IW-Studie
Chronische Wirtschaftskrise: Der Stellenabbau geht auch 2026 weiter
Die Zahl der Stellenstreichungen wird 2026 wohl nicht sinken. Auch die Investitionsbereitschaft am Standort Deutschland dürfte gering bleiben, wie eine neue Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) unter knapp 50 Wirtschaftsverbänden zeigt.
Die Krise der deutschen Wirtschaft wird zunehmend chronisch. Auch 2026 werden Stellenstreichungen in großem Ausmaß erwartet. Aus einer diese Woche veröffentlichten Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) geht hervor, dass 22 von 46 befragten Wirtschaftsverbänden auch für das neue Jahr weitere Einschnitte beim Personal in ihren jeweiligen Branchen erwarten.
15 Verbände gehen von einer gleichbleibenden Mitarbeiterzahl aus, während lediglich neun Verbände mit einem Beschäftigungszuwachs rechnen. Dazu zählen vor allem Unternehmen aus der Pharmaindustrie, dem Luft- und Raumfahrzeugbau sowie dem Schiffbau und der Meerestechnik.
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„Wer auf ein baldiges und umfassendes Ende der Wirtschaftskrise gehofft hat, wird auch 2026 enttäuscht“, kommentiert IW-Direktor Michael Hüther die Umfrage. Als Gründe für die pessimistische Stimmung unter den Verbänden in Bezug auf die Personalentwicklung führt das IW den global zunehmenden Protektionismus und die daraus resultierende anhaltende Exportschwäche sowie die „hohen Standortkosten“ in der Bundesrepublik an.
Vor allem diese hohen Kosten stellen ein gravierendes, hausgemachtes Problem dar: Teure Energie, ein rigides Bürokratie- und Regulierungswerk sowie eine hohe Steuer- und Abgabenquote am deutschen Standort setzen Unternehmen unter massiven wirtschaftlichen Druck und schwächen ihre Wettbewerbsfähigkeit.
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Um profitabel zu bleiben, müssen die Firmen letztlich an anderer Stelle Kosten einsparen. Nicht selten greifen Unternehmen diesbezüglich zu Einschnitten beim Personal. Wie hart die Standortkrise auf den Arbeitsmarkt durchschlägt, wurde in jüngster Vergangenheit deutlich sichtbar.
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Am gravierendsten fiel der Personalabbau zuletzt in der Automobilbranche aus. Innerhalb des Erfassungszeitraums gingen dort rund sieben Prozent der Arbeitsplätze verloren, was etwa 51.500 Stellen entspricht. Damit entfiel nahezu jeder zweite in Deutschland weggefallene Industriearbeitsplatz auf den Automobilsektor.
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Die einstige Vorzeigebranche der deutschen Industrie leidet neben den unvorteilhaften Standortfaktoren zusätzlich unter der erzwungenen Umstellung hin zur E-Mobilität. Im Rahmen der europäischen Klimaziele und der strengen Flottengrenzwerte wird zentralplanerisch von Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW erwartet, den Absatz von Verbrennerfahrzeugen schrittweise zurückzufahren und gleichzeitig den Verkauf von Elektroautos zu steigern. Erst kürzlich schloss VW allerdings ein auf E-Autos ausgerichtetes Werk (mehr dazu hier).
Auch mit Blick auf die Investitionstätigkeit zeigen sich die vom IW befragten Verbände pessimistisch gestimmt. Lediglich elf der 46 befragten Branchenverbände gehen davon aus, dass die Investitionstätigkeit 2026 zulegen wird, während 14 Verbände mit sinkenden Ausgaben rechnen. Die restlichen 21 erwarten eine Stagnation der Investitionen.
Da die Investitionen in den Standort Deutschland bereits in der Vergangenheit deutlich rückläufig waren, wird es langsam eng. Die Bruttoanlageinvestitionen lagen laut IW-Daten im ersten Halbjahr 2025 um 1,7 Prozent unter dem Vorjahreswert und sogar elf Prozent unter dem Niveau von 2019. Für das Gesamtjahr liegen bislang noch keine Daten vor.
