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Lebenshaltungskosten

Bürger sollen „weniger und langsamer fahren“: Wirtschaftsweise Schnitzer lehnt weitere Rabatte ab

Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer lehnt Rabatte als Maßnahme gegen gestiegene Lebenshaltungskosten ab. Ihrer Ansicht nach gibt es in der Bevölkerung in dieser Hinsicht eine „falsche Erwartungshaltung“ an den Staat.

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Wirtschaftsweise Monika Schnitzer findet, dass die Menschen eine zu hohe Erwartung an den Staat haben. (IMAGO/IPON)

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Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer sieht weitere, durch staatliche Lenkung zustande kommende finanzielle Erleichterungen angesichts der gestiegenen Lebenshaltungskosten kritisch. „Müssen wir den Menschen überhaupt etwas Gutes tun, und ist dafür der Staat zuständig?“, fragt sie im Interview mit der Welt. Weitgehende Strukturreformen angesichts der weiterhin schwächelnden Wirtschaft hält sie für das falsche Signal.

Ihr zufolge sind Rabatte generell kritisch zu sehen. „Wenn wir das ausgleichen wollen, geht das nur durch Umverteilung innerhalb der Gesellschaft“, erklärt Schnitzer. Die Wirtschaftswissenschaftlerin findet: „Der Staat wird uns immer raushauen – da gibt es auch eine falsche Erwartungshaltung in der Gesellschaft, die immer wieder bedient wird.“

Aus diesem Grund lehnt sie auch den Tankrabatt der Bundesregierung nach wie vor ab. „Die wenigsten geraten ans Existenzminimum wegen 30 Euro mehr Spritkosten im Monat“, erklärt Schnitzer. „Die Verbraucher müssten auf eine Preisänderung eigentlich mit einer Verhaltensänderung reagieren und weniger fahren oder langsamer fahren“, fordert die Wirtschaftsweise.

Bereits Ende April sorgte die Wirtschaftsweise mit ihrer Haltung zum Tankrabatt für Aufsehen. In einer Sendung bei Caren Miosga erklärte die Ökonomin, dass die Menschen die höheren Preise schon verkraften könnten, und empfahl: „Vielleicht fahren sie dann zwei Tage weniger in den Urlaub“.

Schnitzer errechnete in der Sendung, dass sich die Mehrkosten bei einem beruflichen Fahrtweg von 1.000 Kilometern im Monat auf 30 oder 50 Euro belaufen würden. „30 Euro mehr im Monat, selbst wenn das sechs Monate dauert, sind das 180 Euro mehr. Selbst wenn es 50 Euro sind, sind das 300 Euro mehr. Das werden die allermeisten tragen können.“, bewertete die Wirtschaftsweise die hohen Tankpreise (Apollo News berichtete).

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Infolge der iranischen Blockade der Straße von Hormus sind die Ölpreise in den vergangenen Monaten stark gestiegen. Zwischenzeitlich beliefen sich die Spritpreise an einer hessischen Tankstelle gar auf über 3 Euro pro Liter Benzin.

sf

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66 Kommentare

  • Für diese Ratschläge brauchen wir dann aber auch keine Wirtschaftsweisen mit Gehältern von mehreren Hunderttausend Euro.

    • Frau Schnitzer nähert sich immer mehr dieser TAZ-Tante Ulrike Herrmann an, jetzt wird auch in Bälde der Herrmann`sche „Liter-Schein“ aktuell. Das ist der Zuteilungs-Schein für`s tägliche Wasser, auch das wird rationiert werden. Ich würde sagen, es geht dem Ende zu……..

      • Haben Sie auch Beweise für Ihre steile These? Oder wollen Sie nur rumpöbeln? Ein anständiger Deutscher hat Sitte und Anstand und pöbelt nicht herum. Benehmen Sie sich gefälligst!!

        -23
        • Sind Sie auf Crack? Oder was rauchen Sie da für ein Zeug?

          16
        • @M&P: Meldung ist raus. Sie sind eine Schande für das Deutsche Volk!!

          0
    • Das ist doch eine Intelligenzwaise.

