Datenauswertung
Allein Baden-Württemberg hat 1.512 feste Blitzer – Bayern nur 87, kaum mehr als das Saarland
In keinem Bundesland stehen so viele feste Blitzer wie in Baden-Württemberg. Nach Daten von Blitzer.de liegt das Land deutlich vor NRW oder Hessen. Bayern kommt trotz seiner Größe nur auf 87 Anlagen – und damit kaum mehr als das Saarland.
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Baden-Württemberg hat mit Abstand die meisten festen Blitzer in Deutschland. Nach Daten der Plattform Blitzer.de stehen dort 1.512 stationäre Anlagen. Dahinter folgen Nordrhein-Westfalen mit 959, Hessen mit 762 und Niedersachsen mit 494. Bayern kommt nur auf 87 feste Blitzer, das Saarland auf 66. Baden-Württemberg kommt damit auf ein Vielfaches der Anlagen anderer Flächenländer. Bayern liegt trotz seiner Größe nur knapp über dem Saarland. Insgesamt sind in Deutschland derzeit 4.811 feste Blitzer erfasst.
Die ungleiche Verteilung ist nicht durch das Verkehrsaufkommen erklärbar. Sie hängt maßgeblich mit politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen zusammen. Feste Blitzer werden in Baden-Württemberg nicht zentral angeordnet. Zuständig sind Bußgeldbehörden, die Polizei und teils auch Kommunen. Eine Genehmigung durch das Land ist nicht erforderlich.
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Seit 2011 wird Baden-Württemberg von einem Ministerpräsidenten der Grünen geführt. Mit Winfried Hermann stellt die Partei seitdem auch den Verkehrsminister; er gilt in seiner Partei als Fundamentalist oder „Fundi“. In den Koalitionsvereinbarungen wurde das Leitbild „Vision Zero“ verankert, mit dem Ziel, die Zahl der Verkehrstoten auf null zu senken. Überhöhte Geschwindigkeit gilt dabei als eine der Hauptursachen schwerer Unfälle.
Im Verkehrssicherheitspakt der Landesregierung ist eine intensivere Geschwindigkeitsüberwachung ausdrücklich Teil der Maßnahmen. Das Papier wurde gemeinsam vom Verkehrs- und Innenministerium erarbeitet. Für die Polizei ist das Innenministerium zuständig, das seit 2016 von der CDU geführt wird. Innenminister Thomas Strobl erklärte, Verkehrsüberwachung habe „nichts mit Abzocke zu tun, sondern rettet Menschenleben“. Neu ist die Struktur der Geschwindigkeitskontrollen jedoch nicht: Bereits in den 1990er-Jahren wurde die Überwachung in weiten Teilen auf kommunale Bußgeldbehörden übertragen.
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Mit der hohen Zahl an Messstellen steigen auch die Einnahmen. Mehrere Städte in Baden-Württemberg erzielen jährlich Millionenbeträge aus Geschwindigkeitskontrollen. Für Freiburg wurden zuletzt rund 8,9 Millionen Euro genannt, für Mannheim 6,6 Millionen Euro und für Heidelberg 2,6 Millionen Euro. Die Einnahmen fließen in die allgemeinen Haushalte der Kommunen. Offiziell wird betont, Kontrollen dienten nicht fiskalischen Zwecken.
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Je linksgrüner die „Regierung“, desto mehr müssen Autofahrer für deren „Visionen“ blechen…
Du musst keinen einzigen Cent zahlen wenn du dich einfach an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hälst.
Korrekt. Und wenn noch mehr Lärmschutz 30er Zonen kommen, fahr ich mit meinem 70 Jahre alten Schlepper zur Arbeit. Der ist schön langsam und schützt so den Lärm extra gut. Noch dazu so sauber…
Ja dann mach halt. Sei ein trotziges, nerviges Kleinkind weil du nicht Mann bist wirklich zu rebellieren.
Eine vernünftige an die Situation angepaßte Fahrweise bedarf auch mal geringfügig höhere Geschwindigkeiten. Und die Grünen verhängen überall viel zu niedrige Tempolimits. Das ist Willkür.
