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Interview

Absolute Mehrheit der AfD wäre „europäisches Zeitzeichen“, meint Wahlforscher Korte

Der Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte sieht die AfD nicht mehr nur als reine Protestpartei und erklärt ihren Aufstieg mit einem weltweiten „Sog des Autoritären“. Eine absolute Mehrheit der AfD in Sachsen-Anhalt hielte er für ein „europäisches Zeitzeichen“.

Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte (IMAGO/Sven Simon)

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Die Stärke der AfD dürfte nach Einschätzung des Politikwissenschaftlers Karl-Rudolf Korte das deutsche Parteiensystem dauerhaft verändern. Wegen der wachsenden Bedeutung der Partei müssten sich die Deutschen künftig auf mehr „Kooperationsregierungen“ nach sächsischem und thüringischem Vorbild einstellen, sagte der emeritierte Professor der Universität Duisburg-Essen im Interview mit der Welt. Zugleich warnte Korte davor, die Entwicklung allein Friedrich Merz oder der Bundesregierung anzulasten. Hinter dem Aufstieg der AfD stehe vor allem ein international zu beobachtender „Sog des Autoritären“.

Korte hält die derzeitigen klaren Kräfteverhältnisse zwischen der Union und der AfD allerdings nicht für unumkehrbar. Es gebe weiterhin „dynamische Wählermärkte“, weshalb sich das Verhältnis zwischen beiden Parteien auch wieder verändern könne. Einen grundsätzlichen Strukturwandel, der automatisch zu einer dauerhaften Dominanz der AfD führe, sieht er nicht. Entscheidend seien vielmehr „Botschaft, Botschafter, mediale Durchdringung“.

Dass die AfD in den Umfragen inzwischen deutlich vor der Union liegt, führt Korte nicht allein auf den Kanzler zurück. Zwar habe Merz vor seiner Wahl angekündigt, die AfD halbieren zu wollen. Allerdings gebe es „einen Sog des Autoritären, der weltweit, vor allem auch bei europäischen Wahlen, sichtbar geworden ist.“ Deutschland sei davon nicht allein betroffen. Deshalb gebe es auch „nicht den einen Ausweg“.

Die Union habe aus seiner Sicht dennoch eine besondere Verantwortung. Sie müsse angesichts der Herausforderung durch die AfD „Stand halten, Haltung zeigen und durch Eigenprofilierung Schwerpunkte so setzen, dass man autoritäre Bewegungen klein hält“. Gleichzeitig gebe es ein „entkoppeltes System zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit“, gegen das selbst die „beste Bundesregierung“ nur begrenzt etwas ausrichten könne.

Korte kritisiert dabei insbesondere die gesellschaftliche Wahrnehmung der politischen und wirtschaftlichen Lage. Digital verstärkte Niedergangserzählungen führten zu einem „Immerschlimmerismus“, während es vermeintlich „sehr viele Inseln des Gelingens und der Fortschritte“ gebe. Die Regierung stehe damit vor dem Problem, notwendige Belastungen und Reformen mit einer positiven Zukunftsperspektive zu verbinden. Nur mit besserer Kommunikation lasse sich dieser Widerspruch nach Kortes Einschätzung nicht auflösen.

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Den Kanzler selbst beurteilt Korte ambivalent. Merz „wirkt schwach und getrieben, weil er zu viel für zu schnell erreichbar erklärt“. Das erzeuge den Eindruck einer „Ankündigungssimulation“. Gleichzeitig habe sich der Kanzler aber bereits „unaufgeregter und souveräner“ entwickelt, attestiert Korte. Demnach ordne Merz weniger an und bemühe sich stärker darum, für seine Politik in den eigenen Reihen zu werben.

Auch mit Blick auf die AfD sieht Korte Veränderungen und neue Trends. Zwar bestehe ihr Wählermilieu weiterhin aus unterschiedlichen Gruppen: aus fundamental Unzufriedenen, klassischen Protestwählern und vielen früheren Nichtwählern. Zugleich hätten sich aber auch „völkische, rechtsextreme Wählergruppen“ verfestigt.

