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Kleine Anfrage

Bundesregierung gibt knapp 90.000 Euro für Visagisten und Frisöre aus – Reiches Wirtschaftsministerium führt die Liste an

Die Bundesregierung hat in der laufenden Wahlperiode knapp 90.000 Euro für Visagisten und Friseure ausgegeben. Das von Katherina Reiche angeführte Wirtschaftsministerium gab dabei das meiste Geld aus.

Von

IMAGO/Political-Moments

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Die Bundesregierung hat seit Antritt ihrer Amtszeit mindestens 89.300 Euro für Friseure und hauptsächlich Visagisten ausgegeben. Das geht aus einer Kleinen Anfrage der AfD-Fraktion hervor. Die Junge Freiheit berichtete zuerst darüber. Zu Kosten für Fotografen, Masseure und Kleidung wurden weiterhin keine Angaben gemacht.

Demnach gaben Ministerien insgesamt 87.900 Euro für Visagisten und etwa 1.400 Euro für Friseurbesuche aus. Spitzenreiter ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie von Katherina Reiche (CDU) mit rund 46.100 Euro. Mit weitem Abstand folgt das Finanzministerium unter Lars Klingbeil (SPD), das rund 12.100 Euro ausgab. Dicht gefolgt vom Gesundheitsministerium unter Nina Warken (CDU) mit rund 11.200 Euro.

Andere Ministerien gaben weitaus weniger aus. Das Bauministerium von Verena Hubertz (SPD) etwa 7.400 Euro und das Arbeitsministerium unter der Leitung von Bärbel Bas (SPD) rund 4.700 Euro. Die übrigen 7.900 Euro entfielen auf mehrere Ministerien mit erheblich geringeren Summen.

Fünf Ministerien machten keine Angaben zu ihren Ausgaben. Darunter die Ministerien von Außenminister Johann Wadephul (CDU), Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), Digitalminister Karsten Wildberger (CDU), Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) und Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD).

Absoluter Rekordhalter war zuvor Johann Wadephuls Vorgängerin Annalena Baerbock. Das Auswärtige Amt gab allein im Jahr 2024 mehr als 10.000 Euro pro Monat für Visagisten oder Friseure aus. Die Bundesregierung hebt jedoch hervor, dass die Angaben nur den Zeitraum vom 26. März 2025 bis zum 28. Februar 2026 betreffen. Zudem wurden ausschließlich jene Ausgaben erfasst, die innerhalb des verfügbaren Zeitraums ermittelt werden konnten. Reisekosten im Rahmen offizieller Delegationsreisen wurden dabei nicht separat aufgeführt.

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Die AfD begrüßt die Entwicklung und spricht von einem Erfolg. „Die Zahlen zeigen deutlich: AfD wirkt!“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Brandner, gegenüber der Jungen Freiheit. Die Ausgaben lägen inzwischen „zumindest nicht mehr im völlig überzogenen Bereich“. Dennoch kritisierte er die Kosten im Wirtschaftsministerium. Es sei „mehr als fragwürdig“, dass dort monatliche Kosten von rund 3.000 Euro anfielen.

rs

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56 Kommentare

  • Und Bildungsministerin Karin Prien wurde sichtlich übergangen. Falscher Mitteleinsatz.

    • Stuckateure sind auf dem Arbeitsmarkt selten zu bekommen

      • Restauratoren noch seltener !

      • Das ist nur eine Arbeit für Trockenbauer und Vergipser.

    • Auch Bärbel Bas sollte sich von ihrem Visagisten trennen. Das machen Stuckateure wesentlich besser und billiger.

    • Die weitaus meisten Politiker sind doch Juristen?
      Wie definieren diese Leute eigentlich „schwere Untreue“ ???

      Während meines aktiven Berufslebens hat man nachhaltig „adäquates“ Erscheinen erwartet, Aber niemals hat der Arbeitgeber auch nur einen Groschen oder Cent beigesteuert.
      Und ich fand Das absolut in Ordnung!