    • Vor allem durchblickt Eduerta von Schnitzler die komplexen Zusammenhänge des Energieverbrauches nicht.

      Es mag ja sein, dass Langstreckenluisa, Trampolina und co zum Spaß mit dem Auto unterwegs sind.
      Aber die meisten Bürgen benötigen das Fahrzeug um zur Arbeit zu kommen, zum Einkaufen usw.

      Was sagt diese Type eigentlich zu den LKWs und Traktoren?
      Werden Waren per Fahrrad ausgeliefert und das Feld mit dem Ochsengespann umgegraben?

    • Es geht dem gierigen Fresspatrioten immer nur um Geld.

      • Oh, schon wieder eine Fähigkeitslücke entdeckt ….

  • „Müssen wir den Menschen überhaupt etwas Gutes tun, und ist dafür der Staat zuständig?“
    Ok, schaffen wir sofort die Asylbewerberleistungen und das Bürgergeld ab. Ebenso die Subventionierung der GONGOs und der Regierungsmedien und den Export von Steuergeldern ebenfalls.

    • Fast alle Leistungen des Staates gehören abgeschafft. So kann man z.B. den Straßenbau komplett privatisieren und nicht aus Steuern gezahlt. Die Nutzung der Straßen wird dann gebührenpflichtig und richtet sich ausschließlich nach Angebot und Nachfrage

      -18
  • Viele gehen schon mit gutem Beispiel voran: Sie fahren nicht mehr zur Arbeit, weil der Job weg ist.

  • Erwartungshaltung an den Staat? Da halte ich es mit Kurt Tucholsky: „Erwarte nichts!“

    • Warum zitierst du Sozialisten?

      -27
      • Ich duze nur Menschen die mir sympathisch sind. Sie auch??

        • Deswegen biete ich AfD-Fans grundsätzlich kein „Du“ an. Ich hoffe, Sie verstehen das

          -12
      • Es ist völlig egal, ob Tucholsky Sozialist war oder nicht! Dieses Zitat passt wie Ar.. auf Eimer!

  • Ich finde, dass eine Wirtschaftsweise schon ein wenig das Leben der arbeitenden Bevölkerung kennen sollte. Wer das wie Frau Schnitzler nicht kennt, sollte aus diesem Kreis entlassen werden und durch jemanden ersetzt werden, der mehr Realismus an den Tag legt.

  • Ein Parasit (Schmarotzer) ist ein Lebewesen, das auf oder in einem anderen Organismus (dem Wirt) lebt. Er ernährt sich von dessen Körpernährstoffen, zieht daraus seinen Nutzen und schädigt den Wirt dabei, ohne ihn in der Regel sofort zu töten.Hier ist eine Übersicht der wichtigsten Parasiten-Kategorien und Aspekte: HauptartenEktoparasiten: Leben auf der Außenseite des Wirts. Sie saugen Blut oder ernähren sich von Hautschuppen (z. B. Zecken, Flöhe, Läuse oder Stechmücken).Endoparasiten: Leben im Inneren des Wirts, z. B. im Darm oder in Geweben. Dazu gehören Einzeller (Protozoen wie Amöben) und Würmer (Bandwürmer, Spulwürmer).

    • Die Hauptarten Ektoparasiten und Endoparasiten bilden leider nicht alle Parasitenarten ab. Deren übergeordnete „Dachgesellschaft“ sind die Politologenparasiten – ist so!

      Carpe diem.

  • Sehe ich genauso. Die Bürger müssen die Konsequenzen ihrer Wahlentscheidungen seit 2013 endlich knallhart zu spüren bekommen.

  • CO2 und Energiesteuer weg! Das erwarte ich vom Staat, ein Ende der schamlosen Abkassiererei. Da braucht es keine Rabatte.

  • Die hat bestimmt einen Dienstwagen.

  • Kannst du dir nicht ausdenken!

  • Wie wäre es ihren Posten mit jemand zu besetzen der sich eindeutig gegen jede Form von Korruption verwehrt?

