Die große Offenbarung
Während Friedrich Merz Social Media als Fake-News-Schleuder beschränken möchte, muss ausgerechnet das ZDF eine spektakuläre Manipulation der Zuschauer eingestehen. Wo findet man sie denn nun, diese Wahrheit?
Spricht Friedrich Merz über Social Media, dann sieht man ihn regelrecht vor sich: mit ausgestrecktem Zeigefinger auf der Suche nach einem dieser ominösen sozialen Medien auf seinem Handybildschirm. Der strenge Blick geht über die Brille hinweg, die auf die Nasenspitze heruntergesetzt wurde – nach ein paar Minuten Gegrummel wird der Enkel herbeigerufen, der soll das mal aufmachen, außerdem sei es kaputt, das Ding. Dann entdeckt er einen fliegenden Affen, der aussieht wie Donald Trump, und fragt, ob das denn wirklich echt wäre. Soweit die grundsympathische Seite des Friedrich Merz.
Allerdings wäre es wünschenswert, wenn ein Bundeskanzler, der über Teilverbote von genau diesen Medien und eine Klarnamenpflicht spricht, zumindest Berater hätte, die erfassen könnten, was genau diese sozialen Medien eigentlich ausmacht. Die Rede des Friedrich Merz, in der er genau diese Forderungen aufgestellt und dies vor allem mit Fake News und KI-Videos begründet, wird schon dadurch konterkariert, dass kurz zuvor die KI-Fakes im ZDF heute journal aufgeflogen waren und die Rede regelrecht skurril erscheinen ließen. Aber ohne Social Media – vielleicht hat Merz das einfach gar nicht mitbekommen.
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Die KI-Affäre im heute journal ist schon ein starkes Stück. Sie zeigt, wie selbstverständlich das ZDF die Manipulation der Zuschauer im Blick hat und dabei wenig Grenzen kennt – es ist auch eine Offenbarung über den Machtrausch jener Journalisten, die glauben, sie würden die Bevölkerung lenken und die Demokratie schützen; und eine Offenbarung über die tiefe Verachtung gegenüber den eigenen Zuschauern, die man für irgendetwas zwischen dumm und gutgläubig aber erziehungsbedürftig hält. Man möchte sich gar nicht vorstellen, wie das aussehen würde, gäbe es nicht soziale und neue Medien als Korrektiv.
Wo ist sie also nun zu finden, diese Wahrheit? Schützt uns das Heute Journal vor den Falschinformationen auf TikTok, oder schützt uns X vor den Verzerrungen des Heute Journal?
Natürlich ist es von vornherein abwegig zu glauben, man könne soziale Netzwerke irgendwie gesellschaftlich zurückdrängen – das ist, als ob man die Eisenbahn bekämpfen würde. Soziale Medien sind längst die Medien überhaupt und überwiegen in ihrer Gesamtbedeutung längst um Welten die dagegen wirklich kleinen traditionellen Medienformen. Wer glaubt, sie beschränken zu können, hat sie nicht verstanden.
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Im Vorbeigehen räumt Ursula von der Leyen das Atomausstiegs-Dogma und damit einen der größten Polit-Irrwege unserer Zeit ab. Merz stimmt ihr in der Sache zu – traut sich aber nicht, den Worten auch Taten folgen zu lassen.Es wäre schon sinnvoll, die Bildschirmzeit einiger Jugendlicher, und gerade von Kindern, unter 10 Stunden am Tag zu drücken; allerdings wäre das vordringliche Aufgabe der Eltern. Bezogen auf die Produktion von Wahrheit ist die Wirkung der sozialen Netzwerke – also die technische Möglichkeit eines absolut freien Austauschs über alle Grenzen hinweg – natürlich absolut positiv. Korrekturen, Recherchen und Argumentationen werden befreit und beschleunigt. Wer glaubt, dass in solchen radikal freien Diskursräumen die Wahrheit keine Chance gegen das Schreckgespenst des Lügen-Algorithmus hätte, der bezweifelt nicht nur die Mündigkeit des Bürgers, sondern den Sinn einer freien Gesellschaft auf einer existenziellen Ebene.