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Dabei braucht Deutschland eigentlich dringend Investitionen, vor allem in Bereichen wie Digitalisierung und Infrastruktur. Auch IW-Direktor Hüther verweist in einer Stellungnahme darauf: „Wir haben eigentlich einen hohen Bedarf bei den Investitionen. (…) Wir erkennen allerdings, dass das Investitionsverhalten für 2026 weiter zurückhaltend ist.“ Hauptursache für die schwache Investitionsdynamik sind – ebenso wie für die Verwerfungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt – die politisch nach oben getriebenen Kostenbelastungen und Überregulierungen.
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Schade das Deutsche nur Politiker wählen denen das Wohl des Landes egal ist und die ihre Aufmerksamkeit ausschließlich auf das Wohl aller anderen legen.
Das sind mal zumindest bei den Kartellparteien fast alles „Berufspolitiker „ohne der Möglichkeit eines Wirtschaftlichen Plan Bs oberhalb der Grundsicherung .
Man muss sich bewusst sein das z.b das NGO System den zweiten Arbeits oder Versorgungsmarkt für diese Personengruppen bildet .
Da bleibt da selbstverständlich nicht viel Raum und Finanzmittel für das Wohl der breiten Maße .
Politiker erkaufen sich Stimmen und Wohlverhalten der Wähler durch den Ausbau des ganzen sozialen Kimbims!
Deshalb wurde dem Michel ja die „Selbstverantwortung“ aberzogen!
Gut für die Umwelt.
Ach, falsches Forum. Das sollte bei Die Zeit rein.
Ich lese regelmäßig die Kommentare unter verschiedenen ZEIT-Artikeln. Ziemlich faszinierend wie Teile der Deutschen den Bezug zur Realität mittlerweile komplett verloren haben.
In der Regel Beamte oder Angestellte des öffentlichen Dienstes. Kenne da auch so ein paar von der Spezies. Glauben halt, das Geld ist einfach so da. Viele eher links, halten mit Kritik an den „Unternehmern“ nicht zurück. Alle sind willkommen usw. Tja…
Denn jeder vernichtete Arbeitsplatz bedeutet „gelebter Umweltschutz“.
Wer hier Ironie findet – darf sie behalten…
Mal hier lesen
https://www.achgut.com/artikel/gruenes_schrumpfen_das_gewollte_verarmungsprogramm
Die Altparteien wehren sich noch gegen Strukturreformen.
Sie haben nicht verstanden, dass ein bisschen Symbolpolitik und Lametta diesmal nicht mehr ausreichen, um die Unternehmer hier im Land zu halten.
Seit mindestens 10 Jahren sehen wir, dass massiv ins Ausland investiert wird, dass Firmenkonstrukte geschaffen werden, um möglichst viel Geld außerhalb Deutschlands zu halten (Irland/Niederlande, Dubai etc).
Den Altparteien fehlt die Kraft, hier Reformen auf den Weg zu bringen.
„Den Altparteien fehlt die Kraft…“ oder der Wille!
https://www.gesetze-im-internet.de/enefg/__4.html
Gesetz zur Steigerung der Energieeffizienz in Deutschland 1 (Energieeffizienzgesetz – EnEfG)
§ 4 Energieeffizienzziele
(1) Ziel dieses Gesetzes ist es,
1. den Endenergieverbrauch Deutschlands im Vergleich zum Jahr 2008 bis zum Jahr 2030 um mindestens 26,5 Prozent auf einen Endenergieverbrauch von 1 867 Terawattstunden zu senken,
2. den Primärenergieverbrauch Deutschlands im Vergleich zum Jahr 2008 bis zum Jahr 2030 um mindestens 39,3 Prozent auf einen Primärenergieverbrauch von 2 252 Terawattstunden zu senken.
(2) Für den Zeitraum nach 2030 strebt die Bundesregierung an, den Endenergieverbrauch Deutschlands im Vergleich zum Jahr 2008 bis zum Jahr 2045 um 45 Prozent zu senken. Die Energieeinspargrößen nach Satz 1 wird die Bundesregierung im Jahr 2027 überprüfen und dem Deutschen Bundestag einen Bericht zur Fortschreibung der Energieeffizienzziele für den Zeitraum nach 2030 vorlegen.
ADAC hat eine Kündigungswelle. Mitglieder verlassen den ADAC, weil dieser höhere Benzinsteuer fordert. Titelseite von der Bild!
Hier in D ist es wohl Trend, sich selber zu behindern geworden.
Ich muss nun auch mal dem ADAC was kündigen, ist ja die internationale Solidarität.
