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Luke Mockridge, Till Lindemann, Christian Ulmen: Mit perfiden Mitteln stellt „Der Spiegel“ prominente Männer als Triebtäter an den Pranger. Das Magazin erhält dafür zwar eine presserechtliche Klatsche nach der anderen, doch das juckt die schreibenden Metoo-Aktivistinnen nicht. Ihr Vorgehen hat Methode.

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Als „Sturmgeschütz der Demokratie“ bezeichnete Rudolf Augstein sein Nachrichtenmagazin, das er mit 23 Jahren gründete. Er meinte damit, dass der Spiegel mit investigativem, konfrontativem Journalismus den Mächtigen auf die Finger schaute – und nötigenfalls auch klopfte. Ein neues Berufsverständnis, das kritische Nachwuchsjournalisten prägte und sie von einer Karriere beim Hamburger Magazin träumen ließ. Doch davon ist nicht mehr viel übrig.

Statt auf Enthüllungsrecherchen, die in Vorstands- und Ministerialbüros, in Staatskanzleien oder im Bundeskanzleramt für Nervosität sorgen, hat sich der Spiegel auf eine perfide Form der Volkserziehung spezialisiert: den medialen Pranger. An ihn stellt er Männer, denen Frauen Dinge vorwerfen, die teils nur grenzwertig und teils klare Grenzüberschreitungen sind – bei denen es sich aber, und das ist das Perfide daran, um unbelegte Behauptungen handelt.

Ob Julian Reichelt, Till Lindemann, Luke Mockridge oder jüngst Christian Ulmen: Die Masche des Spiegel-Prangers ist stets dieselbe. Auf die erste, als Spektakel inszenierte Veröffentlichung folgen kleinteilige presserechtliche Auseinandersetzungen. Denn die Betroffenen wehren sich gegen die Verdachtsberichterstattung und erzielen dabei oft in wesentlichen Punkten juristische Erfolge. Die Redaktion muss ihre Berichte dann nachträglich korrigieren. Für sie ist das verkraftbar, denn die erwünschte Wirkung haben sie dann schon längst erzielt. Vor allem, weil zahlreiche andere Medien die Vorwürfe längst aufgegriffen und weitererzählt haben.

Perfektioniert hat diese Methode die Spiegel-Journalistin Juliane Löffler. Sie hat darüber sogar ein Buch geschrieben, das den Titel „Missbrauch, Macht & Medien – Was #MeToo in Deutschland verändert hat“ trägt und 2024 im hauseigenen Buchverlag erschienen ist. Darin wird deutlich: Sie fühlt sich als Teil einer internationalen feministischen Bewegung, die gegen das Patriarchat und für strengere Gesetze gegen sexuelle Übergriffe kämpft. Die Einzelfälle, über die sie berichtet, sind für die schreibende Metoo-Aktivistin nur Mittel zum Zweck. 

„Aber nur über das System zu schreiben, wird nichts verändern. Missbräuchliche Handlungen haben am ehesten Konsequenzen, wenn Namen genannt werden“, schreibt Löffler im Vorwort. „Dass ein ganzes Land wochenlang über mutmaßliche Missstände diskutiert, passiert, wenn Namen fallen. Julian Reichelt. Oder Till Lindemann.“

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Ihre Recherchen zum Liebesleben des damaligen Bild-Chefredakteurs Reichelt brachten Löffler zum Spiegel. Ihr vorheriger Arbeitgeber, der Regionalzeitungsverleger Dirk Ippen, hatte die Veröffentlichung abgelehnt. Noch während Löffler dort angestellt war und offiziell im „Ippen Investigativ“-Team arbeitete, ging sie mit dem Material zum Hamburger Nachrichtenmagazin. „Nun stand ich plötzlich im zwölften Stock einer der mächtigsten Redaktionen in Deutschland“, schreibt Löffler darüber in ihrem Buch. Vielleicht ist ihr in diesem Moment klar geworden, welche Feuerkraft Augsteins Sturmgeschütz nach wie vor hat und wie nützlich es in ihrem Kampf gegen männliche Vorherrschaft sein könnte.

Im Oktober 2021 erschien ihre verhinderte Reichelt-Recherche im Spiegel. Vier Monate später wechselte sie als feste Redakteurin dorthin. Seitdem arbeitet Löffler daran, den Spiegel zur Speerspitze der Metoo-Bewegung zu machen. Eine wichtige interne Verbündete ist dabei die Politikredakteurin Ann-Katrin Müller. 