Entscheidend sei jedoch, dass die AfD inzwischen nicht mehr ausschließlich aus Protest gewählt werde. Viele Wähler verbänden mit ihr eine konkrete Erwartung: „dass es besser wird“. Bei den Kompetenzwerten in Magdeburg habe die Partei in mehreren Politikbereichen einen Vorsprung. „Sie wird eben nicht mehr nur aus Gesinnung gewählt, sondern auch für Lösungen“, sagt Korte.

Diese Entwicklung macht die politische Konkurrenz für die etablierten Parteien nach Kortes Einschätzung schwieriger. Eine Partei könne nicht allein darauf setzen, dass Protestwähler irgendwann zu den klassischen Volksparteien zurückkehrten. Entscheidend sei vielmehr, ob sie selbst als glaubwürdiger Problemlöser wahrgenommen werde.

Besondere Bedeutung misst Korte der bevorstehenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bei. Wie stark ein Wahlergebnis die Bundesregierung destabilisiere, hänge allerdings vom konkreten Ausgang ab. Sollte es der CDU gelingen, in Magdeburg eine „Abwehrkoalition“, also eine Kenia-Minderheitsregierung, zu bilden, sehe er keine grundlegende Veränderung der „politischen Statik dieser Republik“. Anders wäre ein Wahlerfolg der AfD, der ihr eine absolute Mehrheit verschaffen würde, zu beurteilen. Dieser wäre nach Kortes Einschätzung „ein europäisches Zeitzeichen“.

Dabei betont Korte ausdrücklich, dass ein solcher Wahlausgang nicht bedeute, die deutsche Demokratie sei unmittelbar instabil. „Aber ein AfD-Ministerpräsident erschüttert Grundgefühle: Autoritäre Regierungen schaffen Gegenöffentlichkeiten“, so Korte.

Für die Union könnte eine solche Entwicklung auch innerparteiliche Folgen haben. Sollte die Brandmauer im Osten von Abgeordneten eingerissen werden, könne es zu Spaltungsszenarien kommen und die Führungsfrage innerhalb der CDU deutlich schärfer gestellt werden. Korte erwartet zugleich eine veränderte „Grammatik von Mehrheiten“. Deutschland müsse sich möglicherweise an länger andauernde geschäftsführende Regierungen gewöhnen, bis neue pragmatische „Kooperationsregierungen“, wie etwa in Erfurt und Dresden, entstünden.

Eine Zusammenarbeit der Union mit der Linkspartei hält Korte dabei ausdrücklich für verkraftbar. Auf die Frage, ob solche Bündnisse die CDU zerreißen könnten, antwortet er knapp: „Nein, die hält sie aus.“ Als entscheidenden Präzedenzfall nennt der Politikwissenschaftler die Kanzlerwahl. Ohne die Linke hätte Friedrich Merz den zweiten Wahlgang nicht geschafft. Das habe sich „tief eingegraben“. Hinzu komme die politische Realität in den ostdeutschen Ländern: „In Sachsen kann man ohne die Linke überhaupt nicht regieren, in Thüringen auch nicht.“ Diese Modelle würden inzwischen praktisch vorgelebt.

Einem AfD-Verbot steht Korte tendenziell positiv gegenüber. Angesichts eines möglichen Wahlerfolgs der AfD in Sachsen-Anhalt sieht er das Problem, wie man eine Partei politisch verbieten könne, die gleichzeitig auf dem Wahlzettel stehe. „Kommunikativ ist das ein Dilemma“, sagt er. Gleichzeitig hält er den Vorschlag für sinnvoll, gegen „die vier völkischen AfD-Landesverbände“ ein Verbotsverfahren beim Bundesverfassungsgericht zu beantragen. Eine „wehrhafte Demokratie“ verfüge zudem über weitere Instrumente. Gegen einzelne Personen könne nach Artikel 18 des Grundgesetzes zeitlich befristet die Verwirkung von Grundrechten erreicht werden.

