Entlastungspaket
Tankrabatt-Fail: ifo-Institut sieht beim Diesel nur vier statt 17 Cent Entlastung und veröffentlicht einen Tracker
Der staatliche Tankrabatt sollte Autofahrer spürbar entlasten – doch an den Zapfsäulen kommt bislang nur ein Teil der Steuersenkung an. Besonders beim Diesel bleibt die Wirkung nach Berechnungen des ifo-Instituts deutlich hinter den Erwartungen zurück.
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Der Tankrabatt der Bundesregierung zeigt nach ersten Auswertungen eine deutlich geringere Wirkung als angekündigt. Nach Berechnungen des ifo-Instituts sind in den ersten Tagen nach Einführung vor allem beim Diesel nur Teile der Steuersenkung an den Zapfsäulen angekommen.
Von der rechnerischen Entlastung von rund 17 Cent je Liter seien beim Diesel im Schnitt lediglich etwa vier Cent weitergegeben worden. Bei Super-Benzin lag der Wert bei rund zwölf Cent. Grundlage ist eine Auswertung des ifo-„Tankrabatt-Trackers“, der die Preisentwicklung in Deutschland mit jener in Frankreich vergleicht. Als Ausgangspunkt dient der 23. April, der Tag vor dem parlamentarischen Beschluss des Tankrabatts.
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Die Bundesregierung hatte die Energiesteuer auf Benzin und Diesel zum 1. Mai befristet gesenkt. Formal beträgt die Absenkung 14,04 Cent je Liter; zusammen mit dem geringeren Mehrwertsteueranteil ergibt sich eine Entlastung von rund 17 Cent. Die Maßnahme ist bis Ende Juni befristet und führt laut Bundestag zu Steuermindereinnahmen von rund 1,6 Milliarden Euro.
Gerade beim Diesel bleibt nach ifo-Berechnung ein großer Teil der steuerlichen Entlastung bislang ohne sichtbaren Effekt für Verbraucher. Allerdings ist die Schätzung mit einem methodischen Vorbehalt verbunden: In Frankreich könnte ein verschärfter Preisdeckel einzelner Anbieter den Vergleich beeinflusst haben. Nach Einschätzung des ifo-Instituts ändert das jedoch nichts daran, dass die Weitergabe beim Diesel deutlich schwächer ausfällt als bei Benzin.
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Auch der ADAC sieht die Entlastung bislang nicht vollständig bei den Autofahrern ankommen. Am Sonntag, dem 3. Mai, lag der bundesweite Tagesdurchschnitt bei 2,017 Euro je Liter Super E10 und 2,104 Euro je Liter Diesel. Gegenüber dem 30. April waren das nur 10,9 Cent weniger bei E10 und 11,1 Cent weniger bei Diesel. Der ADAC verweist zudem darauf, dass der Rohölpreis niedriger lag als vor Einführung des Rabatts.
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Vielleicht hat der Finanzminister seinem Wunsch Ausdruck verliehen, daß der Spritpreis doch bitteschön nicht zu sehr sinken solle?
Immerhin werden ihm die unerwarteten Steuer-Milliarden € doch gut gefallen.
Wie kommt es eigentlich dass man überall in den Nachrichten und sogar bei Welt ewig hört dass der Tankrabatt den Staat Ja Milliarden kostet ?
Nach meiner Rechnung nimmt er nur etwas weniger ein als er jetzt könnte . Im Vergleich zu vor dem Irankrieg verdient der Staat trotzdem ohne Ende mehr !
Zumal am ende der Bürger ja das vermeintlich gesparte Geld auch noch für andere hoch besteuerte Dinge ausgeben wird ! Alleine 19% Mehrwertsteuer !im schnitt !
Es sind tatsächlich nur 14 Cent, aber die sind an den Liter Kraftstoff gebunden.
Die restlichen 3 Cent sollten sich aus der eingesparten Mehrwertsteuer errechnen – das wird aber insgesamt nicht aufgehen, da die Konzerne die Preise anziehen und sich der Endpreis, aus dem die Mehrwertsteuer errechnet wird, faktisch kaum ändert.
Die 14 Cent sind aber tatsächlich weg, nur haben die jetzt nicht die Endkunden, sondern die Mineralölkonzerne. Da ergibt sich bei 120 Millionen Litern Diesel und 60 Millionen Litern Ottokraftstoff pro Tag über 2 Monate ein schönes Sümmchen, mit dem wir Steuerzahler die Ölmultis pampern.
Wie das? Nun, die 14 Cent pro Liter reißen in unseren Steuersäckel ein hübsches Loch durch Mindereinnahmen, die der Steuerzahler anderweitig aufbringen muss.