Der erste Mann, den die beiden Spiegel-Redakteurinnen mit einer gemeinsamen Recherche auf die Titelseite brachten, war Till Lindemann, Frontmann der Band Rammstein. Den Käufern des Magazins wurde versprochen, „das perverse Groupie-System eines Weltstars“ zu enthüllen. Eine Schlagzeile, die eher an die Boulevard- und Klatschpresse als an ein investigatives Politikmagazin erinnert. Und mit deren Methoden war die Titelstory dann auch zusammengeschrieben: eine aus teils wahren und teils behaupteten Versatzstücken geschickt konstruierte Geschichte, deren Kernvorwürfe sich im Nachhinein als nicht belastbar herausstellten.

Lindemann, der sich mithilfe der auf Metoo-Fälle spezialisierten Medienrechtskanzlei Schertz Bergmann gegen die Spiegel-Berichterstattung zur Wehr setzte, erzielte vor Gericht mehrere Erfolge. Im Eilverfahren verbot das Oberlandesgericht Hamburg dem Magazin, wesentliche Teile des Textes weiterhin zu verbreiten. Die Online-Version des Artikels musste deutlich entschärft werden.

Bezeichnend ist, dass zu den gerichtlich verbotenen Aussagen der mit Abstand krasseste Vorwurf zählt, den die Spiegel-Rechercheurinnen in ihrem Text Lindemann gemacht hatten. Wobei sie diesen Vorwurf nicht wörtlich erhoben hatten – weil dies die Indizien überhaupt nicht hergaben –, sondern ihn sehr geschickt so in den Text hineinkonstruierten, dass beim Leser der erwünschte Eindruck erweckt wurde.

Es ging um den Verdacht, „dass mit Wissen und Wollen des Antragstellers Frauen Drogen durch ‚Spiking‘ bzw. die heimliche Gabe von K.-o.-Tropfen in Getränke verabreicht worden seien, damit die betroffenen Frauen dem Verlangen des Antragstellers, sexuelle Handlungen an oder mit ihnen vorzunehmen, keinen oder einen nur geringeren Widerstand entgegensetzen könnten“, wie es die Richter im etwas umständlichen Juristendeutsch formulierten. Ein Vorwurf, für den es keine belastbare Grundlage gab – und den auch die Staatsanwaltschaft, die nach der Spiegel-Berichterstattung zu ermitteln begann, nicht erhärten konnte.

Ein angebliches Opfer, das im Mai 2023 bei einem Rammstein-Konzert in Vilnius mit K.-o.-Tropfen oder anderen Substanzen für Lindemann sexuell gefügig gemacht worden sein soll, konnte sich an die genauen Abläufe nicht mehr erinnern. Die litauischen Behörden hatten die Vorwürfe nicht weiterverfolgt. Die Berliner Staatsanwaltschaft ließ sich deren Unterlagen kommen, prüfte sie und stellte dann ihr Ermittlungsverfahren gegen Lindemann Ende August 2023 ein. 

Es „ergaben sich keine konkreten tatsächlichen Anhaltspunkte für Sexualstraftaten durch den Beschuldigten“, schrieb die Staatsanwaltschaft zur Begründung. „Zu dem Ergebnis eines von der Zeugin selbst veranlassten Drogentests wurden widersprüchliche Angaben übermittelt, das Ergebnis selbst lag nicht vor. Auch im Übrigen ergaben sich aus den Unterlagen keine Hinweise auf eine etwaige unfreiwillige Einnahme von Betäubungsmitteln oder nicht einvernehmlichen Geschlechtsverkehr bzw. sexuelle Handlungen im widerstandsunfähigen Zustand.“

Für die Spiegel-Journalistin Juliane Löffler ist diese eindeutige Bewertung der Ermittler kein Grund, an ihrer Arbeit zu zweifeln. In keiner Zeile ihres Buches lässt sie auch nur ansatzweise den Gedanken erkennen, an der einen oder anderen Stelle zu weit gegangen zu sein. Jemanden öffentlich mit schweren Straftaten in Verbindung zu bringen, einen so gravierenden Vorwurf in die Welt zu setzen, den dann zahlreiche andere Medien mit Verweis auf den Spiegel als vermeintlich seriöse Quelle weiterverbreiten, das scheint für sie vollkommen in Ordnung zu sein. Auch wenn sich dann herausstellt, dass die in wochenlanger Recherche zusammengetragenen Indizien, die als Grundlage der journalistischen Vorverurteilung dienen, nicht einmal für einen strafrechtlichen Anfangsverdacht ausreichen.