An der Brandmauer übt Korte zugleich grundsätzliche Kritik. Die Trennung schütze zwar beide Seiten, führe langfristig aber zu einer politischen Abschottung. Hinter der Brandmauer könne die AfD „immer aggressiver werden“, während sich die übrigen Parteien mit den von ihr gesetzten Themen nicht ausreichend auseinandersetzen müssten. Das Ergebnis sei aus seiner Sicht, „dass die AfD“ durch diese Abschottung „größer“ werde.

Einen moderateren Entwicklungspfad der AfD nach dem Vorbild rechter Parteien in Italien oder Frankreich erwartet Korte derzeit nicht. Die AfD wolle nach seiner Einschätzung „keine verbesserte Politik machen, sondern letztlich ein neues politisches System kreieren und dieses langsam verändern“. Auf dem Wählermarkt werde zudem bislang eher die Radikalisierung der Partei statt der Mäßigung belohnt.

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32 Kommentare

  • Ja klar, der Sog des Autoritären kommt ausgerechnet mit der AfD…

    „Egal was da jetzt geschrieben wird, was gesagt wird, das wird so gemacht.“ – Angela Merkel (CDU) bei Beckmann am 11.12.2006

    „Wir schaffen das, und dort, wo uns etwas im Wege steht, muss es überwunden werden.“ – Angela Merkel (CDU) am 31.08.2020

    „Wo wir Grünen an die Schalthebel der Macht kommen, werden wir nicht mehr verhandeln.“ – Sandra Detzer (GRÜNE) am 19.11.2021

    „Diejenigen, die den Staat verhöhnen, müssen es mit einem starken Staat zu tun bekommen.“ – Nancy Faeser (SPD) am 13.02.2024

    „… die Demokratie ist … ernsthaft bedroht. Wer das verhindern will, der darf den Kapitalismus nicht stützen, er muss ihn stürzen.“ – Heidi Reichinnek (LINKE) am 05.05.2025

    Wie witzig, ein Repräsentant des „entkoppelten Systems zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit“ versucht andere über die Realität zu belehren.

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    • 💙💙💙💙💙Liebe Sachsen Anhalter. Ihr habt es heute in der Hand dieser Unerträglichen Regierung den ersten Denkzettel zu machen. Bitte beendet das Dummland Kartell. Ich wünsche euch viel Glück, das ihr mehr seid. Seid gegrüßt aus Bayern💙💙💙💙💙

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    • Nicht verwandt!

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  • Es gibt den Sog des Autoritären (links wie rechts) nur deshalb, weil die bisherig im Wechsel regierenden Parteien nicht in der Lage waren, der Bevölkerung reinen Wein einzuschenken, bei allen, was sie tun – und die Medien das auch über Jahrzehnte haben laufen lassen. Wenn wir bei aller Unterschiedlichkeit in Ideen und Haltungen eine Tradition von gemeinsamer Verantwortung für das Gesellschafts- und Staatsgebilde hätten, dann wäre die wirtschaftliche Schräglage nie passiert. Stattdessen haben wir einen Geber- und Kümmer-Staat und eine Nehmer- und Forder-Bevölkerung herangezüchtet. Die fordert natürlich jetzt weiterhin… und Linke wie Rechte versprechen dass blaue vom Himmel.

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    • Die wären in der Lage, den Leuten reinen Wein einzuschenken. Die lügen die Leute doch absichtlich an.

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  • Dass diese Politwissenschaftler immer genau wissen, was die AFD will, Es steht übrigens alles im Wahlprogramm der AFD und ist ein Großteil von dem was die CDU/CSU früher mal versprochen hat und dann in Regierungen nie eingehalten hat. Bei der CDU hatte Korte nie Bedenken. Ein Umfrage Forsa-Chef wollte sogar mal die AFD bekämpfen. Fehlt nur noch, dass die Wahlleiter den Kampf gegen die AFD ausrufen. Zusammenfassend nennt sich alles „Unsere Demokratie“ (DDR 2.0)

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  • Der gute Mann soll mir mal erklären, in wie fern die AfD denn autoritär ist, das verstehe ich nämlich nicht. Zweitens kann man erahnen, was auf den deutschen Zwangsgebührenzahler in Zukunft medial zukommen wird, noch mehr politisch einseitige und manipulative Propaganda.

