr, was er da sagt. Er wird seine willkommene Diktatur ja auch bald erleben. `
        Ihr Vergleich von BRD und DDR, mit Kapitalismus und Planwirtschaft stimmt aber auch nicht so ganz. Nicht die DDR hatte den grossen Krieg verloren sondern D. Die Menschen in Mitteldeutschland und den verlorenen Gebiete in Ost-Deutschland mussten die Nachkriegsbestimmungen leider ertragen und mit dieser Situation umgehen. Was die Menschen dort vollbracht haben, dass ist wohl ohne Beispiel.
        Wir brauchen Beides, die Schaffenskraft von Unternehmern, aber auch Soziales, was es im Osten durchaus gab. Es sind die Menschen, die alles lenken.
        Rezept: Anfangen mit Lesen, Schreiben, Rechnen und weiter mit
        Physik, Mathematik, Chemie, Erdkunde unsw.. Schaffen die Schüler das, dann dürfen sie eine Klasse weiter. Wenn sie dann mal fertig sind, mit dem Lernen, kommt best. nicht so viel Unsinn heraus.

      • Im großen Kapitalismus rennen die meisten Hamster wie wild durch endlose Röhren. Klar, ein paar wenige Hamster sitzen oben auf dem Käfig, mampfen Nüsse und lachen sich ins Fäustchen, während die Masse in der Radnabe strampelt und denkt: „Wenn ich nur schneller laufe, krieg ich auch so viele Nüsse!“ Das Problem: Die meisten Nüsse sind von vornherein schon an die Ober-Hamster vergeben. Und wer würde noch strampeln, wenn jeder privilegiert wäre?

        Früher, in der DDR-Hamsterwelt, war das Rad kleiner und alle Hamster wussten, welche Runden sie drehen mussten. Niemand musste sich vor einem imaginären Goldnuss-Wettlauf kaputtlaufen, und vor allem: Die Hamster haben zusammen geknabbert. Man hat geteilt, sich gegenseitig die besten Röhren gezeigt, und das Knabbern hat allen besser geschmeckt. Zwischenmenschlich war’s kuscheliger im Käfig – weniger Konkurrenz, mehr Gemeinsamkeit.

        Irgendwo zwischen diesen beiden Systemen liegt die Hamster-Utopie. Werden die Hamster diese erreichen? Niemals …

        -22
        • @Atlas
          Ja ja, die bösen rechten Hamster 🤣
          Du hast scheinbar die üblichen linken Wahrnehmungsprobleme… von wem geht nochmal die Gewalt aus? Hammerbande? Autos von Baumann? Gießen? Und, und, und….
          Such Dir endlich einen guten Therapeuten!

          12
        • Ach Atlas – Wie soll man denn Ihre unsinnigen Texte verstehen ?
          Sie sind es doch der nichts versteht !
          Oder wie sonst könnten Sie Kapitalismus und Sozialismus in dieser Art miteinander vergleichen ?
          Ich zitiere Sie :“ Im Kapitalismus hält nichts lange – man wird benutzt, verschleißt und landet auf dem Schrottplatz des Lebens. Da kann der Sozialismus fast wie ein Familienausflug wirken: Keiner hat wirklich Lust darauf, aber am Ende ist man wenigstens zusammen am Jammern.“
          Das ist doch Blödsinn hoch drei !
          Der Kapitalismus hat durchaus Schattenseiten aber er bietet AUCH CHANCEN!
          Der Sozialismus hat NUR !!! Schattenseiten !
          Er bietet KEINE Chance zu irgendetwas ansatzweise sinnvollem!
          Wer so etwas für eine Art Familienausflug hält hat wirklich NICHTS begriffen !

          5
        • @Atlas: Ihre bewundernde Verkärung der Ostzone ist widerlich. Waren Sie ein Systemling der DDR?

          Ich habe die besondere Kuschligkeit des Stasi-Knast am eigenen Leibe spüren müssen. Also beleidigen Sie mich gefälligst nicht weiter mit FDJ/SED-Propaganda.

          5
        • Dir ist schon klar das ein Arbeitsloser im Westen mehr Kaufkraft hatte als ein Arbeiter in der DDR?Nicht zu vergessen das diese tollen Sozialisten liebend gern gesehen hätten das die Araber Israel zerstören,nur war der Krieg nach 6 Tagen vorbei und die DDR konnte ihre Untersützung nicht mehr liefern.Gerade ist mal wieder ein Buch darüber erschienen wie es Punks in der DDR erging…und bekanntlich war dort jede Jugendsubkultur den Mächtigen ein Dorn im Auge.

