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Linke Randale

„Solidarität mit Frankreich“: Schüler blockieren Berliner Gymnasien – 67-Jährige von Demonstranten angegriffen

An zwei Berliner Gymnasien haben Schüler am Freitagmorgen die Eingänge blockiert und den Unterricht gestört – Inspiration sind die Ausschreitungen in Frankreich. Bei Auseinandersetzungen mit der Polizei wurde ein 17-Jähriger festgenommen, eine Anwohnerin erlitt leichte Verletzungen.

Der Schulstreik gegen die Wehrpflicht Ende September in Berlin (Symbolbild) (IMAGO/Seeliger)

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An zwei Gymnasien in Berlin ist es am Freitagmorgen wegen Schulblockaden zu Polizeieinsätzen gekommen. Vor dem Andreas-Gymnasium in Friedrichshain und dem Leibniz-Gymnasium in Kreuzberg versammelten sich gegen 7.30 Uhr jeweils rund 60 Schüler und weitere Demonstranten, um gegen die Wehrpflicht und Kürzungen im Bildungsbereich zu protestieren.

Dabei wurden nach Polizeiangaben mehrere Schuleingänge blockiert und teilweise mit verschiedenen Gegenständen versperrt. Andere Schüler seien daran gehindert worden, ihre Schulen zu betreten. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs, der Körperverletzung, des tätlichen Angriffs und der Sachbeschädigung ein.

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Eine Polizeisprecherin bestätigte dem Tagesspiegel, dass es vor beiden Schulen „Spontanversammlungen vor den Zugängen“ gegeben habe. Am Andreas-Gymnasium wurden sowohl der Vorder- als auch der Hintereingang blockiert. Die Seiteneingänge blieben jedoch zugänglich. Nach Angaben des rbb waren zeitweise etwa 100 Schüler an den Protesten rund um die Schule beteiligt. Die Schulleitung informierte Eltern und Schüler am Morgen über die Situation. Normaler Unterricht konnte zunächst nicht stattfinden. Einige Schüler wurden in einer Turnhalle betreut, andere zu einer benachbarten Schule gebracht. Am Mittag wurde die Schulpflicht für den restlichen Tag ausgesetzt.

Die Berliner Polizei war mit rund 30 Einsatzkräften vor Ort. Während die Kundgebungen nach Angaben eines Polizeisprechers zunächst überwiegend friedlich verliefen, kam es am Andreas-Gymnasium zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizisten. Auf in sozialen Netzwerken verbreiteten Videos sind Rangeleien zu sehen. Teilnehmer riefen dabei in Sprechchören „Wir sind friedlich, was seid ihr?“, „Hundert Milliarden für Bildung und Soziales“, „Nicht unser Krieg, nicht unser Militär“, „Freiheit für Palästina“ und „Alle Bullen sind Schweine“. Linke Gruppen warfen der Polizei anschließend ein gewaltsames Vorgehen gegen den Protest vor.

Die Polizei begründete den Einsatz körperlicher Gewalt ihrerseits mit dem Verhalten der Demonstranten. „Zu Beginn der Versammlungen wurden unsere Einsatzkräfte bedrängt, weshalb sie einfache körperliche Gewalt in Form von Drücken und Schieben anwenden mussten“, erklärte die Behörde auf X. Auslöser sei zunächst eine Meinungsverschiedenheit über den Versammlungsort gewesen. Die Situation habe sich anschließend beruhigt.

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Am Rande der Proteste wurde zudem eine 67-jährige Anwohnerin leicht verletzt. Nach Polizeiangaben wollte die Frau ihren Müll zu einer Tonne bringen, als einzelne Demonstranten versuchten, den Behälter mitzunehmen. Als sie dies verhindern wollte, kam es zu dem mutmaßlichen Übergriff. Die Polizei nahm einen 17-Jährigen wegen des Verdachts der Körperverletzung fest.

Nach Angaben der Initiative „Schulstreik gegen Wehrpflicht“ richteten sich die Proteste gegen eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht und gegen Einsparungen im Bildungsbereich. Auf Transparenten standen Forderungen wie „Solidarität mit Frankreich“ und „Stoppt Wehrpflicht und Bildungskürzungen“. Zugleich wurde Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit der Parole „Merz leck Eier“ beschimpft. Weitere Banner warben für einen bundesweiten Schulstreik am 20. November.

