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Staatlicher Rundfunk

Auf angeblichen Rassismus von Schweinsteiger angesprochen – Klopp bricht lachend DW-Interview ab

Medial wurden Rassismus-Vorwürfe gegen Bastian Schweinsteiger laut, nachdem er das Spiel der Elfenbeinküste als „wild“ bezeichnet hatte. Als die Deutsche Welle Jürgen Klopp dazu befragen wollte, reagierte dieser empört und brach das Gespräch ab.

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Jürgen Klopp gemeinsam mit seinen TV-Experten-Kollegen Thomas Müller und Bastian Schweinsteiger bei der WM (IMAGO/EPA)

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Trainerlegende Jürgen Klopp hat am Mittwoch ein Gespräch mit Journalisten abgebrochen, nachdem ihn die staatliche Deutsche Welle kritisch zu angeblich rassistischen Aussagen von Bastian Schweinsteiger befragt hatte. Klopp tritt ebenso wie Bayern-Legende Schweinsteiger während der Fußball-WM in Mexiko, Kanada und den USA als TV-Experte auf.

Schweinsteiger hatte in seiner Analyse des zweiten deutschen Gegners, der westafrikanischen Elfenbeinküste, gegen die die Nationalmannschaft am vergangenen Samstag spielte, bei der ARD gemeint: „Bisschen afrikanischer Fußball natürlich, der manchmal so ein bisschen unorthodox ist, ein bisschen wild ist, bisschen vielleicht auch manchmal nicht ganz so von der Taktik geprägt ist.“

Diese Aussage wurde dem Weltmeister von 2014 von einzelnen Nutzern, Journalisten und auch der Deutschen Welle als rassistisch ausgelegt. Der Spiegel-Kolumnist Philipp Awounou schrieb etwa: „Hinter Zuschreibungen wie ‚wild‘ und ‚unberechenbar‘ stecken Stereotype, die älter als der Fußball selbst sind und kolonialrassistische Wurzeln haben.“

Nun wurde Klopp in den USA von der Deutschen Welle darauf angesprochen: „Schweinsteiger, er ist ein ARD-Experte, also er hat Worte verwendet…“, begann die Reporterin der DW, bevor sie von Klopp unterbrochen wurde. Der ehemalige Dortmund- und Liverpool-Trainer meinte empört: „Und jetzt willst du dieses Thema weiterführen? Nein, ich habe keine Chance.“

Und weiter: „Es ist nicht meine Aufgabe, es allen recht zu machen, aber das ist ein ernstes Thema. Und ich weiß nicht einmal, was es Angemessenes dazu zu sagen gibt. Für afrikanische Menschen ist es das eine, für andere Menschen etwas anderes – und ich bin nicht hier, um das zu beurteilen.“

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Klopp war schließlich so empört über die Frage, dass er sich über die Deutsche Welle lustig machte: „Gott sei Dank, ich dachte, niemand hätte mich danach gefragt. Du hast einen Moment gefunden, und überraschenderweise bist du deutsch“, meinte Klopp in ironischem Ton, während er lachend auf das Mikrofon der DW zeigte. Danach brach Klopp zum Ärger der anderen Journalisten, die ebenfalls daneben standen, das Gespräch ab.

bc

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167 Kommentare

  • Klopp hat das einzig Richtige getan. Gespräch beendet.
    Klasse!

    475
    • Vor allem man versuchte ja bewusst zu provozieren und sie wollten NICHT offen in deutsch reden, was sie ja kann…wie man ja auch heraushört wie sie im zweiten Part eben A R D „in German pronunciation“ nicht in Englisch wo aus einem

      Ah = ey
      eR = arr
      De = di

      wird.

      Sie können nicht einmal richtig täuschen, zumindest nicht lange…

      • Aber für meinen Geschmack zu lange!

    • Der Mann ist finanziell völlig abgesichert und auch sonst kaum angreifbar. Wenn nicht mal jemand wie Klopp da mit der Faust auf den Tisch schlägt und dieser Journalisten-Mafia einen Einlauf verpasst, wer dann? Zurückziehen, sich wegducken ist zu wenig. Aber Klopp ist ja selbst Linker und Einäugiger dazu.

      • Ich habe Klopp so verstanden, das – egal welche Position er einnehmen würde – ihm ein Strick draus gedreht würde. Der kennt die Linken, die so gerne linken… sprichwörtlich sogar !

        • Merke: Neger in Deutschland dürfen jeden Deutschen des Rassismus bezichtigen – obwohl sie hier priviligiert sind.

          20
  • Klopp ist „interviewerfahren“ genug, um den Braten zu riechen. Er will sich nicht instrumentalisieren und vor einen medialen Karren spannen lassen. Gut so!

    129
  • Dankeschön Herr Klopp…..so muß das!
    Alles richtig gemacht!

    205
  • DW einfach keine Interviews geben.
    Problem gelöst.

    139
  • Bin kein Fussballfan, aber Respekt für Klopp.

