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Wasserversorgung

Bis zu 100.000 Euro Bußgeld: Zahlreiche Städte und Landkreise verhängen Bewässerungsverbote

Zahlreiche Städte und Landkreise in ganz Deutschland haben Verfügungen erlassen, um den privaten Wasserverbrauch stark einzuschränken. Im Einzelfall drohen drakonische Bußgelder von bis zu 100.000 Euro. Die Liste der betroffenen Gebiete wird immer länger.

Zur falschen Zeit den Rasensprenger angestellt? Das kann mehrere Tausend Euro kosten. (Symbolbild) (IMAGO/Panama Pictures)

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Die Stadt München droht ihren Bewohnern mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro, wenn sie den Rasen sprengen oder ihre Pflanzen zwischen 9 Uhr und 19 Uhr gießen. Auch das Waschen von Autos außerhalb einer Waschanlage ist verboten, ebenso wie das Befüllen von Pools oder das Abspritzen von Häuserfassaden. Die Verfügung ist seit Dienstag in Kraft und soll bis zum 1. August gelten (Apollo News berichtete).

Doch die Stadt kann auch entscheiden, die Maßnahme zu verlängern. Begründet werden die zahlreichen Einschränkungen damit, dass die Münchner zu viel Wasser verbrauchen würden. Laut den Stadtwerken München liegt der Tagesverbrauch bei 300 Millionen bis 350 Millionen Litern. Während der Hitzephase Ende Juni überschritt der tägliche Verbrauch sogar die Marke von 400 Millionen Litern. Oberbürgermeister Dominik Krause erhob vor diesem Hintergrund bereits die ersten Sparappelle.

Zwischenzeitlich sank der Verbrauch auf 330 Millionen Liter, liegt nun jedoch wieder bei 360 Millionen Litern pro Tag. Aus Sicht der Stadtwerke und des Oberbürgermeisters ist das zu viel. Denn angesichts eines trockenen Winters und Frühlings seien die Ressourcen zur Wasserversorgung „äußerst strapaziert“.

München bekommt sein Trinkwasser hauptsächlich aus dem Mangfalltal. Auch aus dem oberen Loisachtal und der Schotterebene südöstlich von München kann Trinkwasser bezogen werden. Laut der Süddeutschen Zeitung ist es das erste Mal, dass das Wassersparen mittels einer Verfügung durchgesetzt werden soll.

Die bayerische Landeshauptstadt ist nicht der einzige Ort, an dem strenge Sparvorschriften gelten. Am Mittwoch teilte die brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam mit, dass wegen anhaltender Trockenheit kein Wasser aus Flüssen, Seen und Gräben für den Privatgebrauch entnommen werden darf. Ansonsten droht ein Bußgeld von 50.000 Euro. Die Allgemeinverfügung gilt bis zum 1. Oktober 2026. In mehreren Landkreisen wie Barnim, Oder-Spree oder Märkisch-Oderland gelten seit Jahren Einschränkungen. Im Havelland droht ebenfalls ein Bußgeld von 50.000 Euro.

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Im Landkreis Böblingen in Baden-Württemberg gilt auch dieses Jahr, wie jedes Jahr seit 1993, von Juni bis September das Verbot, Wasser aus Bächen und Flüssen zu entnehmen, um damit private oder landwirtschaftliche Flächen zu bewässern. In Stuttgart gilt ebenfalls ein Bewässerungsverbot. Hier drohen sogar bis zu 100.000 Euro Strafe, wenn Wasser aus Bächen oder Flüssen für den privaten Gebrauch entnommen wird.

In der Stadt und Region Hannover darf Wasser zur Beregnung nur zeitlich begrenzt eingesetzt werden, wenn es über 27 Grad warm ist. Dann dürfen zwischen 11 Uhr und 17 Uhr keine privaten, öffentlichen oder landwirtschaftlichen Flächen beregnet werden. Ansonsten droht ein Bußgeld von 50.000 Euro. Auch in Delmenhorst droht ein so hohes Bußgeld, wenn man Wasser aus Flüssen, Bächen oder Seen zum Gießen entnimmt.