PS: ich hab’s jetzt nicht ausgerechnet, um welche Summe es insgesamt geht. Sind mir zu viele Nullen (oder doch: es dürften so um die 756000000 € werden).
Genau diese Farge stelle ich mir immer, wenn auf der Betriebsversammlung die Finanzen kommen.
Da wird dann was von Verlusten erzählt, nur weil die Ziele nicht eingehalten werden. Das sind KEINE Verluste sondern entgangenen Einnahmen.
Und alle stehen und sitzen da und nicken.
Wenn ich die Leute drauf anspreche, daß es sich NICHT um Verluste handelt, sondern die Auftragslage eben nicht der Prognose gefolgt ist, dann bin ich die Blöde.
Rabatt, Rabatt, papperlapapp. Rabatt hat keinen Wert, wenn der Basiswert flexibel ist – und das ist er in den meisten Fällen. Maßgebend sind nur absolute Zahlen. Ich will keinen Rabatt, sondern eine verbindlich Preiszusage. Ganz einfach.
17 Cent Entlastung? Bei täglich 120 Millionen Litern Diesel und 60 Millionen Liter Ottokraftstoff (mehr oder weniger) macht das ein schönes Sümmchen. Das lassen sich die Mineralölkonzerne nicht entgehen – zumindest schneiden sie sich von dem Kuchen ein schönes Stück ab und grinsen sich eins.
Und was soll man sagen: es war vorher schon klar, wie das laufen wird….
Somit hat der deutsche Steuerzahler wieder mal ordentlich Schmiergelder gezahlt.
weiter geht´s
Der Autohändler Autolöwen mit Sitz in Schwäbisch Hall hat einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.
Der Antrag sei noch im April eingereicht worden, wie ein Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters Markus Schuster von der Kanzlei Schultze & Braun der „Heilbronner Stimme“ bestätigte.
Von der Insolvenz sind nach Angaben des Sprechers insgesamt 138 Angestellte und 34 Auszubildende betroffen.
Der Schweizer Pharmakonzern Novartis schließt ein Werk in Deutschland.
Der Produktionsstandort im südlichen Baden-Württemberg soll bis Ende 2028 schließen, teilte das Unternehmen mit.
Betroffen sind 220 Arbeitsplätze, die abgebaut werden sollen. Man verständige sich nun mit den Arbeitnehmervertretungen. Der Standort, an dem Tabletten und Kapseln hergestellt werden, sei nicht mehr wettbewerbsfähig, heißt es.
Man bekenne sich aber weiter zum Standort Deutschland…
Wer hätte das nur wieder gedacht?
😀
„Besonders beim Diesel bleibt die Wirkung nach Berechnungen des ifo-Instituts deutlich hinter den Erwartungen zurück.“
Allein schon, dass man für diese Erkenntnis die Berechnung eines „Experten“-Institutes braucht, zeigt wie verrückt das hier alles ist. Wenn ich an der Tankstelle vorbeifahre und meine Augen(!) auf die Anzeige richte, kommt das selbe raus!
Beim Diesel liegt es daran, dass er zu einem großen Teil wegen der erforderlichen enormen Menge eingekauft wird und die Steuer schon beim Einkauf fällig wird. Der Diesel in den Tanks der Mineralölkonzerne wurde vor dem 1. Mai eingekauft und daher dauert es etwas, bis der Nachlass überhaupt durchlagen könnte (aber nie durchschlagen wird).
Dazu ist aber zu sagen, dass die Konzerne ab Tag 1 des Irankrieges die Kraftstoffpreise in Erwartung steigender Ölpreise hochgeschraubt haben, obwohl in ihren Tanks noch massenhaft günstig produzierter Kraftstoff aus günstig eingekauftem Öl lagerte. Teilweise wurden die Preise in diesem kurzen Zeitraum von wenigen Wochen in der Spitze um bis zu 70 Cent pro Liter erhöht, wobei sich Steuern und Abgaben in diesem Zeitraum nicht verändert haben (außer der Mehrwertsteuer – die stieg in der Zeit wegen der prozentualen Ausrichtung am Gesamtpreis automatisch maximal um 13 Cent/Liter), Sowas nennt man Gewinnmitnahme.
Die Mineralölindustrie muss ihr Geld wieder reinbekommen, da Kunden weniger tanken !
Ein Tankstellenbesitzer konnte das weitgehend bestätigen.
Zuvor tankten viele Kunden ihr Fahrzeug noch voll und z.Zt. nur bis zu 50 E !
Jetzt verstehe ich auch, das ein Gericht den Einsatz des Bundeskartellamt in Sachen ./. mögl. Preisabsprachen der Mineralölindustrie untersagt hat.
Politik, Mineralölindustrie und Justiz arbeiten gut zusammen.
