Belgiens PKW-Maut und die EU-Schuldenspirale: Das Ausplündern der Bürger beginnt jetzt
Belgien steht vor der Einführung einer PKW-Maut. Im Sog der Schuldenspirale aktivieren die Euro-Staaten die noch verbliebenen fiskalischen Quellen. Gerade Belgien ist ein heißer Kandidat für den Auftakt einer europäischen Staatsschuldenkrise.
Ökonomen und Beobachter der globalen Finanzmärkte richten dieser Tage ihre Aufmerksamkeit verstärkt auf die Schuldenproblematik der Europäischen Union. Deutschlands Defizit von etwa sechs Prozent in diesem Jahr sorgt für Irritationen, gilt Deutschland doch als der Kreditanker des gesamten Euro-Finanzmarkts und des Euro-Schuldensystems. Ein wenig unter dem Radar stand bislang Belgien. Das Land gehört mit einer Gesamtverschuldung von inzwischen 110 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zur Spitzengruppe der verschuldeten EU-Staaten. Eine Neuverschuldung von 5,3 Prozent in diesem Jahr weckt den Verdacht, dass auch dort eine Schuldenspirale in Bewegung geraten ist.
Zur Finanzierung der klaffenden Defizite in den öffentlichen Kassen einigten sich die drei Regionen Flandern, Wallonien und die Region Brüssel-Hauptstadt in der vergangenen Woche auf die Einführung einer Pkw-Maut. Interessant ist im Falle der belgischen Maut-Variante die sie tragende Mitte-Rechts-Konstellation in Flandern und Wallonien. Die Verkehrspolitik obliegt in Belgien den Regionen. Dass ausgerechnet beide Regionalregierungen diesen verkehrspolitischen Schritt beschlossen haben, deutet auf einen bemerkenswerten politischen Kurswechsel hin. Die fiskalischen Probleme scheinen in der belgischen Politik zu einem bewussten, geradezu paradigmatischen Wandel geführt zu haben.
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Ab dem kommenden Jahr sollen Autofahrer dann für eine Autobahnvignette zwischen 90 und 125 Euro pro Jahr bezahlen. Dabei erhalten E-Auto-Besitzer günstigere Tarife. Da ist man ganz EU-europäisch, immerhin sitzt die Kommission ja quasi um die Ecke. Um auch den Transitverkehr und Touristen entsprechend zur Kasse zu bitten, sollen Kurzzeittarife das System ergänzen. Ein eng geflochtenes Netz aus Videoüberwachung soll sicherstellen, dass dem neuen System niemand mehr ausweichen kann. Eine Strafe von 70 Euro wird für denjenigen fällig, der künftig ohne Vignette in Belgien unterwegs ist.
Bei etwa sechs Millionen registrierten Pkw und dem grob kalkulierten Transitverkehr könnte der Staat von den Autofahrern etwa 800 Millionen Euro im Jahr abzweigen. Ein nettes Zusatzgeschäft, das die belgische Regierung mit einem Klassiker begründet: Das zusätzlich eingenommene Geld soll selbstverständlich in die Instandhaltung des Straßennetzes investiert werden. Es ist ja nicht so, dass der belgische Steuerzahler nicht bereits Höchststeuertarife entrichten würde. Mit 52,5 Prozent stehen belgische Steuerzahler im OECD-Vergleich bei der Durchschnittsabgabenbelastung tatsächlich an der Spitze dieser Trauerliste.
Die Freunde des großen Staates müssen zur Kenntnis nehmen: Viel hilft nicht viel. Hohe Steuerlasten zerstören nicht nur die private Kaufkraft, sondern in der Folge auch das private Investitionsgeschehen, weil immer weniger Menschen in der Lage sind, Ersparnisse zu bilden. Es ist nicht falsch, angesichts dieser Abgabenquoten von einem staatlichen Raubzug zu sprechen. Was ins Auge fällt: Je höher die Abgabenlasten, desto schneller dreht sich der Staatsapparat in der Schuldenspirale weiter nach oben.