          1
        • Godzilla, Sie können ja immerhin versuchen, meiner Hamster-Metapher mit Gegenargumenten zu widersprechen. Denn am Ende steht sie unwidersprochen da, zusammen mit Ihrem frustrierten Beleidigungsversuch meiner Person gegenüber. Und jeder weiß dann, was das bedeutet.

          -7
        • Atlas: Schon trübe in Deutschland, gelle? Bei Ihrem Erfahrungsschatz empfehle ich ein One-Way nach Habanna oder gleich Caracas. Richtig kuschelig ist es wohl im Sebin Hoch-/Tiefhaus, v.a.in den Kellergeschossen …

          2
        • Und in der DDR gab es immerhin ein Ende mit Schrecken, weil das vereinte Volk schließlich aufgestanden ist. Heute im Kapitalismus hingegen gleicht alles einem Schrecken ohne Ende: Die unteren Hamster strampeln unermüdlich im Rad, hetzen gegeneinander und merken kaum, wie sie dabei von den Ober-Hamstern instrumentalisiert werden. Die Hamster, die ständig gegen die „linken“ Hamster hetzen, erkennen nicht, dass sie nur die Rad-Propaganda der Mächtigen weitertragen – und dadurch selbst Teil des endlosen Strampelns bleiben.

          -9
    • In D haben Verbände und marktrelevante Unternehmen schon immer andern die Zunge in den Allerwertesten geschoben. Duckmäuserei macht auch um die keine Kreise – im Gegenteil (leider).

    • Die gehen doch nicht bankrott.

      Die leben dann halt nur anders.

    • Hallo ihr feigen Wichte, schreibt an eure Eingangstüren doch, wir wollen das Geld der AfD Anhänger nicht!

  • …bei Rossmann und Vorwerk kaufe ich nichts mehr…

    • Haribo und alle Marken,die Haribo herstellt,gehören auch dazu.

    • Ich kaufe da auch nicht mehr ein.

    • Die Müssen aufpassen, das sie nicht warm saniert werden!

    • Ich halte gar nichts von solch einer Denke. Wo ist da bitte der Unterschied zu „Kauft nicht bei Juden!“ ? Nur daß diesmal eine politische Einstellung und nicht die Religion das Ausschlußkriterium ist?

      Außerdem seh ich gar nicht ein, daß die Dummheit von Unternehmern ein Grund dafür sein sollte, mehr Geld/Zeit/Weg aufwenden zu sollen! Idiotische Unternehmer führen ihr Unternehmen ganz von alleine in den Untergang, auch ohne solch einem dämlichen Boykott.

      Diese Boykott-Haltung ist genauso dämlich, wie die, daß ich Gas nicht beim günstigsten Direktlieferanten Russland kaufen darf, sondern das Putin-Gas beim Zwischenhändler Indien oder China kaufen muß, nur um mich dabei dann moralisch überlegen fühlen zu können.

  • Mitglieder Familienunternehmer lt.lobbyregister Bundestag:
    Bundesverband Holzpackmittel
    Miele
    Fürstenberg Institut
    Bauerfeind
    Claas
    Johannesbad Holding
    Kaldewei
    ETW Energietechnik
    AZuR-Netzwerk-CGW
    stela Laxhuber
    Tengelmann
    Gebr.Heinemann SE….
    InFamily Foods Holding
    SG Service
    Bericap
    Wuppertaler Kreis e.V- Bundesverband betriebl.Weiterbildg.
    Fuchs&Cie. Unternehmensberatung
    Sixt SE
    Propan Rheingas
    Allianz für Lobbytransparenz 😇
    Vorwerk
    Deichmann
    Coroplast Fritz Müller GmbH
    Fr.Lürssen Werft
    Merkur.com AG
    Knauf Gips KG

    Mitglieder von Die Familienunternehmer e.V.

    • @ Fundsache Danke für die Liste. Ist die vollständig? Dass Ostermann-Blondie einem eingetragenen Verein vorsteht, ist ja interessant. Und dass der oder sie so schnell umfällt, auch.