Wer davon ausgeht, dass ein Bürger nicht im Mindesten dazu in der Lage ist, Quellen abzuwägen und zu diskutieren, der muss eigentlich das ganze System selbstbestimmter Organisation von Menschen in Zweifel ziehen. Wer stattdessen glaubt, Wahrheit ließe sich staatlich, hierarchisch oder demokratisch organisieren, festlegen und steuern, hat den Glauben an eine freie Gesellschaft schon aufgegeben.
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Dabei hat gerade die Affäre um das ZDF Heute Journal wieder einmal gezeigt: Der Wahrheit nähert man sich nicht durch hochintegre Standards in Hinterzimmern und durch vermeintlich moralisch vollkommene Menschen an, sondern durch Druck und Gegendruck, durch Streit, durch den Kampf der Ideen. In einem ZEIT-Porträt ist in dieser Woche über uns das Folgende zu lesen: „Damals hieß es im politischen Berlin: Wäre es nicht Apollo News gewesen, das Weimers Geschäftspraxis aufgedeckt hatte, sondern ein Traditionsmedium, Weimer wäre über die Sache gestürzt.“
Man kann es auch umgekehrt betrachten: Für das Regieren der CDU sind die Traditionsmedien aktuell wesentlich angenehmer als die neuen Medien. Und das ist auch schon alles, was hinter den jüngsten Wortbeiträgen der Partei zu diesem Thema steckt.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Dem ist kaum etwas hinzu zufügen, außer vielleicht: weiter so, liebes Apollo News Team.
Oder: „a really great job“ wie man jenseits des Atlantiks wohl sagen würde.
Sehr gut zusammengefasst-danke 👍
Vollkommen richtig!
Ich empfehle den Kids, daraufhin eigene Debattierclubs aufzumachen, vielleicht im Stil des „Club der Toten Dichter“, nur eben in moderner Version! Das könnte eine nette Subkultur werden. Und Erwachsenen empfehle ich dasselbe. Die Not zur Tugend machen und wieder ins Gepräch und in den Austausch kommen. Und vor Allem, die Smartphone-Freiheit geniessen, einfach das Ding zu hause lassen und verstehen, wie gut doch ein gemeinsamer Spaziergang im Wald und am See sein kann – oder bei den Älteren, nach dem Gottesdienst z.B., vielleicht sich gegenseitig regelmäßig zu bekochen oder gemeinsam zu kochen und sich dabei mit wahrem Interesse zu unterhalten! Oder einen Bücherflohmarkt besuchen, z.B. heute in Gröbenzell bei München.
Das jüngst durch die CDU beschlossene Social Media Verbot für unter 14 jährige wird exakt zu zwei Dingen führen: Erwachsene Menschen werden in diesen Räumen klar identifizierbar werden (das ist das eigentliche Ziel) und Jugendliche unter 14 werden in völlig unkontrollierbare Räume abwandern und dort vermutlich auch bleiben. Wenn es einen Bedarf gibt der nicht befriedigt wird, werden immer Alternativen angeboten. Ein Vakuum in dem sich Geld verdienen lässt besteht in der Regel nicht lang. Nur dass dieses Vakuum dem Zugriff von Eltern dann völlig entzogen sein wird und dass es vermutlich dort dann gar keinen Schutz vor irgendwas geben wird. So etwas nennt man einen „Bärendienst“.
„Wer glaubt, dass in solchen radikal freien Diskursräumen die Wahrheit keine Chance […] hätte, der bezweifelt den Sinn […] einer freien Gesellschaft auf einer existenziellen Ebene.“ 🙏❤️
Immer noch ist es Alexander Wallach gewesen, der zuerst auf Weimers Geschäftspraxen hingewiesen und den Stein der Kritik ins Rollen gebracht hat und der – deswegen – jetzt ohne erkennbare Solidartität von AN unter Beschuss steht.
