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Anders als ARD und ZDF spart die BBC wirklich – und kürzt ausgerechnet bei den Nachrichten am härtesten

Die BBC plant einen drastischen Sparkurs mit bis zu 2.000 Stellenstreichungen. Besonders hart trifft es den News-Bereich: Ausgerechnet im Kernbereich des öffentlich-rechtlichen Auftrages sollen die Kosten mit 15 Prozent deutlich stärker sinken als sonst.

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BBC spart massiv beim Nachrichtenprogramm ein (IMAGO/SOPA Images)

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Die BBC steht vor einem der größten Sparkurse der vergangenen Jahre. Der britische öffentlich-rechtliche Sender will seine Kosten in den kommenden zwei Jahren um rund 500 Millionen Pfund senken. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AP entspricht das etwa zehn Prozent des Jahresbudgets. Bis zu 2.000 Stellen könnten wegfallen.

Besonders betroffen ist ausgerechnet der Nachrichtenbereich. Nach einem Bericht des Guardian soll BBC News rund 15 Prozent seiner Kosten einsparen – und damit deutlich mehr als der Sender insgesamt. Die Zeitung beruft sich auf interne Briefings. Konkrete Streichlisten liegen noch nicht vollständig vor. Intern wird bereits deutlich, was das bedeutet. „Ehrlich gesagt, sind unsere größten Einsparungen unsere Mitarbeiter“, zitierte der Guardian einen Verantwortlichen.

Der Sender steht vor einer Neuverhandlung seiner Finanzierungsgrundlage. Die aktuelle Royal Charter, also der rechtliche und politische Rahmen für Auftrag, Struktur und Finanzierung der BBC, läuft Ende 2027 aus. Ab Januar 2028 soll eine neue Regelung gelten. Die Royal Charter nennt als ersten öffentlichen Zweck der BBC die Bereitstellung unparteiischer Nachrichten und Informationen.

Die BBC finanziert sich bisher zu einem großen Teil über die sogenannte TV Licence. Sie kostet seit April 2026 jährlich 180 Pfund. Anders als der deutsche Rundfunkbeitrag ist dieses Modell stärker an die Nutzung gebunden: Eine Lizenz ist grundsätzlich nötig, wenn Haushalte Live-Fernsehen schauen oder den BBC iPlayer nutzen. Wer nur bestimmte Streaming- oder On-Demand-Angebote anderer Anbieter nutzt, braucht unter Umständen keine Lizenz.

Genau darin liegt das Problem. Die BBC soll weiterhin ein universelles öffentlich-rechtliches Angebot bereitstellen, verliert aber an Zahlern. Die Zahl der Haushalte mit gültiger TV Licence ist seit dem Höchststand 2017/18 deutlich gesunken.

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In Großbritannien wird deshalb seit Jahren über Alternativen diskutiert. Im Raum steht auch ein Modell nach dem Vorbild des deutschen Rundfunkbeitrags. Das würde einen grundlegenden Systemwechsel bedeuten: weg von einer an Nutzung geknüpften Gebühr, hin zu einer verpflichtenden Zahlung für alle Haushalte – unabhängig davon, ob das Angebot genutzt wird.

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14 Kommentare

  • Eine Finanzierung durch Zwangsrekrutierung des Bürgers zur Gebührengefangenschaft ist nun auch in Britannien ein Thema. So was wäre in der freien Wirtschaft undenkbar, wenn das Produkt nicht mehr funktioniert.

    • Snoopy hat wohl mal wieder was eingenommen…

    • „Zwangsrekrutierung des Bürgers zur Gebührengefangenschaft“

      Die Wahnhaftigkeit solcher Kommentare wird nur doch dadurch übertroffen was für Weichlinge und Waschlappen diejenigen sind, die sich sowas zusammenfantasieren.

      -11
  • Unglaublich, sie sparen am meisten bei der Propaganda????….

    • Linker BRD Zombie hat natürlich gelernt dass Propaganda eine moralische Wertung ist und kein neutraler Begriff.

      -10
      • Was für ein Müll, Widerspruch in sich…

  • Was heißt schon sparen bei der BBC?

    Solange linke Aktvisten wie Jeremy Bowen (International Editor of BBC News) immer noch auf einflussreichen und sehr gut bezahlten!) Posten sitzen, bedeutet das gar nichts.

  • Zwangsgelder abschaffen !
    Danach können Sie meinetwegen auch weiter Propaganda senden !

    “ Long Tagesschau “ Geschädigte könne ja nicht so einfach auf Entzug
    gesetzt werden !

    • Niemand muss „Zwangsgelder abschaffen“ wenn ihr feigen Lappen einfach die Zahlung verweigern würdet. Ihr habt einfach im Internet die große Klappe aber im realen Leben macht euch ein gelber Brief bereits die Seniorenwindel voll.

    • Blablabla Zwangsgebühren du machst dir schon vor einem gelben Brief ein.

      -10
  • In unseren „öffentlich rechtlichen“ gäbe es auch jede Menge Mitarbeiter zuviel.
    Im MoMa sitzen bisweilen bis zu vier Moderatoren die sich gegenseitig erheitern.
    Die meisten Sendungen werden zu zweit moderiert. Als Zuschauer sagt mir das, dass der ÖRR zuviel Geld hat.

  • Müssten ARD und ZDF eines Tages mal mit Sparen anfangen, sie würden das bei der Fußball-Bundesliga tun und gleichzeitig ihren Propaganda-Wahn auf Hochtouren fahren mit dem Motto: Wir müssen sparen wegen der AfD und müssen deshalb auf Fußball verzichten, wegen der AfD. Und so gäbe es dann Samstags immer von 18 bis 20 Uhr statt Fußball-Bundesliga nur noch Propaganda-News gegen die AfD.

  • Wenn die BBC die Nachrichtensparte kürzt, bedeutet das weniger Fakenews.
    Eine gute Nachricht!
    Dem Beispiel sollten auch die öffentlich Unrechten in Germanistan folgen….

  • Klar ihr Deppen, schaufelt euch euer eigenes Grab.

    -10

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