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Steffen Kampeter

Hauptgeschäftsführer von Arbeitgeberverband erklärt: „Können mit dem Prinzip Brandmauer nichts anfangen“

BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter lehnt das Prinzip der „Brandmauer“ ab und betont, Arbeitgeber dürften die Wahlentscheidungen ihrer Beschäftigten weder bewerten noch lenken.

Steffen Kampeter hält sich nicht für den „Zensor“, der bestimmt, „ob die AfD gut oder schlecht ist“ (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), hat sich im Podcast von Paul Ronzheimer deutlich gegen die „Brandmauer“ positioniert. Gemeinsam mit BDA-Präsident Rainer Dulger habe er das Thema intensiv diskutiert. „Arbeitgeberpräsident Dulger und ich haben uns ja länger darüber unterhalten. Wir können mit dem Prinzip Brandmauer nichts anfangen“, so Kampeter.

Nach Auffassung des BDA-Chefs spiegeln die Belegschaften deutscher Unternehmen die gesellschaftliche Breite wider. „Die Menschen, die in Betrieben arbeiten, die sich unter dem BDA-Dach zusammenfinden, seien politisch divers“, erklärte er. Es gehöre nicht zu den Aufgaben der Arbeitgeber, Wahlentscheidungen ihrer Beschäftigten zu bewerten oder zu lenken. Auch Betriebsräte mit Nähe zur AfD würden selbstverständlich respektiert, da ihre Rechte gesetzlich verankert seien.

Gleichwohl übte Kampeter inhaltliche Kritik an der AfD. Das nationale Programm der Partei mit seiner „europakritischen und natokritischen Grundauffassung“ stelle für die Exportnation Deutschland einen „fundamentalen Nachteil“ dar. Dennoch sehe sich die BDA nicht als „Zensor, ob die AfD gut oder schlecht ist und ob man die wählen darf“.

Auf Ronzheimers Nachfrage, ob er auch mit AfD-Politikern spreche, antwortete Kampeter: „Ich, wir reden mit denjenigen, die mit uns den Dialog suchen, die in unsere Veranstaltungen kommen, die uns schreiben.“ Ob er auch mit Parteichefin Alice Weidel diskutiere, hakte der Journalist bei Kampeter nach. Dieser antwortete: „Ich habe mit Alice Weidel das Gespräch nicht gesucht“. Weiter erklärte er aber, er suche auch nicht mit jedem SPD-, CDU- oder FDP-Politiker aktiv das Gespräch.

Die BDA versteht sich als Interessenvertretung von rund einer Million Unternehmen mit 30,5 Millionen Beschäftigten. Kampeter, seit 2016 Hauptgeschäftsführer, war zuvor 26 Jahre lang CDU-Bundestagsabgeordneter.

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27 Kommentare

  • Und wer sagt es Friedrich Merz?!
    Unser allseits geschätzter Kanzler hält leider an der Brandmauer fest und besiegelt damit Deutschlands Niedergang.

    • Ein Trost bleibt, es ist auch sein Niedergang.

      • Es ist sein politischer Niedergang, aber nicht sein finanzieller.
        BlackRock zahlt vermutlich gut dafür, dass Merz die deutschen Staatsfinanzen zur Ausplünderung durch den Finanzkonzern übergeben hat.

    • Merz ist irrelevant, da politisch tot

    • Merz liegt in den letzten Zügen. Macron auch und der Brite ist schon weg.

  • Der Chef der Arbeitgeberverbände spricht vielleicht von großen Unternehmen, aber in Deutschland sind die kleinen Unternehmen diejenigen, die das Land am Laufen halten.
    Und da ist eindeutig ein klarer Trend zu einer neuen, vernünftigen Politik, wie sie ausschließlich die AfD vertritt, gegeben.
    Es wird Zeit für einen umfassenden Politikwechsel, die Deutschen haben genug vom weiter so!

  • In der DDR gab es auch Stimmen die die Idee der Nationalen Front („Brandmauer“) ablehnten.

    • Sogar mit Artikel in der SED Zeitung Junge Welt.

  • Das ist doch der Typ, der damals im Bundestag, voll Schreck, sein Smartphone suchte und von der Kamera eingefangen wurde. 🤣

  • Ich stelle mir ein Gespräch mit ihm als nicht interessant vor.

  • O nein, immer dieses sinnentleerte Geschwafel, weil die AfD angeblich europakritisch und NATO-kritisch sei, sei die Exportnation gefährdet. Das Gegenteil ist der Fall: Die AfD will keinen totalitären EU Moloch, der in das Leben freier Bürger hineinregiert. Und die AfD will keine militärisch-aggressive Kriegstreiber- und Sanktions-NATO, sondern will gute Nachbarschaft und frei mit jedem auf der Welt Geschäfte machen.

    • „Das nationale Programm der Partei mit seiner „europakritischen und natokritischen Grundauffassung“ stelle für die Exportnation Deutschland einen „fundamentalen Nachteil“ dar. “ Zuerst einmal muss eine Exportnation exportfähige Güter herstellen. Also Waren oder Dienstleistungen, bei denen das Preis Leistungsverhältnis den Kunden im Ausland überzeugt. Wie will er solche Produkte mit diesen woken Spinnern von links rot grün herstellen? Ohne sichere Energieversorgung, aber mit viel Co 2 Abgabe? Mit Mitarbeitern, deren illegal eingereiste Nachbarn von Sozialhilfe besser leben als ein Arbeiter mit 40 Stunden Woche? Kann man Gendersternchen exportieren? Wer will die? Fühlt er sich von einer außenministerin baerbock richtig vertreten? Eelchen eindruck hinterlässt ein Wirtschaftsminister Habeck, ein Finanzminister Klingbeil im Ausland? Der sollte die AFD unterstützen, wenn er die Interessen der Industrie vertreten will.

