Ministerpräsidentin?
„Kein Wanderpokal“: Wagenknecht weist Höckes Angebot zurück – und fordert ihn zum Duell auf
BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht weist Björn Höckes Angebot zurück, sie mit AfD-Stimmen zur Thüringer Ministerpräsidentin zu wählen. „Das Amt des Thüringer Ministerpräsidenten ist kein Wanderpokal“, erklärte sie.
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BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht hat den Vorschlag des Thüringer AfD-Chefs Björn Höcke zurückgewiesen, sie mit Stimmen seiner Fraktion zur Ministerpräsidentin Thüringens zu wählen. „Das Amt des Thüringer Ministerpräsidenten ist kein Wanderpokal, den Herr Höcke nach Belieben vergeben kann“, sagte Wagenknecht der Deutschen Presse-Agentur. „Richtig ist, dass Mario Voigt als Ministerpräsident das Vertrauen verloren hat und das BSW Thüringen ihm die Unterstützung entziehen muss. Aber Höckes Angebot ist weder ehrlich noch seriös.“
Höcke wisse, dass „die Mehrheit derer, die auf BSW-Ticket im Thüringer Landtag sitzen, in Opposition zum Bundesvorstand stehen und mich nicht wählen würden“, sagte sie. Dieser hatte Wagenknecht zuvor in einem auf X veröffentlichten Video aufgefordert, Ministerpräsidentin in Thüringen zu werden. „Werden Sie Ministerpräsidentin des Freistaats Thüringen“, sagte der AfD-Landeschef. Seine Fraktion würde ihr dafür die notwendigen Stimmen geben.
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Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September wirbt das BSW für einen überparteilichen Ministerpräsidenten und will die sogenannte Brandmauer zur AfD aufbrechen. Wagenknecht hatte zudem in Aussicht gestellt, dass sich das BSW in einem entscheidenden Wahlgang enthalten könnte, sollte sein Modell scheitern. Höcke forderte sie daraufhin auf, noch vor der Wahl in Thüringen zu zeigen, wie ernst es ihr damit sei.
Rechnerisch verfügen AfD und BSW mit zusammen 47 der 88 Sitze im Thüringer Landtag über eine Mehrheit. Für ein erfolgreiches konstruktives Misstrauensvotum wären 45 Stimmen notwendig. Nach Wagenknechts eigener Einschätzung würde ihr allerdings die Mehrheit der 15 BSW-Abgeordneten die Stimme verweigern. Ein Landtagsmandat müsste Wagenknecht für eine Wahl zur Ministerpräsidentin nicht besitzen. Als Lösung fordert die BSW-Gründerin weiterhin einen überparteilichen Regierungschef, der in Thüringen lebt und dort politisch verankert ist. Sie selbst habe lediglich ihre Kindheit im Freistaat verbracht.
Nun fordert Wagenknecht den AfD-Politiker stattdessen zu einer öffentlichen Debatte heraus. Zuvor hatte sie AfD-Chefin Alice Weidel ein solches Gespräch angeboten. „Ich fordere Herrn Höcke auf, dieses Duell anstelle von Alice Weidel mit mir zu führen. Auf neutralem Boden und mit einem unparteiischen Moderator“, sagte Wagenknecht gegenüber Bild. Dabei wolle sie über „Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen BSW und AfD“ diskutieren.
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Thüringens Innenminister Maier hat das angekündigte Vorgehen der AfD in Sachsen-Anhalt mit einem Staatsstreich verglichen. Sahra Wagenknecht hat diese Wortwahl nun scharf kritisiert und wirft Maier vor, „vom eigenen Versagen“ ablenken zu wollen.Infrastrukturminister Steffen Schütz hatte die Bundesspitze zuletzt scharf kritisiert. Man habe das BSW nicht gegründet, „um Höcke, Weidel & Co. an die Macht zu helfen“. Wagenknecht und weitere Mitglieder der Bundesführung überschritten mit ihrem Kurs „Grenzen, die ich nicht länger bereit bin zu tolerieren“.
Auch BSW-Vorstandsmitglied Klaus Ernst wies Höckes Angebot zurück. Gegenüber der Augsburger Allgemeinen sprach er von „absolutem Quatsch“ und einem „billigen PR-Gag Höckes“. Eine gemeinsame Regierung von BSW und AfD sei ausgeschlossen.
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Soweit ich das mitbekommen habe,hat er das BSW nur aufgefordet,
auch mal vor der Wahl Farbe zu bekennen.
Man könnte z.B. das Mettbrötchen abfrühstücken.
Genau so sieht es aus. Und der Staatsfunk lädt sie nicht mehr in die Quasselrunden ein, jetzt will sie mit Herrn Höcke reden. Sollte da wirklich ein Gespräch statt finden, steht der Gewinner schon vor dem Gespräch fest. Einfach erbärmlich diese Frau.
