Hohe Ausgaben
„Kein Einnahmenproblem“: Bundesrechnungshof rügt immense Verwaltungskosten der Bundesagentur für Arbeit
Trotz Rekordeinnahmen rutscht die Bundesagentur für Arbeit tief ins Minus. Der Bundesrechnungshof rügt teures Verwaltungspersonal und ineffiziente Digitalisierung.
Der Bundesrechnungshof (BRH) wirft der Bundesagentur für Arbeit (BA) in einem aktuellen Bericht ein strukturelles Ausgabenproblem vor. Obwohl die Beitragseinnahmen deutlich gestiegen sind, rutscht die BA 2025 und 2026 tief ins Minus und ist auf milliardenschwere Darlehen des Bundes angewiesen. Haupttreiber seien zwar die gestiegenen Ausgaben für das Arbeitslosengeld I, für die die schlechte Konjunktur und nicht die BA unmittelbar verantwortlich ist, doch die Prüfer sehen auch einen aufgeblähten Verwaltungsapparat als Ursache.
Für 2026 rechnet die BA mit Beitragseinnahmen von rund 49,2 Milliarden Euro, die Ausgaben sollen bei etwa 52,6 Milliarden Euro liegen. Das Defizit von gut 3,4 Milliarden Euro soll über ein Bundesdarlehen gedeckt werden. Bereits 2025 greift die BA auf einen Kredit von gut 2,2 Milliarden Euro zurück.
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Besonders kritisch bewertet der BRH die Entwicklung bei den Leistungs- und Verwaltungsausgaben. Parallel zu den Ausgaben für das Arbeitslosengeld I wuchsen die Verwaltungskosten auf 12,2 Milliarden Euro – rund 37 Prozent mehr als vor der Pandemie. Die Personalausgaben stiegen sogar um 44,3 Prozent, getrieben durch Stellenaufbau, Höhergruppierungen und Tarifsteigerungen.
Auch die aktive Arbeitsmarktpolitik steht aufgrund fehlender Effizienz in der Kritik. Die BA plant für 2026 Rekordmittel von 4,5 Milliarden Euro für Eingliederungsleistungen, davon 3,1 Milliarden Euro für Weiterbildung. Gleichzeitig ist die Wirksamkeit rückläufig. Der Rechnungshof mahnt daher, den Mitteleinsatz stärker an messbaren Erfolgen statt an Teilnehmerzahlen auszurichten.
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Deutlich wird der BRH auch bei den Strukturen. Während die BA für die Jobcenter 2026 weitere 221 Stellen schaffen will, liegen auf der Ebene der Regionaldirektionen, also den regionalen Steuerungseinheiten zwischen Zentrale und lokalen Arbeitsagenturen, über 1.100 Planstellen ungenutzt, die den Jobcentern bisher nicht zugewiesen wurden. Neue Stellen zu schaffen, ohne diese Reserven zu nutzen, verstoße gegen haushaltsrechtliche Grundsätze. Der Hof empfiehlt, auf die zusätzlichen Stellen zu verzichten und den Bedarf aus den vorhandenen Reserven zu finanzieren.
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Konsequenzen? Keine! Gehen sie weiter, hier gibts nichts zu sehen.
Dieses Amt reiht sich ein,wie alle Anderen auch.
Migrantenamt!
Jetzt müsste man den Sound einer Kettensäge einspielen können… So als meme.
No hay blata! Afuera!
Der „gute“ Verwaltungsapparat. die dort studieren Angestellten wollen doch auch gut bezahlt werden mit tariflichen Lohnerhöhungen und Benefits.
Man könnte auch sagen, die ganzen Arbeitslosen unterhalten viele Jobs in der Verwaltung. Eine Medaille hat bekannterweise zwei Seiten.
Aber ist die massive Verwaltung überhaupt nötig?
Ein guter Tag Mel Brooks 12 Stühle zu gucken (oder das Buch zu lesen).
Nein! Doch! Ohh! … (Louis de Funes) on YouTube 🙂
Ich hätte dazu mal einen Vorschlag. Bisher hat die SPD in die Spitze der Agentur immer lang gediente Damen abgeschoben, welche sie los werden wollte. Man könnte diesen Posten zur Abwechslung mal mit jemanden besetzen, der Kompetenz besitzt.
Serge Menga?
Laut der Studie der Bertelsmann-Stiftung geben 57 Prozent der Befragten an, in den vier Wochen vor der Befragung nicht aktiv einen Job gesucht zu haben. Die Studie erfasst ausschließlich Menschen, die länger als ein Jahr Bürgergeld beziehen.
Die Gründe liegen auch in den Jobcentern.