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg gelten ebenfalls Vorschriften, wann mit einem Wassersprenger beregnet werden darf und wann nicht. Wenn es über 25 Grad warm ist, darf zwischen 12 Uhr und 18 Uhr nicht bewässert werden. Liegt die Windgeschwindigkeit bei mindestens acht Metern pro Sekunde (Windstärke 5), darf überhaupt nicht mehr beregnet werden, egal wie warm es ist. In den Landkreisen Lüneburg und Peine gelten ähnliche Vorschriften.

In Sachsen-Anhalt bestehen in sieben Landkreisen Einschränkungen, wie t-online berichtet. In Thüringen darf in drei Landkreisen kein Wasser aus Flüssen und Seen entnommen werden. Bis Mitte Oktober gibt es in Dresden Einschränkungen, im Erzgebirgskreis sogar bis zum 31. Oktober. In ganz Deutschland gelten somit bereits in zahlreichen Kreisen und Städten Einschränkungen bei der Verwendung von Wassersprengern. Weitere dürften folgen.

Zahlreiche Umweltverbände wie der NABU oder der BUND greifen das Thema Wasserknappheit immer wieder auf. So legte der BUND im Juni eine Studie vor, wonach in jedem zweiten Landkreis in Deutschland „Wasserstress“ besteht. Handelt es sich um „strukturellen Grundwasserstress“, wird laut der Organisation über mehrere Jahrzehnte zu viel Wasser entnommen. Dem stehe ein „akuter Grundwasserstress“ gegenüber. Mit der Studie werden auch politische Forderungen verbunden: Zum einen soll die Wasserentnahme begrenzt werden. Außerdem soll für das Wasser selbst ein Preis bezahlt werden.

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43 Kommentare

  • Deutschland hat keine Wasserknappheit. Einige Regionen haben zwar etwas weniger, aber keine bedrohliche Situation.

    Politik und die Verbände konstruieren hier eine Bedrohung, die es nicht gibt. Ziel ist nur zu zeigen, wie angeblich unentbehrlich die „weisen Entscheidungen der Politik“ sind. Das ist aber Unsinn. Politik schafft Probleme, die ohne es die Politik gar nicht gäbe. Und sie wollen natürlich Geld für unsinnige Projekte.

  • Wie gut auch, dass die heilsbringende KI mit ihren notwendigen Rechenzentren keine gigantischen Mengen an Wasser benötigen!

    • stromsparen fuer KI
      wasser sparen fuer KI
      landhergabe fuer KI

      was tut man nicht alles fuer die strukturen, die uns unseren erzwungenen einsatz schon bald mit totaler ueberwachung danken werden…

    • Das Mammut im Raum!!!

      Das wissen aber die Wenigsten und sehen daher genauso wenig einen Zusammenhang mit der Wüstenkultur
      (die sich an nichts halten muß, nicht sanktioniert wird) .
      Die Fremden in Millionenheeresstärke werden auch hier Verursacher sein und das System auch in diesem Bereich überstrapazieren.
      Die waschen ja auch am Waschbecken/ in der Badewanne die Wäsche, was wesentlich mehr verbraucht als die Waschmaschine der Einheimischen.

      Wie groß war die Einwohnerzahl Münchens bis 2015 und wie hoch nun in 2026?
      Aber bitte den Familiennachzug und die nicht registrierten nicht vergessen.

      Könnte da eine Ursache liegen?
      Der arbeitende Bevölkerung spart doch schon alleine durch die stetig steigenden Wasserkosten freiwillig jeden Liter ein.

    • Wo sind denn in Deutschland KI-Rechenzentren?

      • Zum Beispiel…
        Am 4. Februar nahm die Deutsche Telekom in München ein gewaltiges KI-Rechenzentrum in Betrieb.

      • Genau in der Stadt, die den Wasserverbrauch einschränkt, München-Tucherpark, Nur ein Beispiel!

  • Nur noch Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote Verbote

  • Na, sollen wir langsam darauf hingewiesen werden, das Wasser zukünftig „nicht mehr so billig“ zu haben sein wird?

    Meine Glaskugel signalisiert, noch verschwommen nebulös, das dieses kostbare und lebensnotwendige Gut, als nächstes in den Fokus der ausufernden Teuerung gerät.

    Nicht nur im Sommer, sondern ganzjährig.

    Schließlich ist Mehr Mehr.