  • Ich erwarte von Staat nicht das er mir was zurück gibt – aber nur wenn er min vorher nix weggenommen hat!!!

  • Die Arroganz der Eliten wird immer peinlicher. Und dann wundern sie sich, wenn die
    Bürger Abstand nehmen.

  • Nun ja,
    DIESER „Staat“ wird uns NIMMER heraushauen,
    sondern immer auf uns drauf hauen …
    Wir brauchen also einen neuen Start und einen neuen Staat 😉

  • Wirtschaftweise sitzen in der Wirtschaft immer nahe am Zapfhan, da gibts am schnellsten ein frisches Bier. Dabei teilen sie ungefragt Weisheiten aus ihrem Leben – oder verwechsle ich das gerade?

  • Ich lehne die Schnitzer ab!

  • Diese Person hat sich schon einige Schitzer erlaubt.
    Immer wieder die aktuelle Fassung von „Wenn sie kein Brot haben, sollen sie Kuchen essen“.

  • Sollen Sie dann auch weniger und langsamer essen ?
    Weniger und langsamer bauen und heizen ?

    Dummheit und Verkommenheit im Endstadium !

    • Nur noch Solarvibratoren…

      • … die summen mittags bei direkter und ungetrübter Sonneneinstrahlung am besten … Hauptsache, es fühlt sich niemand gestört ..

    • „Sollen Sie dann auch weniger und langsamer essen ?“

      Wäre kein schlechter Rat für viele hier. Diesen Leuten „Dummheit und Verkommenheit“ vorzuwerfen, für die grundlegendsten Dinge, ist ein Selbstgeständnis.

      -12
      • Nun ja, nennen wir es doch einfach und treffenderweise kognitive Dissonanz und chronische Verantwortungsverwahrlosung im Endstadium.

  • „Müssen wir den Menschen überhaupt etwas Gutes tun,….“

    Frau Schnitzer, da scheinen Sie etwas fundamental falsch verstanden zu haben!
    Ich wäre schon zufrieden, wenn die Regierung sich an „Primum non nocere“ („Zuerst einmal nicht schaden“), orientieren würde!

    • Citrus, genau … und in diesem Sinne muss der Steuerzahler erkennen und entscheiden, dass er Schnitzer nichts „Gutes“ tun muss …

    • exakt!
      im Wochentakt werden mir/uns Knüppel zwischen die Beine geworfen und dann wird sich oben gross gefragt, warum man sie nicht mehr leiden kann.
      auch der hirngef…te Schwachsinn mit der 12 uhr Regel ist so ein Knüppel.
      überflüssig bis nervig/schädlich.
      WEG DAMIT

  • Mann, ist die blond.

    • Beleidige Blonde nicht.
      Diese Frau wäre vor 90 Jahren ganz vorne mit dabei gewesen.

  • Also wenn der Benzinpreis um 30% gestiegen ist und ich verfahre 150€ die Woche, dann komme ich aber eher auf 200€ zusätzlichen Verbrauch pro Monat. Gut, dass wir Wirtschaftsweise haben, die einem das auf 30€ runterrechnen können. Da fühle ich mich gleich viel besser.

  • … immer wieder klingt „Ideologie“ mit … es wird ausschließlich eine rationale Interessenvertretung der DEUTSCHEN INTERESSEN benötigt … alles andere macht den Quatsch noch quätscher … also wird Schnitzer nicht benötigt und kann weg …

  • Und bitte, kauft euch
    1 bis 2 Pullover weniger. (M. Sch.)
    Dann klappts schon mit der Kohle.
    Also jammert nicht, zahlt viel Steuern,
    hohe Energiepreise, hohe Mieten/Nebenkosten und
    schweigt gefälligst.
    😑

  • „„Müssen wir den Menschen überhaupt etwas Gutes tun, und ist dafür der Staat zuständig?“, fragt sie im Interview mit der Welt.“
    In höchstem Masse abstossend!!!

  • Wir sind der Staat und zahlen Steuern.
    Ganz viele leben gut auf unsere Kosten,auch diese „DAME“.
    Es ist einfach nur noch zum kotzen was hier abgeht.

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