Löffler schreibt dazu lapidar: „Staatsanwaltschaften prüfen strafrechtliche Vorwürfe und nicht, inwiefern das vorgehaltene Verhalten moralisch zu bewerten ist. Die Presse hat andere Aufgaben.“ In dieser Aussage steckt eine große Anmaßung. Die Metoo-Journalistin sieht sich als moralische Instanz, die das Sexualverhalten erwachsener Menschen zu bewerten hat und sich wie selbstverständlich über die Unschuldsvermutung als zentrales Prinzip des Rechtsstaats hinwegsetzen darf.

Wenn der an den Pranger Gestellte auf die Unschuldsvermutung pocht und sich mit allen ihm zustehenden rechtlichen Mitteln wehrt, macht er sich – so Löfflers Logik – weiterer Verbrechen schuldig: Er nutzt seine finanzielle Potenz, um seine weiblichen Opfer einzuschüchtern. Dass die Staatsanwaltschaft keine Zeuginnen finden konnte, die Lindemann belasten, sei wenig überraschend, schreibt Löffler. Denn Medienanwälte des Rammstein-Sängers hätten „früh verkündet, nicht nur gegen die Presse vorzugehen, sondern auch gegen einzelne Frauen, die Vorwürfe erhoben hatten.“ Es sei klar, „dass diese Ankündigung einschüchternd auf Quellen wirken würde. Einen Anwalt, um sich zu verteidigen, konnte sich nicht jede Frau leisten, genauso wenig wie die mentale Belastung, die mit womöglich jahrelangen Prozessen einhergehen würde.“

An einer anderen Stelle zitiert sie die feministische Rechtsanwältin Christina Clemm, mit der Löffler für ihr Buch gesprochen hat. „Wir können nicht aufgrund gefühlter Wahrheiten irgendjemanden einsperren. Wenn Zweifel bleiben, dann wird jemand freigesprochen, das ist auch richtig so“, sagt die Juristin vollkommen zutreffend. Doch dann kommt ein Nachsatz, der schaudern lässt: „Das heißt nicht, dass er unschuldig ist.“ Und Löffler fügt zustimmend an: „Womit die Komplexität von Recht und Gerechtigkeit andeutungsweise zusammengefasst wäre.“

Die Anwältin Clemm und die Journalistin Löffler machen damit klar: Für Männer, denen Frauen sexuelle Grenzüberschreitungen vorwerfen, gilt die Unschuldsvermutung nicht. Sie sind Täter, egal, was die Beweislage hergibt. Und für ihre Taten sollen sie büßen. 

Luke Mockridge hat dafür gebüßt. Er war einer der erfolgreichsten deutschen Komiker, bis ihm die öffentliche Brandmarkung als Frauenvergewaltiger nicht nur den Karrierebruch einbrachte, sondern auch Suizidgedanken und einen Aufenthalt in der Psychiatrie. 

Seine Ex-Freundin warf ihm 2019 vor, sie während ihrer Beziehung vergewaltigt zu haben. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf, stellte sie aber ein, weil sie große Zweifel an den Aussagen der Frau hatte. Das hielt den Spiegel nicht davon ab, den zuvor bereits im Internet kursierenden Vorwurf als Grundlage einer Metoo-Geschichte erneut an die Öffentlichkeit zu zerren.

Im September 2021 erschien der Artikel, der in der Online-Version mit „Die Akte Mockridge“ überschrieben war. Und darüber stand, etwas kleiner: „Bisher unbekannte Details zu Vergewaltigungsvorwürfen“. Angepriesen wurde er so: „Ines Anioli warf Luke Mockridge vor, sie vergewaltigt zu haben. Er bestreitet dies, das Verfahren wurde eingestellt. Nun zeichnen Ermittlungsunterlagen und Aussagen anderer Frauen das Bild eines Mannes, der sich nicht im Griff hat.“

Es ist dieselbe Masche, mit der auch Till Lindemann an den Spiegel-Pranger gestellt wurde: die perfide Verknüpfung von eher harmlosen Vorwürfen mit harten Straftaten. Und wie bei Lindemanns K.-o.-Tropfen-Geschichte musste der Spiegel auch diesmal die schärfsten Vorwürfe aus dem Artikel löschen.

