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2,29 Euro pro Liter

Dieselpreis erhöht sich innerhalb von zwei Tagen um 12 Cent

Der Dieselpreis hat sich innerhalb von zwei Tagen um zwölf Cent erhöht. Vom Allzeithoch 2022 ist der Preis nur noch drei Cent entfernt. Doch für die Regierung sind nicht die Steuern das Problem.

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un muss für einen Liter Diesel durchschnittlich 2,29 Euro bezahlt werden. (Symbolbild) (IMAGO/HEN-FOTO)

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Innerhalb von zwei Tagen hat sich der Dieselpreis um weitere 12 Cent erhöht. Laut Daten des ADAC kostete ein Liter Diesel am Freitag im bundesweiten Durchschnitt 2,29 Euro. Das ist nur drei Cent weniger als beim Allzeithoch vor vier Jahren, kurz nach Beginn des Ukrainekriegs. Seit Beginn des Iran-Krieges sind der Benzin- und der Dieselpreis kräftig angestiegen. So beträgt der Unterschied zwischen Freitag und dem Tag vor dem Krieg beim Diesel 54,5 Cent. Ein Liter Benzin ist 30,8 Cent teurer geworden.

Auch der Preis für E10 stieg innerhalb von zwei Tagen um 4,2 Cent auf 2,08 Euro pro Liter. Das Allzeithoch bei E10 lag allerdings noch zwölf Cent höher. Der Preisanstieg hat einerseits mit dem teurer werdenden Rohöl zu tun. Andererseits gibt es aus der Politik auch Kritik an den Mineralölkonzernen, dass diese die Kraftstoffe zu stark verteuern würden. In Deutschland steigt der Spritpreis stärker als anderswo in Europa.

Justizministerin Stefanie Hubig ist sich sicher, dass das „nicht an der Steuer“ liege. „Das kann einfach nicht sein“, sagte sie am Mittwoch in der Aktuellen Stunde des Bundestages. Stattdessen vermutet sie Preisabsprachen. Sie und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche fordern daher eine Stärkung des Kartellrechts. Ein Gesetzentwurf sieht vor, dass Tankstellen den Preis für Kraftstoff künftig nur noch einmal am Tag um 12 Uhr erhöhen dürfen. Eine Senkung sei jedoch jederzeit möglich.

Reiche sprach sich für eine Umkehr der Beweislast aus: „In Zukunft müssen Unternehmen nachweisen, wie sie Preise gestalten, nicht mehr das Kartellamt.“ Man vertraue auf den Markt, doch man sei nicht naiv. Den Bürgern wolle man das Signal senden, dass jetzt gehandelt werde (Apollo News berichtete).

mra

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16 Kommentare

  • Die blödeste Regierung seit bestehen der BRD. Merz verpiss Dich schnellstens.

    • Danach kommt der nächste Blöde.

  • In Deutschland möchte man unbedingt für die böse böse Energie sehr viel bezahlen.
    Erst zum Jahresbeginn kamen weitere 7 Cent/Liter für das schlimme Co2 hinzu.
    Und nun beschwert man sich darüber.
    Das verstehe wer kann.

    • die erhoehung um 12 cent findet auch in slowenien und oesterreich statt.

      und tagtaeglich bombardieren die gefuegigen staatsmedien die oesterreicher mit folgenden themen als rettung:

      **Homeoffice „wo möglich“,
      Tempolimit auf Autobahnen, Kennzeichen-Regelungen in Großstädten (ungerade Nummernschilder fahren nur bestimmte Tage),
      weniger Fliegen,
      Car-Sharing pushen,
      öffentliche Verkehrsmittel forcieren.
      Und so weiter.
      Die IEA nennt das „Nachfrageseite“-Maßnahmen – klingt harmlos, ist aber exakt das Repertoire von 2020/21: Bewegung einschränken, Verbrauch drosseln, Verhalten umerziehen.**

      ich hatte schon oefter geargwoehnt, wie willkommen diese bewusst erzeugte krise zur errichtung der NWO ist, und wie sie der agenda 2030 in die haende spielt.
      alles nur zufall?

      https://tkp.at/2026/03/21/lockdown-im-anflug/

  • In Polen steht an fast jeder Tankstelle in Grenznähe ein Schild in deutscher Sprache: „Deutsches Benzin aus der Raffinerie in Schwedt zu polnischen Preisen“. Der Preisunterschied macht bei Diesel circa 50 Cent aus… die polnischen Tankstellen sind nicht nur Grenznähe vielerorts von deutschen Tanktouristen leer gekauft worden, so daß man mittlerweile schon etwas weiter ins Hinterland fahren muß, um dort überhaupt noch tanken zu können.
    Also hört auf die Regierungspropaganda zu wiederholen, daß die Mineralölkonzerne die Kunden abzocken würden.

