Der Deutschlandfonds als Rohrkrepierer: Wie mit Staatsgarantien Kapital vernichtet wird
In Deutschland wird zu wenig investiert. Anstatt einer Frischzellenkur wird dem chronisch kranken Patienten eine höhere Dosis Staatswirtschaft verordnet. Der Deutschlandfonds gibt dieser verkorksten Politik einen Namen.
Die von der Politik anvisierte grüne Transformation verschlingt Unsummen. Zugleich treibt sie Politiker und ihre Beamtenschar angesichts des rasanten wirtschaftlichen Niedergangs zu immer neuen Notlösungen. Ein sogenannter Deutschlandfonds, das bislang wohl ehrgeizigste industriepolitische Projekt dieser Regierung, soll dem staatlichen Interventionismus neuen Schub verleihen.
In dieser Woche präsentierten die zuständigen Ministerien für Finanzen und Wirtschaft gemeinsam mit der operativen Einheit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die neue staatliche Kreditpumpe. Mit einer Anfangsausstattung von 30 Milliarden Euro wurde der Fonds vor einem halben Jahr aus der Taufe gehoben.
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Gespeist aus KfW-Krediten und Garantien des Bundes soll der Fonds privates Kapital mobilisieren. Aus 30 Milliarden Euro sollen auf diese Weise, gleichsam wie von Zauberhand, 130 Milliarden werden. Also 100 Milliarden Euro privaten Kapitals, gelenkt durch Ausfallgarantien, Kreditbürgschaften, Subventionen und Investitionszuschüsse.
Böse Zungen würden darin eine Manipulation der Märkte erkennen. Doch wie immer man es nennen mag: Produktives Kapital wird aus marktwirtschaftlichen Verwendungszusammenhängen herausgelöst und in die unproduktiven Kanäle staatlicher Lenkung umgeleitet.
Aus Unternehmersicht ist die Rechnung simpel: Garantiert der Staat nach Abzug des Ausfallrisikos am privaten Markt eine ansprechende Mindestrendite, wird produziert, was dieser befiehlt. Ob Windräder in Wäldern, vollelektrische, stylische Lastenfahrräder für ein Start-up oder der wiederholte, zum Scheitern verurteilte Versuch, doch noch den grünen Stahl ans Laufen zu bringen – gutes Geld wird dem schlechten hinterhergeworfen. Das Kapital ist futsch.
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Kleinteiliges, bürokratisches Stückwerk, das die Frage aufwirft, ob Unternehmen ihre Rohstoffversorgung am globalen Markt nicht besser selbst organisieren. Würde sich die Politik kompetent ans Werk machen und Handelsnetzwerke sowie Handelsabkommen stabilisieren, entstünde das Fundament, auf dem die von der Wirtschaft aufgebauten Rohstoffnetzwerke wachsen könnten.
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In Wahrheit ist der Deutschlandfonds ein fest in der Klimapolitik verankertes Zeitgeistprodukt. So erhielt die Firma Vulcan Energy Resources beispielsweise eine Förderung in Höhe von 150 Millionen Euro. Nicht zuletzt deshalb, weil sie ihre Rohstoffförderung angeblich klimaneutral betreibt und das Lithium mit entsprechender Technologie ans Tageslicht befördert.
Zudem wird im August ein weiteres Unterprogramm des Fonds an den Start gehen und – wie sollte es anders sein – Projekte der erneuerbaren Energieerzeugung fördern. Der größte Umverteilungsmechanismus auf deutschem Boden seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, der Green Deal, verschlingt immer größere Summen kreditfinanzierter Fördermittel. Mit dem Schmiermittel Kredit lassen sich die Probleme der Gegenwart auf wundersame Weise in die Zukunft vertagen.
Ein erheblicher Teil des Kapitals soll in die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie gelenkt werden, in sogenannte DeepTech- und KI-Projekte, und verliert sich dabei im politischen Klein-Klein staatlicher Industriepolitik. Auch für den in Deutschland zunehmend ins Abseits geschobenen Mittelstand sind Kreditmittel vorgesehen. 1,5 Milliarden Euro könnten in einen Start-up-Fonds fließen und sogenannte Scale-ups im IT-Bereich finanzieren. Hinzu kommen Investitionen in den Bereichen Geothermie und erneuerbare Energien.
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Hier liegt der tatsächliche Schwerpunkt des Deutschlandfonds: in der Finanzierung weiterer Projekte des Green Deal. Er positioniert sich neben dem Sondervermögen und dem sogenannten Klima- und Transformationsfonds. Allein dieser lenkte im vergangenen Jahr über 36 Milliarden Euro in die unzähligen grünen Subventionsprojekte.
Deutschlands Staatswirtschaft nimmt zunehmend die Form eines gigantischen Mosaiks an. Bemerkenswert ist der Grad ihrer Komplexität. Ein undurchdringliches Geflecht aus Fördermitteln, Bürgschaften, Kreditprogrammen, Staatsbeteiligungen und Investitionszuschüssen bildet eine immer enger geflochtene Fördermittelmatrix. Es entsteht ein Dschungel der Abhängigkeiten, konvertierbar in politische Macht und gekauftes Schweigen angesichts des wirtschaftlichen Verfalls ringsum. Damit stehen die Tore für Korruption, Rent-Seeking und plumpe Subventionsjagd sperrangelweit offen.
Grundsätzlich fehlt zur Steuerung und Leistungsmessung das Kontroll- und Transparenzmedium Markt. Tritt der Staat als Protektor und Investitionsgarant auf, ist eine effiziente Kapitalallokation ausgeschlossen. Es blüht die Vetternwirtschaft. Unternehmen der freien Wirtschaft geraten in der Folge in Finanzierungsschwierigkeiten, wenn die Kapitalkosten infolge der staatlichen Kreditkonkurrenz weiter steigen.
