Werbung:

Werbung:

Vor Abgeordnetenhauswahl

„Dann wird die Republik Kopf stehen“: Linke startet siegesgewiss in den Berlin-Wahlkampf

Fünf Monate vor der Abgeordnetenhauswahl hat die Berliner Linke auf ihrem Landesparteitag ihr über 200 Seiten langes Wahlprogramm beschlossen. Spitzenkandidatin Elif Eralp setzt auf verbale Attacken gegen Kai Wegner und Enteignungen.

Die Spitzenkandidatin der Berliner Linken Elif Eralp (Mitte) bei der Vorstellung des Wahlprogramms für die Abgeordnetenhauswahl im September (IMAGO/KreativMedia Press)

Werbung

Fünf Monate vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus hat die Berliner Linke siegesgewiss und mit scharfer Kritik an der schwarz-roten Landesregierung ihren Wahlkampf eröffnet und zugleich ein umfangreiches Wahlprogramm beschlossen. Beim Landesparteitag im Berliner Dong-Xuan-Haus in Lichtenberg stellte Spitzenkandidatin Elif Eralp die soziale Frage und insbesondere das Thema Wohnen in den Mittelpunkt.

In ihrer Rede griff Eralp den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU), der erneut für das Amt kandidiert, direkt an. „Ich will Berlin bezahlbar machen. Kai Wegner macht genau das Gegenteil“, sagte sie. „Und deswegen gehört er abgelöst, und das Rote Rathaus muss endlich wirklich rot werden.“

Wegner habe den Blick für die Menschen verloren und sei in seinem Amt völlig überfordert, erklärte Eralp weiter. Statt die Mieten zu senken, habe der Senat zugelassen, dass selbst bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen die Mieten gestiegen seien. Zudem forderte sie mit Blick auf Sparmaßnahmen: „Es wäre verdammt nochmal Wegners Job, Druck zu machen gegen Sozialkürzungen.“ Der CDU-Politiker solle sich auf Bundesebene für eine Vermögensteuer einsetzen.

Zentrales Thema des Parteitags war die Wohnungsfrage. Eralp kündigte an, sich mit den großen Immobilienunternehmen anlegen zu wollen. Geplant seien ein Mietendeckel für kommunale Wohnungsunternehmen sowie ein Landesamt für Mieterschutz, das gegen „Mietwucher“ vorgehen solle. Besonders deutlich wurde sie bei der Forderung nach Enteignungen: „Wir werden endlich die Eigentumsfrage stellen. Wir werden den Volksentscheid für die Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen umsetzen.“

Auch das beschlossene Wahlprogramm setzt seinen Schwerpunkt auf Wohnungsmangel und hohe Mieten. Die landeseigenen Wohnungsunternehmen sollen demnach deutlich mehr bauen – vorgesehen sind jährlich 7.500 neue Wohnungen. Möbliertes Wohnen auf Zeit soll in Milieuschutzgebieten verboten werden. Zudem spricht sich die Partei für ein Verbot von Ferienwohnungen in Wohnhäusern aus. Ein sogenanntes Sicher-Wohnen-Gesetz soll große Vermieter verpflichten, einen Teil frei werdender Wohnungen an Menschen mit niedrigem oder mittlerem Einkommen zu vermieten.

Lesen Sie auch:

Darüber hinaus enthält das Programm zahlreiche weitere Vorhaben. Die Linke fordert unter anderem öffentliche Kantinen, die Kommunalisierung der S-Bahn sowie ein Ende des Badeverbots in der Spree. Der Programmentwurf umfasst 208 Seiten und 24 Kapitel.