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Luis Bobga
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Die Lage der Euro-Ökonomie ist durchaus brenzlig. In den entscheidenden Bereichen der Industrie, der Bauwirtschaft und erst recht bei den technologischen Innovationen unserer Zeit wie künstlicher Intelligenz und Robotik sind wir von China und den USA entkoppelt. Es wird nicht mehr investiert. In Deutschland liegt die Nettoinvestitionsquote inzwischen im negativen Bereich. Auch in Belgien, Italien oder Spanien fährt die Privatwirtschaft auf Verschleiß. Die belgische Maut passt da ins Bild.
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In den Niederlanden arbeitet die Politik unter Hochdruck an der Einführung eines Steuersystems, das künftig nicht realisierte Finanzgewinne besteuern soll. Das wäre dann der Höhepunkt. Bereits mehrfach besteuertes Kapital würde dann willkürlich aus dem privaten Sektor abgezweigt und in die sich leerenden öffentlichen Kassen gepumpt.
Was wir hier beobachten, sind fiskalpolitische Präventivschritte, weil man sich in der EU darüber im Klaren ist, was geschieht, wenn der Finanzmarkt das Vertrauen in den deutschen Kreditanker verliert. Staatsgebilde wie das brüchige, intern fragile Belgien werden einen Abverkauf ihrer Anleihen mit drastisch höheren Zinsen ökonomisch kaum durchstehen können.
Bereits heute verschlingt der Schuldendienst rund zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts Belgiens. Damit ist klar: Der Spielraum für Investitionen in die Infrastruktur und für Steuersenkungen, um den Privatsektor zu aktivieren, schrumpft von Jahr zu Jahr weiter. So holen die Sünden der Vergangenheit, der Irrglaube an den starken Staat, die Steuerzahler der Gegenwart ein.
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Mit Blick auf die Infrastrukturpolitik sollten wir uns ehrlich machen: An der Privatisierung weiter Teile des Straßennetzes führt vor dem Hintergrund der dramatischen Schuldenlage, die sich in Zukunft weiter verschlimmern wird, ohnehin kein Weg mehr vorbei. Wir haben in Europa große Teile unserer ökonomischen Zukunft im Schlund der Bürokratie verschwinden lassen. Wir haben den Rest unserer Zukunft im Tümpel der Transformationsideologen und hunderttausender Subventionsjäger ertränkt. Es handelt sich um Billionensummen, die nun in den produktiven Bereichen der EU-Wirtschaft fehlen.
Mit dem Aufbau der Staatswirtschaft schrumpft die Produktivität in den schöpferischen Bereichen unserer Ökonomie. Deutschland sollte sich deshalb darauf einstellen, dass die Pkw-Maut, die 2019 noch scheiterte, schon bald wieder auf der politischen Agenda steht.
Ähnliches gilt für die niederländische Besteuerung nicht realisierter Portfoliogewinne. Es wird Friedrich Merz leichtfallen, gemeinsam mit seinen Genossen eine solche Politik als Gerechtigkeitsprosa und im inzwischen bekannten Pingpongspiel scheinbarer Koalitionsantagonisten unter das Volk zu bringen – beide Seiten ziehen letztlich am selben Strang: Der Staatsapparat, die Machtbasis dieser Politik, muss weiter wachsen. Zudem benötigt die grüne Transformation einen jährlich steigenden Obolus des Steuerzahlers. Und auch der Militärsektor wird künftig weitere 100 Milliarden Euro im Jahr zusätzlich verschlingen – ohne Maß und Mitte.
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Am Ende dieser Legislaturperiode werden wir wehmütig zurückblicken und uns sagen: Wie schön war doch die Zeit im Niedrigsteuerland Deutschland des Jahres 2026.
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Manchmal muss alles in Trümmern liegen um neu gebaut zu werden.
Genau das ist das Ziel des WEF, die Trümmer um dann, nach deren Bild neu aufzubauen. Normale Menschen brauchen also zwei mal die Trümmer um etwas anderes zu bekommen, denn der WEF-Aufbau wird mehr von dem was wir gerade erleben bzw. eine breite Masse ablehnt.
