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Tennis-Affäre

Berlins Bürgermeister Wegner kündigt Rückzug an – Finanzsenator soll Kandidatur übernehmen

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, hat am Freitagnachmittag angekündigt, bei der nächsten Wahl nicht noch einmal anzutreten. Nach Informationen von Apollo News soll der derzeitige Finanzsenator die Kandidatur der CDU übernehmen.

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Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (IMAGO/Bernd Elmenthaler)

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Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, hat am Freitagnachmittag im Rahmen einer Pressekonferenz angekündigt, bei der nächsten Wahl nicht noch einmal anzutreten. Einen vorzeitigen Rücktritt von seinem Amt lehnt Wegner ebenso ab wie ein mögliches Senatorenamt für sich selbst. Auch einen Rückzug vom Vorsitz der Berliner CDU kündigte er an.

Wegner begründet seinen Rückzug mit der anhaltenden Kritik an seiner Person, die einen Wahlerfolg der CDU bei den anstehenden Wahlen verunmögliche. Aufgrund der anhaltenden Debatte um seine Person gelinge es ihm nicht mehr, mit konkreten Themen zu den Wählern durchzudringen. Ziel müsse es jedoch sein, eine Koalition unter Führung der Linkspartei, die „Polizistenhasser“ und „Antisemiten“ in ihren Reihen habe, zu verhindern. Wegner blickte trotz aller Kritik stolz auf das von seiner Landesregierung Erreichte zurück.

Nach Informationen von Apollo News soll bei der anstehenden Abgeordnetenhauswahl am 20. September der derzeitige Finanzsenator des Landes Berlin, Stefan Evers, die Spitzenkandidatur der CDU übernehmen. Evers ist seit April 2023 im Amt. „Die Berliner CDU hat ganz viele kluge Köpfe“, kommentierte Wegner die Gerüchte um die Kandidatur von Evers. Die Einigung auf einen alternativen Kandidaten sei eine Entscheidung der Berliner CDU, die noch zu treffen sei.

Wegner war wiederholt in die Kritik geraten, weil er bei seinem Krisenmanagement während des Stromausfalls im Berliner Südwesten Anfang Januar wiederholt falsche Angaben gemacht hatte. Nachdem er schnell in die Kritik geraten war, weil er das Krisengebiet nicht aufgesucht hatte, obwohl etwa 100.000 Berliner Haushalte von dem Vorfall betroffen waren, gab er an, sich zu Hause eingeschlossen zu haben und den ganzen Tag Krisentelefonate geführt zu haben.

Später stellte sich heraus, dass diese Angaben größtenteils falsch waren und Wegner nur geringfügig mit der Krisenbewältigung beschäftigt gewesen war. Stattdessen spielte Wegner mit seiner Lebensgefährtin am ersten Nachmittag des mehrtägigen Stromausfalls Tennis. „Das war Mist. Ich ärgere mich am allermeisten darüber“, sagte Wegner bei der Pressekonferenz über seine damalige Kommunikation. Ohne diesen Fehler hätte er sich nun nicht zurückziehen müssen, erklärte Wegner.

ahz

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62 Kommentare

  • Und die eigentlichen Täter sind endlich gefasst oder laufen immer noch frei rum und freuen sich, dass die mediale Aufmerksamkeit garnicht bei ihnen liegt!?
    Nicht dass es zu Missverständnissen kommt, Kai Wegner MUSS zurücktreten, aber das löst das Problem des Anschlags nicht.
    Sie werden es wieder tun, weil SIE es können!

    • Genau es ist eben NICHT nur eine „Tennis-Affäre“, sondern ein TERROR-Anschlag auf Teile der Bevölkerung gewesen.

      Aber wie solch Aktionen behandelt/priorisiert werden zeigt allen NS2.

    • Da wird nichts passieren. Weil es so ist wie es immer ist. Es wird nichts passieren, so lange die alten Strukturen an den Machthebeln sitzen.

  • Was sind die Hobbys von Evers bei einem Stromausfall?

    • Der spielt gerne Volleyball. Auch da war er stets am Netz. Und einen Hund hat er auch 🦮 🐶

  • Und der derzeitige Finanzsenator steht wegen höchst freizügiger, bevorzugender Mittelvergabe im Kreuzfeuer der Kritik.