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  • „Gleichzeitig gebe es ein „entkoppeltes System zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit“,….“
    Herr Korte, sprechen Sie da etwa über sich selber?

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  • „Sog des Autoritären“

    Ich würde ja eher umgekehrt formulieren: „Um dem Sog des immer weiter um sich greifenden Autoritären und entkommen“

    1
  • Wahlforscher Korte?
    Wer ist dieser von den Linken bezahlter Troll?

    26
  • Hat der Mann eine seltene From von Gedankenkrebs?
    ‚Autoritär‘ ist der sprachliche Habitus von Lügenfriedrich.
    ‚Autoritär‘ ist das Verhalten von Regierungen und Institutionen seit der Corona-‚Krise‘
    ‚Autoritär‘ ist das erzieherisch-belehrende Auftreten der ÖRR-Zombies.
    ‚Autoritär‘ ist UnsereDemokratie™ die von Vielfalt und Teilhabe faselt aber ein Drittel und mehr des Volkes kategorisch ausschliessen und ihm den Mund verbieten will.
    ‚Autoritär‘ treten sogar noch Z-Klasse ‚Promis‘ auf wenn es um ‚die richtige Sache‘ geht.
    Autoritär sind all diese Leute die noch dazu nachweisliche Unwahrheiten verbreiten.

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  • Noch so einer, der geistig in der Merkel Ära stecken geblieben ist.
    Die Warnungen vor Meloni in Italien haben sich nicht bewahrheitet, „Mindestens so schlimm wie Mussolini“ hieß der Konsens damals, entschuldigt hat sich für diese haltlosen Anschuldigungen auch niemand.
    Wieso die AfD autoritär sein soll, verstehe ich nicht. Ich erwarte von einer AfD Regierung einen Zuwachs an Entscheidungsfreiheit für Arbeitnehmer und Steuerzahler.
    Die gegenwärtigen Linksregierungen in Europa dagegen nehme ich als sehr autoritär wahr, besonders gegenüber der produktiven Mittelklasse, sie wollen uns vorschreiben, wie, wen und was wir zu sprechen, zu denken zu essen und zu lieben haben, garniert mit ausbeutender Steuergestaltung.
    Gegenüber Sozialhilfeempfängern und Kriminellen hingegen sind diese Linksregierungen weichherzig, nachgiebig und antiautoritär.
    Die Ausbeutung der Anständigen, das ist das einzige, was die Linken inklusive Union können.

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  • Oh mein Gott! Jetzt wird die Stärke der AFD den Bürgern zugeschoben, die sich Weltweit immer mehr Diktaturen wünschen. Man kann sich das mit diesen „Forschern“ nicht mehr vorstellen!!

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  • Wie kommt der denn auf „autoritär“?
    Der Anspruch richtet sich doch vor allem auf unsere Grenzen und gegen die Masseninvasion. Autorität gegenüber Zuwanderern die sich hier nicht benehmen wollen ist ja wohl eine Notwendigkeit.
    Ansonsten ist die AfD eher liberal bei der Wirtschaft, der Energiepolitik und der Bildungspolitik. Liberaler als die grüne Verbotspartei oder die Umverteilungs-Linke allemal. Und wer will denn sozial Media einschränken, installiert Meldestellen und DSA gegen die Meinungsfreiheit oder kommt morgens um 6 zu Besuch wenn man jemand Schwachkopf nennt?
    Das seit Merkel etablierte Kartellsystem MUSS abgeschafft und aufgespalten werden damit aus „unsereDemokratie“ wieder ein Mehrparteiensystem mit echten demokratischen Wahlmöglichkeiten wird und das macht die einzige echte Oppositionspartei richtig. Mit seiner Einschätzung der Medien und der SED disqualifiziert er sich dann endgültig als „Experte“
    „Immerschlimmerismus“ ist ein durch Zahlen belegbarer Fakt.

