Dieser Artikel ist kostenlos für alle – dank  Apollo A Icon Freunden von Apollo News »

Apollo A Icon
Dieser Artikel ist kostenlos für alle – dank Freunden von Apollo News »

Werbung:

Werbung:

Sachsen-Anhalt

Gegen die AfD: Campact investiert 620.000 Euro für Wahlwerbung zugunsten von Grünen und SPD

Campact hat 620.000 Euro aus einem „NoAfD-Fonds“ investiert, um mit Werbung für SPD und Grüne eine Alleinregierung der AfD in Sachsen-Anhalt zu verhindern. Die Herkunft der Gelder ist dabei von außen nicht nachvollziehbar, obwohl es sich um eine Parteispende handelt.

Auch mit finanziellen Mitteln will Campact eine Alleinregierung der AfD in Sachsen-Anhalt verhindern. (IMAGO/imagebroker)

Werbung

Die linke Kampagnenorganisation Campact hat 620.000 Euro für Wahlwerbung zugunsten der SPD und von Bündnis 90/Die Grünen im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt aufgebracht. Ziel der Organisation ist es, eine Alleinregierung der AfD nach der anstehenden Landtagswahl zu verhindern – dafür solle man taktisch wählen und sein Kreuz bei SPD oder Grünen machen.

Sowohl die SPD als auch die Grünen haben dem Bundestag jeweils einen geldwerten Vorteil von 310.000 Euro gemeldet. Als Zuwender ist in beiden Fällen Campact eingetragen. Auf die entsprechenden Großspendenmeldungen hat die Plattform Abgeordnetenwatch am Freitag hingewiesen.

Campact erklärt, dass keine finanziellen Mittel auf Parteikonten überwiesen worden seien. Stattdessen handele es sich um eine sogenannte „Parallelaktion“: Der Verein schaltet unabhängig von den Parteien eigene Werbung – etwa digitale Anzeigen, Plakate, Printmaterial und Postwurfsendungen – die aber den Wahlkampf von SPD und Grünen stärkt.

Laut Campact wurden beide Parteien im Vorfeld über die geplante Kampagne sowie die entstehenden Kosten informiert und konnten die Unterstützung ablehnen. Die Aufteilung der Gesamtkosten erfolgt hälftig, weshalb die Zuwendungen als Großspenden im Sinne des Parteiengesetzes beim Bundestag erfasst werden.

Die Mittel stammen nach Campact-Angaben aus dem 2025 eingerichteten „NoAfD-Fonds“. Dieser wurde laut Angaben der Organisation von mehr als 75.000 Einzelspenden gespeist. Die ursprüngliche Herkunft der Gelder ist dabei von außen aber nicht nachvollziehbar.

Lesen Sie auch:

GdP

Selbst die eigene Kreisgruppe distanziert sich – Massenhafte Kritik an Hüber

15

Dabei ist es nicht das erste Mal, dass Campact bewusst Parteien im Wahlkampf unterstützt. Über 220.000 Euro erhielten die Grünen und die Linkspartei zusammen im August 2024 als Großspende von Campact im Vorfeld der damaligen Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg. Kritisiert wurde dies schon damals vielfach. So erklärte der Rechtswissenschaftler Boehme-Neßler gegenüber dem Multipolar-Magazin, der Verdacht bestehe, „dass der Verein Campact durch sein Handeln die strengen Regeln zur Parteispende umgeht“.

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

32 Kommentare

  • Wenn die so weitermachen,schafft Ulrich Siegmund vielleicht doch noch die 51% +

  • Das Geld stammt höchstwahrscheinlich aus den vielen Steuertöpfen. Das muss offengelegt und geprüft werden.

    • Kommt es und das schon seit Jahren. In meinem Kommentar etwas weiter unten habe ich einige Belege eingefügt.

  • Nun, noch einmal weise ich darauf hin:

    Sämtliche Gebrauchtparteien in Sachsen-Anhalt werben in je eigener Weise und Intensität für die Möglichkeit der Briefwahl – warum auch immer …

  • Das ist die sogenannte „Unsere Demokratie“

  • Das könnte verboten sein.

  • Da schließt sich der Kreis
    Geld gibt vom Staat für NGOs
    somit zahlen alle für die sich selbsterhebenden unsere Heuchler.
    ein Skandal!

  • Brot für die Welt, der Staat braucht Geld 🌍

  • „Die Herkunft der Gelder ist dabei von außen nicht nachvollziehbar, obwohl es sich um eine Parteispende handelt.“

    Na wem gehört denn Campact?
    Herrn Soros. Noch Fragen?

