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Sonderzahlungen

MDR „spart“ am Programm – und will freien Mitarbeitern ohne Auftrag 90 Prozent Ausgleich zahlen

Der MDR „spart“ bei Sendungen und Krimi-Produktionen. Freie Mitarbeiter, die dadurch Aufträge verlieren, sollen trotzdem bis zu 90 Prozent ihrer bisherigen Bezüge erhalten. Der Output soll aber erheblich sinken.

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Trotz Sparkurs und Millionendefizit plant der MDR Ausgleichszahlungen für freie Mitarbeiter, die von Programmkürzungen betroffen sind. (IMAGO/CHROMORANGE)

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Der Mitteldeutsche Rundfunk streicht Sendungen, gibt Formate ab und pausiert neue Krimiproduktionen. Zugleich sollen freie Mitarbeiter, die wegen dieser Kürzungen weniger oder keine Aufträge mehr erhalten, finanziell weitgehend abgesichert werden. Eine Tarifeinigung mit den Gewerkschaften sieht Ausgleichszahlungen von bis zu 90 Prozent der Vorjahresbezüge vor.

Nach einer Einigung mit dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV), Ver.di und Unisono sollen freie Mitarbeiter, die durch Kürzungen beim „ARD-Mittagsmagazin“ und bei „MDR um 2“ Honorareinbußen erleiden, eine Ausgleichssonderzahlung erhalten. Aus Sicht der Gewerkschaften handelt es sich um eine notwendige Schutzmaßnahme.

Die Zahlung orientiert sich am Einkommen des Jahres 2025 und gilt für den Zeitraum von April 2026 bis März 2027. Nach Angaben der Gewerkschaften sollen freie Mitarbeiter mit einer wiederkehrenden Tätigkeit von mindestens 20 Jahren bis zu 90 Prozent ihrer Bezüge aus dem Jahr 2025 erhalten. Bei einer Tätigkeit von zehn bis 19 Jahren sind es bis zu 85 Prozent, bei einer von einem bis neun Jahren bis zu 80 Prozent. Teil der Einigung ist außerdem, dass es bis Ende März 2027 keine betriebsbedingten Kündigungen beziehungsweise Beendigungen geben soll.

Der MDR hatte das Geschäftsjahr 2024 mit einem Fehlbetrag von 44,2 Millionen Euro abgeschlossen. Die Erträge beliefen sich auf 774,3 Millionen Euro, die Aufwendungen auf 818,6 Millionen Euro. Allein aus Rundfunkbeiträgen nahm der Sender 616,1 Millionen Euro ein.

Der MDR begründet seinen Sparkurs mit der aus seiner Sicht unzureichenden Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Im Mai kündigte der Sender mehrere Einschnitte an. Das ARDMittagsmagazin will der MDR im nächsten Jahr abgeben. Das Nachmittagsformat MDR um 2 soll nicht mehr als lineare Fernsehsendung fortgeführt, sondern als Streamingangebot weiterentwickelt werden. Zudem sollen neue Produktionen von Tatort und Polizeiruf 110 im Sendegebiet für drei Jahre pausieren.

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30 Kommentare

  • Das wäre auch was für mich! Wo kann man sich da bewerben?

    • Sie müssen eine linksideologische Einstellung haben, sonst kommen Sie da nicht rein …

  • Scheinbar hat man beim MDR nicht begriffen, was ein freier Mitarbeiter ist. Unglaublich, die glauben tatsächlich noch in der DDR zu leben.

  • Wie bitte? Ich glaube, ich lese nicht recht. Wo gibts denn sowas?

  • MDR zusperren.

    • … Auflösen!

  • 90% – wo gibt es sonst ein so hohes Arbeitslosengeld?…

  • Das nenne ich mal Worllife Balance. Eher Lifelife Balance.

  • Treuhand, abwickeln. Ende der Geschichte.

  • Abschalten

  • Die linken Genossen müssen ja auf Kosten der Gebührenzahler versorgt werden.
    Da kann man natürlich nicht sparen.

    Aber vielleicht den Zwangsbeitrag etwas erhöhen?

  • Ich finde die Idee nicht so schlecht. Bin bereit, 90% der GEZ-Gebühren weiterhin zu zahlen — unter der Voraussetzung, dass der ÖRR insgesamt weder was produziert noch ausstrahlt. So könnten alle Seiten nur gewinnen!

  • Nun, man liest: „Teil der Einigung ist außerdem, dass es bis Ende März 2027 keine betriebsbedingten Kündigungen beziehungsweise Beendigungen geben soll.“

    Und man kann daran fühlen, daß sie auf eine Wahlniederlage der AfD hoffen – inbrünstiger als die Wächter auf den Morgen.