Wer den Text heute aufruft, findet darin die ursprünglich in der Überschrift angekündigten neuen „Details zu Vergewaltigungsvorwürfen“ nicht mehr. Dafür den Hinweis: „Der vorstehende Beitrag wurde nach seiner Erstveröffentlichung aus rechtlichen Gründen geändert. Insbesondere ist er aufgrund einer einstweiligen Verfügung des Landgerichts Hamburg derzeit um Erkenntnisse aus dem mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellten Ermittlungsverfahren zu dem Vergewaltigungsvorwurf von Ines Anioli gekürzt.“

Aus dem Urteil des Landgerichts geht hervor, wie einseitig verkürzend der Spiegel gearbeitet hat. Die Richter werfen dem Magazin vor, wesentliche Informationen aus den Ermittlungsakten, die Mockridge entlastet hätten, bewusst unterschlagen zu haben. Dazu zählt, dass Mockridge und Anioli „übereinstimmend über die etablierte Übung eines scherzhaft körperlich ruppigen Umgangs miteinander berichtet hätten, wobei auch kleinere Verletzungen wie Kopfstöße und Hämatome nicht unüblich gewesen seien“. Diese Information, die den Redakteurinnen vorlag, fand sich in ihrem Artikel nicht wieder. Dafür aber die Information, dass Anioli nach der angeblichen Vergewaltigungsnacht über blaue Flecken klagte. 

Der Rechtsstreit zwischen Mockridge und dem Spiegel ist noch lange nicht zu Ende. Denn das Magazin hat gegen das Urteil Berufung eingelegt. Nun liegt die Akte Mockridge beim Oberlandesgericht Hamburg. Genauso ist es im Fall Till Lindemann. Der Spiegel ist dafür bekannt, solche Verfahren durch alle Instanzen zu treiben.

Juliane Löffler erwähnt in ihrem Buch stolz, dass das Magazin angekündigt habe, „diese Fragen notfalls vom Bundesverfassungsgericht klären zu lassen.“ Sie selbst war an der Mockridge-Geschichte nicht beteiligt, denn damals arbeitete sie noch nicht für den Spiegel. Dafür aber ihre Metoo-Mitstreiterin Ann-Katrin Müller. Sie wird als eine von zwei Autorinnen genannt.

Am jüngsten Metoo-Meisterstück des Spiegels, der Titelgeschichte über Vorwürfe der Fernsehschauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen, wirkte Löffler mit. Und wieder wurden darin durch geschickte Textmontage Eindrücke erweckt, die von der Wirklichkeit nicht gedeckt sind. Selbst die Tagesschau, das Flaggschiff des öffentlich-rechtlichen Nachrichtenjournalismus, hatte die Spiegel-Geschichte so verstanden, dass Ulmen Deepfake-Pornos von Fernandes verbreitet haben soll. Dabei wirft sie ihm das gar nicht vor. 

Bei ihrer Strafanzeige gegen Ulmen, die für den Spiegel Aufhänger der Geschichte war, hat übrigens die Berliner Rechtsanwältin Christina Clemm Fernandes beraten. Clemm und Löffler kennen sich seit mindestens 2024. Sie kämpfen beide für ein strengeres Sexualstrafrecht. Genau diesem Zweck dienten auch die Deepfake-Vorwürfe, die der Text transportieren sollte und die nun Gegenstand der presserechtlichen Auseinandersetzung sind. Das Eilverfahren läuft gerade am Landgericht Hamburg.

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74 Kommentare

  • WIE immens sich der Spiegel gewandelt hat, wurde mir erst vor einigen Jahren SO RICHTIG bewusst. Damals bekam ich die ersten zirka 25 Jahrgänge von einem Bekannten geschenkt. Was ich las, war ein Magazin, das nach meiner Meinung guten bis sehr guten Journalismus machte, auch vor dem Hintergrund, dass ich auf die Tour tief in die späten 40er, die Wirtschaftswunderjahre und die wilden 60er eintauchen konnte – eine herrlich andere Welt mit irgendwie kleiner wirkenden Problemen.

    Als ich die Hefte nach einigen Wochen durchhatte, machte ich den schweren Fehler und kaufte mir zwei aktuelle Ausgaben. Hätte ich es besser mal bleiben lassen….

    Insofern danke für diesen Artikel hier. Der darin beleuchtete Me-Too-Komplex zeigt mMn perfekt auf, was schief läuft.

    • Legen Sie als Gegenmaßnahme in Ihrer Kneipe Medien wie z.B. Compact aus. Das öffnet den Menschen die Augen und wird sie auf den rechten Weg führen.

      • Den Cicero habe ich 15/16 bei meinem Schrauber entdeckt.
        Ich war sehr überrascht, dass Sarrazin dort zur einflussreichsten Persönlichkeit gekürt wurde. Mitten in der Flüchtlingskrise ein Silberstreif.