Du verstehst nicht was das Wort „Willkür“ bedeutet. Ein Blitzer ist das genaue Gegenteil von Willkür.
Zerafi, bist Du auf Entzug?
In Baden-Württemberg gibt es seit mindestens 10 Jahren Tempo 30 auf Bundesstraßen innerorts (z. B. am Bodensee). Diese Bereiche sind in vielen Gemeinden mit Blitzern gespickt.
Bitte deutlich mehr von diesen Blitzern im grünen BW aufstellen. Das rote Berlin braucht noch viel mehr Geld aus dem Länderfinanzausgleich.
Hoffentlich ändert sich für die Bayern nichts 🙂
Dass es Kommunen in erster Linie um Abzocke geht, lässt sich anhand der Aufstellungsorte mobiler Blitzer leicht belegen.
Positionierung vor Schulen in den Sommerferien waren bis zu abschlägigen Gerichtsurteilen üblich. Polizeiliche Messungen dagegen finden an Unfallschwerpunkten statt.
Ich störe mich normal nicht an Blitzern, da ich kein Problem damit habe mich an die Geschwindigkeit zu halten. Dennoch fuhr ich vor kurzem durch Osnabrück und fühlte mich, als wäre ich in klein-china angekommen. So viele Kameras waren in so einem kurzen Zeitraum noch nie auf mich gerichtet.
Will sagen: Viel Kontrolle führt zu Unbehagen, auch ohne illegales zu tun.
Aber klar – die Städte brauchen Geld, dann kommen Firmen und sagen: Ihr genehmigt uns einen Ort, wir stellen dort unseren Blitzer auf, kümmern uns um die Wartung und wir teilen uns den Gewinn. Ihr müsst nur noch die Knöllchen automatisiert drucken und versenden lassen und euch um Beschwerden kümmern. Die Stadtverwaltung braucht quasi nur noch Punkte auf der Karte markieren.. z.B. vor Spielplätzen, Schulen, dem Haus des Bürgermeisters, klimaklebezonen, etc. 🤷🏼♂️
Das zweitgrößte Ärgernis neben dem Blitzer ist, dass der Tempomat vieler Fahrzeuge unterhalt ca. 40 km/h nicht funktioniert…
Ich war öfter in China. In mehreren Städten. Blitzer habe ich dort noch keine gesehen!
Jeder Blitzer ist einer zu viel. Freie Fahrt für freie Bürger! Blitzer nehmen uns ein Stück Freiheit und die Freude am Fahren. Zum Glück wird die AfD wenn sie endlich regiert die Blitzer alle abschaffen.
„Allein Baden-Württemberg hat 1.512 feste Blitzer – Bayern nur 87, kaum mehr als das Saarland“
Wonach das glasklar aussieht,
schreibe ich nicht……
So ein fester Blitzer ist nur eine kurze „Schleichzone“. Danach kann man wieder Gas geben.
Von irgendwo muss ja das Geld kommen, wenn es mit den Steuern nicht mehr reicht. Man wird überall nur noch abgezockt. Glücklich wer im Bürgergeld ist und nichts hat!
Sondersteuer PKW
Das halluziniert die KI:
Man kann davon ausgehen, dass die Gesamteinnahmen aus Geschwindigkeitsüberwachungen in Deutschland jährlich zwischen 600 Millionen und 800 Millionen Euro liegen.
Region / Stadt Einnahmen 2024 (ca.) Besonderheit
Hamburg 47,0 Mio. € Spitzenreiter bei den Städten
Berlin 33,4 Mio. € Nur Geschwindigkeitsverstöße
Bundesländer (Autobahnen & Landstraßen): Große Flächenländer wie Bayern meldeten bereits für 2023 rund 163 Mio. Euro an Bußgeldern. Rechnet man die anderen 15 Bundesländer (anteilig nach Verkehrsaufkommen) hinzu, ergibt allein dieser Bereich ca. 350–450 Mio. Euro.
Bußgeldkatalog-Reform: Die Sätze wurden Ende 2021 massiv erhöht, was die Einnahmen bei gleichbleibender Verstoßzahl fast verdoppelt hat.