    Time will tell …

    • so ist es !

      agenda 2030 .
      da der peobel zu dumm ist den ernst des klimawandels zu begreifen, bekommt er es jetzt auf diese weise eingetrichtert.

      **Die Neuausrichtung der Agenda wurde bereits beim WEF angekündigt, wie Sie selbst berichteten

      Mazzucato (WEF):
      Weil die Impfpflicht gescheitert ist und viele den Klimawandel nicht kapieren, müssen wir Wassermangel in die Köpfe bringen, den versteht jedes Kind! **

      hoert selbst:

      https://x.com/Don_Virus_1/status/1912637711804248444/video/1

  • wenn die bevoelkerung waechst steigt auch der wasserverbrauch. es hiess doch wir haben platz. welche auswirkungen haben die windraeder?

    • Auf den Wasserverbrauch?

  • Deutschland ist eins der wasserreichsten Länder der Welt. Auch wenn es im Sommer in bestimmten Regionen mal ein paar Wochen nicht regnet, so hätte man doch die Möglichkeit, in regenreicher Zeit, Wasser zu speichern. Sowas konnten schon die alten Römer.
    Was ist übrigens mit den gigantischen Trinkwassermengen, die von hunderten (KI)Rechenzentren in ganz Deutschland verbraucht werden? Müssen die jetzt auch sparen oder gilt das wieder nur für das kleine Gärtchen des Michels?

  • Verbote sind NUR Unterdrückungsmechanismen GEGEN Menschen,

    Je mehr es davon gibt, umso leichter lässt sich ein Sklavenvolk erkennen, würden manche hinweisen.

    Nebenbei gefragt…wo bleiben die Verbote

    Steuergelder zu veruntreuen
    die Bevölkerung Gewalt auszusetzen
    die Lebensqualität zu senken
    usw.?

    Man erkennt leicht Verbote sind IMMER nur eine Einbahnstraße.

    • Und gelten nicht für die, die sie ersinnen und festschreiben.

    • das liegt doch in der natur der sache.

      ein regime versucht immer, sich maximal abzusichern und zu schuetzen.

      vor all dem, was ihm negativ entgegentreten und seine existenz gefaehrden koennte.

      zum eigenen erhalt hingegen gestattet sich ein regime selber saemtliche freiheiten.

  • Münchens Bevölkerung ist inzwischen zum großen Teil links/grün. Da sollte doch Umweltschutz und Wasser sparen selbstverständlich sein oder?

  • und gleichzeitig mit dem Artikel hat es zu regnen angefangen:-)

  • Gilt das dann für ALLE oder ist es so wie bei der Mülltrennung, die für ein bestimmtes Klientel ja nicht zumutbar ist?

  • 80% des Münchener Wassers kommt aus dem Mangfalltal. Die Pegel des Mangfalltals zeigen GRÜN. Sicher wird der Münchener OB jetzt sagen, dass Grün das neue Rot bedeutet und deshalb Wasser knapp zu sein hat. Da, wo Grün regiert, regiert der Obrigkeitsstaat in komplett ideologischer Realitätsverdrehung.

  • Dass der grüne OB in München jeden linksgrünen Unfug-Befehl verhängen würde, war zu erwarten.

  • Die Maßnahmen der Behörden sind nachvollziehbar und richtig.
    Sachliche Berichterstattung – geht doch AN.

    -44
    • Können sie mir bitte sagen wo das Wasser mit dem ich meinen Rasen sprenge und mein Gemüse gieße anschließend ist? Habe ich es wie von Zauberhand verschwinden lassen oder einem Kreislauf ( Verdunstung=Regen, versickern= zurück ins Grundwasser) zugeführt?
      Nach Alfred Tetzlaff hatte der Sozi schon Pech beim denken, der Grüne denkt leider gar nicht erst!

      • Dein Kommentar verdeutlicht gut, dass Wasser nicht einfach „verbraucht“ wird, sondern seinen Ort und Zustand verändert. Es verschwindet nicht, sondern bewegt sich im Wasserkreislauf durch Verdunstung, Niederschlag, Versickerung weiter.

        Wenn Wasser an einer bestimmten Stelle knapp wird, bedeutet das aber, dass es dort nicht unbegrenzt verfügbar ist. Dann muss man eben mit der vorhandenen Menge verantwortungsvoll umgehen und gegebenenfalls rationieren. In solchen Situationen haben dann wichtige Dinge Vorrang vor einem dauerhaft grünen Rasen oder einem gefüllten Pool.

