Tübinger Oberbürgermeister
Nach Wahlkampfhilfe für Özdemir: Boris Palmer will kein Ministeramt in Baden-Württemberg übernehmen
Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer wird kein Ministeramt in einer möglichen Landesregierung in Baden-Württemberg übernehmen. Palmer sagte, er habe dem Grünen-Spitzenkandidaten Cem Özdemir mitgeteilt, dass er in Tübingen bleiben wolle.
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Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer will kein Ministeramt in einer möglichen Landesregierung in Baden-Württemberg übernehmen. Das bestätigte Palmer der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatten die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten darüber berichtet.
Palmer erklärte demnach, er habe dem Grünen-Politiker Cem Özdemir mitgeteilt, dass er weiterhin Oberbürgermeister in Tübingen bleiben wolle. Seine Amtszeit läuft noch mehrere Jahre. Eine Rolle in der Landesregierung strebe er nicht an.
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In den Tagen nach der Landtagswahl war darüber spekuliert worden, Palmer könne in einer Regierung unter dem Grünen-Spitzenkandidaten Özdemir ein Ministeramt übernehmen. Özdemir hatte eine mögliche Rolle Palmers nicht ausgeschlossen und erklärt, man sei mit ihm „permanent im Gespräch“.
Besonders die Grüne Jugend wandte sich öffentlich gegen eine Regierungsrolle Palmers. Die Jugendorganisation erklärte, die „Haltungen und wiederholten rassistischen Äußerungen des ehemaligen Grünen-Mitglieds Boris Palmer sind mit den Grundwerten unserer Partei unvereinbar“. Palmer dürfe deshalb weder Minister noch Berater einer möglichen Landesregierung werden.
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Palmer berichtete, er sei am Abend der Wahl bei der Grünen-Wahlparty in Stuttgart von zwei jungen Männern aus dem Umfeld der Grünen Jugend aufgefordert worden zu gehen. Sie hätten ihm gesagt, er schade Özdemir und sei nicht eingeladen. Palmer sagte dazu: „Ich bin dann trotzdem reingegangen.“
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Während die Ampel auf Bundesebene gescheitert ist, soll sie in München neu entstehen: Grüne, SPD sowie FDP und Freie Wähler planen eine gemeinsame Stadtregierung. Die Mehrheit im Stadtrat wäre knapp.Palmer hatte sich zunächst nicht eindeutig festgelegt. Nun ist klar, dass er nicht nach Stuttgart wechseln will. Der 53-Jährige ist seit 2007 Oberbürgermeister von Tübingen.
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Er ist NICHT der SCHLAUSTE aber immer noch schlau genug, nicht auf einem sinkenden Schiff anzuheuern.
Zustimmung. Womöglich spekuliert er auf Bundespräsident. Oder hat sonst eine Möglichkeit der Weiterverwendung parat.
Wurde nicht der Palmer bei der Wahlparty von Jung-Grünen hinauskomplimentiert?? Oder zumindest versuchten sie es? Jaja, die Realos und die Fundis – „grün“ sind sie sich immer noch nicht. 🤣🤣
Nun, vielleicht zwei mögliche Erklärungsansätze:
#1: Phaedrus, Fabeln 4,3: Getrieben vom Hunger begehrte der Fuchs vom hohen Weinstock eine Traube, mit äußersten Kräften springend. Doch da es ihm unmöglich war, diese zu erlangen, behauptete er im Weggehen: „Sie ist noch nicht reif; Und saure will ich nicht nehmen.“ Die mit Worten schlecht machen, was sie nicht erreichen können, müssen sich diese Fabel zuschreiben.
#2: Palmer ist jetzt 54 Jahre alt, seit 2007 OB von Tübingen und kann wenigstens 2027 einer sicheren Wiederwahl entgegensehen – dann ist er 60 und kann sich überlegen, ob er nochmals als OB antritt oder sich zur Ruhe setzt. Und als OB von Tübingen kann er wohl subjektiv mehr bewegen als ein Landesminister, zumal das in der Besoldung kaum einen Unterschied macht.