Technik-Upgrade: Städte investieren verstärkt in teilstationäre „Enforcement Trailer“ (Blitzer-Anhänger), die autonom über Tage hinweg tausende Fotos schießen können.
Ich habe die KI um eine Schätzung gebeten. Kann alles ganz anders sein.
Da fahre ich nicht mehr herum. Zu gefährlich bei 1512 Unfallschwerpunkten.
Anderswo stehen Warnschilder, in BW Blitzer. Kein autofreundliches Bundesland. Selbst erlebt.
Vergesst Rheinland-Pfalz nicht, da gibt es tatsächlich auch nur eine Handvoll fester Blitzer! Ich schätze mal so um die 10 Stück!
Also es sind wenige, aber hier in Trier sind es mindestens 6 feste.
Das beste Beispiel ist Freiburg. Im größten Teil der Stadt darf man nur noch 20 fahren und gefühlt ist an jeder Einmündung ein Blitzer.
Die Autoschlange schleicht durch den Ort……
Bei diesen Blitzern würde ich gerne auf meinem Autopilot umschalten aber es geht denen ja ums Geld und meistens nicht um Sicherheit.
Zitat“Offiziell wird betont, Kontrollen dienten nicht fiskalischen Zwecken.“. Ja sicher.
Bei uns im Ort wurde eine 2 spurige Straße am Ortsrand auf 4 spurig mit Mittelgrünstreifen ausgebaut, um dann dort 50km/h Schilder aufzustellen. Genau dort finden regelmäßig mobile Kontrollen statt. Ein Schelm, wer böses dabei denkt…
Diese Zusatzsteuer lassen sich die Grünen in BaWü nicht nehmen.
Bayern nur 87 feste Blitzer???
Das glaube ich nicht.
Vielleicht hat München nur 87 feste Blitzer….
Was sagt die Statistik, bringt es was außer Umsatz beim Hersteller?
Damit müsste BW von der Verkehrssicherheit deutlich sicherer als Bayern sein. Oder die Bewohner in den Orten deutlich gesünder.
Grüne Regierung und die Folgen: Geld weg, nix mehr da. Stuttgart ist pleite, musste die Reserven auflösen, um überhaupt einen genehmigungsfähigen Haushalt aufstellen zu können. Schorndorf ist pleite, die Stadt hat ihre Einreichung zurück gekriegt. Quasi ganz Schorndorf ist seit Jahresanfang eine einzige 30 Zone. Die brauchen Geld, möglichst schnell und viel. Egal wo es her kommt.
In BW steht gefühlt an jedem Eck eine. Wirkt mehr wie Bürger zur Kasse bitten als alles andere. Die Regeln sind nicht da um die Bürger zu schröpfen sondern möglichst Harmonie im Verkehr zu schaffen damit alles möglichst Reibungslos verläuft und Sicherheit maximiert wird ohne dabei zu übertreiben.
das liegt einfach an einem „Business-System“ in BW.Der Bürgermeister macht mit dem Aufsteller des Blitzers einen Vertrag und bekommt dafür % von den Strafzetteln.
Aus diesem Grunde sind selbst im kleinsten Dörfern zum Teil 2-3 Säulen zu sehen und die Innenstadtdurchfahrten werden zu 30-50-30 Parcours,die so angelegt sind,das man möglichst in Blitzfallen reinfährt. zb 30 am 22 Uhr an Ortsausfahrten….
Je näher man an Stuttgart kommt, desto mehr „hacken die Leut wie die Berserker“.
Kann jeder selbst mal machen. Es ist unglaublich wie die Leut da fahren.
Da fährt man bei erlaubten 120 „nur“ 130 und wird gerne mit 150-160 überholt.
Ich hab nirgends in Deutschland so eine „heizerei“ wie da unten erlebt bisher.
120? Also auf der Autobahn. Wer fährt denn so langsam auf der Autobahn?
Am liebsten würde der Staat jeden Autofahrer permanent überwachen .
Langsam aber sicher wird es krank was läuft .
Wenn vor Schulen und Kindergärten Blitzer montiert sind ist das nicht mehr wie richtig.
Aber die anderen Blitzer sind einfach nur dazu vorhanden um Geld einzutreiben .