Er hat ihr nur die Maske runtergerissen. Nun weiß jeder, dass das BSW nur ein arbeitsfauler und geldgieriger Mehrheitsbeschaffer ist, der kneift, wenn es drauf ankommt.
Und es wurde auch gezeigt, dass Wagenknecht einen Dolch trägt. Auf der einen Seite immer gegen Mettmario posaunen, aber jetzt, wo sie den Elfmeter ohne Torwart vor sich liegen hat, fällt sie Höcke in den Rücken, um Mettmario zu schützen.
Unwählbar!
„Gegenüber der Augsburger Allgemeinen sprach er [Klaus Ernst] von „absolutem Quatsch“ und einem „billigen PR-Gag Höckes“.“
—————————–
Billig? Genial!
Herr Höcke ist in der Tat einer der genialsten und klügsten Menschen hierzulande.
Da haben Sie uneingeschränkt Recht, auch wenn die Meßlatte geradezu obszön niedrig liegt.
Und nicht mal die schaffen Sie!
Ich nehme an, dass der kluge Björn auch dieses Szenario einkalkuliert hat.
Ob das mit Frau Weidel besprochen ist?
Egal wie, Kompliment.
https://philosophia-perennis.com/2026/08/13/hoeckes-falle-schnappt-zu-wagenknecht-entlarvt-das-bsw-als-mogelpackung/
Lesenswert!
“ … Denn über die Brandmauer lässt sich lange reden. Interessant wird es erst dort, wo ihre Überwindung Folgen hat. Genau an diesem Punkt zeigt sich das Glaubwürdigkeitsproblem des BSW. Wagenknecht kann auf Bundesebene gegen die Brandmauer, gegen die Migrationspolitik der etablierten Parteien und gegen die außenpolitische Linie der Bundesregierung auftreten. In Thüringen dagegen trägt das BSW gemeinsam mit CDU und SPD die sogenannte Brombeer-Koalition. Und selbst nachdem Wagenknecht ihrem Ministerpräsidenten öffentlich das Vertrauen entzogen hat, bleibt diese Konstruktion bestehen. Das BSW befindet sich damit in der kuriosen Lage, gegen eine Politik zu opponieren, die es selbst ermöglicht ….“
Wer sich Sachsen Anhalt anschaut, sieht eine Spaltung von BSW schon vor den Wahlen.
Taktisch schlau isser ja, der Höcke. Wenn das BSW dort rausfliegt, steigt die Wahrscheinlichkeit einer blauen Alleinregierung.
Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass funktioniert auch bei Wagenknecht nicht.
..übrigens: der Import von feinen russischen Fellwaren in die EU ist weiterhin gestattet.
Muß ja auch, so wie den Altparteien die Felle wegschwimmen…
@AronX: Auch der neue Adel möchte sich vom Dummvolk unterscheiden.
„Ich fordere Herrn Höcke auf, dieses Duell anstelle von Alice Weidel mit mir zu führen. Auf neutralem Boden und mit einem unparteiischen Moderator“… Also scheidet der ÖRR komplett aus. Bliebe vieleicht noch „AUF1“ oder „Nius“ übrig, aber die Reichweite der beiden Plattformen ist leider sehr beschränkt.
Höcke fordert Wagenknecht explizit auf, nicht nur zu reden, sondern auch mal zu handeln – und sie bietet ihm an, mit ihr zu reden… Das ist nun wirklich lächerlich.
Wagenknecht kündigt die Stimmenenthaltung im 3. WAHLGANG Sachsen Anhalt an und damit die Tolerierung eines AfD Ministerpräsidenten. Nach dem HöckeAngebot verweist sie auf den fehlenden Einfluß der BundesBSW auf die Landtagsfraktion in Thüringen. Das ist doch in Magdeburg nicht anders. Wagenknecht ist nur noch die Galionsfigur des BSW. Am Ruder stehen Andere. Sie macht sich nur lächerlich, ihre politische Macht in BSW ist gleich Null.
Traue niemals einer dunkelroten Linken.
Richtig. Aber einem Faschisten wie Höcke darf man noch weniger trauen. Aber Du Maulheld rennst ja den AfD-Vorturnern blind hinterher.
Na Sie sind ja grad der Richtige!
Agitiert hier als NGO-Agent provocateur auf dem Yossarian Ticket,
nice
Lustig finde ich auch wie die NGO-Sklaven hier Benutzernamen durch Fake-Registrationen blockieren,
sweet,
herzallerliebst.
@AronXy: AN wünscht das offensichtlich so, sonst würden sie unregistrierte Nutzer nicht zulassen. Die Verwendung fremder Identitäten dieser Fußtruppen des Regimes im Netz entspricht ihrer Vermummung auf der Straße ist.
Wenn ich mich in meinem Dort umhöre, habe ich nicht das Gefühl, daß die Menschen auf ein Duell warten. Aber das braucht man offenbar, wenn man Politik zur Selbstinszenierung betreibt.