    137
  • Respekt Herr Klopp!
    200% Zustimmung!

  • Wann wird Karl May‘s „Durchs wilde Kurdistan“ verboten?

    • Oder alle Wild West Filme? Vielleicht auch Jenseits von Afrika, wegen Verherrlichung der Kolonialzeit?
      Total irre.

  • In der Tat. Es gibt wirklich Themen und Vorwürfe, die muß man nicht diskutieren – wenn man nicht muß.

    Und selbst wenn man im Zusammenhang mit einer bestimmten, meinetwegen Ethnie einen Begriff benutzt, der einem bei einer anderen vielleicht nicht so in den Sinn gekommen wäre, aber ihr gegenüber genauso gut hätte verwendet werden können und sicherlich auch hier und da schon einmal verwendet worden war – solange der Begriff selbst nicht rassistisch abwertend ist, ist es albern und erbärmlich so etwas auch nur zu thematisieren. Das muß einmal aufhören. Und das tut es nur, wenn man nicht mehr darauf eingeht und klar sagt und zeigt, was man davon hält.

    • Morgan Freeman sinngemäß: Rassismus hört erst auf, wenn man nicht mehr drüber redet.

      • Richtig und Denzel Washington sagte ähnliches. Aber über was sollen sie sich dann aufregen und schreiben?

  • Er kann sich das leisten. Gut, dass er es auch getan hat und nicht vor den Böhmermanns und Hayalis eingeknickt ist!

    • Das kann sich jeder leisten, der nicht vollkommen den Respekt vor sich selbst verloren hat.

      • So ist es. Der Deutsche ist Feige, Hoerig, Dumm und Lächerlich. Darum bringt er nur Tot und Zerstörung.

  • Also ich habe etwas anderes gehört ! Er ging zunächst auf das Thema ein und wollte dazu aber kein Schiedsrichter spielen und merkte erst jetzt die Fangfrage ! Danach entzog er sich und ging lieber !! Ein Statement war das ehrlich gesagt nicht !!

  • Bundespräsident Gauck hat in seinem Buch „Erschütterungen“ als einziger das Thema Antirassismus und „Fremdeln ist noch kein Rassismus“ angesprochen. Er zeigte sich dort entsetzt über einen offiziellen Report der Bundesregierung aus dem Jahr 2023. Alle Menschen haben eine eigene subjektive Sicht auf die Welt. Weiß leider kaum jemand.

  • Its not surprise its media from government called ÖRR.

    Ein lupenreines Beispiel erneut wie sich der Staatsfunk, sofort einschaltet und „Wahrheiten“ verbreitet und Prominente auf deren Seite zu ziehen, oder zumindest eine verurteilende Haltung einfordert.

    WEG mit dem ÖRR.

    Kloppo Daumen hoch für diese Entlarvung und Absage.

    166
  • Dazu fällt mir eine Studie ein, die die Taz 2025 veröffentlichte.

    TIPP Forscherin über Rassismus im Fußball „Das Denken aus der Kolonialzeit setzt sich bis heute fort“

    Welche Position ein Spieler auf dem Feld bekommt, kann von rassistischen Stereotypen abhängen. Julia Becker hat an einer Studie dazu mitgearbeitet.

    23.6.2025

    nur ein Zitat:
    Die Studie basiert auf einer Publikation von Tina Nobis und Felicia Lazaridou. Sie haben Fußballer der Bundesliga und der 2. Liga ausgezählt. Dort gibt es 70 Prozent weiße und 20 Prozent Schwarze Spieler sowie 10 Prozent People of Color. Offensive Außenbahnen waren mit 37 Prozent überproportional durch Schwarze Spieler besetzt, das Tor stark unterproportional nur mit 3 Prozent. Im Sturm waren es 24,3 Prozent, also leicht erhöht. —–

    Der Nachfolger von Manuel Neuer sollte sorgfältig ausgewählt werden…..und was wird aus dem Trainer……..unsere Qualitätsmedien und Menschenrechts-Klage-NGOs werden nicht locker lassen….

    • Bestehen Doktorarbeiten neuerdings vorwiegend darin, irgendwelche Korrelationen festzustellen und diese dann mit irgendwelchen Thesen zu verbinden?

      Tyler Vigen, Spurious correlations. Correlation does not equal causation, New York 2015. Ein wirklich lustiges Buch.

  • Deutschlandfunk geht schon mal gar nicht. Harry schalt mal den Fernseher aus.
    Wer guckt sich das noch an ? Löwenzahn hatte recht.

    • DW DLF

  • Bravo Herr Klopp. War dieser Reporter der die Frage stellte weiß oder bunt? Schwarz darf man ja nicht mehr sagen.