Viele Autoversicherungen bieten für einen kleinen Zuschlag einen Schutzbrief als Alternative zum ADAC.
Danke
„Political correctness“ hat heutzutage für jeden Chef oberste Priorität, auch wenn die sich gegen ihn selbst richtet!
Volltreffer! So ist es!
Weshalb sollte sich ein Unternehmen in einem Land mit den höchsten Energiepreisen, einer überbordenden Bürokratie, einem schlechten Bildungssystem, hohe Kriminalität und Abbau der Meinungsfreiheit engagieren. Das gleich gilt für die Attraktivität des Landes auf ausländische Fachkräfte.
Und die pol. Verantwortlichen schauen wieder nur interessiert zu wie Industrie wegen Kosten, Bürokratie, ganz wichtig „Klimagedöns“ an die Wand gefahren wird?
Gut ein paar heisse Durchhalteparolen wie Vertrauen, nicht schlechtreden, länger und härter arbeiten und Ärmel hoch werden noch aufgefahren, aber die die selbstverursachten Probleme werden einfach nicht angegangen. Man bekommt den Eindruck im Gegenteil. Es explodieren halbstaatliche Denunzianten-Stellen, finanziert vom Staat, die das Volk im Zaun halten sollen, man dreht am Wahlrecht rum, usw. da hat man plötzlich Energie und Phantasie.
Wann reicht es dem drangsalierten Bürger?
Ein Land, das von ideologisierten Schulabbrechern, Leistungsverweigerern und Mietmäulern zerstörerischer NGO´s regiert wird, kann nur dem Untergang geweiht sein. Das erkennen auch immer mehr Menschen, weshalb die Bereitschaft zur Wahl der wahren Leistungsträger zunimmt. Gutausgebildete AfD- Politiker, die schon vor ihrem Eintritt in die Politik zu den Leistungsträgern der Gesellschaft gehörten, stehen bereit, das Land zu führen. Der Leidtragende der parasitären Linkspolitik, ist die gesellschaftliche Mitte. Jene die von der Linkspolitik geschröpft wird zum Wohlergehen leistungsverweigernder Parasiten.
Hauptsache wir gendern,waehlen das Geschlecht,zahlen fkeissig Buergergeld und nehmen die halbe Welt auf!
Zitat: Vor allem diese hohen Kosten stellen ein gravierendes, hausgemachtes Problem dar: Teure Energie, ein rigides Bürokratie- und Regulierungswerk sowie eine hohe Steuer- und Abgabenquote am deutschen Standort setzen Unternehmen unter massiven wirtschaftlichen Druck und schwächen ihre Wettbewerbsfähigkeit.
Das ist Teil des Problems, warum versteht ihr das nicht?
Das wahre Problem liegt in der Betriebswirtschaft, Produktkalkulationen mit ihren Folgewirkungen. Verteuerungen, welche auch immer, fließen in die Kaökulationen ein. Erhöhte Kosten bewirken erhöhte Preise. Erhöhte Preise haben 2 Folgewirkungen:
1. Preiskampf gegen Produkte der Globalisierung, gegen Länder, in denen z. B. Personalkosten 1/10 von deutschen sind. Wirkung: direkte und indirekte Bezüge
2. Gewerkschaftliche Lohnerhöhungen mit Folgewirkung, dass diese zusätzlich und endlos Personalkosten erhöhen; siehe 1.
Lösung: Staatsdirigismus, denn privatwirtschaftlich kann Kalkulation nicht angeordnet werden, was aber eine,
Das ust Merz doch egal,Hauptsache Kanzler.
Geht weiter???? Es geht erst richtig los!!!
Heute schon an der Tankstelle vorbeigeschaut?
„…während lediglich neun Verbände mit einem Beschäftigungszuwachs rechnen. Dazu zählen vor allem Unternehmen aus der Pharmaindustrie,…“!
Komisch, daß die Leute immer kränker werden obwohl die Pharmaindustrie wächst und wächst, so viele doch die vielen „SCHUTZimpfungen“ intus haben. Man könnte ja glatt den Verdacht hegen, daß genau das das Ziel ist!?
In Deutschland werden seit x Jahren pro Jahr ca. 9 Tonnen pillen verordnet!
Damit ist doch ganz eindeutig sicher, das sie zu den Krankheiten beitragen!
zuviele arbeitskraefte 🙂
https://x.com/i/status/2006566256191938697