Das Dumme ist nur, das jetzt schon viele schlaue Menschen „die“ am langen Arm verhungern lassen. Nur noch selbst „auf Leistung“ arbeiten und nicht auf ZeitNuxxe machen.
Grundsätzlich gebe ich Ihnen Recht. Aber – WER soll’s denn nach einem Zusammenbruch „neu bauen“? Die wehleidige junge Generation, die schon Heulkrämpfe kriegt, wenn sie falsch gegendert wird …?
Ich denke inzwische , alles was den Kollaps beschleunigt, ist mir willkommen, denn „herauswählen“ können wir uns sowieso nicht mehr.
Das denke ich auch. Man kann das nicht mehr abwählen.
Was mir aber Angst macht, ist, dass so etwas nicht einfach zusammenbricht, sondern eine Schneise der Vernichtung hinter sich herzieht. Hier wird eine zukünftige, wahrscheinlich auch noch lebende, Generation(en) der Verarmung und Not preisgegeben. Das wird nicht lustig.
aber hereinwühlen geht doch immer, auf gehts
Bis zum Ende der Legislaturperiode wird von Deutschland nichts mehr übrig sein, wenn EU und Regierung so weitermachen.
Noch 4 Jahre arbeiten dann Rente und wenn es nicht reicht ins Gefängnis. Besser als jedes Altenheim!
Jupp, geriatrische Abteilungen werden massiv ausgebaut und viele Moslems altersmilde.
Man könnte von Clausewitz zitieren.
„Das Ziel ist, den Feind wehrlos zu machen.“
Sozusagen eine Einkesselung der EU durch Regulierung und fiskalische Belastung als „Waffe“, weil sie die Bürger nicht direkt zwingen kann. Diese schleichende Verarmung soll den Widerstand gegen die Transformation der Gesellschaft brechen.
“ Das Ausplündern der Bürger beginnt jetzt“
Wenn von 1€ nur noch 46 Cent für den Steuerzahler übrig bleiben, ist die Plünderung bereits in vollem Gang und DAS bereits seit Jahren!
Die Regierungen haben sich den Staat (und damit den Steuerzahler ) zur Beute gemacht und es ist kein Ende in Sicht, weil der „Elefant im Raum“ immer weiter aufgeblasen wird und man darf noch nicht einmal DARÜBER sprechen!
Dazu kommt noch die Geldverschwendung für das Ausland!
DIE, die für ALL DAS verantwortlich sind, haben natürlich kein Problem, denn sie sind überreichlich versorgt, bis an ihr Lebensende!
gilt die neue maut nicht fuer das gesamte strassennetz belgiens ?
(nicht nur fuer autobahnen)
hatte neulich schonmal was dazu verlinkt, und dort wurde es so berichtet.
oder wurde das jetzt endgueltig neu entschieden, dass es nur fuer autobahnen gilt?
Der Zuzug in die Sozialsysteme kostet eben.
Die Diagnose stimmt, die Therapie im Artikel fehlt. Eine Pkw-Maut ist ökonomisch nicht per se falsch, Nutzerfinanzierung von Infrastruktur ist liberaler Grundgedanke, spannend wird es erst, wenn sie on top zur bestehenden Steuerlast kommt, ohne dass an anderer Stelle entlastet wird. Das ist keine Reform, das ist Symptombekämpfung auf Kosten der Bürger.
Für Deutschland ist die eigentliche Warnung nicht die Maut selbst, sondern der Mechanismus dahinter: Wenn Konsolidierung politisch zu unbequem ist, werden neue Abgaben immer der Weg des geringsten Widerstands sein.
Das Problem bei so einer Steuer ist die teure Überwachung. Ein erheblicher Teil des Ertrages geht für die Erhebung drauf und man hat mehr Überwachung. Ach halt, für die Machthaber ist das kein Nachteil.
Berechtigter Punkt, aber er spricht gegen die Umsetzung, nicht gegen das Prinzip. Die belgische Variante mit Videoüberwachung ist genau deshalb kritikwürdig, sie löst das Finanzierungsproblem nicht schlanker, sondern baut zusätzlich Kontrollstruktur auf.
