Anne Will
„Denen geht es nicht ernsthaft um Juden“: Grünen-Chef wirft Union Kampagne gegen Berliner Linke vor
„Die wissen nicht mehr, wer sie sind, aber der Hass auf die Linke ist das, was sie dann nochmal zusammenbringt“: Grünen-Chef Felix Banaszak greift die Union in der Antisemitismusdebatte um die Berliner Linke scharf an. Teilen der Union und der Medien gehe es „nicht ernsthaft um Jüdinnen und Juden“, sondern darum, eine rot-grün-rote Koalition zu verhindern.
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„Es gibt eine Kampagne, die auch dort gefahren wird von Teilen der Union und auch in Teilen aus Medien und Umfeld, denen es nicht ernsthaft um Jüdinnen und Juden geht, sondern die gerade das Thema nutzen, um eine Koalitionsoption, die sie grundsätzlich falsch finden, vom Tisch zu bringen“, sagte Grünen-Chef Felix Banaszak im Podcast Politik mit Anne Will über die Antisemitismusvorwürfe gegen die Berliner Linke.
Die CDU versuche, die Debatte über Antisemitismus und organisierte Kriminalität in Berlin „kampagnenartig“ voranzutreiben. „Die Art, wie die CDU das instrumentalisiert, so würde ich es nennen, instrumentalisiert, trägt ja nicht dazu bei, dass tatsächlich eine Deradikalisierung stattfindet, sondern dass es ja immer weiter auseinander geht“, sagte er. „Die wissen nicht mehr, wer sie sind, aber der Hass auf die Linke ist das, was sie dann nochmal zusammenbringt.“
Allerdings hält Banaszak die Vorwürfe gegen die Berliner Linke selbst für berechtigt. „Es ist eine Kampagne, aber sie kann deswegen verfangen, weil sie irgendwo auf einen realen Kern trifft.“ Die Linke habe bei der Abgeordnetenhauswahl auch Wähler angesprochen, die das Existenzrecht Israels grundsätzlich infrage stellen. „Und da ist natürlich für uns eine Grenze überschritten“, sagte Banaszak.
Die mögliche Regierungsbeteiligung der Linken wird seit Wochen von einer Antisemitismusdebatte begleitet. Besonders umstritten ist die Neuköllner Abgeordnete Vanessa Emde, die das Existenzrecht Israels infrage gestellt hatte. Mitte Oktober nahm die Linke Emde dennoch in ihre Abgeordnetenhausfraktion auf. SPD und Grüne unterbrachen daraufhin vorübergehend die Sondierungsgespräche. Zuvor hatten sich die drei Parteien auf eine gemeinsame Erklärung gegen Antisemitismus verständigt. Die Linksfraktion verabschiedete jedoch eine eigene Erklärung, die von der Vereinbarung abwich.
Banaszak forderte von der Linken ein konsequentes Vorgehen gegen antisemitische Positionen. Die Unterscheidung zwischen Antizionismus und Antisemitismus bezeichnete er als „faktisch eine kosmetische“. Wer dem Staat Israel das Existenzrecht abspreche, gefährde damit auch die Sicherheit jüdischer Menschen. „Und damit ist es aus meiner Sicht antisemitisch“, sagte der Grünen-Vorsitzende.
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Kritik übte Banaszak auch am eigenen Landesverband. Er hätte die Gespräche mit der Linken zunächst ausgesetzt, bis die offenen Fragen geklärt seien. Die Berliner Grünen entschieden sich jedoch für eine Fortsetzung. „Ich kann ja so tun, als gäbe es diese Differenz nicht, aber sie ist jetzt da“, sagte er. Die Verantwortung für die weiteren Verhandlungen liege deshalb beim Landesverband. „Aber dann können wir auch keine Verantwortung mehr für das übernehmen, was jetzt dann in der Folge passiert.“
Auf die Frage, ob er selbst mit der Berliner Linken koalieren würde, solange Emde Mitglied der Fraktion bleibt, erklärte Banaszak: „Ich würde persönlich für mich keine Koalition auf einer solchen Basis bauen können.“ Die Berliner Grünen und die SPD haben der Aufnahme von Koalitionsverhandlungen bereits zugestimmt. Am Samstag entscheidet die Linke auf einem Landesparteitag über den Beginn der Gespräche.
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Grüne und Wahrheit?!
Geiler Scherz.
Nein, kein Scherz!