  • Unsinn.
    „Es gehöre nicht zu den Aufgaben der Arbeitgeber, Wahlentscheidungen ihrer Beschäftigten zu bewerten oder zu lenken.“

    Dann muss er mal bei linksradikalen Arbeitgebern Kritik üben die sich in aller Öffentlichkeit mit Demonstrationen „für Vielfalt“ in den Wahlkampf gegen die AfD einmischen.
    Hat er nicht gemacht.
    Sondern nur den Lieblingsnamen seiner Lieblingspartei wiederholt, die Partei „Brandmauer“ (in der DDR „Nationale Front“).

    • Sie meinen den öffentlichen Dienst, NGO, Stiftungen, Gewerkschaften und der ganze SPD, Grünen und Linken Sumpf …Die sind nicht im Arbeitgeberverband organisiert

  • Jetzt wo das Land bereits seit Jahren an die Wand gefahren wird kommt eine solche Aussage?

  • „europakritischen und natokritischen Grundauffassung“ stelle für die Exportnation Deutschland einen „fundamentalen Nachteil“ dar.

    Warum? Das Schlüsselwort ist „kritisch“ und wenn eventuelle Fehler benannt werden ist dies die logische Grundvoraussetzung für Optimierungen.
    Das wäre eigentlich auch die Basis argumentativer und inhaltlicher Debatten bei denen die Kritik dann entweder aufgenommen oder widerlegt wird.
    Das nennt man auch Politik– aber es setzt Redebereitschaft, Zuhören, Abwägung Vernunft und Kompromissbereitschaft voraus.
    Das Gegenteil von „Brandmauer“ halt. Dadurch werden fundamentale nationale Vorteile erarbeitet. Von Nachteil sind vor allem unkritische ideologische Entscheidungen über den nationalen Konsens hinweg und womöglich ausschließlich aus Exportsicht zB den Chinesen oder Amis zum Vorteil.

  • Bloß nicht zugeben, das uns nur noch die AfD retten kann, darin sind sie alle gut. Das sind alles nur Dummschwätzer ohne Rückgrat. Lieber um den heißen Brei herum reden, sonst könnte man ja als N a zie bezeichnet werden.

  • Nachdem sie sich „länger darüber unterhalten“ haben, stellten sie nun erfolgreich fest, dass sie „damit nichts anfangen“ können.
    Wenn man berücksichtigt, wie lange das „Brandmauer“-Gedöns in der politisch infantilisierten Republik schon zelebriert wird, kann man davon ausgehen, das die beiden seit Beginn ihres Schnacks jeweils schon mindestens Hunderttausend an Gehalt eingestrichen haben.
    Und jetzt stellen sie fest, dass sie mit einer wesentlichen Praxis der politischen Zersetzung dieses Landes „nichts anfangen“ können, also zumindest keine Meinung oder dazu gar möglicherweise nicht einmal ein intelektuelles Verständnis entwickelt haben.
    Ein hochentwickeltes Industrieland mit solchem Führungspersonal muß sich auf drastisch veränderte soziale Standards einstellen.

  • Er weiß doch nur wenn er gegen die AfD hetzen würde, das er im Osten Deutschlands, der blauen ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik, eine große Fangemeinde hätte, die bei Bedarf auch mal die Arbeit niederlegen würde und aufhören würde Steuern zu erwirtschaften.

    -13
  • halb zog sie ihn – halb sank er hin….

  • Mich kotzen diese verdammten Antworten so an!!!!!
    „Auf Ronzheimers Nachfrage, ob er auch mit AfD-Politikern spreche, antwortete Kampeter: „Ich, wir reden mit denjenigen, die mit uns den Dialog suchen, die in unsere Veranstaltungen kommen, die uns schreiben.“

    Kann er nicht einfach sagen: Ja, ich spreche auch mit AdD Politikern!

    Immer dieses Rumgeeiere um ja jedem zu gefallen und im Nachhinein dann sagen zu können, das habe ich nicht so gesagt. Es kotzt mich nur noch an!

  • Der Mann macht einen ähnlich aufgeweckten Eindruck wie der Berliner „Regierende“.

  • Sieht Dulger das inzwischen auch so?
    Ihr merkt es erst 1mm vor dem Aufschlag, oder?!

    AfD in SAH! Und dann bundesweit. CDU hat Aussicht auf die Juniorstelle 😉

  • Herr Kampeter spricht ja hier das eigentliche Problem an, weshalb die AfD verfolgt wird. Es gibt Bereiche, da kann man die EU Strukturen nicht zerstören, will man der Wirtschaft nicht schaden. Darüber muss man mit der AfD reden und dann findet sich sicherlich auch eine Lösung, denn nach meinem Eindruck hat auch die AfD kein Interesse daran, dass Arbeitsplätze vernichtet werden und Unternehmen behindert werden.

  • Versteht irgendjemand dieses Geblubber von den Unternehmensverbandsfürsten? Was denn nun? Morgen kommt der Hauptgeschäftsführer vom Maschinenbauerverband Hintertupfingen -Süd um die Ecke und sieht bei einer Regierungsbeteiligung der AfD den Untergang der Demokratie und des restlichen Abendlandes sowie der verbliebenen abgehalfterten deutschen Wirtschaft. Haltet euch einfach raus. Das Stimmvieh weiß was zu tun ist.

  • Rumeiern eines Eierlosen.

  • Unsinn.

    -19

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