    • Wenn das Pck Schwedt weniger in Deutschland verkauft, dann halt mehr in Polen. Die Menge wird wohl gleich bleiben, bis auf die Hamsterer.

      Eigentlich hat das Pck ja eine Pipeline nach Sibirien. Wir wollen aber kein Öl oder Gas von jemandem, der einen Angriffskrieg führt. Richtig?

  • Es muss wohl an der Gier der Konzerne liegen und nicht an der Mehrfachbesteuerung.

  • und Morgen wird Der Michel in RP Den Selben Polit Protagonisten erneut „Vertrauen“..und ist Der Spritpreis auch bei 3 EUR, Hauptsache „gegen Räääächts“

  • Reiche sprach sich für eine Umkehr der Beweislast aus: „In Zukunft müssen Unternehmen nachweisen, wie sie Preise gestalten, nicht mehr das Kartellamt.“ Man vertraue auf den Markt, doch man sei nicht naiv. Den Bürgern wolle man das Signal senden, dass jetzt gehandelt werde.

    Nein-sie vertrauen nicht auf den Markt. Sie setzen ideologisch Steuern, erhöhen Nachweispflichten, regulieren was das Zeug hält und wollen jetzt die Beweislast umkehren. Sie versuchen dem Bürger zunehmend die planwirtschaftliche Tendenz schmackhaft zu machen und nutzen die aktuelle Situation um dem Bürger zu verkaufen dies würde zu seinem Wohl geschehen.
    Um die Preisgestaltung nachzuweisen ist Bürokratie erforderlich die jemand bezahlen muss.
    Co2 abschaffen, Steuern senken und Bürokratie abbauen würde sich meiner Ansicht nach direkt bemerkbar machen. Aber um Steuern senken zu können muss man erst mal damit aufhören Geld zum Fenster raus zu werfen.
    Behörden gehören generell auf den Prüfstand-auch Kartellbehörden.

  • Die Hubig meint also, daß das an den Steuern nicht liegen kann. Soso. Tankstellen in Ostdeutschland und Westpolen, bekommen den selben Sprit, von derselben Raffinerie PCK Schwedt. Der Preisunterschied beträgt trotzdem ca 50 Cent. Interessanterweise wird die Raffinerie treuhändisch mehrheitlich von der Bundesnetzagentur betrieben. Die verwaltet nämlich die enteignete deutsche Tochter von Rosneft. Die Hubig lügt mit Vorsatz!

  • So lange Rentner große SUV fahren können, ist der Spritpreis noch nicht hoch genug! Ich schätze bei 4 Euro pro Liter wird Schluss mit lustig sein. Hoffentlich bald!

  • Wie lange läßt Ihr Euch noch verarschen?

  • Was für eine ignorante Thusnelda, diese Hubig. „Sie ist sich sicher, dass es nicht an der Steuer liegt.“ Und diese „Dame“ greift für ihren Unsinn jedes Jahr um die 240000 Euro Steuermittel ab. Unglaublich. Wie kann man so eine Person bloß auf einen solchen Posten hieven.

  • Die Dummheit so mancher Politiker kann man nicht verstehen wenn man mit dem Tonnen schweren Dienstwagen chauffiert wird, oder?
    Schaut euch doch mal eure dämliche Gestaltung an! Steuer, Abgabe und dann wieder Steuer drauf, wie krank und raffgierig muss man sein..Es ist zu kotzen

  • Unsere Politiker sind nicht doof wie sehr oft beschrieben.
    Schlimmer, alles geschied mit voller Absicht.
    Deshalb muss man Sie Verbrecher am Volk nennen.
    Der eigentliche Wahnsinn ist der Wähler
    Der Deutsche Dumm Michl

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