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Linke-gegen-Linke

Angriffe auf Journalisten, Vandalismus und Volksverhetzung: Die Bilanz der ernüchternden Leipziger Antifa-Demos

In Leipzig demonstrierten propalästinensische und proisraelische Antifa-Gruppen gegeneinander, nur 3.000 Personen nahmen teil – ein Offenbarungseid für die proisraelische Linke. Es kam zu Angriffen auf Journalisten und das Auto eines rechten YouTubers.

Eine propalästinensische Demonstrantin wird bei einer der Veranstaltungen in Leipzig von Polizisten abgeführt (IMAGO/ZUMA Press Wire)

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Bei den Antifa-Demonstrationen in Leipzig sind nach Angaben der Polizeidirektion Leipzig am Samstag rund 30 Anzeigen eingeleitet worden, unter anderem „wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz, Beleidigungen, Volksverhetzung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“. Zwei Personen wurden demnach vorläufig festgenommen.

Hintergrund der Demonstrationen sind innerlinke Streitigkeiten über den Nahostkonflikt. Mehrere propalästinensische Gruppen, unter anderem „Migrantifa Leipzig“, hatten zur Demonstration gegen sogenannte „Antideutsche“ im Leipziger Stadtteil Connewitz aufgerufen, der als Hochburg der antideutschen Szene gilt. Bei den „Antideutschen“ handelt es sich um proisraelische und prowestliche Linke. Ihnen wird von Seiten der propalästinensischen Gruppen Rassismus und die Marginalisierung „migrantischer Perspektiven“ vorgeworfen (mehr über den ideologischen Hintergrund des Konflikts erfahren Sie hier).

Im Zuge der angekündigten Demonstration wurde von den „Antideutschen“ zu verschiedenen Gegenprotesten mobilisiert. Laut Polizei Leipzig beteiligten sich lediglich rund 1.400 Personen am Aufzug der propalästinensischen Gruppen und etwa 1.600 Personen an den proisraelischen Gegendemonstrationen. Mehr als 1.400 Polizisten kamen zum Einsatz, um die rivalisierenden Gruppen zu trennen. Die Polizei spricht in einer ersten Pressemitteilung trotz der geschilderten Vorfälle von einem „weitestgehend störungsfreien“ Versammlungsverlauf.

Die große Polizeipräsenz mutet angesichts der geringen Beteiligung skurril an. Gerade die im Szene-Kiez Connewitz beheimatete Leipziger Antifa verfügt unter normalen Umständen über ein weitaus größeres Mobilisierungspotenzial. Doch bereits in der Vergangenheit waren in Städten wie Berlin oder Hamburg proisraelische Linke nach Übergriffen von propalästinensischen Gruppen stark in die Defensive geraten.

Während der Versammlungen kam es zu einem tätlichen Angriff auf ein Journalistenteam des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR). Laut MDR seien die Reporter zunächst von zwei Personen verfolgt worden. Diese hätten zur Behinderung der Berichterstattung „wiederholt ein Plakat vor die Kamera gehalten“. Im Zuge dessen sei es laut einem Reporter „zu einem Handgemenge und Gerangel“ gekommen. Die Polizei habe die Personalien der Beteiligten erfasst und deren Ausschluss von der Veranstaltung geprüft.

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Der befürchtete Aufmarsch der rechtsextremen Partei Freie Sachsen blieb aufgrund fehlender Teilnehmer aus. Die Partei hatte den Aufruf der propalästinensischen Gruppen zuvor begrüßt und eine Präsenz vor Ort angekündigt.

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Am Rande des Geschehens soll zudem das Auto des als rechten Streamers „WeichreiteTV“ angegriffen worden sein. Auf den Bildern weist das Kfz auf beiden Seiten eingeschlagene Scheiben auf. Die Linken-Politikerin Juliane Nagel begrüßte die Tat ausdrücklich und lobte die Täter mit den Worten, diese hätten „heute den Fokus behalten“. Nagel gilt als Vertreterin des antideutschen Flügels. Ihr Wahlkampfbüro, das linXXnet, war daher von den propalästinensischen Gruppen als Demonstrationsziel benannt worden.

Dass sich Nagel angesichts dieser unmittelbaren Konfrontation vor allem über den Angriff auf einen vermeintlichen Rechten freut, deutet neben der geringen Beteiligung an den Veranstaltungen darauf hin, dass die szeneinterne Auseinandersetzung nicht mehr von grundlegender Bedeutung zu sein scheint und Teile der proisraelischen Szene angesichts des schwindenden Einflusses wieder stärker den „Kampf gegen rechts“ in den Fokus nehmen.

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21 Kommentare

  • Hey Apollo, Weichi ist doch kein rechter Streamer. Er lässt alle zu Wort kommen und kommentiert nicht einseitig. Dass sich die Linken bei ihm immer so blamieren, liegt an ihnen selbst. Dass aber linksextreme Politiker*innen (w/w/w/d) solche Straftaten nicht nur billigen, sondern sogar gutheißen, zeigt doch, wie krank viele in der linken Szene sind.

    • Weichi ist ein geiler Typ, immer wieder herrlich wie trocken er auf „verpiss dich“ und „du bist hier unerwünscht“ antwortet „kein Mensch ist illegal“. Ich finde den super

  • „Mehr als 1.400 Polizisten kamen zum Einsatz, um die rivalisierenden Gruppen zu trennen.“

    Warum???