  • und ich bedaure das sehr. Ich habe dieses Blatt 40 Jahre lang jeden Sonntag neben meiner Kaffeetasse liegen gehabt, bis der Niedergang als verlässliche Informationsquelle immer deutlicher wurde. Irgendwann habe ich entnervt aufgegeben.
    Der Spiegel hat früher einmal hervorragenden Journalismus angeboten, bis man irgendwann angefangen hat, für das Establishment zu schreiben.

    • „Spiegel“, von „wir decken den Dreck auf“ zu „wir decken den Dreck zu“!

  • Der Marsch durch die Institutionen hat schon lange stattgefunden!

    • Ganz genau. Der Woke und der Islamistenmarsch.

  • Man weiß doch, ist ein Gerücht erst einmal in der Welt…

    • Die WELT ist doch auch so einkes Schandblatt.

      • Im Prinzip haben Sie Recht, aber ich meinte eigentlich die Welt im allgemeinen.

      • geht doch. immerhin lassen sie die kommentare stehen und die haben es teilweise in sich. dort kann man dem volk auf den mund schauen. spiegel lässt ja nur die eigene bubble kommentieren und was da rauskommt kann man sich ja denken, wenn man bzw ich es nicht lesen kann.

        man kann auch sagen, dass dort (WELT) der journalismus auch noch zumindest ein stück weit ausgewogen ist. auch der sender hat noch halbwegs kritische moderatoren und gäste im gegensatz zum örr. sozusagen der einäugige unter den blinden.

  • Bester Artikel, besser geht die Wahrheit nicht!

  • Danke Herr Gräber für den ausgezeichneten Artikel und das Sie sich 2025 für die Mitarbeit bei Apollo entschieden haben.
    Bleiben Sie weiter am Ball – ich freue mich schon jetzt auf den nächsten „großen Knaller“ von ihnen aufgedeckt.

  • Ich lese ausschließlich AN, PI, TE, Compact, etc. Ich schaue AUF1 und höre Kontrafunk. Dann gibt es noch diverse interessante Kanäle bei YT und Telegram ist immer eine Quelle der Wahrheit Ich bin also sehr gut informiert und weiß, was wirklich läuft. Wenn man den Spiegel liest, wird man nur mit linker Lügenpropaganda vollgestopft.

  • Erst gestern habe ich meiner Schweizer Arbeitskollegin gesagt, dass Apollo News und NIUS heute das sind, was der Spiegel vor mehr als 20 Jahren mal war.

  • Die unsinnigsten Phänomene schlagen hier in englischer Sprache auf. Wieso nur?

  • Vielen Dank für den gut recherchierten Artikel. Es überrascht mich aber auch nicht mehr.
    Männerhassende Feministinnen dürfen den Rechtsstaat mit Füssen treten, Existenzen vernichten und leben weiter auf freiem Fuß.
    Bei all diesen me2-Fällen ist wieder symptomatisch: Das angebliche Opfer sucht keinen Kontakt mit der Polizei oder ermittelnden Behörden, sondern nur mit den Medien.

  • Es gibt inzwischen eine „Femosphäre“ die offen Männerhass zelebriert. Viele Medien sind kaum feminismuskritisch.

  • Der Spiegel steht für mich stellvertretend und an herausragender Stelle für den Niedergang des Deutschen Journalismus. Einst ein herausragendes Magazin für exzellenten (politischen)Journalismus mit fundierten Recherchen, ist es schon seit vielen Jahren zu einer Art Boulevardblättchen verkommen, mi schlechten und oftmals bewusst einseitigen „Recherchen“ und einseitigen Positionierungen inkl. Vorverurteilungen, die gerne den Mainstream bedienen. Wo ist die einst hochgelobte Akademie der Nachwuchsjournalistenakademie und die einst vorhandenen eigenen journalistischen Standards geblieben? Aber wie auch im ÖRR stinkt der Fisch am Kopf. Herausgeber und Führungskräfte tragen hier wettgefächert über die Ressorts die Verantwortung für den journalistischen Abstieg. Und das Ergebnis ist, dass weder das Magazin in Papierform noch der Online-Auftritt in irgendeiner Form lesenswert sind.

  • @ Julie 22.04.2026 um 07:42 Uhr
    Ein Großteil der Erziehungsarbeit wird von Frauen geleistet, Erzieherinnen und Lehrerinnen sind bis zum Alter von 12 Jahren sind den Institutionen in der Mehrheit.
    Trotzdem konnten sie ihr „Männerbild“ nicht wirksam implementieren.

