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Angebliche Deepfakes

Auf den Spiegel reingefallen: So oft verbreitete die ARD Fakenews im Fall Fernandes

Mehrere Outlets der ARD machten aus dem Fall Ulmen/Fernandes eine Deepfake-Geschichte. Bewusst oder unbewusst wurde die Wahrheit so verzerrt, Leser und Zuschauer grob getäuscht und eine Kampagne befeuert.

Der ÖRR hat gleich mehrfach Falschbehauptungen im Fall Ulmen/Fernandes verbreitet (IMAGO/Winfried Rothermel)

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Der 19.03.2026 dürfte wohl der Anfang vom Ende von Christian Ulmens Karriere gewesen sein. An diesem Tag berichtete der Spiegel darüber, dass Fernandes Opfer eines „Identitätsdiebstahls über soziale Netzwerke“ geworden sei. Ulmen habe unter ihrem Namen mit Männern Kontakt aufgenommen und dabei auch „erotische Bilder und Videos“ verschickt. In der Folge soll er mit rund 30 Männern „Onlineaffären und Telefonsex“ geführt haben – jeweils unter der Identität von Fernandes.

Dass Ulmen Deepfakes, also KI-generierte oder KI-manipulierte Medieninhalte, die echt wirken sollen, aber in Wirklichkeit gefälscht sind, im Internet verbreitet habe, schrieb der Spiegel nie, auch nicht in späteren Artikeln zu dem Fall – wenngleich dies durch den Text suggeriert wurde. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ging dem Spiegel jedoch vielfach auf den Leim und verbreitete geradezu massenhaft diese Falschmeldung. Der ÖRR schuf damit die Grundlage für eine Kampagne gegen Christian Ulmen und die rigorose Verschärfung der Internetgesetze.

Die 20-Uhr-Ausgabe der ARD-Tagesschau griff etwa am 29. März den Sachverhalt Ulmen/Fernandes auf und berichtete darüber, dass Zehntausende Menschen gegen „digitale Gewalt“ auf die Straße gehen würden. In der Originalausgabe heißt es weiter: „Auslöser sind die Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes. Ihr Ex-Mann Christian Ulmen habe solche Videos im Internet verbreitet. Ulmen bestreitet das.“ Nachträglich wurde diese Sequenz in der ARD-Mediathek herausgeschnitten (Apollo News berichtete). Um einen Einzelfall handelte es sich dabei aber keineswegs.

In einem Artikel mit dem Titel „Was tun gegen digitale Gewalt?“, der auf einen Podcast verweist, schreibt Deutschlandfunk Kultur: „Die Schauspielerin Collien Fernandes wirft ihrem Ex-Mann Christian Ulmen digitale Gewalt vor. Er habe KI-generierte Pornografie mit Fotos von ihr verbreitet.“ Dass vom Verbreiten „KI-generierter Pornografie“ nie die Rede war, unterschlägt der Sender. Eine Änderung des Textes wurde bislang offenbar nicht veranlasst.

Via Tagesschau24 verbreitet der ÖRR in einem weiteren Fall Fake News. Bezüglich einer Ausgabe vom 20. März hieß es in dem Einführungstext: „Die Schauspielerin Fernandes hat schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Ulmen erhoben. Er habe mithilfe von KI Deepfake-Pornos von ihr erstellt und geteilt.“ Auch dies ist eine Falschmeldung. Nie wurden von Fernandes entsprechende Vorwürfe erhoben. Korrigiert wurde die Berichterstattung auch hier nicht.

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In einem Artikel der Tagesschau vom 20. März mit dem Titel „Deepfakes – eine Lücke im deutschen Recht?“ wird die Serie der Falschmeldungen fortgesetzt. Bezüglich des Falls Ulmen/Fernandes schrieb man ursprünglich: „Demnach habe er unter anderem über gefälschte Internetprofile sexualisierende Videos verbreitet, in denen vermeintlich die echte Collien Fernandes zu sehen ist – sogenannte Deepfakes, also künstlich hergestellte Filme“.

Der Artikel wurde an entsprechenden Stellen inzwischen korrigiert beziehungsweise gekürzt. In einer Anmerkung schreibt der Sender hierzu: „In einer früheren Version der Meldung hieß es, Collien Fernandes werfe Christian Ulmen unter anderem vor, Deepfake-Pornos verbreitet zu haben. Der Vorwurf von Fernandes lautet richtig: Ulmen soll jahrelang im Internet Fake-Profile erstellt und darüber pornografische Darstellungen verbreitet haben. Das Erstellen und Verbreiten von Deepfake-Pornos wirft sie Ulmen wohl nicht vor. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.“

Und auch der WDR wartete mit Falschmeldungen zu Ungunsten von Christian Ulmen auf. In dem Artikel: „Fall Fernandes: Was tun bei Deepfakes und falschen Nacktfotos im Netz?“ vom 20. März hieß es, Fernandes habe Anzeige wegen „Deepfakes“ und „gefälschter Nacktbilder“ erstattet. Zudem soll Ulmen Fernandes gestanden haben, „Deepfakes von ihr“ erstellt zu haben und sich für deren „Verbreitung“ verantwortlich gemacht zu haben.