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  • Welch ein Blabla-Blödsinn. Totalitär ist der Sozialismus, also die Brandmauerlinksfront. (Und auch die nationalen Sozialisten gehörten dazu, sprich auch BSW und Nazis sind/waren links.)
    Hier steht entweder Sozialismus oder Konservatismus zur Wahl. Die scheinkonservative CDU gehört ja dank Merkel zum sozialistischen Block. Wer keinen weiteren Sozialismus will, kann ihn hier endlich abwählen. Und das ist gut so.

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  • Ach, Herr Professor Korte, wie herrlich! Da fabuliert die akademische Elite im Elfenbeinturm wieder vom „Sog des Autoritären“, während wir Bürger einfach nur die Nase voll haben von eurer realitätsfernen Dauerschleife. Ein „europäisches Zeitzeichen“ soll die absolute Mehrheit also sein? Genau das ist es: Das unüberhörbare Signal, dass euer geliebtes Kartellsystem samt moralisierendem Belehrungsjournalismus abgewirtschaftet hat. Ihr nennt es „Immerschlimmerismus“, wir nennen es die nackten Fakten einer verfehlten Migrations- und Wirtschaftspolitik. Eure kognitive Dissonanz ist wirklich herzerwärmend. Während Friedrich Merz verzweifelt eine „Ankündigungssimulation“ nach der anderen liefert und ihr über Verbote nachgrübelt, wählen die Menschen uns längst aus Überzeugung für echte Lösungen. Die Brandmauer bröckelt, die politischen Pfründe wackeln und im phoenix-Studio geht wohl langsam das Licht aus. Gewöhnt euch besser an die neue Grammatik der Mehrheiten, der Wind hat sich gedreht.

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  • Enttäuschend, dass Korte nicht mehr als“Haltung gegen die AfD“ und „Kooperationen nach thüringischen Vorbild“ einfällt. An dieser Einfalt merkt man, dass der Mann alt wird. Er ist halt aus der Zeit gefallen!

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  • Ach der Herr Korte bangt nur um seine üppige Pension.

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  • Diese linken Socken schnallen es einfach nicht. Da fehlt das Wort „MIGRATION“, verbunden mit dem Adjektiv „moslemisch“. Solange er das vermeidet, kann er sich das Restgesülze auch sparen.

    Zum Autoritären: Die Freiheit wird zunehmend eingeschränkt – durch Brüssel, durch die EU. Jetzt geht es gegen das Bargeld. Ausgerechnet D und NL fordern ein Ende der Annahmepflicht! Ökofaschismus hat zwei Komparsen: CDU und GRÜNE.

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  • Eine sehr linke Interpretation. Wenn mediale Durchdringung so wichtig wäre, warum kommt dann eine Partei hoch, die medial so bekämpft wird?
    Wenn es einen Sog zum Autoritären gäbe, warum ist dann der Kanzler so unbeliebt?

    Nein, es gibt einen Sog zur Freiheit. Zu Vernunft und Normalität.

    0
  • Ich teile die Einschätzung von Korte nicht unbedingt. Ambitionierte Politiker werden sich immer den Parteien zuwenden, wo sie eine Chance sehen, dass sie etwas verändern und verbessern können. Eine Partei, welche wie die CDU im Misserfolg badet, ist nicht sonderlich attraktiv. Insofern gehe ich davon aus, dass es noch einen qualitativen Zulauf zur AfD geben wird. Dieser wird die Partei noch verändern, was man schon heute an den Jugenorganisationen der AfD sieht. Dort weicht die Haltung zu Europa und zum Euro durchaus von der Haltung einer Alice Weidel ab. Die Jungen sind an der Stelle realistischer und weniger radikal unterwegs. Das macht die Partei für mehr Menschen wählbar.
    Solange die CDU sich nicht von ihren alten Köpfen trennt, sich nicht viel mehr den Problemen des Landes zuwendet und sich fast ausschließlich ihrer Eigensicherung widmet, wird es für sie auch nur eine Richtung geben nämlich bergab.

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  • Es gibt Professoren, die als Emeritierte erst wirklich aufdrehen und sich nicht scheuen, die Wahrheit zu sagen. Weil sie etwas zu sagen haben. Bspw. Bolz oder Patzelt. Und es gibt Professoren, die es schwer ertragen, nach ihrer Pensionierung in der Versenkung zu verschwinden. Die gehen dann zum ÖRR und prostituieren sich dort.