      Und Diejenigen, die von unserer Arbeit leben, erlauben sich „Kämmen und Fönen“ vierstellig?
      Scherz oder … ?

    • Es fehlen auch Angaben, was die Instandhaltung der extravaganten Haar-Architektur von Friedrich Merz kostet!

      • @Gleichheit: Der Spass hat in drei Monaten 12.500 €uronen gekostet. So eine Haarinsel muss schließlich solide gepflegt werden.

    • Tobi, Schönheit kommt von innen – sofern man ein Innen hat.

    • @ Tobi…..Auf jeden Fall. Was Frau Reiche anbetrifft, wenn man sie so betrachtet am Foto oben, muss man unmissverständlich konstatieren, diese Visagisten haben sicher ihr Bestes gegeben. Aber mehr geht halt nicht bei ihr.

  • Ach, was soll‘ s. Billionen, Milliarden, Millionen…Schulden über Schulden…da sind das doch Peanuts…Diese Leute langen jetzt noch mal so richtig zu…

    • „Der Staat als Beute“……
      Was soll man von Leute erwarten, die sich nicht einmal selber kämmen und schminken können?
      Meine Güte, auf „YouTube“ gibt es nun doch genügend Schmink-Videos.
      Einmal proaktiv sich darum kümmern, anstatt sich zurück zu lehnen, andere machen zu lassen und den Steuerzahler auch noch dafür ausbluten lassen.
      Wen einer meint, er müsse sich schminken lassen, dann hat das sein Privatvergnügen zu sein!

      • Nicht jeder muss sich schminken können, aber das Einkommen als Bundestagsabgeordneter ist hoch genug, dass man das alleine bezahlen kann, wie jeder andere Arbeitnehmer.

        • Die anderen Arbeitnehmerinnen können sich keine tägliche Visagistin leisten.

          7
        • An sich ja, aber das ist denen doch egal…

          4
        • Man könnte auch für ein paar Euro einen Schminkkurs bei der Kosmetikerin machen.

          1
      • Liegt es vielleicht daran, dass sie sich als Schauspieler fühlen, da sie die Regie befolgen?

    • sie tun es , weil sie es koennen.
      niemand kann sie daran hindern.

      und damit das auch so bleibt, wird zur kontrolle feindlicher umtriebe der buerger morgen die chatkontrolle (zum wievielten male? ) abgestimmt.

      diesmal wird erwartet, dass D sich endlich anschliesst, und die sache damit im sack ist.
      was lange waehrt, wird endlich gut?

      https://www.patrick-breyer.de/entscheidungsschlacht-um-die-chatkontrolle-wie-eu-regierungen-und-tech-lobby-das-nein-des-eu-parlaments-kippen-wollen-der-grosse-faktencheck/

  • Versucht mal, Frisörkosten beim Finanzamt als Betriebsausgaben oder Werbungskosten von der Einkommensteuer „abzusetzen“. Da lacht der Finanzbeamte und sein Rotstift glüht; Nicht abzugsfähige Kosten der privaten Lebensführung, § 12 EStG. Aber direkt aus dem Steuertopf gezahlt, dass soll legal sein ? Nie und nimmer. Die gesetzliche Grundlage möchte ich sehen. Das Bundesreisekostengesetz (BRKG) kann es nicht sein. Da ist mir in 48 Berufsjahren keine Vorschrift zur Erstattung von Frisör- und Schminkkosten begegnet Es gelten immer noch die Grundsätze Gleichheit vor dem Gesetz und sparsame Haushaltsführung, gegen die hier ohne jegliche Scham verstoßen wird.

  • Die Politiker werden fremdfinanziert, nämlich von den Steuerzahlern. Trotz der hohen Diäten bedienen sich die Politiker aus dem Steuertopf, als ob es ihre Ersparnisse seien.
    Solange sich die Steuerzahler nicht öffentlich artikulieren, wird sich an der Selbstbedienungsmentalität nichts ändern.

