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Serbiens Präsident

Vucic kündigt Rücktritt an – und bereitet offenbar seinen nächsten Machtwechsel vor

Nach monatelangen Massenprotesten kündigt Serbiens Präsident Aleksandar Vucic seinen Rücktritt an. Der Staatschef will sein Amt „in einigen Wochen“ niederlegen und den Weg für Neuwahlen freimachen.

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Serbiens Präsident Aleksandar Vucic kündigte seinen Rücktritt „in einigen Wochen“ an. (IMAGO/Anadolu Agency)

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Serbiens Präsident Aleksandar Vucic will sein Amt vorzeitig niederlegen. Nach eineinhalb Jahren Massenprotesten kündigte der 56-Jährige auf einer Kundgebung in Belgrad seinen Rücktritt „in einigen Wochen“ an. Zugleich stellte er vorgezogene Präsidenten- und Parlamentswahlen in Aussicht. Ein Rückzug aus der Politik ist das wohl nicht.

„Ich werde nur noch einige Wochen Präsident sein, dann reiche ich meinen Rücktritt ein“, sagte Vucic am Samstag vor Anhängern seiner Regierungspartei SNS in Belgrad. Einen genauen Zeitpunkt nannte er nicht. Auch wann das Parlament aufgelöst und gewählt werden soll, ließ er offen. Seine zweite und letzte Amtszeit hätte regulär erst 2027 geendet. Eine weitere Kandidatur als Präsident ist ihm nicht möglich. 

Vucic kündigte zugleich an, seiner Partei bei den kommenden Wahlen zu helfen. Seine Liste solle „Vereintes Serbien“ heißen, sagte er. Politisch deutet vieles darauf hin, dass der Rücktritt nicht das Ende seiner Macht bedeutet, sondern einen Rollenwechsel einleiten soll. Beobachter rechnen damit, dass Vucic bei vorgezogenen Parlamentswahlen als Spitzenfigur der SNS antritt und im Falle eines Sieges Ministerpräsident wird. Dieses Amt hatte er bereits von 2014 bis 2017 inne. 

Seit dem Einsturz eines Bahnhofsvordachs in Novi Sad im November 2024, bei dem 16 Menschen starben, wird Serbien von Protesten erschüttert. Studenten und Oppositionsgruppen werfen der Regierung Korruption, Machtmissbrauch und Vertuschung vor. Vucic weist die Vorwürfe zurück und spricht von ausländischer Einflussnahme. Die Protestbewegung fordert seit Monaten Neuwahlen. Sie gilt als größte Herausforderung für Vucic seit Jahren. 

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7 Kommentare

  • Wegen eines eingestürzten Bahnhofvordaches …… ?

    Also danach müsste Deutschland doch längst in Schutt und Asche niedergebrannt sein vor Demonstrationen.

    Brüssel will mit seinen „Demonstranten“ sicherstellen, dass die Richtigen dort sitzen.

  • Wie groß ist das Wirken von EU, verbündeter Stiftungen und Medien hinter den Kulissen um die Proteste am Laufen zu halten? Dieses Frage wartet auf gute Journalisten.

  • Hatte nicht Merz kürzlich erst gesagt Serbien muss sich entscheiden zwischen der EU und den Kontakten zu Russland? Na, da werden er und seine Freundin in Brüssels schon in die “ richtige “ Richtung nachgeholfen haben.

  • Es dürfte wohl eher so sein das in Serbien die EU in Gestalt diverser NGOs den Protest durch finanzielle Unterstützung am Laufen hält. Das Spielchen konnte man doch schon in Moldau und Georgien beobachten.

  • Die EU-Mafia hat wieder ganze Arbeit geleistet. Wieder einer weg der denen im Wege steht. Erst Orban und jetzt er.
    Dieser Drecksladen!

  • „Vucic weist die Vorwürfe zurück und spricht von ausländischer Einflussnahme.“

    Brüssel, Buntland, Soros…

  • Serben, noch ein Land das sich von den kaputten aus Deutschland kaufen lässt. Kein Mitleid

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