  • Endlich mehr Zeit zum Tennis spielen.

    • Endlich mehr Zeit zum ‚Tennis spielen‘.

  • Endlich!
    Aber ist der Finanzsenator wirklich anders? Ehrlicher?

  • Die CDU vermeidet den „Rücktritt“. Wäre ein zu starkes Argument für die Opposition.

  • und keine weiteren Bezüge oder Pension !

    • Wie soll er dann seine Tennisplatz Miete zahlen???

  • Warum erst jetzt?

  • Es ist schon peinlich, dass Wegner nicht von selbst erkannt hat, dass er mit einer erneuten Kandidatur seiner Partei keinen Gefallen tut. Und ebenso peinlich, dass die CDU es ihm nicht früher zu verstehen gegeben hat. Erst jetzt, wo die Umfragewerte schlechter werden, bekommt man anscheinend wirklich Angst. Als ob das nicht schon lange absehbar gewesen wäre. Ob das der CDU jetzt noch hilft?

    • ‚Ob das der CDU jetzt noch hilft?‘

      Auf dem Weg nach unten?
      Bestimmt – jetzt legt die linke CDU den Turbo ein – gaaanz nach unten.

  • Wegners Freundin ist Berliner/Senatorin? Ist das vereinbar?

  • Ich finde, dass der Bürgermeister einer Hauptstadt eines Landes nicht mehr Bürgermeister sein kann, wenn er während eines Terrorangriffs auf die Stadt mit Tausenden Betroffenen lieber Tennis spielen geht anstatt sich um die Krise zu kümmern.

  • Die Rente ist sischer . . . zumindest für ihn!

  • Und was ist mit Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU)?

    Rund 30.000 Schüler von den Auswirkungen des Stromausfalls betroffen, und sie geht auch Tennis spielen.

    Katharina Günther-Wünsch muss gleichfalls weg.

  • Ich warte jetzt auf die ersten Statements, wo ihm Respekt gezollt wird, dass er zurück getreten ist. (Ironie off).

  • Es gebe ein ganz einfaches Mittel die Politiker ehrlich zu halten, bei nachgewiesenen Verfehlungen sind die Pensionansprüche weg.

  • „Das war Mist. Ich ärgere mich am allermeisten darüber“, sagte Wegner bei der Pressekonferenz über seine damalige Kommunikation. Ohne diesen Fehler hätte er sich nun nicht zurückziehen müssen, erklärte Wegner.

    Er ärgert sich darüber, dass es herausgekommen ist, dass er größtenteils die Unwahrheit gesagt hat – so interpretiere ich die Aussage für mich jedenfalls.

  • Er hätte es den Menschen da draußen nur besser erklären müssen, kommunikatives Fehlerchen, aber hey, Schwamm drüber.

  • Wenn die Berliner schlau sind, honorieren sie im September den Rücktritt, um RRG zu verhindern.

    Aber wahrscheinlich geht es der Partei wie der FDP, als Lindner zurecht die Koalition platzen ließ.

    Auf die AfD braucht der Wähler nicht groß zu hoffen.

    • ‚Wenn die Berliner schlau sind,…‘

      Diese Westensart wurde ihen nicht gegeben. Die wählten schon immer den Untergang – so hoffentlich auch jetzt.
      Je schneller die linken Kartellparteien, angeführt von der SED ans Ruder kommen, desto besser.

  • Er kann sich ja jetzt erst ml zur Ruhe setzen und einen Reiseführer über die Tennisplätze Berlins schreiben.

  • Ein Sympathieträger geht, der nächste kommt. Wären Deutsche geistig gesund wäre die CDU längst unter der 5% Marke im Bund.

    • Richtig! Leider sind viele einfach blöd-geimpft worden!

  • Er konnte mit den Themen nicht durchdringen … Also im Job versagt, dem nicht gewachsen. Gab es noch nie. Dagegen sind die Tennisstorys fast harmlos. Das Versagen beim Anschlag allerdings nun erklärbar. Jeder Arbeitnehmer wäre bei einem solchem eigenen Eingeständnis den Job los … Nicht gehalten, was bei der Wahl versprochen wurde.

  • Geh‘ mit Deinem Tennisschläger, aber geh‘!

  • Gebt Berlin endlich den SED Bürgermeister den sie verlangen. Sie haben es sich verdient.

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