    • Könnte bitte mal Jemand heraus finden, welche Erstattungen die „Väter“ (gemeint sind beide Geschlechter) des Grundgesetzes erwartet (gefordert?) haben?

  • Wir benötigen mehr Spachtelmasse!

  • Baerbi lacht darüber!

    • … in großer Gruppe!

  • Kein Wunder, dass die mit dem Geld nicht auskommen. Jeder normale Bürger zahlt das selbst. Warum, der Staat das bezahlt erschließt sich mir nicht. War das schon immer so?

  • Für 90’000 Euro hast du die Haare schön frei nach Tim Toupet

  • Manche Politiker sollten mehr Geld in Zahnarztbesuche investieren.

  • und unter anderem auch dafür soll ich mehr arbeiten. Die Hauptsache, die Frisur sitzt. Das ist alles nur noch irre!

  • Wo kann ich meine Friseurrechnungen einreichen?

    Mein Finanzamt will sie nicht anerkennen. Ich bin öffentlicher Steuerzahler und muss gut aussehen.

  • Was darf der normale Bürger von der Steuer absetzen für Beauty und Kosmetik? Nichts. Politiker könnten das locker von ihren Diäten bezahlen. Eine Zweiklassengesellschaft.

  • Purer Zynismus, wenn schlechte Politik auf Kosten der Steuerzahler schön geschminkt werden soll.

  • Selbstbedienung der Elite. Da weiß man doch wofür man auch noch Arbeitet. Wahnsinn, die haben alle einen Freifahrtschein sich Hemmungslos am Steuergeld zu bereichern.

  • Wenn die Politik selbst schon nicht hübsch anzuschauen ist ….

  • Die Dekadenz hat das alte große Rom zu Fall gebracht. Die Dekadenz wird auch das ärmlichen Berlin zu Fall bringt.

  • Verständlich. Bis die vorzeigbar vor die Kamera kann, braucht es ein mittleres Wunder.

    • Das dachte ich auch…sorry ich find die sieht schlimm aus…erotisch wie ein Stück Kohle…🤣🤣🤣🤣🤣

  • Die Balken verrottet, das Fundament sinkt, der Dachboden verschimmelt…
    Aber die Fassade wird sogfältig gepämpert.

  • Je tiefer die Riefen und Falten desto mehr Spachtelmasse, denn der Putz soll ja halten. Und es kostet nun mal, aus einem hässlichen Entlein einen (Kunst-) Schwan zu modellieren.

  • Ab 60Jahr, sollte für jede Ministernde dieser Service im Preis begriffen sein.

  • Die müssen doch alle GESTYLT werden, bevor man die auf`s darbende Volk loslässt.

    Eine Bekannte von mir fragte mal – das ist schon viele Jahre her – ihren Ehemann nach einem Friseurbesuch „wie sehe ich aus“ ?

    Antwort: Einen HÄSSLICHEN kann NICHTS verunstalten.

    Weißte Bescheid.

    • 😂😂😂
      Die Ehe hat noch Bestand?

      • Nein…;-))

  • es sind immer frauen die bei sowas die listen anführen, wir haben ein frauenproblem in deutschland 😉

  • Jeder Leser mag sein Urteil fällen, ob es den mitteleinsatz wert war. In dieser Perspektive mag man sich die Bärbock zurückwünschen

  • „Wer schön sein will, muß leiden“, heißt es im Volksmund. Doch im Berliner Regierungsviertel wurde dieser Spruch längst umgedichtet. „Wer schön sein will, lässt den Steuerzahler bluten“. Wenn ich mir diese Leute ansehe, wie sie vor die Mikrofone treten, frage ich mich ernsthaft: Was genau soll da eigentlich so teuer sein? Schöner werden sie durch das ganze Geld offensichtlich auch nicht!

  • Es ist unfassbar, die Antworten von Pinocchio. Man weiß nicht ob man kotzen oder weinen sollte. Nur noch AFD für Deutschland.

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