Ein waschechtes Oxymoron 😉
Bevor die planlose CDU weiter in Berlin rumwurstelt, sollen sich mal die Linken blamieren. Dann könnte der Weg mittelfristig frei werden für eine Alternative?
Er beklagt sich über Kritik an der Linken, die er inhaltlich teilt, bloß weil sie von der Union „instrumentalisiert“ werde. Interessante Auffassung, zudem von einer Partei, die ein Staubkorn am Revers eines AfD-Politikers zu einem faschistischen Sandsturm aufblasen und sofort ein Verbot fordern würde.
Es geht ja nicht einmal dem jüdischen Zentralrat um Juden. Sonst würde der sich doch ganz anders positionieren. Aber sie erklären die AfD zu ihrem Hauptfeind und zum Islam halten sie schön die Klappe.
Bis auf marginale Unterschiede sind auch die Grünen im Kern Linke.
Darin begründet sich auch ihr fanatischer Kampf gegen alles, was nicht links ist, also gegen alles Rechte.
Felix Banaszak ist eine einfältige Ideologietröte, die niemand mit Verstand ernst nehmen kann. Man kann ihn links liegen lassen….
‚Man kann ihn links liegen lassen‘.
Eben – denn da liegt er richtig.
„Ich kann ja so tun, als gäbe es diese Differenz nicht, aber sie ist jetzt da“, sagte er.
DAS könnte man jetzt auch auf etwas anders gut übertragen. 😉
Da wäscht einer seine Hände in Unschuld.
Nach dem Motto er ist zwar (etwas) anderer Meinung, kann aber leider (als Parteivorsitzender) nichts machen und Schuld sind sowieso die bösen CDUler.
Das so jemand überhaupt in diesem Land politische Verantwortung trägt, unglaublich. Man schaue sich nur mal sein Ergebnis in seinem Wahlkreis an.
Und hier geht es mal zu einem wirklich wichtigen Thema:
„Wer keine Identifikations-App nutzen kann oder will, könnte zwangsweise Organspender werden“
https://norberthaering.de/news/organspende-register/
Ob es wohl auch reicht wenn man die bööööse AfD wählt…?
Schließlich wird man ja sonst auch überall ausgeschlossen.
Blossom in Deutschland gilt (immer noch) nicht die Widerspruchslösung, leider……
Und den Grünen geht es ganz sicher nicht um Juden. Zumindest nicht wohlwollend. Die waren immer schon Pali Sympathisanten.
Immer wieder sehr aufschlußreich:
Die Linksgrünen unterstellen den anderen Parteien ständig genau diejenigen Strategien, die sie selbst seit ewig anwenden …
Und verraten sich dadurch nur selbst 🙂
Nun, mit dem Vortäuschen falscher Tatsachen, dem Vorschieben von Gründen, dem Tarnen Täuschen, Heucheln und Maskieren, haben die Grünen ja langjährige und umfassende Erfahrung. Mit „unsere Leute reinbringen“, also Unterwanderung und Sabotage ebenso. Hier spricht also ein Experte…
Ja, und es wirft ein bezeichnendes Licht auf die Umstände in diesem Land, dass all das als Kampf um die moralische Lufthoheit verkauft werden kann.
Moralische Empörung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.
Die Logik eines Linksradikalen: Weil es anderen nicht wirklich um Juden geht, wird dadurch der eigene notorische Antisemitismus legitimiert, also der Antisemitismus ist dann selbstverständlich ein Teil des Kampfes „gegen Rechts“
Was ist der Unterschied zwischen „Linksradikalen“ und Linken?
Linksradikal, Links oder Grün, ist immer das selbe.
Ähnlich wie zwischen „lockerem Stuhlgang“ und Durchfall.
Der selbe wie zwischen Islamismus und Islam : es gibt keinen !
Die neuen Verbündeten der Grünen , es geht auch nicht ernsthaft um Fachkräfte .
Herrlich wie sie sich gegenseitig fertig machen. Da sieht man worum es den Altparteien geht. Nur um sich. Sie Kreisen und kreisen, und raus kommen, gegenseitige Vorwürfe. Sonst nix.
Sonst interessiert sich die Politik ja nur für tote Juden. Plötzlich sind lebende von Interesse.
Wir trinken darauf heute Abend einen köstlichen Merlot vom Golan.