Angesichts dessen, dass laut Hannah Arendt sich der Gedanke erst beim Schreiben formt, würde eine Abschaltung des Internetzugangs bedeuten, die Freiheit des Denkens, die Kreativität und Spontaneität bereits im Keim zu ersticken. Gerade Kindern und Jugendlichen wären dann die Möglichkeiten genommen, menschlich zu reifen. Der britische Literatur-Nobelpreisträger Harold Pinter warnte ohnehin nicht von ungefähr noch vor Jahren vor einer zunehmenden Infantilisierung der Gesellschaft. Und in der Tat: Vor allem die zutiefst existenziellen Fragen von Leben und Tod können inzwischen nicht mehr erwachsen erörtert bzw. bestenfalls mit der intellektuellen Kraft eines Grundschülers beantwortet werden. Mithin sollte somit die Kritik erlaubt sein, dass zuvörderst die CDU sich selbst die Quellen abgräbt, aus denen die Partei ihre mentale Vitalität schöpft. Dass nicht Macht, sondern Geist die Ehre Deutschlands vor der Welt ausmacht, würde daraufhin bloß eine hohle Phrase sein.
Nur zur Erinnerung: Bereits vor der massenhaften Verbreitung des Internets kritisierte der Ökonom Karl Georg Zinn, dass die Adoleszenzphase sich zunehmend in die Länge zieht und immer öfter selbst noch im vergleichsweise hohen Alter von 40 Jahren keinen Abschluss findet. Der Volkswirtschaft sind damit enorm hohe Kosten aufgebürdert, die von der Allgemeinheit kaum zu stemmen sind. Hätte insofern die CDU wirklich ein Interesse an einer gesellschaftlichen Blüte, würde nichts unversucht gelassen, vor allem das Erwachsenwerden sehr viel früher zu ermöglichen. Milliardenbeträge kämen dann frei und stünden für zukunftsträchtige Investitionen zur Verfügung. Jedwede Verschuldung öffentlicher Haushalte würde sich dadurch von vornherein erübrigen. Das gestern vom Parteitag in Stuttgart beschlossene Verbot, dass Unter-14-Jährigen untersagt sein soll, noch so bescheidene Beiträge für ein gedeihliches Zusammenleben zu leisten, lässt somit das Moment der Rationalität völlig vermissen.
Übrigens: Spricht am vergangenen Freitag, den 20. Februar 2026 Friedrich Merz von „Hochleistungen“, zu denen der Vorsitzende der CDU die Bevölkerung antreiben will, darf nicht vergessen werden, dass freie Wissenschaftler als den dazu allein Befähigten sich längst einem akademisch wenig leistungsfähigen Umfeld ausgesetzt sehen. So greift vor allem das Finanzamt tief in deren Arbeitsvermögen ein, indem unter Androhung von Zwang so manche Erklärung zu einem Einkommen abgegeben werden muss, das einzig wegen eines Todesfalls zur Auszahlung kam. Damit ist schon Staats wegen die wissenschaftliche Diskussion zu Fragen zum Stillstand gebracht, von denen das Leben vieler Menschen abhängt. Gemeinhin müsste angesichts dessen von einem Verstoß gegen die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis die Rede sein. Aber Behörden sind inzwischen offenbar sakrosankt und können sich alles erlauben.
H. Arendt meinte mit „Schreiben“ aber was Anderes. Lassen Sie die Kinder mal schreiben und zwar mit dem Stift. Jeder Kognitionspsychologe kann ihnen den Unterschied zwischen diesem „Schreiben“ und dem Reindappen sinnentstellter Mitteilungen erklären. Anders gesagt: Ältere müssen ja regelrechte Vollhonks sein, wenn man Ihrem Gedankengang folgt. Klarer Fall von Altersdiskriminierung.
Auf die Frage von Günter Gaus: „Wenn Sie schreiben, so dient es Ihrem eigenen, weiteren Erkennen?“ antwortete Hannah Arendt am 28. Oktober 1964: „Ja, weil jetzt bestimmte Dinge festgelegt sind. (…) Worauf es mir ankommt, ist der Denkprozeß selber“.