Jeder der kann versucht die belgischen Autobahnen zu meiden….. Jetzt soll man für diese mittelmässigen Ackerwege und deren Kloaken als Raststätten noch Maut bezahlen? Nein, danke.
Das Privatvermögen der Bürger war schon immer ein beliebtes Ziel unserer regierenden Eliten und nun ziehen sie die stille Enteignung in allen Bereichen durch – so lange bis niemand mehr etwas besitzt und dann glücklich wird.
Eben, die Agenda 2030 des WEF rollt massiv aus in der EU. Irgendwie juckts aber kaum wen, also einfach weiter schlafen.
Solange man IMMER und IMMER wieder bewusst falsche Staatsverschuldung als Vergleichswerte nimmt, redet man am Thema vorbei.
Absichtlich nimmt man immer nur einen Bruchteil (explizite) der Staatsverschuldung, statt die impliziten (verdeckten).
hier die Lügen, der Selbstbetrug mit ca. 2.7B also 67.0% vom BIP
https://www.bundesfinanzministerium.de/Monatsberichte/Ausgabe/2026/04/Inhalte/Kapitel-5-Statistiken/5-1-s18-internationaler-vergleich-schuldenquoten.html
hier die Realität 19.5B also 480% vom BIP
Zusammen mit den expliziten Schulden beläuft sich der tatsächliche Schuldenstand laut der Generationenbilanz 2025 auf rund 19,5 Billionen Euro
https://www.thepioneer.de/originals/others/articles/deutschland-schulden-implizite-verschuldung-generationenbilanz-2025
D. ist pleite, der Bürger, die Wirtschaft müsste fast 5x soviel leisten im Jahr um auf eine schwarze Null zu kommen.
Und genau aus diesen Gründen wechselt die Mehrheit der Belgier auf die Seite der vernünftigen Politiker, die die EU wieder auf das Zurückstutzen werden, wie es unter Adenauer und DeGaulle beabsichtigt gewesen war.
Die Großindustrie wird zwar Zeter und Mordio schreien, möglicherweise ihre roten Straßentruppen („nützliche Idioten“) mobilisieren, aber auch die Belgier sind inzwischen „bedient“ und haben die Nase gestrichen voll.
Dabei ist das Problem doch auch die Lösung: Halbierung der Budgets und der Menschenfresser Verwaltung wird wieder schön lean. Wir können uns den Menschenfresser Staat bei weniger Nachwuchs einfach nicht mehr leisten. Passt doch! ; ( )
Die Belgier bezahlen übrigens noch höhere Steuern als die Deutschen.
Die Einkommen sind dort aber auch höher.
Aber die meisten subventionierten E-Luxuskarren aus deutscher Produktion.
Besteuerung nicht realisierter Gewinne gibt es bereits. Nennt sich Vorabpauschale und wird beim Verkauf dann verrechnet…
Blaupause für Deutschland.
(Fast) alles, was da aus den steuerzahlenden Trotteln rausgequetscht wird, wird dem unersättlichen Kiewer Psycho, den druchgeknallten Klimaapokalyptikern und der gigantischen Asylantenindustrie in den Rachen gekippt.
NA SUPER, da verschwinden die ganzen Abermilliarden ja GENAU in die richtigen schwarzen Geldlöcher, die uns den größten Nutzen bringen!
Finde den Fehler.
Diesen RASENDEN WAHNSINN kann man nicht mehr in Worte fassen!
dann einfach mal keine Worte und ruhig sein
Belgien meide ich eh….. Das Land so dreckig wie die Faschisten Union in Brüssel!!
Alle können Maut erheben, nur Deutschland war selbst dafür zu beScheuert.
ich zahle keine Maut – BASTA !!!!
Nichts neues. Die haben mir in Schland schon vor 15 Jahren gesagt, dass ich meine eingezahlte Rente aufgrund meines Alters einklagen muss. Zahlt ja der Staat die Klage, sagte der A….. von der DRV. Dem Sesselwärmer habe ich meine Meinung dazu gesagt. Und sowas muss Mann einfach ungewünscht neben vielen anderen Individuen mit durchfüttern.