      • Ostermann=“die Familienunternehmer“ und lt.
        Lobbyliste sind alle aufgeführt.
        Die „Stiftung Familienunternehmen“ ist deutlich grösser,hat aber mit Ostermann und mit
        „Die Familienunternehmer“nichts zu tun.
        Achten Sie auf den letzten Buchstaben.
        Die Lobbyliste Bundestag kann jeder aufrufen und alles suchen.

    • Fundsache–Liste fast so lang wie damals—„wir haben mitgemacht“. Jeder von uns hat statistisch 32 soziale Kontakte- Wenn wir die mit Druck gegen die o.E.nutzen, werden denen ein paar %te fehlen. Die dortige Kalkulation ist bei ca. 4-5 % eng, da fallen ein paar tausen fehlende Käufer (oder mehr) spürbar ins Gewicht. Auf gehts, wir sind Legion. Unsere Waffen: unser Geld!

      • Es gibt noch weitere Verbände im Lobbyregister
        U.a.die fast namensgleichen „Familienunternehmen“.Ich habe genau hingeschaut,damit nichts durcheinander gerät.
        Der letzte Buchstabe!!

    • ’nen Mähdrescher NICHT kaufen – gebongt. Soviel zu Claas.
      Interessanter für einen Boycott sind schon Sixt (schade eigentlich) und Deichmann.
      Miele (nix mehr mit dt. Wertarbeit, außer der unveränderte Preis) und Tengelmann (Lebensmittel zu Pharmapreisen) sind schon lange raus.

      Wie fing das 1932ff.noch mal an? Was bedeutet eigentlich „Gleichschaltung“ des gesamten öffentlichen Lebens?

  • Money talks…

    • Es war doch nichts Anderes zu erwarten. Viele Mitglieder dieses Verbands der „Familienunternehmen“ sind Konzerne mit Milliardenumsätzen wie Oetker, Henkel, Sixt, Miele, Trumpf, etc. Diese Konzerne sind zwar im Besitz superreicher Familien, haben aber mit dem suggerierten Bild vom kleinen, mittelständischen Familienunternehmen, von denen fast niemand in diesem Verband ist, nichts zu tun.
      Diese Milliardärs-Familien sitzen vermutlich in den Hinterzimmern der Macht bei Champagner und Kaviar mit den Politikern der Altparteien zusammen und werden denen sicher kein Auge aushacken. Dafür haben die Konzerne von der Politik der Altparteien zu sehr profitiert.
      Pleite gehen werden nur die kleinen Mittelständler.

      • Sie vermischen den kleinen Verband „Die Familienunternehmer“ von der Ostermann mit der „Stiftung Familienunternehmen“.

        Haben nichts miteinander zu tun.

      • „Pleite gehen werden nur die kleinen Mittelständler.“
        Mit dieser Politik zu Recht

  • Der Verband hat 6500 Mitglieder. Drei sind ausgetreten. Ein Fiasko.

    • Ist halt wie im Karnickelzüchterverein, da ist auch immer mal ein Karnickel krank…

    • Falsch.
      Sie verwechseln „Die Familienunternehmer“ mit der „Stiftung Familienunternehmen“.

  • Über Thermomix nachgedacht. Jetzt nicht mehr.

    • Kommt mir nicht ins Haus.

  • Am Ende des Tages wird man miteinander reden müssen. Man kann nicht Ein Drittel der Bevölkerung hinter einer Mauer wegsperren. Spätestens nach den Wahlen im Osten, ist das Thema durch. Auch wenn man sich noch so sträubt.

    • Dein Wort in Gottes Ohren….

    • Christiane– die Brandmauer wirkt in Kürze auf andere Weise. Wenn die linksradikalen ihren „Auspuff“dort restlos verbrannt haben, ist es auf der rechten Seite vllt. angenehmer.
      Dann lachen die, die dort noch Platz haben. Und den Rest der links-radikalen politischen Einheits-Parteien-Mischpoke nicht mehr brauchen.

  • Dieser Verband erinnert mich an die Handwerker-Innung, der wir mal angehörten. Man zahlt für nichts viel Geld. Man bekam alle paar Monate eine Innungszeitung, in der nichts stand, was man schon wusste, es war nur zusammen-koperte Ausschnitte aus dem Wirtschaftsteil versch. Zeitungen. Wir sind raus und haben nichts vermisst. Ein Insider berichtete uns, dass die Vorstände mehr Zeit damit verbrachten, wohin von den Mitgliedsbeiträgen der Betriebsausflug gebucht werden solle. Natürlich edel und mit Übernachtung.