Es gibt Seltendenker und Selbstdenker.
Und so haben sich diese Politiker selbst, in die dritte Kategorie der von Machiavelli definierten dreigeteilten menschlichen Ordnung eingeordnet. Die, die verstehen, ohne dass sie es erklärt bekommen, die, die verstehen, nachdem es erklärt wurde und zuletzt die, die auch nachdem es erklärt wurde, nichts verstanden haben.
Der Darstellung ist nichts hinzuzufügen
„Es wäre schon sinnvoll, die Bildschirmzeit einiger Jugendlicher, und gerade von Kindern, unter 10 Stunden am Tag zu drücken; …“
Ich bin so alt, daß ich mich noch daran erinnern kann das ähnliche Forderungen schon kurz nach der Einführung des Fernsehens erhoben wurden! Fernsehen war ja so schädkich!
Nein. Einen Trugschluss verbreiten, der für die Realität gehalten wird, ist keine Manipulation.
Eine Manipulation wird es erst, wenn der Trugschluss bewusst wird, dass er einer ist und an der bisherigen Aussage festgehalten wird.
Die Überzeugung, jedes Verbreiten von einem Trugschluss sei eine Manipulation, ist beispielsweise selbst ein Trugschluss, der für die Realität gehalten wird.
Die aktuelle Epoche Aufklärung kann einen Trugschluss (z.B. diesen) nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.
Daniel Günther heute zum Sonntags Stammtisch im BR zur Lanz Sendung und dem Nius Bericht dazu… sehrnswert. 😜
Die Entmündigung..
Wurde..
Unter allgemeinen Applaus..
Mutti macht schon..
Siehe..
https://de.wikipedia.org/wiki/Alternativlos
Dabei wurde das Schlagwort „alternativlos“ in verschiedenen Zusammenhängen insbesondere ab 2009 von Angela Merkel und anderen Mitgliedern der Bundesregierung verwendet.[13][14][15][16] Mit dieser Begründung waren mehrere politische Entscheidungen gerechtfertigt worden.[17] Die Jury befand:
„Das Wort suggeriert sachlich unangemessen, dass es bei einem Entscheidungsprozess von vornherein keine Alternativen und damit auch keine Notwendigkeit der Diskussion und Argumentation gebe. Behauptungen dieser Art sind 2010 zu oft aufgestellt worden, sie drohen, die Politikverdrossenheit in der Bevölkerung zu verstärken.“
– Zitat der Jury-Entscheidung[18]
Was regt Ihr euch auf..
So wie Bestellt..
So geliefert..:-)
Medien sind ein Geschäftsfeld, auf welchem Geld verdient werden muß bzw. die Gesellschft eben zu formatieren ist von Seiten der aktuellen Politik. Davon sind fast Alle betroffen, wenn man von Kleinstkanälen absieht, welche aber auch betteln mit Kontonummern. Die sogenannte Wahrheit, bestimmt der Leserkreis und muß nicht unbedingt die Realität sein. Sorry, ist bei AN und Geopolitik meiner subjektiven Meinung nach auch oft der Fall. Ein Sprichwort aus dem Steuthema ist da passend – „Es muß klar sein aber nicht wahr sein“.
„Wer davon ausgeht, dass ein Bürger nicht im Mindesten dazu in der Lage ist, Quellen abzuwägen und zu diskutieren, der muss eigentlich das ganze System selbstbestimmter Organisation von Menschen in Zweifel ziehen.“
Leider muss man das aber. Die Masse ist nicht in der Lage KI-generierte Fake-Bilder zu erkennen. Genau deshalb laufen sie ja auch über solche „Premiumsendungen“ wie das „Heute-Journal“. Bilder für die Masse, werden von der Masse bereitwillig geschluckt. Und diese Konsumenten sind ganz schlecht auf die neuen Medien im Internet zu sprechen, denn erstens ist die Glotze ihr heiliger Gral, und zweitens ist das Internet tatsächlich mit Fake-Bildern und Fake-Videos durchseucht. Dies leugnen zu wollen, bringt uns nicht weiter. Wie wir dieser technisch möglichen Manipulationsflut entkommen wollen … ? Vermutlich braucht es dafür strenge Gesetze.