Hier korrigierte man den Text ebenfalls. Nachträglich erklärte man hierzu: „In einer früheren Version des Textes hieß es fälschlicherweise, laut einem Spiegel-Bericht habe Collien Fernandes ihrem Ex-Mann Christian Ulmen vorgeworfen, für Deepfakes von ihr und deren Verbreitung verantwortlich zu sein. Tatsächlich wirft sie ihm aber laut Spiegel unter anderem Identitätsdiebstahl und die Verbreitung von pornografischen Bildern vor, die ihr sehr ähnlich sehen.“

Bei dieser Masse an Fehlern kann nicht mehr von Einzelfällen oder kleineren redaktionellen Fehlern gesprochen werden. Systematisch hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk einer Kampagne Auftrieb gegeben und sie womöglich selbst erst ausgelöst – mit ganz konkreten politischen Folgen. Justizministerin Stefanie Hubig will eine Gesetzesverschärfung in der Gestalt durchsetzen, dass bereits das Erstellen von Deepfakes strafrechtlich sanktioniert werden soll. Sollte sie hier Erfolg haben, wäre das ganz wesentlich auf die Berichterstattung von Tagesschau, WDR und Co. zurückzuführen, die der Bundesregierung in ihrem Vorhaben Rückendeckung gegeben haben.

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28 Kommentare

  • Früher nannte man so etwas Rufmord und die Verantwortlichen wurden vor Gericht gestellt.

    • Heute heißt es „Journalismus mit Haltung“.

    • Früher hatten wir noch ein Kanzler,
      heute haben wir Pinocchio.

      • Lügen gehört zum Politikeralltag
        Alles istz besser als AFD Diktatur

        -12
    • Nur heute hat man keine rechtsstaatliche Justiz mehr, sondern nur noch Erfüllungsgehilfen des Regimes. Und sie hören auf Schulabbrecher und Nieten, wo man sich eigentlich fragen müsste, warum studieren sie noch diesen Quark, es würde doch reichen ein gutes Gehör zu haben, damit sie auch die Befehle richtig ausführen können!

    • Ich weiß garnicht ob diese ganze linksextremistischen Gutmenschen auf Steuerzahler Kosten wissen oder auch nur ansatzweise verstehen wenn noch eine gute Handvoll mehr Leistungsträger wie ich den Spaß an dieser Sache ( unsere Demokratie )verlieren sie sich alle einen richtigen job suchen müssen !!
      Es nervt langsam lieber örr Mitarbeiter und ihr linjsfaschistischen NGOs !

  • „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ging dem Spiegel jedoch vielfach auf den Leim und verbreitete geradezu massenhaft diese Falschmeldung.“

    Das ist die „wohlwollende“ Interpretation. Man könnte auch meinen, dass dahinter Vorsatz steckt. Denn der Spiegel ist als Medium in privater Hand angreifbarer, als der zwangsfinanzierte ÖRR.

    Vielleicht glaubt der ÖRR, er sei unantastbar, er könne sich alles leisten, da die Machthaber dieses Landes ihre schützenden Hände über sie legen. So fällt der ÖRR doch recht häufig mit Desinformationen, gefälschten Grafiken, bearbeiteten Bildern, aus dem Kontext gerissene Fotos oder gar mit KI-Clips auf – Framing-Manual, sichtbar unausgewogene politische Berichterstattungen, vor Wahlen gibt es gar kostenlose Wahlwerbung und Kampagnen gegen die Opposition.

    Vielleicht ist der ÖRR auch unantastbar – zumindest solange deren Nutznießer an den Hebeln der Macht sitzen.

  • das ist kein „Reinfallen“, das ist ein willfähriges Exekutieren einer PsyOP.

  • Bei den sogenannten „Qualitätsmedien“ kann man von „gesichert unwahr“ sprechen.

  • mir fällt dazu nur ein… SEBNITZ…OFRAIM…. LINDEMANN… KACHELMANN..

    In allen dieser Fälle gab es ein gewaltiges Geschreibsel und Geschrei bis in den Bundestag…

    und dann…. PUFF… Soufflé geplatzt.

    Der Rollator-Putsch und Wannsee 2.0 passe da auch rein.

    Vermutlich geht’s auch hier lediglich um einen Rosenkrieg 2er mittelmäßig bekannter Schauspieler.

  • Ohne Netzmedien wäre obiger Artikel vermutlich nichts weiter, als ein unveröffentlichter Leserbrief. Der ÖRR ist der große Verlierer der Digitalisierung. Dabei müsste er gar kein Verlierer sein, wenn er wie früher neutral und ausgewogen berichten würde.