  • Als Mitglied in dem Verein würde ich mal eher den Vorstand überdenken, angefangen bei Frau Ostermann (FDP NRW, Lobbyistin).

  • Das wird alles nichts mehr nützen. Der Niedergang ist zu schnell. Die Unfähigkeit in den etablierten Parteien ist zu groß.

  • Nun, es ist so irre wie in Schillers Wilhelm Tell:

    Da haben die sozialistischen Landvögte ihren Hut aufstellen lassen und verbannen jeden, der ihn nicht öffentlich grüßt, hinter die „Brandmauer“ …

    Gessler:
    Ein allzu milder Herrscher bin ich noch
    Gegen dies Volk – die Zungen sind noch frei,
    Es ist noch nicht ganz wie es soll gebändigt –
    Doch es soll anders werden, ich gelob‘ es,
    Ich will ihn brechen diesen starren Sinn,
    Den kecken Geist der Freiheit will ich beugen.
    Ein neu Gesetz will ich in diesen Landen
    Verkünden – Ich will –

    Ein Pfeil durchbohrt ihn, er fährt mit der Hand ans Herz und will sinken. Mit matter Stimme:

    Gott sei mir gnädig!

    (Schiller, Tell, IV,3)

    (Nun, jetzt wird hier also schon Schiller zensiert …)

  • Vielleicht mag der drohende Einnahme- und Mitgliederverlust die Kehrtwende des Familienverbandes begründen. Die eventuellen Umsatzverluste, die möglicherweise darin begründet sind, das der eine oder andere eben bei diesen Familienunternehmen nicht mehr einkauft, stehen auf der anderen Buchhalterseite…

  • Die Parteien spielen hier ganz klar ihre Machtposition aus. Ich denke, dass sich bei den Familienunternehmen die Haltung nicht verändert hat, aber sie von den regierenden Parteien erpresst werden. Druckmittel hierzu haben sie genügend. Kein Zugang mehr von Lobbyisten des Verbandes, keine Unterstützung mehr der Mittelständler im Rahmen der Gesetzgebung…..Es ist schäbig meine Damen und Herren aus der SPD und der CDU, was sie hier tun. Auch zeichnet es sie nicht gerade als Demokraten aus.

    • Momentan wird massiv an allen Fronten Stimmung gemacht.
      Ich habe nebenbei WELT laufen, der pure Wahnsinn was da schon den ganzen Morgen abgesondert wird.
      Und klar spielen die gerade an allen Ecken die Reste ihrer Macht aus!

      • Und dann noch dieser wohlwollende Artikel über den Film mit Habeck….

    • Man siehe sich die leistungslose und immer auf Staatskosten lebende Bas an. Sie hetzt jetzt gegen die Firmen.
      Dazu mein Rat an diese Unternehmer. Macht die Buden dicht und schmeisst alle raus. Sollen sie doch Bürgergeld beantragen.

  • Sie verlassen die Demokratie.
    Sie betreten den Totalitarismus.
    Um „UnsereDemokartie“ zu retten.

  • Der Verfassungsrechtler Prof. emer. Dietrich Murswiek hat vor Jahren in einem Interview bei Tichys Einblick überzeugend dargelegt, dass die Grundlage der Republik die FDGO bildet, die wiederum vom freien und diskriminierungsfreien Wettbewerb unter den Parteien abhängt. Die hier zitierten Gegner, wären also allesamt Gegner der FDGO und also des Grundgesetzes? … muss ich mir jetzt Sorgen machen, dass dem Einzelhandel die Morgenmäntel ausgehen?

  • Dennis Radtke, der Bundesvorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügel, weiß, warum die Familien-Unternehmer eingeknickt sind: „Drohender Mitglieder- und Einnahmeverlust scheint bei Unternehmern zu wirken“, sagte er dem Handelsblatt. Interessant: Der Herz-Jesu-CDUler unterstellt den Familienunternehmern, dass sie nur Angst vor Kauf-Boykotts haben.
    Den Boykott können sie trotzdem haben. Wozu gibt es ebay, TEMU und Amazon?

  • Das beste Nord-Deutschland-Korea das es je gab!

    • Zeit für Trump

  • „Drohender Mitglieder- und Einnahmeverlust scheinen zu wirken“

    Liest sich wie die tatsächliche Begründung für den „antidemokratischen Schutzwall“.

    Oder?