Die Landesvorsitzende Kerstin Wolter zeigte sich mit Blick auf die Wahl im September demonstrativ optimistisch. „Wir haben das erste Mal in der Geschichte die realistische Chance, die Bürgermeisterin zu stellen. Und das ist historisch“, sagte sie. „Was glaubt ihr, was hier los ist, wenn wir ins Rote Rathaus einziehen? Dann wird die Republik auf den Kopf gestellt.“

Unterstützung erhält Spitzenkandidatin Eralp auch von Bundesparteichefin Ines Schwerdtner. Das Rathaus in Berlin sei bereits rot, sagte sie, jetzt „wird Zeit, dass auch die Politik endlich rot wird. Wir werden gemeinsam dafür kämpfen und Geschichte schreiben“, erklärte sie. Für Veränderungen brauche es eine Regierende Bürgermeisterin wie Elif Eralp. „Sie hat den Mut, die Dinge beim Namen zu nennen.“

Eralp selbst gab sich selbstbewusst. Mit Blick auf die Wahl am 20. September sagte sie: „Wir werden das beste Ergebnis holen, das die Linke in Berlin je eingefahren hat.“ Es sei an der Zeit, in Berlin ein neues Kapitel aufzuschlagen und gemeinsam Geschichte zu schreiben.

Die Ausgangslage bleibt jedoch offen. Bei der Bundestagswahl 2025 wurde die Linke in Berlin mit 19,9 Prozent der Zweitstimmen stärkste Kraft. In den jüngsten Umfragen zur Abgeordnetenhauswahl liegt allerdings meist die CDU vorn, während die Linke, SPD, Grüne und AfD mit geringem Abstand dahinter rangieren.

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

89 Kommentare

  • Länderfinanzausgleich streichen,sofort.Dann wollen wir mal sehen wo die Reise hingeht.

    150
    • „Verbale Attacken gegen Enteignungen“ ?

      Sind nicht gerade Enteignungen eine Spezialität der SED ?

    • So ein Quatsch! Erst einmal in die Verfassung gucken! Und dann hier:
      https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Oeffentliche_Finanzen/Foederale_Finanzbeziehungen/Laenderfinanzausgleich/laenderfinanzausgleich.html

      Bayern war bis 1986 Empfänger von Mitteln aus dem Länderfinanzausgleich und wurde nach zwei Jahren mit einer neutralen Bilanz 1989 zum Geberland.
      Es ist eines der erfolgreichsten Instrumente der Finanzverfassung der Bundesrepublik Deutschland! Und es wird auch solange bleiben, wie die Bundeswehrbeschaffung nicht in Königs Wusterhausen oder Berlin getätigt wird!
      Wer mit dem „Läfi-Argument“ kommt, ist politik- und bundesrepublik-unfähig!

      -121
      • Entwicklung vom Nehmer zum Geber, wodurch wohl?
        In Berlin Entwicklung vom kleinen Nehmer zum größten Nehmer. Wodurch wohl?
        Kann es an der Politik liegen, kapitalismusfreundliche?

      • Bayern hat aus dem LFA aber etwas gemacht. Da hat er sich wirklich gelohnt. In Berlin ist das Gegenteil der Fall. Sollte man eigentlich wissen.

      • In welchem GG-Artikel steht ein zwingender LäFiAu? NIRGENDWO!

        • Art. 106 GG und Art. 107 GG – Wikipedia hilft!

          Übrigens: Die Gelder aus Bayern werden in Berlin verdient! :-))

          Weil dekadenlang linken Regierungen aus Berlin eine arm aber sexy Mieter- & Arbeiterstadt gemacht haben!

          Im Freistaat Bayern hat man eine Landeskinder-Kreditpolitik gemacht, viele Immoeigentümer hervorgebracht, die natürlich auch in Berlin Immobilien große Teile gekauft haben!
          Dazu wurde die BER-Pleite von Unternehmen aus Bayern & Ba-Wü saniert, die rund 7 Mrd. Euro Umsatz damit gemacht haben und in Bayern Steuern gezahlt haben!
          Wenn man eine linke Mieterstadt-Politik macht, dann zahlen alle Generationen immer weiter Mieten …
          Zudem ist Berlin verschuldet, wer bekommt die Zinsen?
          Und wer hat die Karstadt-Kaufhäuser aus der Signa-Pleite übernommen?
          Die Bayrische Versicherungskammer bzw. deren Gesellschaften. Und was macht die? Das dürfte die ganze linke Politik ad absurdum führen! :-)) denn das ist SOZIALER KAPITALISMUS in FREISTAAT PERFEKTION!

          -24
      • Berlin ist ein schwarzes Loch
        Der Länderfinanzausgleich ist doch keine Dauerlösung.
        Es ist Entwicklungshilfe.
        Berlin Entwickelt aber nur Bedarf.