Die „Masse“ schaut viel weniger Fernsehen, als Sie vermuten. Was mir auffällt, ist, daß auf Baustellen und im Auto viel Hörfunk präsent ist. Dessen propagandistische Wirkung wird vermutlich unterschätzt. Er wird beiläufig konsumiert und die Botschaft unterbewußt verarbeitet.
Richtig : Der Hörfunk ist eine absolut unterschätzte Gefahr.
Wer wie ich nie Radio hört und dann mal einen Sender sucht, kommt aus der Schappatmung gar nicht mehr raus.
Die Reaktion auf meinen Kommentar verstehe ich nicht. Wer vom ÖRR nur wahrheitsgemäße Berichterstattung verlangt, muss es doch auch für das Internet tun. Es sei denn, er will selbst mit unlauteren Mitteln manipulieren.
Falsch. Nehmen Sie sich den Medienstaatsvertrag vor. Genau diese Sorgfalt ist das GG des Journalismus. Das ZDF erfüllt diese nicht, wenn es die Kontrolle über die Bilder verliert. Eine Kündigung wäre mit einer Privatisierung des ZDF nur konsequent.
Jeder ÖR-Sendeanstalt ist verpflichtet, auf den Clips sichtbar einzutragen: „KI-Generiert „
Wer vom ÖRR nur wahrheitsgemäße Berichterstattung verlangt, muss es doch auch für das Internet tun.
Ihnen ist aber schon klar, dass man für den ÖRR Pflichtbeiträge bezahlt (im Gegenzug ist eine objektiv-neutrale Berichterstattung gesetzlich verankert), das Internet aber gratis ist.
Soziale Medien kennen die meisten CDU “ Fachkräfte “ nur vom Hören , Sagen !
Aber natürlich reicht Ihnen das für die Urteilsfindung !
Lächerlich ist noch Vorsichtig ausgedrückt !
Hände weg von unseren Kindern !
Hatten die Verschwörungstheoretiker die ganze Zeit Recht?
Jasmin Kosubek
https://www.youtube.com/watch?v=_VquIo52ThA
… macht viel zum Verständnis
Die Linke hasst uns | Jasmin Kosubek interviewt Max Mannhart
In ihrer Weltfremdheit und Arroganz erinnern mich Merz und seine „Follower“ immer mehr an die abgehobene Funktionärskaste in der DDR. Die leben in ihrer eigenen Welt, halten sich für die Herrscher des Landes und empfinden jede Kritik als Majestätsbeleidigung. Dass Merkel gefeiert wird, ist nur folgerichtig. Adenauer, mit dem sich Merz so gerne vergleicht, würde sich sowas von aufregen – wahrscheinlich hoch medienkompetent auf X oder anderen „neuen“ Plattformen.
Ja, bei nüchterner Betrachtung eine Art Feudalsystem, räumlich abgeschottet, hoch privilegiert, auf Reisen mit gepanzerten Prunkgefährten, auf das niedere Volk verächtlich herab blickend, aber ihre Frohndienste mit aller Macht eintreibend.
Herr Mannhart, Sie haben vergessen, vor Beginn des ersten Abschnitts Ihres Beitrags das Wort „Satire“ oder „Gedankenexperiment“ zu schreiben. Wenn das mal nicht „Hessen gegen Hetze“ erfährt…
Wie auch bei seiner Bemerkung, er würde den Wählern „reinen Wein“ einschenken, zeigt sich auch bei der Klarnamenpflicht, dass diesem Kanzler jeglicher Realitätsbezug abhanden gekommen ist.