Neben den bildungspolitischen und antimilitaristischen Forderungen spielten auch Solidaritätsbekundungen mit den Palästinensern eine Rolle. Einige Demonstranten zeigten palästinensische Flaggen. Auf Videoaufnahmen waren Sprechchöre mit der Parole „Viva, viva, Palästina“ zu hören.

Ein beteiligter Schüler erklärte gegenüber dem Tagesspiegel: „Wir blockieren hier heute als Protest gegen die Wehrpflicht und die nahende Aufrüstung.“ Bisherige Schulstreiks hätten aus seiner Sicht keine Wirkung gezeigt. „Die Politik reagiert nicht auf unsere Forderungen, deswegen müssen wir zu härteren Maßnahmen greifen“, sagte er. Zudem kritisierte er, dass die Bundeswehr zu viel Geld erhalte, während an Schulen gespart werde. Protestiert werde auch „in Solidarität mit unterdrückten Ländern wie zum Beispiel Palästina“.

Wie der Tagesspiegel berichtet, beteiligten sich an den Blockaden aber nicht nur Schüler, sondern auch schulfremde Personen aus dem linken politischen Spektrum. Unter den Demonstranten befanden sich demnach auch Vermummte. Die Polizei bestätigte ebenfalls, dass sich Personen, die nicht zu den Schulen gehörten, unter die Blockadeteilnehmer gemischt hätten.

Berlins Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch kritisierte die Aktionen scharf. Kritik und Protest von Schülern gehörten zwar zu einer „lebendigen demokratischen Schulkultur“. Eine Grenze sei jedoch erreicht, „wo schulexterne Personen die Anliegen von Schülerinnen und Schülern für eigene Zwecke instrumentalisieren, den Zugang zur Schule blockieren und damit den Unterricht und den Schulfrieden stören“, so die CDU-Politikerin.

Günther-Wünsch erklärte weiter: „Friedlicher Protest, Kritik und politische Meinungsäußerung sind legitim. Die Blockade einer Schule, die Behinderung anderer Schülerinnen und Schüler und das bewusste Herbeiführen von Konfrontationen sind es nicht.“ Es sei verantwortungslos, wenn Situationen gezielt verschärft und Auseinandersetzungen mit Polizeikräften gesucht würden.

Die Schulblockaden stehen im Zusammenhang mit einer größeren Protestbewegung, die Ende September in Frankreich begonnen hatte. Dort demonstrieren seit Wochen Schüler, Studenten und junge Migranten landesweit für eine bessere Ausstattung der Schulen, mehr Lehrkräfte und bessere Lernbedingungen. Dabei kam es wiederholt auch zu massiven Ausschreitungen und Angriffen auf Polizisten, Rettungskräfte und Lehrer.

Bereits am Montag hatten rund 150 Schüler des Französischen Gymnasiums in Berlin-Mitte die Eingänge ihrer Schule blockiert. Es war die erste vergleichbare Aktion in Deutschland, die ausdrücklich in Solidarität mit den französischen Schülerprotesten stattfand. Bei den Demonstrationen am Freitag wurden nach Polizeiangaben erneut Rufe laut, die eine Ausweitung der Protestbewegung aus Frankreich nach Deutschland forderten.

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62 Kommentare

  • Heute kennt wohl keiner mehr das gute alte erzieherische Märchen „Knüppel aus dem Sack“ – schade.

    • Die kennen nur das „Tischlein deck‘ dich!“

      • Ich bin auch gegen Wehrpflicht und gegen Krieg.
        Was also ist falsch an der Solidarität mit Frankreich?

        • … Gewalt? … Nötigung? … Diebstahl? … Sachbeschädigung? … Widerstand gegen Vollzugspersonen?

          0
    • Leider wurden hier einige Kommentare zensiert.

  • Das sind keine politischen Proteste. Das ist pure Lust an der Aggression und an der Randale. Da ist jeder Vorwand recht, wie Randale in Frankreich oder in Timbuktu. Da dies alles Straftaten sind, muss der Rechtsstaat, wenn er denn noch existiert, dagegen halten.