  • Sie scheinen ja über wirtschaftliche Kompetenz zu verfügen: Auf fast ein Drittel der Bürger können sie als Konsumenten verzichten: Applaus!

    • Die Entscheidung mit der AfD zu reden, kam ja nicht von ungefähr und dürfte auch nicht auf eine Forderung einer Minderheit zurückzuführen sein. Bei dieser Kehrtwende sollte man die Drohungen von Bärbel Bas nicht außer acht lassen. Die SPD hat die Macht die Firmen zu gängeln. Allein Klingbeil kann als Finanzminister vermehrte Steuerprüfungen bei Mittelständlern durchsetzen. Es findet sich fast immer etwas und sei es noch so eine Kleinigkeit. Dabei kann man dann mit aller Härte vorgehen. Deshalb, die Schuldigen sitzen in Berlin und in den Regierungsparteien.

    • Und die anderen 66% leben von staatlicher Knete!
      Und genau das ist das Problem bei Wahlen. Deshalb halten die politischen Parasiten , mit schöner leistungsloser Kohle, diese Empfänger von Staatsknete, bei der Stange.
      Nur wenn die AfD Mitglieder und deren Wähler mal die Arbeit einstellen, dann wird es eng!

  • Hat da der Weimer denen die Tickets zum Tegernsee gesperrt oder damit gedroht?
    Man weiß es nicht… vielleicht gibt es ja auch die Separeegespräche nur für besonders eifrige AfD-Gegner.
    Politik ist schon ein besonders schmutziges Geschäft.

    • Hier mal ein wenig Aufklärung über den ganzen linken Politiker Abschaum und auch die CDU gehört dazu!
      Welcher etablierte Politiker würde sich ohne Gage zu einem Gespräch einstellen?
      Nicht einer und vor allem wenn er dazu noch weiß, das der Veranstallter dafür 80.000 Euro bekommen hat. Also will er auch seinen Anteil an dem Geld. Und das ist auch der Grund dafür das sie alle nicht diesen korrupten Weimar fallen lassen können! Denn wenn das geschieht, gibt es nur noch den Ausweg der „Verunfallung“!

    • Diese „Mont Blanc“-Tickets können die sich gar nicht leisten…,-)

      • blackmoney ist wie Wasser.Es bahnt sich immer den Weg.

  • Es waren gerade mal drei von 6500 Fam.-Unternehmen im Familienverband ausgetreten. Es ist also Unfug, was da CDU und SPD behaupten. Vielmehr ist es die Tatsache, dass der Druck aus den Altparteien dazu beigetragen hat. In all den Jahrzehnten der Regierungsteilungen unter den Altparteien ist eine Art Verpflechtung zwischen Politik und Wirtschaft entstanden. Nicht anders als in anderen Staaten und Systemen auch. Die AfD ist eine verhältnismäßig neue Partei und ihr Draht in die Wirtschaft daher noch sehr eingeschränkt. Im Gegensatz zu den Altparteien ist die AfD allerdings eine Partei, die rasant an Mitgliedern wächst und die Akzeptanz des Volkes gegenüber der AfD ebenfalls rasant zulegt (51 % INSA). Eine Beliebtheitsscala, was bei den Altparteien Neid erweckt.

    • Vorsicht.Es gibt den „Verband der Familienunternehmer“ mit r am Ende,um die es hier geht.
      Und dann gibt es die „Stiftung Familienunternehmen“ mit n
      am Ende.
      Das müssen Sie trennen.
      Haben nichts miteinander zu tun.

    • Es ist wohl eher noch Angst als Neid. Denn mit besserer Politik für Bürger und Familienunternehmen könnten die Altparteien durchaus sich einer größeren Beliebtheit erfreuen. Aber das wollen sie nicht. Die Strippenzieher haben ein „weiter in den Abgrund“ befohlen und die Puppen tanzen.

  • man kann die Angst förmlich riechen, jetzt ist schon Erpressung nötig, ich , als Unternehmer, würde mich nicht erpressen lassen, sondern klar sagen; dann gehe ich halt ins Ausland, so what,

  • Eine Machtdemonstration der Herrschenden, eine Demütigung des Verbands der Familienunternehmer und eine neuerliche Warnung an alle, die mit dem Gedanken spielen, an der Brandmauer zu kratzen. Zusammen mit Gießen eine erschreckende Momentaufnahme.

  • Der Druck der Linken Politik hat ein Umschwenken der Familienunternehmer bewirkt.
    Armes Deutschland.

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