Der Berliner R2G geht es um Pöstchen und deshalb orchestrieren sie gerade eine besorgte Berlinerin und Mutter Elif Eralp um den Widerstand bei Bund-Rot und Bund-Grün gegen diese Berlinerkoalition zu brechen, ist aber nur meine Meinung
im Judenhaß vereint…
Wenn die Grünen es ernst mit „Nie wieder ist jetzt“ meinen, dürfen sie eine solche Koalition mit Hamas-Judenhassern in Berlin gar nicht eingehen.
Felix Banaszak ist die intellektuelle Speerspitze der Grünen. Noch vor Britta Haßelmann… 🤣🤣🤣
Den Klimaapokalyptikern geht es gar nicht um die Umwelt.
Bananensack ist linksextrem antisemitisch und zeigt es immer mehr.
Seine seltsame Logik spricht für sich.
Achje. Die Rede von „Kampagnen“ und „Orchestrationen“ hat sich inzwischen auch schon abgenutzt. (Es geht ja noch weiter, gilt aber dafür, für „Instrumentalisierung“, und v. a. „Haß“, genauso.) Natürlich geht es auch darum Rot-Rot-Grün zu verhindern. Daraus folgt aber nicht, daß es nicht auch um den Schutz von Juden geht. Ohne einen halbwegs konkreten Anhaltspunkt derlei zu unterstellen, sollte sich eigentlich verbieten. Im übrigen ist es ja auch keinerlei Argument dafür, daß der Schutz von Juden durch Rot-Rot-Grün gewährleistet wäre bzw. sonst ein Argument gegen Probleme, die in den letzten Tagen und Wochen immer deutlicher wurden, sei es nun die Sache um Frau Emde, die Disqualifikation von Fr. Eralp, die Radikalität der Basis usw. usf.
Wieder einmal: Armselig.
Klimaschwindel, Gendergedöns und Geschwätzwissenschaften erwirtschaften nichts und kosten nur Geld ohne Nutzen, deshalb müssen deren Vertreter ständig Abgaben erhöhen und neue Vorschriften einführen 🧐
Na und?
Ihm geht es bei der AfD auch nicht um „Nazis und Faschismus“.
Das ist auch nur eine links-grün-rot-schwarze Kampagne gegen die Opposition.
Nur mit dem „kleinen“ Unterschied das die AfD nachweislich KEINE Nazis sind (Gutachten+Urteil) aber die Linke sind TATSÄCHLICH Antisemiten. Nicht alle nur wegen Palästina aber weil sie Kapitalismus als Verbrechen betrachten und diesen den Juden in die Schuhe schieben wollen.
Das dürfen sie nur nicht öffentlich sagen und nehmen deshalb jeden anderen Vorwand dankbar auf.
Wer mit linken Antisemiten Koalitionverhandlungen führen will, sollte darauf verzichten, anderen Parteien irgendwelche Vorwürfe zu machen.
Grüne und SPD verwirken meinem Eindruck nach damit jedes Recht, der Union eine Brandmauer vorzuschreiben, wenn sie mit linken Faschisten paktieren.
Die Altparteien haben nur noch sich selber im Blick. Diese Personaldebatten und Ausgrenzung von der Opposition hat nichts mehr mit real Politik zu tun.
Die sind so weit weg von der Realität das sie garnicht merken wie dramatisch es um unser Land steht. Die könnten alle abgesetzt werden sie haben in all den Jahren nur immer gegen das Volk regiert die braucht kein Mensch.
Wo man hinschaut Energieversorgung, Migration, Industrieabwanderung, zunehmende Gewalt auf den Straßen all das interessiert sie nicht und wird vorsätzlich vernachlässigt. Hauptsache die die Regenbogenfahne weht und Putin ist an allem schuld.
Nun ja,
Unzweifelhaft wird die Beweissuche zur gesichert zutreffenden Volksweisheit, artikuliert durch den großen Alfred Tetzlaff,
„Der Linke ist nicht grundsätzlich dumm, er hat nur sehr viel Pech beim Nachdenken“,
durch die grüne „Denk“kampagne zu einem erfolgreichen Abschluss einer in sich schlüssigen Beweisführung gebracht.
Quod erat demonstrandum – Herzlicher Dank an die grüne Banane 😉
Merkt er eigentlich, wie wirr seine Argumentation ist? Union geht es selbstverständlich nur um Macht, aber recht haben sie irgendwie trotzdem? Wir sehen das Problem, sind nicht so zimperlich aber trotzdem die besseren Menschen? Intelligenzbeleidigend.