    Die Anforderungen der „modernen“ Frau an den Mann können ebenso wenig wie die Quadratur des Kreises gelingen.

    • Auch mein Frauenbild konnte ich leider nicht implementieren.
      Meine Anforderung an eine moderne konservative Frau konnte auch nicht gelingen.

  • habe mein spiegel abo ca 1 jahr nach 9/11 gekündigt aus offensichtlichen gründen.

  • Der Spiegel ist ein linksextremes Schlundmedium. Er sollte per Gesetz vom Markt genommen werden.

    • Tag!
      An inzwischen mehreren Stellen hier bei Apollo bat ich Sie darum – da Sie dort „Volkstribunale“ oder einen „Volksgerichtshof“ forderten -, einfach mal klarzustellen, dass ihr Name „Roland F“ kein Hinweis auf den nationalsozialistischen „Richter“ des seinerzeitigen Volksgerichtshofs, Roland Freisler, sein soll.
      Bisher habe ich darauf nie eine Antwort bekommen. Hier vielleicht?
      —–
      P.S.:
      Sie werden diese Bitte natürlich ab jetzt unter jedem Post Ihrerseits finden … in dieser oder einer anderen Form …
      … bis Sie antworten.
      Danke!

      • Der Heini da ist hier übrigens auch als „Heinrich H.“ unterwegs.

    • Wozu? Die zerstören sich ja Stück für Stück selber und über kurz oder lang , haben die letzten Tagträumer in diesem Land die diesen Schund noch lesen, auch keine 8 Euro mehr übrige um dieses Gossenblatt regelmäßig zu kaufen ..

    • nein,
      rechte und in diesem sinne rechtsextreme sollten nicht unterdrueckt werden duerfen.
      meinungsfreiheit.

      -13
  • Nein. Denn die Inquisition im Mittelalter war auch nicht vom Himmel gefallen. In der Konformität, die nach der Pubertät folgt, dient der Pranger zur Formulierung der Erwartungen.

    Zitat: „3. Stufe … Moralische Erwartungen anderer werden erkannt. … Korrespondierend dazu richtet er ebenfalls moralische Erwartungen an das Verhalten anderer“ Quelle: Moralentwicklung

    Deshalb ist es kein Vorsatz sondern Fahrlässigkeit, weil die Fähigkeit sich noch nicht entwickelt hat, die Handlungen in Bezug von sich zu überprüfen – fehlende Sorgfalt.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann den Wunsch zur Inquisition nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

    -15
    • Schreiben Sie Ihre Selbstgespräche doch einfach in ein Tagebuch!

      • Bitte etwa mehr Mitgefühl. Er ist Opfer einer Sekte und nur die Speerspitze einer
        großen Bewegung die da kommen wird.

  • Das Lesen des Spiegels, der TAZ und anderen Kampfpostillen ist als verschwendete Lebenszeit zu betrachten. Anders kann man es nicht mehr nennen.

    Wobei heute ALLES unterwandert ist: Ein grosser Automobilclub der mit dem Thema „Auto“ am besten nichts mehr zu tun haben will, Tier-und Naturschutorganisationen die jeden Käfer verteidigen aber sich abwenden wenn uralte Wälder für Windräder abgeholzt werden, „Seenotrettungsorganisaionen“ die sich als Schlepper entpuppen und noch staatlich bezuschusst wurden und werden … die Liste ist mittlerweile endlos.

    • das Abholzen von alten Wäldern haben aus ideologischen Gründen schon die frühen Christen gemacht. So vernichtet man das Lebensgefühl verhaßter Vorgänger, wie die heiligen Heine der Kelten z.B. Heute ist es das Lebensgefühl der bürgerlichen Welt, das diese aufgeblasene Moderne nicht mehr dulden will.

  • Die beschriebenen Fehlentwicklungen beim Spiegel sollte man ernst nehmen. Vorverurteilungen und öffentliche Pranger haben im Journalismus nichts zu suchen.

    Trotzdem wirkt es wenig überzeugend, wenn sich ausgerechnet Männer nun kollektiv in eine Opferrolle begeben. In einer Welt, in der sie oft die stärkere Position innehaben, klingt das schnell wie ein Ausweichen vor Verantwortung. Am Ende hilft alles nix. Kritik ja, aber dann weitermachen und mit der eigenen Rolle souverän umgehen.