Wenn er über die „maximale Transparenz“, die von ihm gefprdert würde, lamentiert, vergisst er mehreres: Die maximale und vollständige Transparenz betrifft seine Amtsführung, nicht sein Privatleben. Und sein Privatleben und er als Person ist mit Personschutz, gepanzerter Limousine, Majestätsbeleidigungsparagraph usw bestens und in einer Art geschützt, wie es beim einfachen Bürger völlig undenkbar ist.
Wie die inflationären Hausdurchsuchungen zeigen: Der Staat hat schon viel zu viel Zugriff auf Privatpersonen und scheut sich auch nicht, dies zu schikanösem Terror jenseits allem Rechtsverständnisses auszunutzen. Und Merz reicht das noch nicht mal. Es wird Zeit, dass diese Legislatur zu Ende geht. Sie hat bisher nur Schlechtes gebracht und wird auch weiterhin nichts Gutes bringen.
Wenn Sie wenigstens rational begründen würden, warum diese „Klarnamenpflicht“ weder Herr Merz oder dem BK Merz etwas bringt, hätten wir was von dem Kommentar.
Es wäre ja nur logisch, den unter 14-jährigen auch den Zugang zum ÖRR zu unterbinden, um sie vor FakeNews und Propaganda zu schützen
Dann doch wohl auch gleich der Schule…
Wenn Hinterzimmerdeals, nicht öffentliche Debatten, Ausschüsse und Anhörungen stattfinden bei dem Parteienadel – dann sollte man Füße stillhalten wenn es um Klarnamenpflicht geht.
DENN wenn Merzowitsch mit „offenen Visier“ fordert,
KOMMT Forderung nach „Transparentem Regieren“ vom Volk millionenfach zurück.
Ein Vielleicht-Kanzler, der seine Legitimation nicht offen legen will,
ein Bundeskabinett das wg. all dem Wahlkampf nicht handeln will.
Ministerien, die Mrd. zweckentfremden
Minister im Amte belassen, Abgeordnete ebenso die eigentlich von Ermittlungsbehörden unter die Lupe genommen gehören
usw.
Wer Transparenz gesetzlich umsetzen will, sollte erst einmal bisherige verpflichtende Transparenz selbst liefern, würden manche sagen.
HINTERFRAGUNG von ÖR-Nachrichten
Was also tun? Wem oder was kann man, gerade in der digitalen Sphäre, überhaupt noch trauen? Und wie sähe eine Demokratie aus, deren mündige Bürger sich nicht mehr verlässlich informieren können?
Der Soziologe Nils Kumkar, Autor von Büchern wie «Alternative Fakten» und «Polarisierung», forscht seit vielen Jahren über Dynamiken digitaler Desinformation. Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger klärt er über Wesen und Wirkung von Fake News auf – und räumt gleichzeitig zahlreiche Fehlannahmen aus dem Weg.
Entlarvt sich die angenommene Bedrohung unserer Demokratie durch Fake News am Ende gar selbst als «Fake»?
https://www.srf.ch/play/tv/sternstunde-philosophie/video/fake-news-oder-echte-gefahr-die-wahrheit-hinter-desinformation?urn=urn:srf:video:5ca7f439-ad92-4d63-a140-5c1cab100356 60 Min. sehenswerte Gespräch
Dass die Kartellparteien und die Mainstreammedien die Wähler erziehen wollen, dürfte den meisten bewusst sein. Sei es durch Relotius-Berichte, Framing-Manual, Correctiv-Kampagnen oder Meldungen, über die in Nachrichten einfach nicht berichtet wird, weil es nicht zur politischen Haltung passt. Aber mit dem ZDF KI-Skandal wird der ÖRR jetzt nur noch zur einzigen Propagandamaschine.
Wozu waren z.B. am Bundesparteitag der CDU überhaupt noch 200 Mitarbeiter des ÖRR wenn die Art und Richtung der Berichterstattung schon vorher feststeht?
Der größte Lügner der Geschichte, der selber durch Lügen an die Macht kam, will gegen das Grundgesetz und die Meinungsfreiheit vorgehen. Wir alle sollen einen Maulkorb bekommen.