      • Mensch Springer, denken sie Ausnahmsweise mal nach.
        Es stimmt, Bayern war einst Nehmerland und hat davon profitiert und hat sich zu einem der erfolgreichsten
        Bundesländer entwickelt.
        Inzwischen schon milliardenfach zurückgezahlt und unterstützt jetzt unter anderen die bräsigen Berliner, die gar nicht daran denken, selbst tätig oder finanziell unabhängig zu werden.
        Warum auch, man hat sich bequem eingerichtet und die Milliarden, die andere erarbeitet haben, kommen ja zuverlässig alle Jahre wieder.
        Der Länderfinanzausgleich ist als Anschubhilfe gedacht und nicht als Dauerfinanzierung unwilliger
        Faulenzer und Versager.

        • Entscheidend ist doch die Verschuldung Berlins! Solange die Zinsen gezahlt werden, muss es gar keine Politikänderung in Berlin geben! Denn: man schickt junge Menschen her, bildet sie aus, und wenn sie wegen hoher Mieten usw. abwandern, dann bietet man Alternativen an!
          Funktioniert im großen Maßstab, denn seit 1990 sind rund 26 Mio. Menschen aus Deutschland ausgewandert. Viele davon aus Berlin!

          0
      • Grüner Hetzer, geh arbeiten.

  • Ich gönne den Berlinern eine linke Regierung. Söder sollte nur den Länderfinanzausgleich stoppen.

    • Berlin behält so oder so eine linke Regierung. Diese kann man dem Quatschkopf Söder nur wünschen, er unternimmt genau gar nichts gegen die „ungerechte Umverteilung“ von Bayern nach Berlin. Überall nur leere Phrasen bei CDU/CSU.

    • Berlin braucht eine Regierung, die generationengerechten sozial nachhaltigen Kapitalismus wie in Bayern einführt, gemischte Eigentumsformen fördert, auch Genossenschaften & Stiftungen.

      [Viele Kulturimmobilien in Berlin gehören Schweizer Stiftungen die damit soziale Verantwortung für Künste & Kultur demonstrieren, ABER als Stiftungen von der Grundsteuer befreit sind!]
      Eine breite Eigentumsförderungspolitik ist sozialer, als eine Mieterstadtpolitik auf Pump, bei Großinvestoren & Staatschulden.

      Warum wohl ist das verfügbare Haushaltseinkommen in Bayern 5.000 € höher als in Berlin?
      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/255174/umfrage/verfuegbares-einkommen-privater-haushalte-je-einwohner-in-den-bundeslaendern/

      Ich denke, die Berlliner Wahlberechtigten sollten erst einmal verstehen, wie Berlin wirklich funzt und finanzialisiert! :-)) Bevor eine linke Populistin zur Bürgermeisterin gekürt wird — oder die Motorsägenfraktion Zugriff auf die Stadtfinanzen bekommt!

      -16
      • Durchschnittliche Angebotsmieten liegen im Q1 2026 bei durchschnittlich 13,11 €/m², was einem Anstieg von ca. 1,62 % gegenüber Ende 2025 entspricht. Andere Quellen verzeichnen teils deutlich höhere Schnittwerte (ca. 15,84 €/m² oder 19,95 €/m²), was auf unterschiedliche Erhebungsmethoden (Neuvermietung vs. Bestandsmieten) hindeutet.

        Die durchschnittliche Nettokaltmiete bei Vonovia lag 2024 in Deutschland bei 7,89 €/m². Der Konzern verzeichnete eine organische Mietsteigerung von 4,1 %. Mietpreise variieren stark je nach Lage und Modernisierungsgrad, wobei Indexmieten nur einen kleinen Teil (ca. 1 %) ausmachen. Der Immobilienkonzern steht häufig wegen Mieterhöhungen nach Modernisierungen in der Kritik.
        Die Prioritäten müssen auf Verbesserung der Einkommenssituation der breiten Einwohnerschaft liegen! Nicht auf „UMEIGNUNG“ in ineffektive Eigentumsformen.