Wieso sollte ein nicht-Grüner ein Ministeramt bekommen? Die Grünen haben doch Kompetenz massenweise!
Das war eh nur Theater
Der Palmer-Mohr hat seine Pflicht getan, dem Cem noch ein paar bürgerliche Prozente rüberzuschieben. Er kann gehen.
So ist es. Dass er ein Minister Amt übernimmt war nie geplant.
Vernunftvortäuschung für die konservativen Wähler. Jetzt geht der grüne Abschaffungskurs mit der Quotenmarionette weiter.
Der Palmer scheint riesige Probleme zu wittern. Bescheiden war er nie, aber er gilt auch außerhalb der Grünen als kompetent und begabt. Vielleicht hofft er insgeheim auf eine Nominierung als Bundespräsident. Ich komme auch nur auf diesen Gedanken, weil ich mich mit Ihm sogar abfinden könnte. Eines dürfte jedem klar sein, daß die Grünen darauf gewartet haben, daß die AFD jemanden nominiert. So ernten Sie keine Kritik aus dem Woko Lager und können Ihrem Koalitionspartner in BW ordentlich Druck machen.
Ich könnte mich mit jemandem, der Corona-Impfverweigerer gerne in Beugehaft genommen oder die Rente gekürzt hätte, in einem politischen Amt nicht abfinden.
Der ist durch und durch totalitär und undemokratisch.
Dann haben die linken unter den Grünen schon den ersten Sieg gegen Cem errungen. Der CDU kann man nur abraten in eine solche Koalition zu gehen, aber der Verein ist sich wahrscheinlich für nichts zu Schade.
Wie sang schon dereinst Ernst people of color:
Ich bin ein grüner Witwer
Das war aber ein fetter Insider.. 😉
Wenn man bedenkt, dass selbst Max Horkheimer das Wort „Neger“ (in: GS Bd. 18: 271) im Mund führte als Spiritus Rector der Frankfurter Schule, lässt sich schon daran erkennen, wie völlig vermessen es von der Grünen Jugend ist, nicht zuletzt dem Tübinger Oberbürgermeister daraus einen Vorwurf zu machen. Angesichts dessen rücken in Baden-Württemberg etwaige Koalitionsgespräche mit der CDU in weite Ferne. Boris Palmer hat das vermutlich längst erkannt. Die heutige Ankündigung, nicht als Minister zur Verfügung zu stehen, nimmt bereits vorweg, dass dadurch ohnehin keine neue Landesregierung zustande kommt.
Wäre ich im Landtag Mitglied der CDU, würde ich mich nicht diesem arroganten Selbstdarsteller unterwerfen, sondern darauf dringen, dass sich die beiden der Wahl stellen, und wer dann die erforderlichen Stimmen bekommt, ist gewählt.
DAS ist Demokratie.
Alles andere ist Manipulation.
Die CDU wirft sich weg wie keine andere Partei.
Einer der vielen Polit-Trolls protegiert vom geschundenen Souverän.
Palmers Vater hat sich aktiv gegen die württembergischen Altnazis gestellt und dabei Leib und Leben riskiert. Der Sohn benutzt jetzt eine ähnlich ausgrenzende und biologistische Sprache wie diese (u.a. das N-Wort). Wenn der Remstalrebell das noch erlebt hätte …
Wenn Helmut Palmer etwa am nördlichen Ausgang des Münsterplatzes in Ulm während des dortigen Wochenmarktes seinen Verkaufsstand aufgebaut hatte, wäre es jederzeit möglich gewesen, mit ihm persönlich ins Gespräch zu kommen. Insofern mutet es äußerst seltsam an, wenn Dritte heute insbesondere hier in der Kommentarspalte von Apollo News ihm Eigenschaften zuschreiben, ohne ihm selbst jemals von Angesicht zu Angesicht begegnet zu sein. Fraglich bleibt daher, was dafür der Anlass ist?