    • Wir sagen karriert

      • Aber bitte nicht schrreiben

      • kleinkarriert

    • Mit „bunt“ meinten Sie, Gott bewahre, hoffentlich nicht „Farbiger“!! Wir, die wir alle so gut Englisch können, daß es für die Uni oder U-No reicht, sagen jetzt (naja, zumindest gestern war das noch so) „PoC“! ……was man, analog zur DDR-Nationalhymne in der ersten „Unsere Demokratie“, besser nicht in voller Länge ausspricht („Deutschland, einig Vaterland“ wird da zu „People of COLOR“). Dafür dürfen Sie aber ihre 17jährige vollbärtige Nachbarperson aus Burkina Faso auch mit „Frau Ugugu!“ anstelle der Kurzform „F U!“ ansprechen. Das gebieten schon Gast- und Höflichkeit.

  • Erst das OK-Zeichen vom Schiri, jetzt das von Schweinsteiger. Du fasst es einfach nicht mehr. Was geht in Köpfen vor, die hinter jedem und allem Rassismus sehen? Ich vermute eine Art Psychose, aber das sollten Fachleute klären.
    Bin ich auch rechts, weil ich meine Zimmerwände am liebsten weiß streiche?

    • Auch wenn Sie Ihre Zimmerwände schwarz streichen würden, wären Sie ein Verdachtsfall, weil DER Pinsel sexistisch ist! 🙂

      • Nein, kulturelle Vereinnahmung.

    • Haben Sie aufrechten Charakter, klaren Verstand und sind für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit?
      Dann sind Sie auf jeden Fall rechts, wahrscheinlich sogar extrem rechts, also gesichert rechtsextrem™. – Ja und? Eine Auszeichnung, ein Prädikat!

      • Ich auch…

    • Das Handzeichen war zumindest dumm, egal was man reininterpretiert.

  • Wenn schon jemand so ein verdrehtes Denken hat, dann ist eine sachliche Diskussion nicht mehr möglich. Im Privaten kann man vielleicht noch versuchen in einem vertraulichen Gespräch zu überzeugen. Bei so einem Anlass ergreift man wirklich besser die Flucht.

    • Ich habe seit der Zeit, als meine Bekannten wegen „Hohes C“ mit Bratwurscht Schlange standen, alle Kontakte mit denen abgebrochen.
      War einfach sinnlos, zu diskutieren.
      Jetzt sowieso, da ein Großteil von ihnen mittlerweile die Radieschen von unten betrachtet.

    • Ich hatte auch im privaten Bereich Figuren, die so dermaßen borniert, blasiert und propagandadressiert sind, da ist Hopfen und Malz verloren.
      Diskutiere niemals mit Idioten! – Mark Twain

      • Ich liebe die Kurzgeschichte vom Esel und dem blauen Gras.

  • Deutsche Welle typisch, macht eine Welle wo gar keine ist.

    • Kennen Sie den Film ‚Die Welle‘ mit Jürgen Vogel?
      Sehr sehenswert!
      Vor allem, wenn man verstehen will, wie man Massen manipulieren kann.

      • Dieses rote Lumpenpack sollte sich mal auf dem freien Markt
        bewerben. Denke da bleibt nur das
        Bürgergeld übrig.

        • Wer will solche von Selbsthass zerfressenen Nullleistern, die dazu nur Unruhe stiften, in seiner Firma haben?

          Die werden nicht einmal zum Vorstellungsgespräch eingeladen und kriegen idealerweise nicht einmal eine freundliche Absage geschickt, um mit dieser nicht wegen Diskriminierung zu einem Anwalt zu laufen…

          3
  • Es zeigt mal wieder die ganze Absurdheit, wie hier krankhaft nach Diskriminierung gesucht wird.

  • Wie heißt nochmal die Krankheit, wenn in allem etwas sieht das gar nicht da ist?

  • Dieser Rassismus-Wahn wird immer schlimmer…

  • Dürfen Farbige eigentlich am „Black Friday“ auch Schnäppchen kaufen? Oder unterstellt man ihnen damit rassistisch etwas? Fragen, Fragen, Fragen …

  • sinnbefreite Interviews sind Zeitverschwendung. Gut das Klopp so reagiert hat

  • Er ist clever genug, da nicht einzusteigen. Allerdings hat er herausgestellt, dass nur Deutsche so eine Frage stellen können.

    Und Schweini lernt gerade eine Lektion. Zum Canceln reicht es nicht aber der indirekte Rüffel von Großlinks wird ihn einnorden, er will und wollte ja niemals provozieren. Fürs nächste mal weiß er Bescheid.

    • Man denke an Toni Kroos:
      „Man merkt sofort, dass du aus Deutschland kommst“…

      Der deutsche linke Bodensatz ist bereits im Ausland berüchtigt.

  • Eine erwachsene Reaktion von Herrn Klopp. Langsam artet die Rassismus-Nummer aus. Da fühlt sich ernsthaft jemand rassistisch beleidigt, weil Deutschland vor über 100 Jahren Kolonien in Afrika hatte? Es wird immer infantiler um nicht zu sagen lächerlicher. Dieses unmögliche Gesetz muss wieder in seine Ursprungsform. Gefühlslagen gehören nicht in ein Gesetz und niemand ist für die Gefühle anderer verantwortlich.

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