    • die sind komplett unterfordert und haben zuviel jugendliche energie.

      frueher gab es hausaufgaben, es musste nach der schule unterrichtsstoff gelernt werden.
      kinder und jugendliche uebten nachmittags noch musikinstrumente spielen, ballett, tennis, fussball, eishockey , schachklub, toepfern uvm.

      heute kriegens ab kindergarten ein handy in die hand gedrueckt, und haben den ganzen tag nix zu tun .
      kurse sind zu teuer fuer viele eltern, erziehung mangelware,

      anforderungen zu stellen ist poese und autoritaer, da kommt gleich eine NGO vorbei.

      was soll aus solchen jugendlichen werden?

      in norwegen herrschen aehnlich antiautoritaeren zustaende schon laenger als in D.
      dort werden in der freizeit gerne enten oder schwaene per steinwurf umgebracht, bzw eichhoernchen als schiessuebungsmaterial missbraucht.

      viele eltern geben ihren kindern neben handy auch eine geldkarte.
      dann koennen die lieben kleinen den ganzen tag in regensicheren shoppingtempeln ihre zeit auf den kopf hauen.

    • Man hat es schon nach unzähligen Fußballspielen gesehen, nicht nur in Frankreich. Es ist immer das selbe Muster. Zu 99% gewalttätige Araber und Afrikaner, die sich ungehemmt austoben und die linksradikalen Presse-Männchen sprechen von friedlichen „Protestierenden“ und Aktivisten. Bei BLM in Amerika genau das Gleiche.

  • Linke und der Islam sind unser Untergang.
    Wie viele Beweise braucht es noch?

  • Wer braucht in Berlin noch ein Gymnasium?

  • Weiß da einer von den Schülern, was „Solidarität“ ist? Was hat diese Demonstration mit „Solidarität“ mit den französischen Schülern zu tun? Nichts, überhaupt nichts, würde ich meinen.

  • Welche „studentischen Organisationen“ stehen wohl hinter dieser Aktion.? Ich vermute mal: nicht nur Organisationen der Linkspartei, sondern auch SPD un Grüne.

  • Was hat das Schild (s. Foto) „Überreiche als Kanonenfutter“ bitte mit einem Schulstreik zu tun???

  • Bei den Wahlen zu den Bezirksverordnetenversammlungen in Berlin am 20.9.2026 holten die Linken und Grünen in Kreuzberg und Friedrichshain zusammen 65% der Stimmen. Mich wundert daher nicht, dass die neue Französische Revolution jetzt zu allererst in Berlin-Mitte nachgespielt wird. Für die Zukunft unseres Landes kommt da Freude auf. Es ist nur der Anfang.

  • Berliner machen Berlindinge.

  • Blockaden sind keine Demonstrationen. Blockaden sind schlicht Blockaden. Sofort die Schueler die teilgenommen haben sofort der Schule verweisen!

    • Schüler 🤣🤣🤣,betrachten sie mal das Foto.

      • Sie haben aber bemerkt, dass das nur ein Symbolbild ist und keine reale Aufnahme der heutigen konkreten Ereignisse?

  • Ein Gymnasium? Und das in Bürlün?
    🤞 Scheint mir eher ein Gumminasium zu sein, wenn Menschen von den Schülern bedrängt werden!

  • Direkt ein Rudel Sozialarbeiter reinschicken, die das ganze auflösen und für Ruhe sorgen!!!

    • Da trauen die dich doch gar nicht rein.

  • „An zwei Berliner Gymnasien haben Schüler am Freitagmorgen die Eingänge blockiert und den Unterricht gestört “
    Und einzigartig dabei nur für Bürlün geltend: Lehrstoff Ausfall =Null.

  • Geil, wieder ein Vorwand um die Schule zu schwänzen.

  • Ich frage für einen Freund. Was haben auf Schüler Demos immer wieder Linksradikale mit Palästina Fahnen zu suchen. Wir erinnen uns, was hat der ÖRR als die Bauernproteste auf dem Höhepunkt waren immer behauptet: „Sie sind von rechts unterwandert und instrumentalisiert“. Alles war gelogen und die Proteste wurden sofort mit der Correctiv Potsdam Lüge vom 10.02.2025 pulverisiert und durch linke Proteste ersetzt. Wie passend… Bei den sogenannten Schüler Demos fragt keiner danach wer die instrumentalisiert oder unterwandert, auch nicht in Frankreich.