        • Die durchschnittliche Nettokaltmiete bei den Landeseigenen Gesellschaften Berlins lag 2024 bei 6,76 Euro pro Monat und Quadratmeter.
          Bei den Baugenossenschaften, der dritten Eigentumsform im Lande, beträgt die Miete 6,35 €/m²/Monat:
          https://www.wohnungsbaugenossenschaften.de/regionen/berlin/ueber-uns

          0
    • Ich gönne dem grünrotbraun vollverseuchten Berlin dasselbe baldige Schicksal wie dem selbstverseuchten Hamburg.
      Finanzieller Totalkollaps, und zwar volle grünrotbraune Kanne.
      Diese Städte werden, weiter fröhlich La Paloma pfeifend, selbstgewählt verreck…lalalala.
      Sollen sie doch ihre heißgeliebten Solarpaneelen und die Giftrotoren zu fr….. bekommen.
      Die wollen das so!
      Mögen die Spiele beginnen.
      Ich freue mich darauf 🙂

  • „Dann wird die Republik auf den Kopf gestellt“ Wie jetzt, die ganze Republik gleich?
    Hoffentlich wird es rotrotgrün in Berlin, mit der linken Bürgermeister Kandidatin. Jede Wette, danach wird nie wieder links gewählt in Berlin. Die Leute müssen eben auf die harte Tour lernen, das rotrotgrün nicht nur unfähig ist Probleme zu lösen, sondern Probleme noch verschärft. Und zwar massiv.

    • Die Menschen die in diesem Shithole was anderes wählen wie diese Kartelltruppen und dann diese linksrotgrüne Soße vorgesetzt bekommen ,können einem leid tun .
      Mann sollte endlich eine andere deutsche Stadt zur Haupstadt machen, die nicht wie diese Örtlichkeit an vielen Stellen verdreckter ist wie eine alte Bahnhofstoilette und mit einer Rattenplage zu kämpfen hat .

    • Die aktuelle Situation ist schon die Lernkurve der vergangenen ROT-ROT-GRÜN-Politik, insbesondere was NICHT-WOHNUNGSBAU und WERTZUWACHS-SPEKULATION betrifft. Die ROT-ROT-GRÜN-Politik hat die enormen Mietsteigerungen mit verursacht, weil es mehr Nachfrage als freie Wohnungen gibt. Die Enteignungsdebatte hat zudem nicht etwa Investoren verschreckt, sondern stillen Blockaden ausgelöst, die KNAPPHEIT zum Geschäft machen.
      Wenn Frau Eralp nun im Wahlkampf erneut auf die Kacke hat, werden das vor allem Mieter und Gewerbemieter noch länger spüren.
      Und soziale Berufe in der Stadt: denn in Berlin stehen schon über 20.000 Kita-Plätze leer, Familien meiden Berlin und ziehen ins Umland. Linke Politik startet damit einen VERGRÄMUNGSZYKLUS in Berlin, der allen schadet und die Schuldenspirale weiter dreht!

      • Wobei man sagen muss, eine echte Knappheit im Sinne der hysterischen Politik gibt es tatsächlich nicht. Mein Alltag dazu: viele Interessenten wollen sich lediglich verändern. Bonitätsprobleme, und auch Klagewut einzelner Interessenten werden nirgendwo benannt. Sehr viele Interessenten aus anderen Bundesländern. Diese Pauschalität gibt die wahre Situation nicht wirklich wieder. Mietprozesse sind zudem ein eigenes Geschäftsfeld. Handwerkerpreise sind teilweise nicht mehr umsetzbar für kleine Vermieter. Genau die, die oft ihre Häuser überproportional in Schuss halten.

    • DIE wählen das weiter. Berlin ist SED & Migros & und nicht viel mehr.
      Zehlendorf wird in Bbg. um Übernahme ersuchen, der Rest kann in die Tonne.

      • Nur SED? Das ist Quatsch. Berlin hat auch AfD-Wähler. Zur Zeit 16,7%. Mehr als in Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein.

  • Und Berlin war mal meine Lieblingsstadt. Ich könnte mich da nicht mehr aufhalten.

    • Als Berlin noch Reichshauptstadt war?

      -57
      • Zu Kaisers Zeiten! War echt Klasse!