Erste und letztere gehören schließlich zum System der Überwachung und Ausbeutung !
Man hätte es pauschal über die Kfz Steuern machen können. Dann wäre es aber ein Verlust für’s Steuer und Abgabenaufkommen gewesen. So ist es ein Gewinn und wird den Wählern als Geschenk verkauft. Der Wähler ist in der Mehrheit eben zu dumm.
Das passiert wenn ein Finanzminister nicht wirklich weiss wovon er redet. Der Markt holt sich das Geschenk der Bundesregierung ab. Lieber Herr Klingbeil, die Energiemärkte sind weltweit organisiert und interessieren sich einen Sch… was die Sozialisten in Berlin wollen. Die nehmen einfach das Geld und verschwinden. Wenn Sie wirklich etwas an die Verbraucher hätten geben wollen, dann nur d i r e k t. Anfängerfehler?
es ist wie bei den Mieten. Baut ein staatliches Tankstellennetz auf und verkauft den Sprit zu fairen Preisen, zack ist die Erpressung der Multis zu Ende. Baut mehr Sozialwohnungen in Deutschland statt in der Ukraine diese Wohnungen zu fördern und Zack ist der Mietwucher zu Ende. Aber auch fragt man , warum macht Ihr es nicht, allein das man dieses Pfund in die Waagschale wift reicht vielleicht schon aus. Nur mit solchen Politlern ist das nicht zu machen. Sind nicht für das Volk
Funktioniert nur bei eigenen Quellen. Deutschland hatte ja ein sehr wettbewerbsfähiges umweltfreundliches Energienetz. Damit hatte Deutschland für Jahrzehnte günstige Preise. Wer hat das zerstört?
Merkel, Grüne, SPD!
USA nicht zu vergessen
Und das nennen wir dann VEB Mineralöl-Deutschland?
Sozialistische Planwirtschaft? Eher nein danke.
Wenn sich unsere Politiker darauf besinnen, endlich wieder vernünftige Politik ohne ideologischen Antrieb zu machen, brauchen wir keine Planwirtschaft.
Planwirtschaft bedeutet immer das Ende von Wohlstand.
Der Geist der DDR lebt anscheinend noch.
Exakt weil Energie Verkehr und Infrastruktur überlässt man nicht börsengetriebenen Konzernen!
Hallo? Natürlich muss die Wirtschaft die Freiheit haben, die Menschen unfrei zu machen. Und natürlich muss der Mensch die Freiheit besitzen, sich darüber zu beschweren, dass er unfrei ist, weil er die Freiheit genutzt hat, eine auf Freiheit basierte Wirtschaft zu fordern und durch sein eigenes Verhalten zu fördern. Wo kommen wir denn sonst hin?
@Altlast
Alter, dir gehts doch nicht gut.
Du willst doch eh Unabhängigkeit durch Konsumverzicht. Kannst also überall völlig frei hinlaufen, sogar Europaweit. Was hindert dich daran?
Die Spritpreise sind nicht dein Problem, du hast ganz andere.
Kannst du auch nur ein einziges mal im eigenen Kontext denken?
Sagt der Wadenbeißer!
Wie so ein lästiger Hund, der sich festgebissen hat.
Wortleser, zieh Leine!
Die Wohnungsnot wäre schon beendet, wenn man alle Ausländer, die sich unberechtigt im Land aufhalten, aber aus Steuergeldern vollumfänglich alimentiert werden, in ihre Heimatländer zurückbringen würde.
Macht man nicht ,des wäre ja Sozialistisch.
Man mag den Raubtierkapitalismus. besonders der Deutsche knechtet gerne.
Nein!
Doch!
Oh!
4 Cent „Entlastung“ – ok, wir befinden uns halt in einem Irrenhaus, man muss es nehmen wie es kommt.
Ich kann 100 x 4 Cent aus der Tasche ziehen und fühle mich immer noch nicht entlastet.
Ist doch eh nur noch ein Witz.
Dummland und die autoritäre EU haben doch schon längst höhere Spritpreise für die nächsten Jahre beschlossen. Die ganze Aufregung, über die zukünftig noch günstigen wahrgenommenen Preise, zeigt doch nur das Unvermögen der Gesellschaft das zu erkennen, was schon längst beschlossen wurde, wie dumm darf man sein?
In diesem Kontext ist die aktuelle Dabatte, das aktuelle Handeln doch nur ein Dummländer Theater. Das die Maßnahmen der Regierung wirkungslos bleiben ist sicher auch die Intension der Regierung, allein einen Teil der Steuermehreinnahmen nun als „Wohltat“ für zwei Monate zu senken… Dummländer.
Altparteien Kloakler produzieren halt nur Scheissdreck…