    Der Gedanke, irgendwelche weiblichen Aktivisten könnten gestandene Männer in die Knie zwingen, wirkt absurd. Genau in solchen Momenten zeigt sich doch erst, wie männlich ein Mann wirklich ist.

    „Ich war ein richtiger Mann, bis mir eine Frau in die Quere gekommen ist“, könnte fast schon das Motto der heutigen Zeit sein.

    -17
    • Dann erzählen Sie mal, wann ist der Mann ein Mann? Das ist nämlich heutzutage auch anders als früher, ganz anders, vorallem weil sich die Frauen verändert haben!

      • Ein Mann ist ein Mann, wenn er Verantwortung trägt, und zwar für sein Leben, seine Frau, seine Kinder und sein Umfeld. Nicht Lautstärke, wie beispielsweise das ständige Rumjammern im Internet, oder Selbstinszenierung wie die heutige Social-Media-Darstellung machen ihn aus, sondern Verlässlichkeit, Standhaftigkeit und Pflichtbewusstsein.

        Dass Frauen heute selbstbewusster auftreten, ist Realität. Aber man sollte ehrlich bleiben: Oft ist das auch nur eine Reaktion darauf, dass Männer ihre Verantwortung weniger konsequent wahrnehmen als früher. Wo Führung und Klarheit fehlen, entsteht automatisch eine neue Bewegung.

        Ein gereifter Mann sucht keine Schuld bei anderen, sondern fragt sich, ob er seiner Aufgabe gerecht wird. Genau daran entscheidet sich Männlichkeit. Damals wie heute.

        • Frauen, junge Frauen treten heute nicht nur selbstbewußter auf, sie haben auch andere Ansprüche an ihre Männer. Ich erlebe das ja im Umfeld meiner (erwachsenen) Kinder. Früher „mußte“ ein Mann handwerklich begabt sein und auch mal „auf den Tisch hauen“ können, heute MUSS er nicht nur handwerklich begabt sein, sondern auch kochen, putzen, waschen …..
          Die Mädels wollen alles, vom „Sitzpinkler“, „Warmduscher“ über den „Drei-Sterne-Koch“ bis hin zu dem, der sich mit ihnen eine Schnulze anschaut. Und insgeheim wünschen sie sich dann doch den, der auch mal „auf den Tisch haut“! Und von diesem Nicht-Ganz-Klar-Definiertem hat mein Sohn (Ü30), wiedermal Single, die Nase voll! Ich will damit sagen, die Emanzipation wirft auch Fragen auf!

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        • Danke, Atlas! Das ist eine sehr vernünftige Haltung. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass in der westlichen Welt Jungs heutzutage bzw. schon seit Mitte des letzten Jahrhunderts auf die von Ihnen beschriebene männliche Rolle nicht mehr vorbereitet werden. In der Schule nicht, in der Kirche nicht und schon gar nicht von den Medien. Es ist und bleibt die wichtige Aufgabe von uns Vätern, solchen gesellschaftlichen Fehlentwicklungen entgegenzuwirken. Eine schwierige Aufgabe, wie wahrscheinlich jeder Vater weiß.

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        • Julie, Sie haben sich leider wieder einmal nicht unter Kontrolle und werden emotional. Sie verlassen die sachliche Ebene und bringen Persönliches in die Diskussion ein, um sich anschließend darüber zu beschweren, dass es persönlich wird. Naja. Ich hätte auf Ihren persönlichen Krimskrams nicht eingehen sollen. Schönen Tag noch.

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        • @Atlas
          Dann geben Sie meinem Sohn doch mal einen Tipp, was er machen soll, wie er sich „dem Stellen“ soll, wenn er nur auf Frauen trifft, die sehr wohl wissen was sie wollen, nämlich ALLES und das nicht zu erfüllen ist, weil man(n) weder ALLES kann, noch ALLES sein will. Ich bin gespannt.
          P.S. Und da ist es wieder, Ihre verdammte Überheblichkeit über jemanden, in dem Fall mein Sohn zu urteilen ohne ihn und all die Umstände zu kennen.

          1
        • Julie, dass Frauen in der Regel (und vor allem dann!) nicht wissen, was sie wollen, ist eine Binsenweisheit. Das ist schon so alt wie das Leben selbst. Dahingehend hat sich meines Erachtens auch nichts geändert. Was anders ist, ist, wie Männer damit umgehen. Sie schreiben es selbst: Anstatt Verantwortung zu übernehmen und sich der Sache zu stellen, läuft ihr Sohn vor diesen Problemen davon. Mehr ist es wohl nicht.