  • Erfolg der linken? In Berlin würde mich das nicht überraschen!

  • Allen, die sich hier über die „Berliner“ auslassen, sei gesagt: statistisch gesehen sind diejenigen, die tatsächlich in Berlin geboren sind, eine Minderheit von etwa 42%. Diese Zahl habe ich vor vier Jahren gelesen, sie könnte also nicht so ganz aktuell sein. Und in dem Bezirk, in dem ich zur Welt kam und die ersten 20 Jahre aufwuchs, Friedrichshain, könnte ich mir inzwischen keine Wohnung mehr leisten. Bei der Hippie-Nachbarschaft und der Zusammenlegung mit Kreuzberg möchte ich das inzwischen auch nicht mehr.

  • Die Bauherren würden im Rathaus Schlange stehen😎

    • Klasse. Gestern eine Slogan der Linken (Berlin) gelesen: …endlich stellen wir die Eigentumsfrage…(sinngemäss). Ich fasse es einfach nicht mehr…

      • Bayern hat Eigentumsfrage erfolgreich gestellt. schon unter Franz Josep Strauß, der gegen den Bund 12 Fachhochschulstandort auf Pump gebaut hat, und das Leitbild von Laptop & Lederhose auf den Weg gebracht hat!
        Die Landeskinder-Kreditpolitik hat auch zum Wohlstand beigetragen, weil der unternehmerische Mittelstand wachsen konnte.
        Deshalb: DIE EIGENTUMS-ANTWORTEN und PRODUKTIVES KAPITAL sollten zum Thema werden!

        • @ bayern hat aber auch ganz andere einwohner als berlin. das sieht man schon an der serie „unter unserem himmel“ im bayerischen rundfunk.
          die bayern lieben ihre heimat und tun auch was dafuer, dass sie gut erhalten bleibt. in berlin gibt es zu viele wurzellose leute, die aus dem westen seit der wende zugezogen sind und berlin nicht wirklich als heimat verstehen. dazu kommen noch die ganzen ehemaligen SED-kader in ostberlin, die von honecker in der ddr-zeit meist aus sachsen geholt wurden. echte knorke-berliner gibt es doch kaum noch. die sind alle wegen der zustaende da in den letzten zwei jahrzehnten weggezogen.

          5
        • Bayern hat eine mehr bodenständige Wirtschaftsstruktur, bei der Grund & Boden & Kapital mit wirtschaften und Einkommen schaffen.

          In einer Mieterstadt hat man eine „bodenlose Arbeiterschaft“, die auf Gedeih und Verderb auf Arbeitseinkommen angewiesen ist. Das kann nur mit einer lang angelegten Strukturpolitik geändert werden.

          Beispiel: Kindergeld-Bausparen fördern mit 25 €/Monat Elternanteil, dazu Ausbildungsprämie und Sparen in der Jugendhilfe im Betreuten Wohnen = Ergebnis: mit 18 Jahren ein Anrecht auf eine erste Wohnung in einer Genossenschaft mit einbezahlten Genossenschaftsanteil.

          -1
  • Wenn sich Zivilisationen selber auslöschen…

  • ….. sowie ein Ende des Badeverbots in der Spree.
    Sorry, ich konnte es nicht lassen. BADEVERBOT IN DER SPREE beenden, lach mich wech. Damit bekommt man sicher die Prozente für die absolute Mehrheit.
    Aber mal ernsthaft. Ich bin gespannt ob die Träume der Linken wahr werden, oder ob es nicht Selbstüberschätzung ist. Berlin müsste auf der einen Seite viel zu viel Erfahrung mit links haben, auf der anderen Seite spielt da auch der Gewohnheitsaspekt mit. Mal sehen was passiert.

    • Für das Flussbad Projekt gab‘s bisher schon über 7Mio Fördergelder,obwohl es viele Kritiker gibt….es existiert sogar ein Verein der den „Palast der Republik“ wieder aufbauen und dafür das Stadtschloss abreißen lassen will…. man kann sich nur noch wundern

    • „Jung sind die Linden und jung bleibt Berlin, weil wir au Wache zu Spreeufer ziehn“

      Aus dem Liedgut der Grenztruppen der NVA unter General Heinz Hoffmann, Die Linke.