Zauberworte: aktive Vermittlung!
Massenentlassung beim Arbeitsamt wegen Arbeitsmangel oder habe ich etwas falsch verstanden?
Wohin wollen sie Ausländer, die die deutsche Sprache nicht können, die nichts gelernt haben, die nicht lesen und nicht schreiben können, die in ihren religiösen Trachten herumlaufen, die Krankheiten vorschieben, vermitteln. Das Sozialverhalten kommt noch dazu.
Arbeitsunfähige Überbevölkerung rein – Preise hoch.
Bizarre Unglaublichkeiten der Ökonomie.
Das „Ausgabenproblem“ haben wir leider nicht nur beim Arbeitsamt. Das zieht sich bis ganz nach oben. Leider will davon seit der Wahl keiner mehr was wissen.
Da wird Geld verschleudert als gäbe es kein morgen.
Vor ein paar Jahren noch, wurden die Kosten durch Betrug am Arbeitslosen gesenkt.
Das scheint sich wenigstens gebessert zu haben. Deswegen fällt jetzt die Ineffizienz auf.
Nur Mileis Kettensäge hilft noch
ich befürchte allerdings, dass die Kettensäge sich die „Zähne“ ausbeisst…
Auch die Alliierten haben das schon kurz nach dem 2.WK festgestellt….geändert hat sich bis heute nix…Im Namen aller Beamten also ein Dickes „Danke“ an den Deutschen Beamtenbund 🙂 🙂 🙂
Meiner Meinung nach kann das Arbeitsamt komplett abgeschafft werden. Ich bin mit einem Frühverrentungsprogramm aus dem Berufsleben ausgeschieden. Was für ein Theater in Beschäftigungsgesellschaft, Schulungen, Beratungen, Arbeitsamt und Co. Nicht nur, dass ein Betroffener sein Leben neu organisieren muss. Nein. Man hat auch noch diese Leute am Hals, die einen mit allen „klugen“ Themen „Beraten“ und man sieht sich ständig mit der Streichung der Bezüge bedroht. Das kann alles weg. Ich brauche das nicht.
Wer Wirksamkeit von Maßnahmen messen möchte, ist in den Augen der SPD doch bereits rechtsradikal.
Der Sinn des linken Staates ist das Geldausgeben. Das Verlangen nach Erfolg ist bereits faschistisch.
Weite Teile der Gesellschaft unterschätzen die Gefährlichkeit der Linken, ihre Gewaltbereitschaft, die inneren logischen Brüche ihres Weltbildes, die ökonomische Unhaltbarkeit desselben, und die meilenweite Entfernung zu allem, was man Realität nennen könnte.
Mehr Psychokratie wagen.
Linke kritisieren Linke? Was steckt dahinter?
12,2 Milliarden Verwaltungsaufwand für 50 Milliarden „Umsatz“?
Jeder Vierte erzwungene Euro geht direkt durch die Verwaltung auf?
Über 100.000 Angestellte? Was machen die sonst noch, dass es so teuer werden kann?
Niemanden in Arbeit vermitteln. Die verwalten sich selbst.
„Der Rechnungshof mahnt daher, den Mitteleinsatz stärker an messbaren Erfolgen statt an Teilnehmerzahlen auszurichten.“
Das geht doch schon seit etlichen Jahren so.
Das primäre Ziel ist nicht die Stellenvermittlung, sondern das Parken von Arbeitslosen in irgendwelchen Maßnahmen, damit sie aus der Arbeitslosenquote fallen.
was sagt denn die beleidigte Leberwurst dazu?
Stampft diesen „Verein“ ein! Rügen, Warnen, Kritisieren..mehr darf dieser „Verein“ nicht. Solange der „Bundesrechnungshof“ keinerlei Befügnisse und Möglichkeiten hat, um z.B. diverse Ausgaben zu blockieren, handelt es sich bei diesem Verein um nichts anderes, als irgendwelche Günstlinge ein gutes und sicheres Einkommen zu garantieren!
Auf deutsch: unter der Kommunistin Nahles stopfen sich viele die Taschen voll.
Der Bundesrechnungshof muß verboten werden…
Ja, dachte ich auch. 😂
Der Rechnungshof erscheint wohl konterrevolutionär! 🤣🤣🤣
und in Arbeit. Eine Abteilung beim Rechnungshof wird im nächsten Jahr geschlossen.
Beim Arbeitsamt hilft nur die Kettensäge: radikaler Personalabbau
wie in der Industrie. Da funktioniert es doch auch so gut!
Das irre ist, niemand würde diese Behörde vermissen. Korrektur, bis auf die Chefin und die Angestellten.
😂🤣😂 Alles Querulanten !