  • Steuergelder? WEr hat das angeleiert, Campact würd edoch nie ohne Anweisung handeln, mE. Ausserdem ist doch das Konstrukt, dass NGO durch Dachorganisationen/ Dach- NGO finanziell gefördert werden, die wiederum vom Staat alimentiert werden. Wie schaut das hier aus?

  • Was hätte man mit 620k alles sinnvolles tun können! Nebenbei ist das evtl unerlaubte Wahlunterstützung oder Parteien Finanzierungen?!

    • Ok..vorher recherchieren hilft manchmal.
      Es wurde angemeldet und die sind nicht mehr gemeinnützig. Also leider legal.

  • Campact hat 620.000 Euro aus einem „NoAfD-Fonds“ investiert, um mit Werbung für SPD und Grüne eine Alleinregierung der AfD in Sachsen-Anhalt zu verhindern.
    Frage ist doch; WER hat investiert?
    Campact führt nur AUFTRÄGE aus!
    https://www.campact.de/ueber-campact/finanzen/

  • Die 620.000 € hätte man auch gleich vor die Säue werfen können. Sigmund halte ich derzeit für den klarsten und kompetentesten Politiker. Schade um das Geld, da wären etliche sinnvollere Investitionen möglich gewesen.

  • Was für schwache Charaktere lassen sich denn von diesen blädsinnigen Wahlplakaten beeinflussen?

  • Die Sachsen-Anhalt Wahl hat so viele Briefwahlanmeldungen wie noch nie!

    https://www.welt.de/videos/video6a7eba12a87e8142c31cfab8/sachsen-anhalt-wir-haben-so-viele-briefwahlanmeldungen-wie-noch-nie.html?wtrid=socialmedia.socialflow#Comments

    Am Wahltag wird Siegmund weit vorn liegen, dann mit der Auszählung der Briefwahlen, aber auf einmal nicht mehr.
    Dafür wird „Unsere Demokratie“ schon sorgen. Wehrt euch!
    Es liegt sicherlich nicht am Auszählen, ich könnte mir ein Austausch der Briefe denken?

  • Herrlich, wie denen der Stift geht 😉
    Zurücklehnen und genießen, ich schmunzle die ganze Zeit hihi

  • Campact „investiert“ nichts! Es ist Steuergeld aller Bürger, das hier verballert wird; an Freunde.

  • Sollen sie es wird verbranntes Geld sein!!!

  • Kann man machen, aber nicht mit Steuergeldern. Hätte man vor 2010 so etwas gemacht, es wäre ein massiver Skandal gewesen. Was für eine Dekadenz.

  • Kann mir bitte ein JURIST erklären wie ein GEMEINÜTZIGER VEREIN, der von STEUERN FINANZIERT WIRD…. Wahlwerbung schalten darf ohne, dass da morgen um 6 Uhr das LKA die Tür auframmt und diese Arschlöcher wegen Veruntreuung oder gar Geldwäsche fest nimmt?

  • Auch diese „Spende“ wurde doch wieder aus unseren Steuergeldern bezahlt. Es wird wirklich höchste Zeit, dass dieser unsägliche linke NGO-Sumpf rigoros trockengelegt wird.
    So finanziert sich die SPD durch die Hintertür mit Steuermitteln.

  • Campact ist nicht gemeinnützig
    Staat füttert trotzdem Campact
    Regierungsparteien profitieren
    Ist das verfassungsgemäß?

  • Ist schon lustig.42 % AFD Steuerzahler finanzieren die linke ORGANISATION Campact und diese hängen mit Steuergeld linke Parteiplakte der Grünen und SED auf.
    Eine schönere Geschichte kannst du dir nicht ausdenken.Nur noch AFD.

  • Bringt leider nix!!!
    Die AfD wird siegen!!!

  • Mir Steuermitteln alimentierte „N“GO finanziert den Wahlkampf zu Gunsten ihrer Financiers mit ebendiesen Steuermitteln. Bananenrepublik!

  • Das läuft offenbar schon länger so, denn bereits aus dem Jahr gibt es eine Anfrage der AfD hierzu.
    https://dserver.bundestag.de/btd/20/137/2013727.pdf
    Interessant hierzu die Antwort.
    https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1033114
    Campact hat Geld von der Ampel bekommen, auch wenn das an Hate Aid gegangen ist, an der Campact beteiligt ist.
    Das bedeutet im Rückschluss die Ampel hat finanziert und bekommt jetzt Wahlkampfunterstützung. Gezahlt haben Buschmann(FDP) oder Wissing als er aus der FDP ausgetreten war.
    Wenn das mal keine illegale Parteienfinanzierung ist, dann weiß ich es auch nicht.

Werbung