  • Falschmeldung hin, Propagandalüge her.

    Ist doch gleichgültig beim Reschke-Restle-TV.

  • Feministischen Blödsinn berichten die ÖRR immer bereitwillig, egal ob es schon längst widerlegt wurde.

  • Dieses unwürdige Ehe-Schauspiel Fernandes/Ulmen hätte doch schon niemals in der Tagesschau erwähnt werden dürfen.

    Das hätte man gänzlich der Boulevardpresse überlassen sollen.

    Da jedoch, mittlerweile wohl eindeutig belegt, es sich um eine orchestrierte politische Kampagne handelt, musste es wohl so kommen.

  • Die ÖRR und Berichterstattungen gleichen immer mehr den Zeiten 1933-1945 und 1949-1989 wo die Bürger durch die jeweiligen Propaganda-Sender durchweg belogen und betrogen wurden

    Es wird Zeit daß die ÖRR endlich verschwinden und durch eine für Alle kostenfreie Grundversorgung ersetzt werden

    Diese Grundversorgung beinhaltet aller Voraussicht nach auch nur ReGierungs-Propaganda Wäre aber im Vergleich zu jetzt immerhin für lau

  • Das kommt davon, wenn man nur noch abschreibt und nachplappert, weil man offenbar ZU FAUL ist, selbst zu recherchieren.

    • Das hat mit Faulheit nichts zu tun, eher etwas mit ideologischer Linie, die befriedigt wird.

      • Das kommt noch hinzu. Sie blasen dann alle ins selbe Horn und fühlen sich „moralisch hyperüberlegen“ dabei, diese Würstchen.

    • Die sind nicht faul, die sind zu blöd um zu recherchieren

  • Die stellen ja mittlerweile schon die „Aktuelle Kamera“ in den Schatten.

  • Es wäre nett, wenn AN den Spiegel wörtlich an Beispielen zitierte, wo die Suggestion erzeugt wurde. Ich sehe nicht ein, diesem linken Schundblatt namens Spiegel auch noch zu Reichweite oder gar Einnahmen zu verhelfen, indem ich auf deren HP nach dem Initial-Artikel suche.

  • Ich hoffe Ulmen bereitet schon die ersten Klagen gegen diese Wahrheitsverdreher vor.

  • Es wid Zeit das man Demonstratioen veranstaltet bei denen klipp und klar das Kündigen des Rundfunkstaatsvertrages und eine grundlegende und umfassende Reform des ÖRR und der wegfall der Zwangsgebühren fordert ! Man muss endlich Druck auf die Politik ausüben, das hier endlich gegen die Fake News , Lügen , Hetze und Gebührenzahlertäuschung ein Riegel vorgeschoben wird , oder man wählt jetzt endlich die AfD mit 40 % plus , sonst änderst sich nie etwas, denn nur das ganze Gejammer und Geheule um den ÖRR und die Zwangsgebühren bringt alleine gar nichts

  • Der Mann lann ja nur noch auswandern oder? In der Apotheke mit deinem Durchfall. Vor allen Leuten… schon die Werbung war irgendwie abartig. Beiderseits.

  • >>Bewusst oder unbewusst wurde die Wahrheit so verzerrt <<
    Bewusst oder unbewusst, who cares! Die passenden Lügen werden wieder maximal verbreitet, die eigenen Truppen wieder mobilisiert, die ÖRR-Zombies wieder hirngewaschen. Zwei Jahre später, wenn denn die Prozesse wieder aller verloren sind, kann man wieder die Gerichtskosten abzahlen – sowieso aus den Zwangsgebüren, und irgendwo eine Richtigstellung abdrucken, wer liest das schon, besonders von denjenigen, die so passioniert auf der Straße rumgeschrien haben. Die demonstrieren schon längst für die nächste Lugengeschichte.

  • Diese Lügenbuden sind wesentlich schlimmer als es früher unserer Ede Schnitzler mit seinem schwarzen Kanal war!
    Da wusste Jedermann in der DDR, das der Lügt! Nur heute glaubt der Michel sie sagen die Wahrheit und das ist schier erschreckend!

  • „Bewusst oder unbewusst wurde die Wahrheit so verzerrt, Leser und Zuschauer grob getäuscht und eine Kampagne befeuert.“

    Unbewusst passiert bei der Fake News -Schleuder rein gar nichts.

  • Danke Apollo ! So funktioniert Propaganda. Wenn uns die Argumente für ein Gesetz fehlen müssen wir Fälle konstruieren und die NGO#s müssen ihr dämlichen Massen organisieren, damit es so aussieht als das die Bevölkerung, gerade zur nach noch mehr Einschränkungen und Demokratieverlust schreit. Auch das ist das Werk von Verbrechern!

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