    • Werden dann jedes Jahr einige Menschen ersaufen, so wie in Düsseldorf im Rhein….
      Aber auf ein paar Tote mehr, kommt es den Linken wohl auch nicht mehr drauf an…

  • dann suchen wir uns am besten eine neue Hauptstadt.

  • Diesmal gibt es aber dann keine Bananen mehr!

  • Die propagierte rote Wohnraumbewirtschaftung erinnert fatal an die der DDR. Als wesentlichen Kern eine Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen zu planen, kollidiert ganz sicher mit dem Vorhaben, ergänzenden Wohnraum zu generieren. Immerhin wären deren Eigentümer entweder zu enteignen oder, nach noch geltender Rechtslage, angemessen zu entschädigen; an dieser Stelle fragt sich, ob der Finanzausgleich der Länder auch dafür herhalten muss; auf jeden Fall steht dieses Kapital nicht mehr für den Neubau von Wohnungen zur Verfügung; den gerade enteigneten Besitzern dürfte es wohl schwerfallen, erneut in Berlin zu Investieren.
    Darüber hinaus stellt sich die Frage, was mit den Mietern der „vergesellschafteten“ Wohnungen geschieht; werden die, sofern es sich nicht um linke Mitläufer handelt, auf die Straße gesetzt?

  • Damit wissen die Wähler Bescheid. Die wollen Sozialismus.

  • Überzeugungen sind an die Bezugsgruppe gebunden.

    Wenn die Bezugsgruppe beispielsweise Gartenzwerge für Erlöser oder Schlümpfe für eine Bedrohung hält (Gruppendenken), wird der Besitz von Gartenzwergen verpflichtend und Schlümpfe enteignet.

    Gruppendenken ist das gemeinschaftliche Ausleben von Überzeugungen, die für die Realität gehalten werden – können auch Illusionen sein.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann weder Gruppendenken noch Illusionen abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

  • Da würde ich mich als Investor oder Vermieter schleunigst vom Acker machen wenn es irgendwie geht bevor die mich drangsalieren oder sogar enteignen. Und von was wollen die 7500 Wohnungen p.a. denn bezahlen? Oder dieses Landesamt und die anderen Pläne…..
    Ich wünsche mir „fast“, daß die gewinnen-wär bestimmt lustig da aus der Ferne zuzuschauen.
    Aber halt nur „fast“-denn bezahlen sollen das ja andere Bundesländer.

  • Deutschland braucht dringend eine Mauer

    Um Berlin.

  • „Was glaubt ihr, was hier los ist, wenn wir ins Rote Rathaus einziehen“
    Das konnte men sich 1989 schon einmal ansehen – aber der Mensch ist leider nur eingeschränkt lernfähig.

  • Wie läuft das dann mit den landeseigenenen Wohnungsgesellschaften?? Gelten ebenfalls als Mietentreiber … kreditfinanziert …

  • Wenn die AfD rechtsextrem sein soll, was ist dann die Linke?

    Wohl ultra linksextrem…

  • In New York hats ja auch schon unfassbare Weise geklappt…

  • Was diesen lieblichen Geschöpfen nicht klar zu sein scheint: Die Republik steht seit über zwei Jahrzehnten Kopf.

    Es ist überdringlich, dieses Land wieder auf die Füße zu stellen.

    🩵

  • Und was nun
    das Kind hat Schuppen

  • Muss man nicht verstehen, durch den demografischen Wandel gibt es immer weniger Biodeutsche. Ergo werden auf lange Sicht immer mehr Wohnungen frei. Das bedeutet, dass die neuen Wohnungen nur für Flüchtlinge und eingebürgerte gebaut werden die dann zum großen Teil vom Sozialamt bezahlt werden. TOLL

  • Aktien mit Kopf hatte die Woche eine wunderbare und m.M. absolut zutreffende Karikatur am Start: …ein Soze der versucht mit einer Gabel Strom aus einer Steckdose zu entnehmen und gewarnt wird, dass dies schon viele vor ihm versucht haben und immer einen Stromschlag bekommen haben…
    Antwort des Sozen: …sie habens nur nicht richtig gemacht…

Werbung