          -9
        • Danke für den Zuspruch.

          Man kann das sicher gut analysieren und überlegen, woher diese Entwicklungen kommen. Am Ende bleibt aber, wie Sie schon sagen, dass es erstmal Aufgabe der Männer ist, zu erkennen, wer sie sind, was sie verändern können und was nicht, und daraus dann auch ihre Verantwortung abzuleiten.

          Diese scheinoppositionelle Haltung, wie man sie oft bei Apollo sieht, ist aus meiner Sicht Teil des Problems. Vieles wird hier recht identitätslos nach außen verlagert, eigene Anteile an der Entwicklung werden übersehen und Verantwortung wird schnell an die Politik abgegeben.

          -6
      • Die Frage stellt nur bei wem?

  • Der Spiegel ist längst die mediale Speerspitze der woken Unterstützung linksgrüner Politik.
    Er ist das Pendant zur organisierten und orchestrierten Zivilgesellschaft bestehend aus NGOs, Gewerkschaften unterstützt von Antifa und bekenntnisgeilen Mitläufern.
    Er ist das Pendant zur Meinungsmaschine ÖR mit ihren Hayalis, Restles und Böhnmermanns.
    Er gehört also zu einem regierungsunterstützten Popanz, der eine dominante öffentliche Meinung konstruiert, die so gar nicht existiert.
    Das ganze wurde nötig, weil Merkel zu offensichtlich Politik gegen die Interessen der Bevölkerung machte. Er ist das „Neue Deutschland“ der BRD.
    Die Zeiten in denen der Spiegel regierungskritisch agierte, sind längst vorbei.
    Aber ist natürlich auch eine kluge Idee, Männer insgesamt zum Feindbild zu erklären, damit das peinliche Treiben der Neumänner subtil eingemeindet werden kann.
    Schließlich ist eine gespaltene Gesellschaft leichter steuerbar, auch in den Abgrund.

  • Das Zauberwort dürfte auch beim Spiegel „Auflage“ heißen. Mit der Auflage geht es auch beim Spiegel bis auf ein kurzes Zwischenhoch in 2022 stetig bergab, jedoch nicht so stark wie beim Stern.
    Das mag auch daran liegen, dass selbst solcher journalistischer Schmutz Leser findet. Die jüngsten Entwicklungen zeigen aber, dass die Leser offenbar auch immer mehr die Nase voll davon haben, immer wieder belogen zu werden.
    Der Spiegel verspielt immer mehr seinen guten Ruf und wird damit auch immer mehr Leser verlieren.

    • es sind die Omas gegen Rechts, die noch Spiegel lesen. Den Männ*innen der Antifa wird man lesen erst noch beibringen müssen.

  • Dass der Spiegel ein unseriöses Revolverblatt geworden ist, ist an sich nichts neues. Dass es allerdings zu einem Aktivistinnen-Kampfblatt verkommen ist, durchaus.

    Nachdem es allgemein heißt „Folge der Spur des Geldes“, muss man sich fragen, wer für derartigen „Journalismus“ noch Geld bezahlt? Und welche seriöse (?) Firmen inserieren noch im Spiegel?
    Steht der Spiegel auch schon auf der direkten Empfängerliste wie die unzähligen linken NGOs?

  • Mika, die Auflage läuft zunehmend gegen Null. Das Thema erledigt sich von selbst.

    • ich verstehe nicht wie die sich dann finanzieren koennen.

      • Zuwendungen gibt es von einem Herrn Gates.

      • Wenn die Gesinnung stimmt dann lebt es sich gut vom Staat.
        AFD Gegner werden besonders bevorzugt.

      • die Wege der Steuergelder sind unergründlich

    • public service announcement:

      print ist im niedergang. hat nix mit spiegel zu tun.

    • Naja, der Spon, Spiegel online wird sich aber halten.

    • Das stimmt so nicht.
      Sinkende Druckauflage wird durch Digital-Abos kompensiert.
      600.000 plus 300.000 macht noch immer 900000 Gläubige aus.

  • Wer sich den SPIEGEL lesenderweise antut ist selber schuld. Heutzutage gibt es zur Steigerung der Lebensqualität andere Dinge.

  • Ich möchte nicht wissen, wie oft bei me#too gelogen wurde um die eigene Profilneurose zu nähren. Das Beachtungsdefizit!
    Von Grund auf war diese Bewegung wichtig und gut … heute bietet sie eine Basis für oder wird wohl überwiegend von Hetzer- und Spalterinnen missbraucht!

  • Danke für die Recherche dazu.

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