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    • Sowie Korte, der im phoenix-Studio wohnt^^

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  • Was die käufliche Wahrsager des ÖRR uns damit sagen will ….
    .
    Der Wind fängt an sich zu drehen ….
    Links/Grüne … rette sich, wer kann …
    kauft Rettungsboote oder „fresst Kreide“ ….
    etc.

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    • Nebenbei
      Geplant war für den 17. September eine Einweihung des Offshore-Windparks 85 km nördlich von Borkum mit Bundesumweltminister Carsten Schneider. Laut Handelsblatt wird der Termin um knapp drei Monate in den Dezember verschoben.
      24 Jahre in Planung
      Sollte der Start im Dezember gelingen, wäre der Windpark mit 64 Windkraftanlagen und einer Leistung von insgesamt 960 Megawatt – was auf dem Niveau eines großen Kraftwerks liegt – nach mehr als 24 Jahren Planungszeit fertiggestellt.
      mehr https://www.golem.de/news/rotorblattschaden-deutschlands-groesster-offshore-windpark-muss-auf-start-warten-2609-212681.html
      – Das Rotorblatt ist ins Meer gefallen…

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      • Der verstaatlichte Energiekonzern Uniper könnte schon in wenigen Monaten einen neuen Eigentümer bekommen. Wie das Handelsblatt von zwei mit dem Verkaufsprozess befassten Personen erfahren hat, peilen die beteiligten Banken unter Federführung von „JP Morgan“ an, bereits Ende November oder Anfang Dezember verbindliche Kaufangebote einzuholen. Der Verkaufsprozess könnte damit noch vor Weihnachten abgeschlossen werden.
        https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energieversorgung-ringen-um-die-zukunft-von-uniper/100251096.html
        – Habeck, Graichen & Co, der große Raubzug…
        Der Steuerzahler rettet Uniper, damit anschließend internationale Investoren um den sanierten Konzern bieten können!

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  • Ein Experte auferstanden aus dem Kartell, faselt was von Demokratie ,die nur der „unsere Demokratie“ gehören darf alles andere ist autoritäre völkische Entgleisung.
    Was sind das immer wieder für Systemschwätzer ,leiden die unter kognitiver Dissonanz?

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  • Irgendwie befürchte ich, dass die Altparteien noch irgendeine Schweinerei in petto haben. Gerade , wenn die AfD die absolute Mehrheit erreichen sollte. Z.B. dass die Regierung einen Eilantrag auf AfD-Sofort-Parteiverbot stellt. Das Verfahren würde Jahre dauern, der AfD Sachsen -Anhalt wäre aber bis zu Hauptsacheentscheidung das Regieren untersagt. Die Altparteien sind so am Ende , dass sie zu allem fähig sind.

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  • Das Blümchenhemd unter dem Sakko ist maximal vertörend.
    Kennt jemand die Anstecknadel, konnte dazu nichts finden?

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  • So ein Unsinn. Ich habe einfach keine Lust, für den 5., 6., oder 7. Sohn eines ghanesischen, afghanischen oder sonstwo her stammenden Basarhändlers aufzukommen. Warum soll ich für die arbeiten? Damit die hier faulezen können? Ich soll arbeiten und Steuern zahlen, damit irgendwelche Klima- Gender- sonstwas Schwätzer Staatsgelder abgreifen können. Der Gipfel der Unverschämtheit ist, wenn diese NGOs Schiffe ins Mittelmeer schicken, um junge Männer herzuholen, die sich als Flüchtlinge ausgeben. Ich soll diese NGOs bezahlen, die Schwätzer zahlen, die diese jungen Männer angeblich betreuen, 6000 Euro pro Monat und angeblich Minderjährigem Flüchtling. Ich soll Vermieter zahlen, die 200 Euro pro Nacht und sogenanntem Flüchtling kassieren und wenn ich leise sage dass ich das nicht schön finde, werde ich als Nazi verunglimpft. Die einzige Partei, die die tatsächlichen Probleme des Landes zumindest mal anspricht, ist die AFD.

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