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Der Deutschlandfonds tritt in unmittelbare Konkurrenz zur Privatwirtschaft. Er ist das intellektuelle und wirtschaftspolitische Abbild unserer Zeit – eines von vielen industriepolitischen Projekte, das Kreditmittel und Steuergeld unvermeidlich in die falschen Kanäle lenkt. Dem Steuerzahler obliegt zu einem späteren Zeitpunkt die zweifelhafte Ehre, die Rechnung für dieses neue industriepolitische Abenteuer zu begleichen.
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Hört vom jüngsten Raubzug des eitlen Schatzmeisters am Kaiserhofe! Da genügen die prall gefüllten Schatzkammern der Krone offenbar längst nicht mehr, alldieweil der verschwenderische Hofstaat unablässig neue Luftschlösser, Günstlingswerke und kostspielige Hofpossen finanzieren will. Also greift der königliche Kämmerer mit unersättlicher Gier immer tiefer in die Beutel des Lehensvolkes und preist den Griff nach fremdem Golde auch noch als große Wohltat für das Reich. Welch gar schamlose Dreistigkeit! Den Hofgünstlingen winken Gewinn und Ruhm, das Risiko aber wird dem gemeinen Fußvolke aufgebürdet. Wahrlich, dies ist die wahre Kunst des absolutistischen Kaiserhofes: Gewinne werden privatisiert, Verluste dem Lehensvolk verordnet. Ein solcher Schatzmeister hütet keine Staatskasse – er plündert sie im Namen der Krone und reicht dem Pöbel anschließend auch noch die Rechnung.
Solange Deutschland nicht den USA nachfolgt und den ganzen Kohlendioxidemissionsschwindel in die Tonne tritt, wird die Investitionsflaute anhalten.
Dazu das Damoklesschwert einer diktatorischen EU Kommission, die sich jeden Tag neue Gesetze auszudenken scheint, die die Geschäftswelt in Aufruhr bringen.
Und alle Fäden laufen im Altparteienkartell in Deutschland zusammen.
Fällts dieses Kartell, kann endlich wieder Vernunft in Deutschland und ganz Europa einkehren.
Ich finde es sehr vernünftig, wenn Merz ein Sondervermögen für den Klimaschutz ausgibt. Ist ja nicht sein Geld?
Ein Land, das glaubt, sich derartiges Personal im Finanzministerium leisten zu können, hat jegliche Kontrolle längst verloren.
,,,,,,,, ,GROW,,,,,,bedeutet,,,,
GRO,,,,,,,,,,,GROSSES
W,,,,,,,,,,,,,WAGNIS
ODER
GRO,,,,,,,,GROSSE
W,,,,,,,,WÄHRUNGSREFORM. 🇩🇪
Das gibt einen erhellenden Einblick in die Gedankenwelt linker Politiker.
Die Gewissheit, dass diese Leute Wirtschaft nicht können, ist halt bittere Realität.
Ich frage mich ja, was das Logo im Hintergrund gekostet hat
Der verblödete Klingbeil wird es nie lernen.
Klingbeil weiß doch nicht mal was Deutschland ist – wie soll er dann einen Deutschlandfonds kennen?
Aber Merz vollendet seine Blackrock Mission!
Der tolle Fonds ist nichts anderes als ein weiteres „Sondervermögen“,
die Zeche zahlen die Abgabenzahler 💸
Das hatte Merz aber wirklich schon lange vor der Wahl herbei fantasiert. Dafür ist er angetreten!
Hat mit dem Thema absolut nichts zu tun.
Habe ich heute gepostet:
Und nicht vergessen,das die Abschiebung von A.H.
von der SPD verhindert wurde.
Schaut nach.
Am 17. März 1922 lud Bayerns Innenminister Franz Schweyer (Bayerische Volkspartei, konservativ und Hitler-Gegner) die Fraktionsvorsitzenden der wichtigsten Parteien im bayerischen Landtag zu einem Treffen ein. Thema: Sollte man Adolf Hitler als unerwünschten Ausländer (er war österreichischer Staatsbürger) aus Bayern abschieben?
Die Vertreter der bürgerlichen Parteien (u. a. DNVP, Liberale) stimmten zu.
Auch Ernst Niekisch (USPD) war dafür.
„Einzig Erhard Auer (SPD-Fraktionsvorsitzender in Bayern) sprach sich dagegen aus.“
Ok…vielleicht nicht direkt verhindert….Wer kann das schon sagen?
Aber eine gewisse Sympahtie muss es wohl gegeben haben.
Auch damals schon haben sich die Bürokraten selbst widersprochen und am Ende Murks verzapft
https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Versuchte_Ausweisung_Adolf_Hitlers_aus_Bayern
Wenn man die Ideologie beiseite und die Rendite in den Vordergrund rücken würde und wenn man was davon verstehen würde wie zB die Norweger oder die schwedische Familie Wallenberg mit ihrem Invest AB dann wäre die Idee eigentlich gar nicht so schlecht.
Leider fehlt bei uns das Hirn, der Sachverstand und das Verantwortungsgefühl für das Geld der Bürger. Die werden die Kohle ohne jede Scham und schlechtes Gewissen für ihre bescheuerten Ideologien verbraten und am Ende werden nur noch mehr Schulden stehen und sonst nichts.
Schade, dass sie dich in Norwegen oder Schweden nicht nehmen. Da werden bestimmt Klugschiesser gesucht!