  • „Berlins Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch kritisierte die Aktionen scharf. “

    Mir wäre lieber sie hätte die Tennisspielklamotte mit ihrem Liebling scharf kritisiert, als wir froren. Ach Quatsch, sie war ja Teil diese Problems.

  • „Nicht unser Krieg, nicht unser Militär“ rufen und gleichzeitig die Palästina-Flagge schwingen. Ganz mein Humor. Offensichtlich ist die Bildungsmisere real.

  • Liebe Polizei, warum schweigt ihr dazu?
    Wer stoppt euch?
    Warum lasst ihr diese Bande ungestraft unser Land terrorisieren?

  • solidarität also mit Randalieren, Zerstörern, Terroristen – Berlin mir graut vor dir

  • Natürlich Berlin…..! Nach wie vor stehe ich zu meiner Idee, ne 30m hohe Mauer um Berlin zu ziehen und diese Stadt sich 100 Jahre selbst zu überlassen. 2126 schauen wir einfach nach was daraus geworden ist.

    • Ich denke, für den Bau dieser Mauer würden nur Materialkosten anfallen. Es würden sich genügend Freiwillige finden, die das Ding hochziehen, unentgeldlich!

  • Dass die Aktionen nach Deutschland rüberschwappen sollen ist geplant, da gab es ja in der letzten Woche Artikel dazu. Und irgendwann werden sicher auch die Linken an die Parole von 1848 denken: Karätscht die Kanaille nieder. Aber sie haben kein Rezept gegen die Saat, die sie selbst gesät haben! Nur dass unser Staat dabei draufgeht.

  • Warum demonstrieren diese Lehrer nicht mal gegen „Problemschüler?
    Oder man schafft die Schulpflicht ab…….spätestens wenn die Eltern die Kleinen aus dem Haus werfen dürfte das Geschrei gross sein…

  • Natürlich mit Palästinenser Flagge….
    Mieser Mob, endlich durchgreifen!

    • Man möchte sie gerne zu ihrem Sehnsuchtsort befördern. Mit dem one-way Ticket.

  • Das X-Video ist bedrückend.
    Einige der Aussagen:
    Wir sind „anti-kapitalistisch“, „anti-imperialistisch“, es gebe „Polizei-Repression“, „alle Bullen sind Schweine“

    Brav auswendig gelernt – aber dumm.

    „… wenn man den Ärmsten der Erde, Freiheit und Frieden erzwingt …“
    Aber das werden diese jungen Menschen wohl gar nicht kennen.

    Bildung tut not!

  • Es ist unglaublich, was in Berlin abläuft: Jugendliche blockieren Schulen, statt ordentlich zu lernen. Diese Schüler müssen keine falsche Solidarität mit Frankreich zeigen, sondern sich gefälligst daran halten, was zu lernen. Zwar droht durch den neuen grünen Oberbürgermeister mittlerweile auch in München ein politischer Umschwung, doch dort gilt zumindest noch eine konsequente Durchsetzung der Schulpflicht! Genau diese harte Linie muss endlich das absolute Vorbild für Berlin und jede andere Stadt sein.

    Die Quittung für die grassierende Verweigerung liefert ohnehin schon die Pisa-Studie. Es gibt bald nur noch Vollidioten! Wer beim Unterricht nicht mitmacht oder ihn sabotiert, gehört zum Nachsitzen verdonnert, bis der Stoff aufgearbeitet ist. Und bei Schulblockaden oder Dauerschwänzen müssen die Eltern kräftig Strafe zahlen, ganz einfach! Wer die Pflicht sabotiert, muss das spüren – nur so lernt die Jugend wieder Ordnung, wenn das Elternhaus schon versagt!

    • Nachsitzen???
      Wovon träumen Sie Nachts?
      Als mein Sohn ( heute 26) noch zur Schule ging,waren in seiner Klasse 3 Härtefälle,wegen denen ein Elternabend anberaumt war! Alle Eltern waren da,nur die Härtefalleltern nicht….so ging das seit der Kitazeit!
      Ein Vater regte „Nachsitzen“ an,worauf die Lehrer sagten,sie würden keinesfalls länger in der Schule verweilen,um die Jungs zu disziplinieren,sondern pünktlich ihren Feierabend wahrnehmen!
      Tja…..da biste platt!🤷Und niemand muss sich über solche Zustände wundern!

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