        Wenn sich die Wasserspeicher wieder erholt haben und genügend Wasser vorhanden ist, kann man wieder mehr davon für Garten und andere Zwecke nutzen und es so wieder in den natürlichen Kreislauf einbringen.

        Während des Sommers bewusst mit Wasser hauszuhalten, ist daher nichts Neues. Früher war dies sogar deutlich schwieriger.

        Ich glaube, manche Menschen nehmen vieles zu selbstverständlich.

        • Wenn man sich die Langzeitmesswerte der Messstellen ansieht, sieht es nur gar nicht nach Knappheit aus.
          Zumindest hier in Niedersachsen werden diese Daten veröffentlicht. Da gibt es weder einen Abwärtstrend noch ungewöhnlich niedrige Werte, wenn man die letzten 30 Jahre ansieht.

          4
        • Wieder mal mit vielen Worten nix gesagt. Wo wären denn die Beweise das das Wasser in München knapp wird???
          Bloß weil es irgend ein Heini so behauptete??.
          Aber es passt halt prima in die Links-grüne Ideologie: Klimawandel – Sommer – Hitze , ergo Wasser Knappheit!
          Wer braucht da schon wissenschaftliche Beweise da zu

          2
      • Bist bestimmt der Bruder von „Sonnenstich“……..

        -15
        • Muss dich enttäuschen, hab keinen Bruder.

          5
      • sie haben recht – der Artikel in sciencefiles ist totaler Unfug.
        Nur Schwachmaten leugnen den Klimawandel und interpretieren in sinnvolle Behördenmaßnahmen bei der seit Wochen anhaltenden Dürre derat abwegigen Blödsinn hinein.

        -20
        • Schon wieder mit Beleidungen unterwegs, Bobbycat1?

          11
        • Niemand leugnet den Klimawandel Bobby, sondern dass er „menschengemacht“ ist. Das Klima mit seinen natürlichen Schwankungen gibt es IMMER schon, ganz im Gegensatz zum Winzling Mensch! WER war es denn VOR uns?

          9
        • Komisch übrigens, dass Wasserverschwendung während der „Seuche“ niemanden gestört hat. „Hygieneschutzmaßnahmen“: im fünf Minuten-Takt 30 Sekunden lang bei laufendem Wasser die Hände richtig waschen! Die Anordnung hing in JEDEM Clo und galt für 80 Millionen Menschen!
          Aber es gibt gute und böse Wasserverschwendung, wie IMMER!

          2
        • die sinnvollen massnahmen haben durchaus einen ernsten hintergrund .
          WEF, agenda 2030.

          maria mazzucato sagt es hier ganz offen:

          Mazzucato (WEF):
          Weil die Impfpflicht gescheitert ist und viele den Klimawandel nicht kapieren, müssen wir Wassermangel in die Köpfe bringen, den versteht jedes Kind! **

          hoert selbst:

          https://x.com/Don_Virus_1/status/1912637711804248444/video/1

          2
        • warum immer so dünnhäutig @Namen notieren ?
          Ihr hier verträgt gar nichts – ihr könnt nur austeilen (hinter vorgehaltener Hand). Aber nichts für Ungut, das habt ihr mit den schwachsinnigen MAGAs in USA gemein.
          Schönen Tag noch.
          …..und vllt. brennt ja mal bei dem ein oder anderen von euch mal demnächst ein Gartenschuppen o.ä. ab und es fehlt an Wasser………

          -8
  • Deutschland ist ein überaus wasserreiches Land. Deutschland war auch einmal ein reiches Land dank seiner Industrie.

    Finde den Fehler.

    Lösungshinweis: sieht grün aus.

  • Wassersparen hin oder her: Die Höhe der Bußgelder erscheint mir grotesk. Und dann aber Polizeiwagen vom Waschverbot auszunehmen.

    Außerdem: Was wäre denn letztlich mit dem Bußgeld wieder gutgemacht?

  • Was will man von einem Grünen Bürgermeister anderes erwarten ? Schließlich muss er doch das Klimakrisenmärchen befeuern. Der Mann kann mir viel erzählen ! Ich vertraue nur auf Fakten und nackte Zahlen.

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