    • Das ist wohl wie mit den kläffenden Hunden hinter Zäunen und wenn das Tor aufgeht… ..sind se wech…

  • Die Polizei hätte doch auch erstmal wie Wegner eine Stunde Tennis spielen können

  • Die Gefahr kommt eindeutig von rechts. Überall Glatzen in Springerstiefeln. Ich schwör!

  • „Rechtsextreme Partei Freie Sachsen“

    Belege dafür Apollo oder Mainstreamgeplapper? Die sind politisch rechts, was völlig legitim ist, aber von extrem habe ich noch nichts mitbekommen.

  • Migrantifa und Antideutsche bei den Linken führen einen Straßenkampf. Die Polizei hätte ruhig abziehen können. Denn dieses Antifa-Milieu bezeichnet die Polizei allesamt als ACAB. Sie können dann auch untereinander in Gendersprache ihre Schlichtung durchführen.

  • die freien Sachsen sind Bürger die die Schnauze voll haben aber keine rechtsextremen. könnt und sollte Apollo mal selbst recherchieren

  • Weichreichte geht dahin wo es weh tut,was anderen Medien vom ÖRR nicht machen.
    Sonst würde sie ja auch ganz anders berichten und die Wahrheit könnte mit raus!!
    Der Typ hat Eier!!

  • Ich glaube, selbst bei der Linksextremen Antifa bricht so langsam Panik aus, wenn sie schon aufeinander losgehen 😁😁

    • ProPalis und Migrantifa sind ein anderes Kaliber. Da geht denen schon die Muffe.

  • Ich hätte einen Zaun gebaut und mögen die Spiele beginnen. Schont Polizisten und kostet am Ende weniger.

    • Und der Zaunlatten-Lieferant hat sein Auskommen.

  • „Bei den „Antideutschen“ handelt es sich um proisraelische und prowestliche Linke.“

    Bei den Antideutschen handelt es sich, wie der Name schon sagt, um Antideutsche. Der Rest ist eher Beiwerk. Sie sind zu 100% woke, Klimasektierer, Genderwahnsinnige und auch sonst auf globalistischen WEF-Kurs. Deren Ziel ist nicht nur die Vernichtung Deutschlands als Staat, sondern auch unserer Kultur und Sprache. Die ganz harten von denen, unterhalten sich nur auf englisch, obwohl sie deutsche Muttersprachler sind.

    • Danke

  • Ich stelle fest, dass ja auch alle LINKEN Volksverhetzer demnächst iht passives Wahlrecht verlieren müssten.

    Oder gibt es für die linke Seite wieder Sonderrechte?

  • Bei denen steigt doch keiner mehr durch…
    ..„Migrantifa Leipzig“ ..„Antideutsche“..proisraelisch ..prowestlich ..propalästinensisch
    Apropos Freie Sachsen, „Die Partei hatte den Aufruf der propalästinensischen Gruppen zuvor begrüßt“ Und was ist das für ein komischer Haufen?
    So wie der gemeine HARTZer Sanktionen erfährt, wenn er nicht auf dem Amt antanzt, müssen die wohl mit Fotobeweis und erfüllter Autowrackquote aufmarschieren, um die (N)GO-Stütze zu kassieren.

  • Es wird Zeit das all diese Gruppen als Terrororganisationen eingestuft werden.
    Ansonsten haben wir bald den Wilden Westen in unserem Land,Mord und Totschlag.
    Dann werden sich noch viel mehr andere Gruppierungen bilden bzw. sie gibt es schon immer.Und diese werden dann die Linken jagen.Ich rede hier nicht von rechtsextremen Nazis,Skinheads.Es gibt soviel Menschen da draußen die Linkes Gesindel hassen wie die Pest!!!

  • „Laut MDR seien die Reporter zunächst von zwei Personen verfolgt worden. Diese hätten zur Behinderung der Berichterstattung „wiederholt ein Plakat vor die Kamera gehalten“. Im Zuge dessen sei es laut einem Reporter „zu einem Handgemenge und Gerangel“ gekommen. Die Polizei habe die Personalien der Beteiligten erfasst und deren Ausschluss von der Veranstaltung geprüft.“

    Genau das – und nicht selten garniert mit Gewaltandrohungen und körperlichen Behinderungen/Bedrängungen -„passiert“ Weichreite (und anderen „rechten“ Youtubern) garantiert BEI JEDER LINKEN DEMO, ohne dass die Polizei – die nicht selten direkt daneben steht – sich einzugreifen veranlasst sieht, nicht einmal auf entsprechende Aufforderung/Ansprache von Weichreite o.a..

    Toller „Rechtsstaat“ und „tolle unsere Demokratie“ ist das, die der Kommunisten-Günther angeblich verteidigen will, mit – verbotener – Zensur.

  • Erst mal: Journalisten, die sich bei solchen Aktionen dort herumtreiben und eventuell verletzt werden sind es selbst schuld. Das bringt ein Job so mit sich!
    Warum wird das immer so hervor getan? So ein Schwachsinn.
    Es wird auch nicht darüber berichtet wie oft sich Metzger in die Finger schneiden.

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