    Aber, weil auch so viel für sie auf dem Spiele steht, werden sie selbst nach einem Wahlerfolg alles tun, um eine AfD-Regierung zu verhindern.

    Die „Antifa-Randalemeister“ bringen sich in Leipzig bereits „in Stellung“!

  • ‚Ausgleichszahlungen‘ heißt, daß der mdr damit kaum weniger ausgibt. Also auch nichts sparen muß. Also ist es nur Jammer-Propaganda.
    ‚Ausgleichszahlungen‘ ohne Gegenleistungen ist wie die Flautenentschädigung bei Windrädern. Damit sind die Windbarone reich geworden. In 5 Jahren fahren die Kabelträger im goldenen AMG 43 vor.

  • Freie Mitarbeiter, die seit 10 oder gar 20 Jahren für den NDR arbeiten? Hört sich das nicht nach Scheinselbstständigkeit an?

  • Habe ich das richtig verstanden:
    letztes Jahr 100% Arbeit und 100% Lohn.
    dieses Jahr 0% Arbeit und 90% Lohn.

    Soviel zum Thema: Leistung muss sich wieder lohnen.

    • Auch ich hab irgendwie falsche Wege, im Leben eingeschlagen, wenn ich diese Unverschämtheit hier so lesen muß. Sowas dann noch nach außen dringen zu lassen, das der Steuer-& Zwangsgebührenzahler für 0% Arbeit 90% Auslöse berappt, & das ohne ein grummelln im Magen beim ÖRR …, das befremdet mich extrem >> Rentner bekommen keine 50% vom Einkommen … weg mit dem ÖRR system, das wir hier seit 90 ertragen müssen. Morgen krönt dann noch ein Artikel die Medien, das ARD& ZDF nicht ausreichend finanziert sind & mehr Geld brauchen 🤮🤮🤮

  • MDR ist Ideologie pur. Was nicht passt, wird passend gemacht. Mit KI werden die sozialen Medien durchforstet und diverse Zuarbeiten gemacht. Den Artikel hat man relativ schnell wieder gelöscht. Zur Zeit bastelt man an einem neuen Internetauftritt, was ja keine Beitragsgebühren kostet – oder MDR? Ansonsten versucht man alle iP’s scön zu speichern mit Zugriffhistorie – nicht wahr MDR?

  • Wunderbare sozialistische Welt ! Bedingungsloses Grundeinkommen zu Lasten der ehrlich arbeitenden Zwangsgebührenzahler. Der Mindset dieser MDR Truppe ist einfach bodenlos. Kann weg !!!

  • Na … ein neuer Trick bis zur Wahl in S.-A. ?? Ich glaube , Sie haben Angst um Ihre Pfründe und Sieben schon mal aus , wer der Gewinner bleiben kann … die AfD wirkt schon jetzt … Leute geht am 06. 09. zahlreich zur Wahl .. aber bitte keine Briefwahl mehr , die lassen sich leicht fälschen !!

    • Bei der LTW 2024 in Sachsen ging das mit den 45.000 Stimmen für die Grünen so schnell (1/2 h vor Mitternacht), daß das nicht ‚Briefwahl‘ gewesen sein kann. Wer erklärt uns endlich einmal, warum die Wahl-Server in den Gemeinden vor Manipulationen sicher sein sollen?

  • Ich bin seit 33 Jahren Freiberufler.
    Muss das meinen Kunden erzählen. Sowas kann man sich nicht ausdenken.
    Abschalten, aber sofort.

  • 90 Prozent Ausgleich zahlen… 90 % für überflüssiges Personal für´s „Nichtstun“ bezahlen und dafür auch noch Zwangsbeitrag erpressen ! Der ÖRR gehört komplett abgeschafft !

  • Das muss diese neue „Grundsicherung“ sein von der Frau Bas geredet hat! Kann man sich da noch bewerben? *Zynismus*

  • Sie hätten auch 100% zahlen können.
    So ist die Aussage mit Sparen bei nur 90% zu 100% richtig.
    Was stellen wir also fest:
    Nicht alle ÖR-Sendeanstalten lügen…

  • Es gibt nur einen Ausweg, den ÖRR gänzlich und sofort liquidieren. Die Arbeitskräfte zum Arbeitsamt bringen und sofort sofort in der Pflege einsetzen !

  • Wer sagt dem MDR mal, was er offenbar nicht weiß: Am größten wäre die Einsparung, wenn er den Betrieb einstellt.

  • So macht man sich vor den Wahlen noch schnell die Taschen voll . Immer mit dabei: die Gewerkschaften, das Mühlrad am Hals der Gesellschaft

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