Das letzte „Gespräch“ zwischen Weidel und Wagenknecht (ich glaube das war vor der letzten BTW) habe ich mir angehört – seitens Weidel sachlich, aber Wagenknecht hat mich sehr enttäuscht, weil sie die übliche “ wie stehen sie zu Höckes blablabla“ ritt und auch sonst sehr unsachlich und ad personam auftrat. Seither steht die Dame bei mir nicht mehr sonderlich hoch im Kurs.
Zum BSW kann ich mich nur wiederholen: Eine Wundertüte; wer will, dass sich was ändert muss AfD wählen. Ich hoffe, dass die Wähler aus den Enttäuschungen nach den letzten Landtagswahlen im Osten was gelernt haben.
Damit weiß jetzt jeder wofür das BSW steht!
Spanien braucht mehr Stiere. Auf dem schnellsten Wege.
Na Frau Wagenknecht, das war ein echter Schuss ins Knie.
Haltet dagegen!
Kickeriki
Somit ist das BSW gestorben. Die 5% in SA können sich nun AfD und SED teilen. Damit bekommt Siegmund die absolute Mehrheit.
Bei diesem Duell muss Höcke aber beide Hände in der Hosentasche lassen.
Die braucht er dafür auch nicht, das kann er ganz cool und locker angehen.
Dann unterstellt man ihm Hosentaschenbillard.
😄👍
War doch klar, dass sie kneift. Kartell bleibt Kartell.
versucht sie jetzt noch einen weiteren Os(c)kar zu gewinnen…!
Kein Wanderpokal, eher Schleudersitz, wenn „Mutti“ wieder grassiert.
Der „ernste“ Klaus, das U-Boot schlechthin und dann noch der Boxer Muhammed Ali und wer spielt Cat Stevens aka Yusuf?
„My Lady Lady D’Arbanville“..plink plink, plinkplink plink…
Why do you sleep so still?
I’ll wake you tomorrow
And you will be my fill, yes, you will be my fill
„Sahra, Du kleiner Maulwurf!“ ..plink plink..
Unser Björn, dieser Schlingel… ..und natürlich ist der MP nur ein Wanderpokal in UnsereDemokratie… nur noch vorzügliches Bonzenfutter bei fürstlichem Salär
Klaus-Rüdiger Mai | TichysEinblick’s „Einblick“
„Höcke bietet Wagenknecht Thüringen an und stellt das BSW vor die Existenzfrage“
Björn Höcke bietet Sahra Wagenknecht das Amt der Thüringer Ministerpräsidentin an – und zwingt das BSW damit aus seinem bequemen Dazwischen. Vor der Sachsen-Anhalt-Wahl muss Wagenknecht zugeben, dass ihre Kritik an der Brandmauer Politik nur folgenloses Gerede bleibt – ihr Wahlverein folgt ihr nicht.
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/thueringen-hoecke-wagenknecht-bsw/
Was für ein dummes Gewäsch. Unterlassen Sie es gefälligst, Herrn Dr. Höcke zu beleidigen. Dieser Mann ist eine gottgleiche Lichtgestalt.
..und jetzt noch der NGO-Agent Provocateur und NGO-Sklave als FakeAngelique…
Also eines seit ihr bestimmt: lustig, und hebt hier die Laune!!
Aber Höckes Angebot ist weder ehrlich noch seriös.“ Das sagt die Richtige, die sämtlicher Wähler und die AfD belügt und betrügt. Sahrah, damit hast Du die letzte Chance, Anstand, Moral, Rechstaatlichkeit und Demokratische Verhaltensweise zu zeigen vertan und wirst mit den Kartell-Parteien untergehen!
„die Mehrheit derer, die auf BSW-Ticket im Thüringer Landtag sitzen, in Opposition zum Bundesvorstand stehen und mich nicht wählen würden“… Selbst in der eigenen Partei hat sie die Mehrheit gegen sich !
Wozu soll die größte und stärkste Partei sich mit einer kommunistischen Sekte die im 3-4% Sumpf dümpelt, treffen?
Du hast das Höcke-Angebot nicht verstanden. AfD und BSW hätten gemeinsam in Thüringen die Mehrheit ! Würde das BSW die Koalition platzen lassen, wäre sie zur Ministerpräsidentin geworden und die AfD würde regieren!
Voigt ist in Thüringen auch MP und regieren tun die Anderen.
Sie kneift und das Duell hat sie verloren, bevor es beginnt.
Zahnloses Entchen.
mwahahahaha war doch klar, alles nur heiße luft
die hat ihren laden nicht im griff und ist nun nackt ob ihres billigen versuchs für stimmenfang
da hat höcke sie schön auflaufen lassen -bravo!
Es gibt nur eine einzige Möglichkeit, Thüringen wieder flott zu bekommen: Herr Dr. Höcke muss sofort übernehmen. Alles andere ist Unfug.
bsw braucht kein Mensch
afd braucht jeder mensch
Ein genialer Schachzug von Höcke. Gleich zweimal das BSW entlarvt.
Respekt.